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Hinter einem von Ägypten gekündigten Gasabkommen mit Israel steckt Kritik am Friedensvertrag von Camp David. Für Israel ein fatales Signal, kommentiert Steffen Richter.
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Fundamentalisten mit einer aggressiven, mittelalterlichen Geisteshaltung gewinnen in Israel an Einfluss. In der Regierung haben sie Verbündete. Von David Remick
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Der Nobelpreisträger Günter Grass schreibt Verse gegen Israel und glaubt an ein Tabu. Aber in Wahrheit bekämpft er nur sich selbst. Von Jens Jessen
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Das Einreiseverbot gegen Günter Grass stößt auch in Israel auf Kritik. Doch viel mehr beschäftigt die Menschen dort, wie mit dem Iran umgegangen werden soll. Von G. Dachs
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So denkt ES in ihm: Günter Grass schreibt ein Gedicht über Israel, das Sigmund Freud jubeln ließe. Denn es gibt tiefe Einblicke in sein Unterbewusstsein. Von Josef Joffe
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Draußen tobt der heftigste Schlagabtausch seit Jahren. Im Hadassah-Krankenhaus ist Ostjerusalem spielt die Herkunft von Ärzten und Patienten keine Rolle. Von H. Albrecht
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Auf eine Zigarre mit Daniel Barenboim: Der Chef der Berliner Staatsoper spricht über nationale Orchesterstile und die Überwindung politischer Konflikte durch Musik.
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Israels Premier Netanjahu vergleicht den Irankonflikt mit der Lage der Juden unter Hitler. Historische Parallelen aber gibt es kaum, analysiert M. Klingst, Washington.
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Vor Amerikas Juden bekennt sich Barack Obama dazu, eine iranische Atombombe notfalls militärisch zu verhindern. Aber noch nicht jetzt. Von Martin Klingst, Washington
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Wenn Israel, die USA und Iran rational handeln, wird es keinen Krieg geben. Doch alle Seiten wissen wenig übereinander. Das ist gefährlich, kommentiert C. von Marschall.
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Wer greift zuerst an? Der Iran? Israel? Der Streit um Teherans Atomprogramm schürt Unruhe und Zwietracht. Dabei verbindet die beiden Staaten nicht nur tiefe Feindschaft.
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Die Palästinenserfraktionen Hamas und Fatah wollen sich versöhnen. Dafür muss ihr erfolgreichster Politiker, Premier Salam Fajad, weichen. Warum? Von Josef Joffe
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Der scheidende Palästinenserpräsident Abbas spricht im Interview über den arabischen Frühling und seine letzte politische Chance, den Konflikt mit Israel zu beenden.
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Die Möglichkeiten digitaler Kriege werden noch kaum verstanden, sagt Cyberwar-Forscher Sandro Gaycken. Was wir heute sehen, ist nur ein Schlagabtausch der Geheimdienste.
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Lange hatten die konkurrierenden Palästinenserorganisationen gestritten, wer Chef einer gemeinsamen Regierung werden soll. Nun setzte sich Fatah-Kandidat Abbas durch.
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Arieh King kauft von Palästinensern Häuser und Grundstücke. Solche, die strategische, religiöse oder historische Bedeutung haben könnten – für Israels Größe. Von A. Bota
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Ein Militärangriff auf die Nuklearanlagen in Iran ist keine Option. Israel muss lernen, sich an die Bedrohung zu gewöhnen, schreibt Shimon Stein im Gastbeitrag.
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Palästinenserpräsident Abbas mag die Unesco-Vollmitgliedschaft als Sieg feiern. In Wahrheit handelt er damit verantwortungslos, kommentiert Christoph von Marschall.
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Ein Soldat wird gerettet, 1.027 inhaftierte Terroristen werden freigelassen. Ein zu hoher Preis? Nicht für die meisten Israelis. Sie bejubeln den Austausch. Von A. Rojkov
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Erst der Umbruch in Ägypten hat Schalits Befreiung möglich gemacht. Für Palästinenserpräsident Abbas ist Israels Deal mit Hamas indes ein schwerer Schlag. Von G. Dachs
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Anspruchsvolle Ziele ohne Bezug zur Realität: Das Nahost-Quartett schadet der Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern, schreibt Shimon Stein im Gastbeitrag.
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Nur die Palästinenser selbst können sich jetzt helfen, sagt der Schriftsteller Elias Khoury im Interview. Die Führung in Ramallah steckt in einer politischen Sackgasse.
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Hunderte haben in Ramallah die Rede von Mahmud Abbas bei der UN gesehen. Viele wünschen sich nun rasche Verhandlungen über einen eigenen Staat. Von F. Rettberg, Ramallah
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Die Regierung in Jerusalem gilt westlichen Diplomaten als gefährlich und selbstzerstörerisch. Der UN-Gang der Palästinenser macht die Lage noch komplizierter. Von J. Lau
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Nach jahrzehntelangen ergebnislosen Verhandlungen können die Palästinenser nicht mehr anders. Sie müssen es über die UN versuchen, schreibt der Dichter Ghassan Zaqtan.
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Eine UN-Resolution macht die Gründung des Palästinenserstaates schwieriger, sagt der israelische Diplomat Oded Eran – genauso wie der Siedlungsbau im Westjordanland.
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Mit der neuen Freiheit in Nahost muss Israel seine Beziehungen zu den Nachbarn umgestalten. Dort wirkt jetzt auch die Volksmeinung auf die Politik. Von M. Thumann
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Ein Ende der Ära Mubarak zwingt Israel zu einer neuen Außenpolitik: Künftig könnte in Kairo auch ein israelkritischer Präsident regieren. Von Steffen Richter
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Unzufriedene Beduinen, radikalisierte Palästinenser und eine zeitweilig fehlende Ordnungsmacht haben den Sinai wieder zu einer Konfliktregion werden lassen.
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Ein 17-jähriger Schüler wird in Jerusalem erschossen. Sein Tod macht ihn zur Ikone der Facebook-Proteste. Dabei war er alles andere als ein Märtyrer. Von Alice Bota
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Zwei Akteure ohne Maß: Israel feiert den Stopp der Gaza-Flotte, doch es verliert an Ansehen. Die Aktivisten spielen derweil das Lied der Hamas. C. Landsmann kommentiert.
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Israel hat in Nahost Freunde verloren. Doch die Aufstände dort haben auch die Spielregeln im arabisch-israelischen Konflikt verändert, schreibt P. Salem im Gastbeitrag.
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Rami Elhanan ist Israeli, Bassam Aramin Palästinenser. Beide verloren ihre Töchter durch Gewalttaten. Gemeinsam kämpfen sie für den Frieden. Von F. Mebes, Tel Aviv
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200.000 Palästinenser sind abhängig von Jobs in Bau und Landwirtschaft. Also helfen sie den Israelis, Städte in ihrem eigenen Territorium zu errichten.
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