: Zürich

Schweizerische Baukunst

Die schweizerische Architekturausstellung, die bereits in London, Kopenhagen, Stockholm, Warschau und Luxemburg große Aufmerksamkeit erregte, wird augenblicklich in Köln gezeigt.

Debussy in neuem Licht

Einer der gründlichsten Kenner der modernen Musik überhaupt und der französischen insbesondere hat sich der Aufgabe unterzogen, dem entscheidendsten Bahnbrecher und stärksten Anreger unter den neueren Meistern Frankreichs ein literarisches Denkmal zu setzen.

Per Bahn nach Zürich

Mehrmals, wenigstens inoffiziell, angekündigt und offiziell erwartet – auf deutscher Seite nämlich –, nahm der Besuch des Administrators Hoffman in Frankfurt, als er am Montag nun doch zustande kam, einen von den Repräsentanten der deutschen Zentralstellen als wenig befriedigend empfundenen Verlauf.

Notizen

Der Streit um die letzte Ruhestätte von Johann Sebastian Bach wurde durch den einstimmigen Beschluß des Leipziger Stadtverordnetenparlaments dahin entschieden, daß der Sarkophag des Thomaskantors aus der völlig zerstörten Johanniskirche in die Thomaskirche, die ehemalige Wirkungsstätte Bachs, überführt werden soll.

Kurze Wirtschaftsmeldungen

Die Ost-West-Handelskonferenz der Vereinten Nationen in Genf beschloß die Einsetzung eines Sonderausschusses zur Förderung des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen allen europäischen Ländern.

Kurze Wirtschaftsmeldungen

En Gesetz über die Behandlung von Festkonten erließen die Militärgouverneure der Westzonen. Danach werden von je 10 DM auf blockierten DM-Konten 7 DM gestrichen, 2 DM werden auf das entsprechende DM-Freikonto übertragen und 1 DM wird zur Anlage in mittel- und langfristigen Wertpapieren zur Verfügung gestellt.

Gegenstandslose Malerei

In Karlsruhe wird die erste amerikanische Kollektion „Gegenstandslose Malerei“ in der Kunsthalle gezeigt, die damit zugleich wiedereröffnet wird.

Das Jahr 1848 in Stichwortdokumenten

Im Februar 1848 erschien das von Marx und Engels verfaßte Kommunistische Manifest. Der Schluß lautet: „Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.

Politik als Schicksal des Geistes

Zweifellos war es der Geist eines neuen Zeitalters der durch den Mund Napoleons I. sprach, als dieser den Begriff des Schicksals spöttisch verwarf und feststellte: „Die Politik ist das Schicksal.

Wandlung des Bühnenbildes

111zonalen Ausstellung Das Bühnenbild der Gegenwart", die utiläHgst in Sdingeti veranstaltet wurde und qn der allerdings eine erltcbli&c Anzahl von Bühnenbildnern zeit- unJ :enei:bedingtfr Schwierigkeiten ivtgc nicht haben teilnehmen kennen.

HERMANN – BROCH:: Tod des Vergil

Der Österreicher Hermann Broch, der 1938 vor der Hitlerschen Invasion nach Amerika flüchtete, lebt heute als amerikanischer Staatsbürger in den USA.

Furtwängler dirigiert in Hamburg

Just, als WilhelmFurtwängler, zu Gast in Hamburg, die Proben für sein Konzert begann – es war ehe äußerst intensive Piobearbeit von jener Art, in der das Wesen der Musik in ihren tiefsten, rätselhaftesten Abgründen aufgespürt und in tönende Wirklichkeit übersetzt wird, wobei denn diesmal wie dies verständlich ist, das Orchester der Hamburger Philharmoniker zwischen Verzweiflung und Beglückung schwankte da also konnte man in „New York Herald Tribune“, und zwar in der europäischen Ausgabe, meinen Brief von Erika Mann, datiertaus Zürich, lesen, daß die Ovationen, die der große Dirigent bei seinem ersten Berliner Konzert nach dem objektiven und zustimmenden und für den deutschen Musiker ehrenvollen Bericht derselben Zeitung geerntet hatte, politische und keine musikalischen Kundgebungen gewesen seien.

Notizen

Etwa 4V3Ö Bürlier aus Berin und allen viPT Zonen, 700 Buchfcr aus iem Ausland und 250 rlcuscbw Zeitschriften iezgt die Beilinei Aursteliiifis ,DJS aeue Buch, die Im Chddottenbtugei Scoloß sroönet wurde.

Brückenschlag zum Ausland

Anläßlich der Eröffnung des Schweizerischen Hochschulinstitutes für Gewerbeforschung an der Handelshochschule St. Gallen fand im November in St.

Geld auf Reisen

Einmal wieder vor vollen Schaufenstern stehen, einmal wieder in Ruhe unter Hemdenstoffen und Krawatten aussuchen – das ist nicht nur für uns Deutsche, sondern auch für viele Engländer ein frommer Wunschtraum.

Tal der Zuflucht

Alle Täler sind Durchlässe oder Sackgassen. Jedes Joch bedeutet einen Übergang, wenigstens im GebirgE. Und nicht nur im Gebirge. Nicht nur im Gebirge.

Schattenrisse des Nichts

Die Moderne steht allenthalben im Blickfeld. Während Zürich in einer umfassenden Ausstellung Wassily Kandinski, Picasso und Braque zusammenfaßt, begegnen sich in Basel hans arp, Mondrian und Paul Klee.

Deutsche und französische Kunst

Wenn etwas Entscheidendes über die der Kunst gewidmeten Tage in Konstanz gesagt werden muß, dann ist es die aufgeschlossene Atmosphäre, die dank der französischen Schirmherrschaft unter einem selten reichen Kreis deutscher und ausländischer Schriftsteller, Künstler, Journalisten und Theaterleute hergestellt wurde.