Jean-Henri Fabre: Radischs Lesetipp: "Erinnerungen eines Insektenforschers"

Ein literarisches Meisterstück: Mit großer Demut gegenüber der Natur erzählt Jean-Henri Fabre eindringlich und anschaulich aus der Welt der Insekten.
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Kommentare

2 Kommentare Kommentieren

Die Haltung machts

Vielen Dank für Ihre klugen Worte.

Ich fürchte, die Welt - und wir mit ihr- benötigen diese Art von Gottesbeweis. Sonst staunen wir nicht mehr und veergessen, wie unendlich klein wir Menschen selbst sind.

Glücklicherweise wird es nicht so leicht möglich sein, die Fülle an Insekten so einfach auszurotten wie z.B. die Wale.

Noch immer werden Anhänger des Tierschutzes als "esoterische Träumer" wahrgenommen.Oder man sagt: es sei sowieso zu spät. Hauptsache, man muss sich nicht selbst identifizieren und eine Haltung annehmen (Meinungen allein verändern leider nicht so viel).

Es ist so schade, daß wir erst zu Insektenforschern werden müssen, um zu verstehen, daß es hier nicht um Schwärmereien von weltfremden Spinnern geht, sondern um menschen, die schon sehr früh die Verantwortung für die Bewahrung der Natur auf sich genommen haben.

Es wäre fein, wenn dieser grün-konservative Haltung überall dort, wo sie auftaucht, (Ernährung, Energie, Gesundheitsvorsorge etc.) vom Establishment nunmehr grundsätzlich mit einer anderen Haltung begegnet wird, damit es weniger Opfer gibt und wir nicht so viele "Gottesbeweise" mehr benötigen.