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Die Kontaktsperre für den Attentäter von Oslo und Utøya endet am Montag. Die norwegische Polizei begründet, Breivik habe zweifelsfrei allein gehandelt.
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Nach dem Anschlag bei uns in Norwegen glaubten wir alle an Solidarität – die Kommunalwahlen haben dies jetzt widerlegt, schreibt die Journalistin Åsne Seierstad.
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Sie haben das Massaker im Jugendcamp der Arbeiterpartei knapp überlebt. Jetzt sind einige Jungpolitiker in die Stadtparlamente eingezogen.
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Es war die erste Wahl seit dem Attentat des fremdenfeindlichen Anders Breivik. Dass die rechtspopulistische Partei schlecht abschnitt, gilt als Reaktion auf die Tat.
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Eine heile, unschuldige Welt war Oslo auch vor den Attentaten nicht. Um so beeindruckender ist die Art, wie die Menschen seitdem zusammenhalten. Von M. Schlieben, Oslo
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Norwegens Jungsozialisten kehren zur Trauerfeier auf die Insel zurück, auf der Anders Breivik 69 Menschen tötete. Utøya soll leben, soviel steht fest. Von M. Schlieben
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Nach den Attentaten in Oslo und Utøya haben sich die Parteien eine Wahlkampfpause verordnet. Sanftere Töne werden angeschlagen, selbst von den Rechtspopulisten.
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Vor einer Woche tötete Anders Breivik 77 Menschen. Und noch immer fragt man sich: Warum geschah das Verbrechen ausgerechnet in diesem Land? Von Jochen Bittner, Oslo
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Anders als hier fordert in Norwegen keiner mehr Überwachung im Internet. Das liegt vor allem daran, dass man der Polizei vertraut, sagt Netzaktivist Brenna im Interview.
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Auch Deutschland wird sich nach den Attentaten von Norwegen verändern. Wir müssen dem rechten Terror ins Auge blicken und den Wert der Freiheit verteidigen. Von C. Emcke
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Ein Massenmörder als Superstar: Viele deutsche Medien schlachten das Privatleben des Oslo-Attentäters aus – und machen ihn so zur Ikone, kommentiert Michael Schlieben.
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Warum fiel Breivik den Sicherheitsbehörden nicht auf? Weil Leute wie er aus dem üblichen Raster der Fahnder fallen, sagt die Expertin Liz Fekete im Interview.
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Wer nach den Attentaten von Norwegen vor neuem Rechtsterrorismus warnt, dramatisiert. Die wirkliche Gefahr ist der falsche Umgang mit der Islamophobie. Von O. Sundermeyer
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Die Botschaften des Attentäters sind aus der rechtspopulistischen Bloggerszene wohlbekannt. Die Forscher A. Häusler und F. Virchow haben das Manifest durchgearbeitet.
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Der Attentäter Breivik war früher Funktionär der xenophoben Fortschrittspartei. Was hat die Rechtspopulisten in dem reichen Land so stark gemacht? Von C. Wirries
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Die Anschläge von Norwegen haben die Rechtspopulisten in Deutschland verunsichert. Militante Neonazis dagegen zeigen offen Sympathie für den Massenmord. Von J. Radke
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Norwegen steht unter Schock, über strengere Gesetze wird nicht diskutiert. Doch ob der nahe Kontakt von Politikern zum Volk bestehen bleibt, ist fraglich. Von L. Caspari
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Der mutmaßliche Attentäter Anders B. hat der Polizei Motive für seine Tat genannt. Ein Pamphlet, das er vorher versandte, legt nahe, dass er das Massaker lange plante.
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Noch kann niemand wirklich fassen, was passiert ist – ganz Norwegen steht unter Schock. Das Selbstverständnis des Landes wurde tief erschüttert. Von Christoph Bertram
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