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VW-Affäre: Alles zur Abgasmanipulation

  • Der VW-Konzern hat jahrelang Dieselautos so manipuliert, dass sie nur auf dem Prüfstand die Abgasgrenzwerte einhalten, auf der Straße aber erheblich mehr Schadstoffe ausstoßen. Der Betrug flog im September 2015 in den USA auf, das Unternehmen gestand die Manipulation ein. Weltweit sind elf Millionen Fahrzeuge betroffen, die meisten davon in Europa.
  • Konzernchef Martin Winterkorn trat zurück. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Marktmanipulation. Er könnte die Aktionäre zu spät über den Abgasskandal informiert haben. Nach Bekanntwerden der Manipulationen war der VW-Aktienkurs eingebrochen.
  • Besitzer betroffener Fahrzeuge gehen ebenfalls gegen VW vor, sie fürchten finanzielle Nachteile. Seit Januar 2016 ruft VW in Deutschland die 2,4 Millionen betroffenen Fahrzeuge nach und nach in die Werkstätten. Der Konzern versichert, dass das Update die Eigenschaften der Autos, vor allem der Spritverbrauch, nicht verändere.
  • In den USA einigte sich Volkswagen mit den Behörden: Der Konzern will mehr als 13 Milliarden Euro zahlen für Entschädigung und Wiedergutmachung. Volkswagen hatte in der Jahresbilanz 2015 insgesamt 16,2 Milliarden Euro wegen der Folgen des Skandals zurückgestellt.
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Volkswagen: Gewolltes Staatsversagen

Der Abgas-Untersuchungsausschuss hat dokumentiert, wie die deutsche Regierung sich der Macht der Autoindustrie beugt – und sich selbst von jeder Schuld freispricht.

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Renault: Der Kwid erobert Indien

Renault hat, was VW alleine offenbar nicht schafft: ein erfolgreiches Billigauto für aufstrebende Schwellenländer. Der Kwid erzielt in Indien Absatzrekorde.

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VW Golf: Ein seltener Revoluzzer

Kompakt und als GTI auch noch ziemlich schnell: Der erste VW Golf setzte in den Siebzigern neue Maßstäbe. Heute ist das Topmodell des Urgolfs ziemlich selten. Und teuer.

VW: Das große Schweigen

VW-Skandal, war da nicht was? Vor sechs Monaten wurde die Abgasmanipulation bei Volkswagen bekannt. Von einer Aufklärung ist man noch immer weit entfernt.