Die künftige GesellschaftEine Utopie von Wolfgang Gründinger: Wie die Macht der Jungen die Gesellschaft verändert

Wie sieht die Gesellschaft aus, wenn die wenigen jungen Menschen von heute das Sagen haben? Was werden die Alten tun? Der Publizist Wolfgang Gründinger betrachtet die Welt aus dem Jahr 2050.

 

Leserkommentare
  1. Das sind ja ganz neue Erkenntnisse von Wolfgang Gründinger. Dass alte Leute viel Geld haben werden, halte ich wirklich für eine UTOPIE! Schade, viel Lärm um Nichts das Video! Da kann auch der Tempelhof nichts mehr retten, zu oft gesehen in letzter Zeit!

    • kfmb
    • 28. November 2012 14:47 Uhr

    Der letzte Punkt war vielleicht der interessanteste seiner Rede. Ich teile seine Meinung, dass die Jugendlichen heute zwar eingebunden werden, aber nicht ernsthaft. Sie haben keine machtvolle Möglichkeit, sich zur Wehr zu setzen gegen ihrer Meinung nach kurzsichtige Politik. Nicht ein einziger zum Beispiel erörtert das Thema Europa als eines von zukünftiger Friedenssicherung und Wohlstand.

    Der Schlüssel zum Problem der vernachlässigten Jugend liegt meiner Meinung nach aber nicht in der Gegenüberstellung der Kategorien jung und alt, sondern von einer Vorstellung des Maßhaltens und richtigen gemeinsamen Handelns, das heute und morgen ein sittliches und freundliches (und nicht nur geregeltes) Zusammenleben ermöglicht. Es müsste eine Vorstellung von gelingender Lebensführung innerhalb des Gemeinwesens erörtert werden, dass Freiheit und Wohlgesonnenheit untereinander ermöglicht. Unsere Handlungsentscheidungen in größeren und über ein ganzes Leben sich erstreckenden Bögen zu denken, ist die eigentliche Herausforderung. Geht das nur aufgrund des (geschichtlichen) Erfahrungswissens? Ich bezweifele es.

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