Vorratsdatenspeicherung: Wir sind alle verdächtig

  • Wer telefonierte wann mit wem? Wo hielt sich ein Handybesitzer auf? Mit welcher IP-Adresse bewegte sich jemand im Internet? Strafverfolger wollen all das nachträglich feststellen können.
  • Deshalb führt die Bundesregierung nun zum zweiten Mal die Vorratsdatenspeicherung ein, nachdem das erste Gesetz 2010 vom Bundesverfassungsgericht kassiert wurde.
  • Alle Bürger werden damit zu potenziell Verdächtigen. Ob die vielen Daten bei der Aufklärung von Straftaten wirklich helfen, wurde nie wirklich bewiesen. Und das sind nur zwei von vielen Kritikpunkten.
© Cate Gillon/Getty Images

Theresa May: Suggerierte Sicherheit

Die Forderung der britischen Premierministerin nach mehr Überwachung auch auf Kosten der Menschenrechte ist nicht nur dem Wahlkampf geschuldet. Sie hat System.

© Thomas Lohnes/Getty Images

Passagierdaten: Rein in die Blackbox

Rund 60 Daten von Flugreisenden aus der EU werden künftig für Jahre gespeichert. Dabei gilt die Technik dahinter als alt, undurchsichtig und vor allem unsicher.