: Wolfenbüttel

„Das Bücherlesebuch“: Für offene Augen

Jean Paul war sehr verwundert darüber, daß der junge Friedrich Schlegel nur wenig gelesen hatte (allerdings – wie er zugestehen mußte – „die richtigen Sachen“).

Lehrzeit

Der Titel ist eher abschreckend: „Glaubenslehre, Bildung, Qualifikation“; die Unterzeile schon informativer: „450 Jahre Große Schule in Wolfenbüttel.

Industrielle stiften Lehrstühle und denken dabei auch an sich: Professoren mit Sponsoren

Berlin-Dahlem, Freie Universität, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Im Sommer 1990 wird Joachim Schwalbach auf den neu geschaffenen Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt mittelständische Wirtschaft berufen; er ist gerade 41 Jahre alt und einer jener Wissenschaftler, die erst an einer deutschen Hochschule, dann in Amerika in Harvard studierten und später an Hochschulen in Santa Barbara und Virginia unterrichteten.

Worte der Woche

„Präsidiale Vorschläge sind kein Sesam-öffne-Dich für die Geldmärkte. Die Finanzmärkte, Finanziers und Investoren entscheiden oft anders, als sich das die Repräsentanten des Staates wünschen und vorstellen.

Zeitmosaik

Rühmten wir hier nicht kürzlich, anläßlich der großen Tagung der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts in Wolfenbüttel, auf der u.

Zeitmosaik

Aus dem deutsch-österreichischen Trauerspiel in drei Akten „Peymann oder Der Triumph des Widerstands“ von Antonio Fian, das am 17.

Schleswig-Holstein: Von 10 Millionen ist die Rede

Das Haus Oldenburg will seinen „Sachsenspiegel“ verkaufen. Der alte Herzog lebt zurückgezogen und bescheiden im schleswig-holsteinischen Eutin und liebt es nicht, wenn in der Öffentlichkeit über die alte Handschrift viel geredet wird.

Bücher, vereinigt euch

Na endlich. Auf der ersten Seite fast aller Zeitungen dürfen wir lesen: „Guter Gipfel beim Kanzler.“ Helmut Kohl versichert, „daß alle Ansprüche, rund hundert Millionen, erfüllt werden“.

Bibliotheken in Not: Wer rettet unsere Bücher?: Graue Literatur

Die gefürchtete Zukunft – sie ist schon Gegenwart. Was der Science-Fiction-Autor Pieter Harting 1866 in seinem Zukunftsroman „Anno 2066“ phantasierte, kommt der Wirklichkeit 1989 schon recht nah: „Einen Angestellten der Bibliothek sah ich damit beschäftigt, die Blätter eines Buches, die fast zu Pulver zerfielen, höchst vorsichtig auf Collodiumhäute aufzukleben, sodaß die aufgeklebte Blattseite auch noch lesbar blieb.