Esoterik-HotlinesDr. Max: Geister am Telefon

Esoterik-Hotlines können leichtgläubige Menschen arm machen. Dr. Max hat ein Angebot getestet. Die Geister prophezeiten ihm große Veränderungen – im kommenden Frühjahr.

 
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Leser-Kommentare
    • Minni
    • 22.06.2011 um 11:37 Uhr

    Ist es eine Lösung Entlohnung vom (leichtgläubigen) Menschen zu nehmen, wenn diese nach einem vorher festgelegten Zeitraum eine Veränderung spüren oder diese real eintritt?
    D.h. für Leute die nicht an esotherische Phänomene glauben, den Placeboeffekt zu nutzen und Geld erst zu verlangen, wenn der prophezeite Effekt oder die Gesundung tatsächlich eingetreten ist?

    Chinesische Ärzte, weil sie z.T. erst Geld bekommen, wenn der Patient tatsächlich gesundet !

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    ... dass bei den meisten Krankheiten früher oder später sowieso von selbst eine Besserung eintritt. Der Arzt würde also Geld bekommen (wenn auch verspätet), egal was er tut.

    ... dass bei den meisten Krankheiten früher oder später sowieso von selbst eine Besserung eintritt. Der Arzt würde also Geld bekommen (wenn auch verspätet), egal was er tut.

  1. Die gedruckte Zeit gibt es für sehgeschädigte Menschen online als "Zeit zum Vorlesen". Auch Zeit Online Artikel in Textformat können sich sehbehinderte Menschen über ihre Sprachausgabe ausgeben lassen.

    Das ist gut so, aber als hörbehinderter Mensch beobachte ich mit Bedauern, dass Online-Magazine mehr und mehr auf das Video als Medium setzen, wohlgemerkt ohne sich die Mühe zu machen, an Untertitel zu denken.

    Schlimmer noch: Redakteure sind sich der medienspezifischen Vor- oder Nachteile offenbar nicht bewusst. Oder warum musste dieser Beitrag als Video zu sehen sein? Was ist so spannend daran, dem Redakteur beim Telefonieren zuzusehen? Bevor das sinnvoll ist, ist es eher peinlich.

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    ... fand es ganz gut, die Frau zumindest hören zu können. Das hätte ein Text nicht so gut transportiert.

    Auf das Bild hätte man natürlich verzichten könnnen, da haben Sie Recht.

    ... fand es ganz gut, die Frau zumindest hören zu können. Das hätte ein Text nicht so gut transportiert.

    Auf das Bild hätte man natürlich verzichten könnnen, da haben Sie Recht.

  2. ... dass bei den meisten Krankheiten früher oder später sowieso von selbst eine Besserung eintritt. Der Arzt würde also Geld bekommen (wenn auch verspätet), egal was er tut.

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    • Minni
    • 22.06.2011 um 14:21 Uhr

    Bitte, die Antwort soll nicht ironisch klingen !
    Das würde bedeuten, dass es möglich ist 98% des Gesundheitssystems abzuschaffen. Die Geldeinsparungsmöglichkeiten übersteigen mein Vorstellungsvermögen.

    • Minni
    • 22.06.2011 um 14:21 Uhr

    Bitte, die Antwort soll nicht ironisch klingen !
    Das würde bedeuten, dass es möglich ist 98% des Gesundheitssystems abzuschaffen. Die Geldeinsparungsmöglichkeiten übersteigen mein Vorstellungsvermögen.

  3. ... fand es ganz gut, die Frau zumindest hören zu können. Das hätte ein Text nicht so gut transportiert.

    Auf das Bild hätte man natürlich verzichten könnnen, da haben Sie Recht.

  4. Redaktion

    Turtelshell: Danke für das Feedback. Vorweg - wir sind uns der Vor- und Nachteile unterschiedlicher Medien schon bewusst. Gleichzeitig müssen wir aber realistisch sein, was unsere Ressourcen angeht. Eine händische Untertitelung aller Video-Inhalte ist für uns nicht zu schaffen, nicht mal ansatzweise. Die einige Lösung, die sich wenigstens mittelfristig abzeichnet, sind technische Umsetzungen, bei denen die Untertitel auf Basis von Spracherkennung automatisiert erstellt werden. YouTube bspw. experimentiert damit; die Qualität dieser Untertitel ist momentan aber noch nicht befriedigend. Realistisch gesehen wird es noch dauern, bis diese Technologie ernsthaft eingesetzt werden kann.

    Kurz zu diesem Video-Beitrag: Ich sehe es nicht so, dass das Thema in Textform genau so gut umgesetzt worden wäre. Sicher, man könnte es irgendwie textlich umschreiben - es hat aber noch eine ganz andere Qualität, der so genannten Kundenberaterin dabei zuzuhören, wie sie vorgibt, "Channelling" zu betreiben. Ich verstehe Ihren Punkt schon, aber manche Aspekte lassen sich einfach nicht gut über Text transportieren.

    Viele Grüße,

    Fabian Mohr
    ZEIT ONLINE

    • Minni
    • 22.06.2011 um 14:21 Uhr

    Bitte, die Antwort soll nicht ironisch klingen !
    Das würde bedeuten, dass es möglich ist 98% des Gesundheitssystems abzuschaffen. Die Geldeinsparungsmöglichkeiten übersteigen mein Vorstellungsvermögen.

  5. Herr Mohr, besten Dank für Ihre rasche Antwort. Den Hinweis auf die beschränkten Ressourcen kann ich ohne Mühe nachvollziehen.

    Ihrem Argument, das Thema ließe sich in Textform nicht ebenso gut umgesetzt, kann ich dagegen nur ein "Aha" entgegensetzen. Mag sein, dass Sie damit Recht haben.

    Womöglich war mein Kommentar eher eine Reaktion auf eine Tendenz und nahm das obige Video eher als Anlass.
    Dass es die Tendenz gibt, finde ich jedoch schon. Selbst Ihr Kollege Wolf Schneider ist bei der Süddeutschen nur als Video zu sehen, wie er - im Stakkato - redet und redet und redet. Und worüber spricht der Mann? Wie man in gutem und verständlichem Deutsch schreibt.

  6. Redaktion

    Das Video von Dr. Max soll ein ergänzender Aspekt zum Dossier von ZEIT Wissen zum Thema Esoterik sein, das man aus verschiedenen Gründen (s. Fabian Mohrs Kommentar) nicht betexten kann. Allerdings können Sie auch einiges zu dem Thema lesen: Online stehen zwei Stücke aus dem Dossier ("Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen" und "Gefährliche Psychokurse werden populär"), der Rest steht in der aktuellen Ausgabe von ZEIT Wissen.
    Viele Grüße,
    Jan Schweitzer
    Chefredakteur ZEIT Wissen

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