Vorratsdatenspeicherung: Wir sind alle verdächtig

  • Wer telefonierte wann mit wem? Wo hielt sich ein Handybesitzer auf? Mit welcher IP-Adresse bewegte sich jemand im Internet? Strafverfolger wollen all das nachträglich feststellen können.
  • Deshalb führt die Bundesregierung nun zum zweiten Mal die Vorratsdatenspeicherung ein, nachdem das erste Gesetz 2010 vom Bundesverfassungsgericht kassiert wurde.
  • Alle Bürger werden damit zu potenziell Verdächtigen. Ob die vielen Daten bei der Aufklärung von Straftaten wirklich helfen, wurde nie wirklich bewiesen. Und das sind nur zwei von vielen Kritikpunkten.

Theresa May: Suggerierte Sicherheit

© Cate Gillon/Getty Images

Die Forderung der britischen Premierministerin nach mehr Überwachung auch auf Kosten der Menschenrechte ist nicht nur dem Wahlkampf geschuldet. Sie hat System.