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© Odd Andersen/AFP/Getty Images

TTIP und Ceta: Streit um den Freihandel

  • Seit dem Jahr 2013 verhandelt die EU-Kommission mit der US-Regierung über ein Transatlantisches Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP).
  • Als ausverhandelt gilt das Freihandelsabkommen Ceta (Comprehensive Economic and Trade Agreement) mit der kanadischen Regierung. Die 28 EU-Staaten haben das umstrittene Abkommen einstimmig beschlossen. Es tritt erst in Kraft, wenn alle Staaten es in ihren Parlamenten ratifiziert haben.
  • Beide Abkommen sollen Handelshemmnisse zwischen den beiden Wirtschaftsregionen abbauen und zu mehr Wachstum führen.
  • Verbraucherschutzverbände, Gewerkschaften, Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen kritisieren, dass die Verhandlungen um das Abkommen intransparent geführt würden und viele geplante Regelungen sehr problematisch seien.
  • Immer wieder hat es in den vergangenen Jahren Demonstrationen, Petitionen und Protestbriefe gegen TTIP und Ceta gegeben. Die zentralen Vorwürfe lauten:
  1. Verbraucher-, Umwelt- und Arbeitnehmerschutz würden auf beiden Seiten abgebaut und könnten künftig kaum noch verbessert werden,
  2. eine nicht unabhängige und nicht kontrollierte Paralleljustiz werde zugunsten von Großkonzernen aufgebaut,
  3. die Demokratie würde geschwächt.
Reuters/Mark Blinch
TTIP und Ceta: Der Streit

TTIP und Ceta: Der Streit

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Axel Schmidt/Getty Images
Was war da los?

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Protest!

Bis zu 250.000 Menschen

gingen im Herbst 2015 in Berlin gegen die geplanten Handelsabkommen TTIP und Ceta auf die Straße. Aber warum?

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Worum geht's?

TTIP und Ceta – Was steckt dahinter?

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EU und US-Regierung verhandeln über die Transatlantic Trade and Investment Partnership. Zwischen beiden gibt es große Differenzen.

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Vorsorgeprinzip

In der Europäischen Union soll das sogenannte Vorsorgeprinzip sicherstellen, dass Umwelt, Menschen, Tiere und Pflanzen geschützt sind. Dazu müssen Produzenten beweisen, dass ihre gehandelten Produkte unbedenklich sind, bevor sie sie auf den Markt bringen. Dieses Prinzip widerspricht dem der USA und Kanada.

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© John Thys/AFP/Getty Images

Ceta: Belgische Blockade

Wieso kann die wallonische Regierung Ceta verhindern? Wird das Abkommen nun scheitern? Könnte Deutschland auch zum Blockierer werden? Zehn Antworten auf wichtige Fragen

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Die TTIP-Leaks bestätigen, was Kritiker schon lange fürchten: Die USA führen die Verhandlungen als Diener der Konzerne. Die EU kann sich darauf kaum noch einlassen.

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Serie: Zeitgeist

Donald Trump: Unser Mann in DC

Gegen Freihandelsabkommen, gegen amerikanisches Engagement in der Welt und für Entspannung mit Putin: Europa sollte den US-Präsidenten Trump nicht hassen, sondern lieben.

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Fünf vor acht

TTIP Wenn der Falsche das Richtige tut

Ja, TTIP gehört in seiner jetzigen Form gestoppt. Genau das will Donald Trump nun machen. Ein Grund zum Jubeln sollte das für Gegner des Abkommens trotzdem nicht sein.