Private HochschulenPro / Contra: Frederic Rupprecht sagt, warum er Privat-Unis für sinnvoll hält

Work hard, play hard – das gelte an seiner Uni genauso wie im späteren Leben, sagt Frederic Rupprecht. Der EBS-Student erklärt, warum er ein Studium an einer privaten Elite-Uni für sinnvoll hält.

 
Leserkommentare
    • Rudi01
    • 24.06.2012 um 17:36 Uhr

    Ich kann in den Äußerungen des Studierenden im Videoclip kein einziges Argument dafür entdecken, warum jemand, der nicht mit ihm persönlich verbunden ist, sein Studium an einer privaten Hochschule, und die Existenz von solchen Einrichtungen insgesamt, befürworten sollte.
    Was zu hören ist, ist bestenfalls so etwas wie eine Verteidigung, dass es dort genauso ernsthaft zugehe wie an einer öffentlichen Hochschule.

    Es wird eifrig darum herumlaviert, dass natürlich die Gebühren an einer privaten Bildungseinrichtung der entscheidende Knackpunkt sind: Ausstattung, Exklusivität.

    Dass es in aller Regel die Eltern der Studierenden sind, die diese Gebühren zahlen, wird nonchalant ausgespart. Unausgesprochen: wer sich das nicht erlauben kann, hat halt Pech gehabt.

    Welche inhaltlichen Vorteile -- ausser der Exklusivität, unter seinesgleichen zu sein -- die private Hochschule bietet, bleibt unangesprochen.

    Junge Menschen, die in ihrem Leben selbst nicht mehr geleistet haben als Zehntausende andere auch, beanspruchen Exklusivität, weil ihr Elternhaus das möglich machen kann. "Ich finde es toll, dass ich einen Vorteil haben kann" -- das ist die simple Logik, die dahintersteckt.

    Im Moment handelt es sich um Einrichtungen, in denen die Vermögens-"Elite" dieses Lande ihrem Nachwuchs einen Vorteil zu verschaffen versucht. Legitim, aber eben Privatsache. Ich sehe nicht den geringsten Sinn darin, seitens Staat und Gesellschaft solche Einrichtungen und solche Bestrebungen zu unterstützen.

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