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Tschernobyl: Die neue Notlösung nach dem Super-GAU

  • Vor 30 Jahren explodierte am Lenin-Kernkraftwerk bei Tschernobyl Reaktor 4 in vollem Betrieb. Der kaum für möglich gehaltene Super-GAU war eingetreten.
  • Tagelang wusste die Außenwelt nicht, was am 26. April 1986 in der Ukraine, an der Grenze zu Belarus (Weißrussland) passiert war, während Radioaktivität unkontrolliert austrat.
  • Eine radioaktive Wolke verteilte sich über Europa. Mit dem Regen kam der Fallout. Bis heute ist die Strahlung messbar.
  • Seit Ende November 2016 umhüllt die Atomruine eine neue Schutzhülle. Sie soll 100 Jahre halten und es ermöglichen, den radioaktiven Müll zu bergen und entsorgen. Wie genau das gelingen soll, wissen die Ingenieure noch nicht.

Wie ein Gespenst

So breitete sich die Wolke in den ersten Tagen nach dem Unfall aus:

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Tschernobyl: Hähnchen in der Todeszone

Wo menschliches Leben unmöglich ist: In Tschernobyl beseitigen Tausende Arbeiter bis heute die Schäden der Katastrophe. Ein Besuch im Ground Zero des Reaktorunglücks.

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Tschernobyl: Die Wolke

Bei Regen nicht raus, H-Milch horten, Sandkisten abdecken: Angst herrscht 1986, weit weg von der Katastrophe in Tschernobyl. Tage im Schatten einer radioaktiven Wolke.

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Tschernobyl 1986: Der Informations-GAU

Schädliche Fußballtrikots und Wodka gegen Strahlen? Es wurde viel Blödsinn erzählt nach Tschernobyl – und auch berichtet. Das schrieben Zeitungen 1986 in BRD und DDR.

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Tschernobyl: In der Todeszone

Vor 30 Jahren explodierte der Reaktor in Block 4 des sowjetischen Kernkraftwerks Tschernobyl. Die Natur hat das Gelände zurückerobert. Verstrahlt ist es noch immer.