Giovanni di LorenzoEin Blick in die ZEIT
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo über die aktuelle Ausgabe der ZEIT
- Datum 23.11.2011 - 14:31 Uhr
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Chefredakteur Giovanni di Lorenzo über die aktuelle Ausgabe der ZEIT
In der realen Ist-Zeit gibt es aus meiner Sicht zu kommentieren, daß der Begriff "Plagiat" wohl weiter gefaßt werden muß. Das heißt aus meiner Sicht, daß ich mich zu entschuldigen habe.
Denn die Zeit der Hoffnung sagt immer, am besten ist der kürzeste Weg - zum Glück.
Dass Herr di Lorenzo bisweilen zur Hofberichterstattung neigt, hat er uns hinlänglichst am Beispiel eines altersstarrsinnigen Altbundeskanzlers bewiesen, dessen Haltung er vermutlich für den Ausdruck unbeugsamer Konsequenz hält.
Guttenberg setzte sich über mehr als nur ein Rauchverbot hinweg - welche Relevanz das hat, sollte di Lorenzo wissen.
Und jetzt droht er einen 4-seitigen Themenschwerpunkt an. So sorgt man dafür, dass der Kerl wieder Thema wird und ihm die Rückkehr(option) in die Politik erleichtert wird.
Und das auch noch mit anderer Frisur und ohne Brille. Das sind ja brisante Insiderinformationen.
Der eine versucht, einen bestimmten Lifestyle rüberzu-
bringen, redet gern über Küchencomfort und Kochkunst
und ein Grossstadt-Lebensgefühl. Natürlich alles sehr
ernsthaft und auf das Lebensgefühl der Zeitleser
zugeschnitten.
Der andere versucht, die Leser von den aktuellen Kriegen
und Kriegsvorbereitungen zu überzeugen, mal mit platter
Kriegspropaganda und mit dem Versuch der Rehabilitierung
von Kriegsverbrechern, mal intellektuell verbrämt.
.
Ergebnis: wir kochen gerne gut und lieben exklusive Küchen,
Kriege sind zwar nicht so toll, aber so ist nun
einmal die Welt, und manchmal geht es vielleicht nicht
anders. Was können wir auch dafür?
Luxuriöse Küchen und Zustimmung zu Kriegen, sind das die Eckpunkte des Lebensgefühls der Zeitleser?
Jedenfalls erinnert diese Haltung stark an das deutsche
Bürgertum aus vergangenen Zeiten.
muss ich Ihnen Herr Lorenzo mitteilen, das aufgrund der Tatsache, das sich eine Zeitung, wie die Zeit mit dem Thema Gutenberg auseinander setzt, ich zu dem Entschluss gekommen bin, das zum einen ich mir nie wieder die Zeit kaufen werde und zum anderen, werde ich mir auch Online eine andere Startseite, als wie bisher die Zeit suchen.
Ich finde man darf als Verantwortliche Zeitung in diesem Land einer solchen Person auf gar keinen Fall eine solche Bühne, zur erneuten Selbstdarstellung zur verfügung stellen.
Es wird anscheinend auch nicht erkannt, das die Zeit hierbei unteranderem benutzt wird, um ein politisches Comeback auf lange Sicht vorzubereiten, das ist für mich als Leser in keinster Weise akzeptabel.
Ich bedaure es sehr das die Zeit sich zu diesem Schritt entschlossen hat.
.....eigentlich habe ich bisher sehr viel viel von Herrn di Lorenzo gehalten. Wie können Sie nur einem Betrüger eine solche Plattform bieten!
Heinz Beyrer
Liebe ZEIT, was soll das denn werden? Der schmierige Wissenschafts- und Politikimitator KTG bekommt in dieser bisher hochangesehenen Postille ein breites Forum inklusive Aufmacher, Buch mit Chefredakteur etc.? Hat die ZEIT einen neuen Eigentümer? Habe ich da was übersehen? Bin nicht mehr sicher, ob ich das richtige Abo habe, fühle mich im Moment ziemlich schlecht...
Bisher habe ich Herr di Lorenzo sehr geschätzt. Es ist mir unbegreiflich, dass es so weit geht - nicht nur den Platz in dieser guten Zeitung für so einen Blender wie Guttenberg zu "verschencken", auch noch die Titelseite. Nein, das geht zu weit. Für mich ist Guttenberg mit seiner Gabe die schlechtinformierten Menschen zu begeistern sehr gefährlich.
Sie, Herr di Lorenzo, haben ihm geholfen, sich wieder zu inszenieren.
Ich hätte von Giovanni di Lorenzo nicht erwartet, dass er seinen Namen dafür hergibt, um KTG eine Platftorm zu geben, um seine Weste rein zu waschen. Die ZEIT wird dadurch für mich absolut unglaubwürdig.
Schade.
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