Verlag

© Karin Rocholl

Martin Walser: Der Amoklauf der Liebe

Was für ein dionysisches Tischfeuerwerk! Martin Walser hat mit "Ein sterbender Mann" einen bewundernswert verrückten und verwilderten Liebesroman geschrieben.

© Aisha Zeijpveld/Rekorder

New Sincerity: Das literarische Selfie

Ich bin unglücklich, weil ich unglücklich bin: Die Autoren Tao Lin, Marie Calloway und Mira Gonzalez erheben Narzissmus und Apathie zur neuen literarischen Bewegung.

Urheberrecht: Der Dienst am Wort

Ein paar neue Paragrafen zerstören eine Kulturlandschaft: Wenn der Entwurf für die Urheberrechtsreform umgesetzt wird, ist in der Welt der Bücher nichts mehr, wie es war.

© Urban Zintel

Jackie Thomae: Das Mittelmaß der anderen

Wenn das Eiermann-Sofa zu eng wird für zwei: Jackie Thomae hat einen Roman über die "Momente der Klarheit" in Beziehungen geschrieben.

© Jilian Carroll Glorfield

"Das gläserne Meer": Wo sind nur die Birken hin?

Eine russische Allegorie: Josh Weils Roman "Das gläserne Meer" betreibt mit vielen schönen Worten eine eher übersichtliche Kapitalismuskritik.

© Willing-Holtz für DIE ZEIT

Rucksack: Auf dem Rücken der Frauen

Während in anderen Städten längst andere Modelle angesagt sind, reißen sich Hamburgs Mütter um einen Rucksack im DIN-A4-Format. Warum ist gerade der Kånken so beliebt?

© Milena Schlösser

Bov Bjerg: Bitte nicht vor 18 sterben

Bov Bjerg beschwört in seinem Roman "Auerhaus" die Freiheit der Jugend. Er macht das so klug, dass man selbst gerne noch einmal jung wäre.

© Alec Soth / Magnum Photos / Agentur Focus
Serie: Ich habe einen Traum

Ich habe einen Traum: Gerhard Steidl

Der Verleger und Buchbinder Gerhard Steidl träumt von Günther Grass. Zusammen haben die beiden viele Bücher gemacht. Ihre Arbeitsrituale zeugen von großem Vertrauen.

© Phil Walter/Getty Images

Lonely Planet: Was soll ich denn in Palau?

Der Lonely Planet hat die zehn besten Reiseziele für 2016 ausgewählt. Unsere Kartengeschichte zeigt dem ehrgeizigen Jetsetter, welche Länder er jetzt besuchen muss.

© Vice Deutschland

Magazin: Me, Myself and Vice

Die Medienmarke Vice entstand aus einem Arbeitslosenprojekt. Heute ist sie ein globaler Konzern, der Milliarden wert ist. Verändert das die Haltung des Magazins?

Martin Amis: Ekel als Geste

Martin Amis gilt als Meister der Widerwärtigkeit. Mit "Interessengebiet" hat er nun einen Auschwitzroman geschrieben, der im süffisanten Plauderton daherkommt.