Anfangs Verachtung über die stümperhafte Wichtigtuerei, zum Schluss ein Fan und überwältigt von der Fülle – wie ein Skeptiker die Wikipedia schätzen lernte.
Geht es um ihren Anspruch, hat die Wikipedia einen historischen Urahn, Diderots Encyclopédie von 1751. Auch sie sammelte das Wissen ihrer Zeit und erleuchtete sie damit.
Längst gilt die Wikipedia nicht mehr als Lexikon des Halbwissens. Sogar die Wissenschaft entdeckt das Kollaborationsprinzip für sich, als Instrument für Fachdiskussionen.
Freies Wissen von allen, für alle: Wikipedia feiert zehnten Geburtstag. Wir haben Zahlen und Fakten zum Online-Lexikon der Superlative recherchiert. Die Quelle? Wikipedia
Das Rückgrat der Wissenssammlung Wikipedia sind ihre Administratoren, sie überwachen den Inhalt. Kein leichter Job, wie der Alltag eines Wikipedia-Admins zeigt.
Vor zehn Jahren startete Wikipedia, das größte kooperative Werk der Menschheit. Wie konnte es die Welt derart verändern? Durch Spaß, Stolz und Besserwisserei.
Wikipedia wird hierzulande vom Verein Wikimedia unterstützt. Im Interview erzählt Ex-Vorstand Martin Haase, warum die deutsche Plattform anders ist als alle anderen.
Wikipedia hat die Kraft kollaborativen Arbeitens demonstriert. Viele versuchen, das nachzumachen. Gelingen aber kann es nur, wenn die Mühe für den Einzelnen gering ist.
Die Wikipedia hat den Markt für Enzyklopädien umgekrempelt. Doch technisch ist sie veraltet. Um ihr Potenzial zu nutzen, muss sie für Computer verständlich werden.
Kaum einer gibt es zu, alle gucken rein: Geschichts-Artikel in der Online-Enzyklopädie Wikipedia haben ihre Vorzüge. Ein Gespräch mit dem Historiker Peter Haber
Ein alter Streit in der Wikipedia um die Relevanz von Texten ist neu entflammt. Er zeigt, wie wenig im Vorzeigeprojekt des Netzes vom Netz gehalten wird.
Indem er Wirtschaftsminister Guttenberg in Wikipedia einen zusätzlichen Namen verpasste, hat ein Student die Medien blamiert. Ein Interview mit dem "Wilhelm-Fälscher"
Wir nehmen Wikipedia ernst. Das erschwert Neulingen den Einstieg, sorgt für Frust bei Altgedienten und für Debatten. Trotzdem ist es gut, sagt Vorstandsmitglied Klempert.
Misstrauen Sie Wikipedia? Dann blättern Sie einmal in den seriösesten Nachschlagewerken Deutschlands. Dort finden sich einige Scherzeinträge ohne jeden Wahrheitsgehalt.