ErklärvideoKurz erklärt: Was sind eigentlich Spekulationsblasen?

Spätestens seit der Finanzkrise taucht der Begriff "Spekulationsblase" immer wieder auf. Was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Wir erklären das Phänomen zusammen mit "explainity".

 
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Leser-Kommentare
  1. Das Spanienbeispiel ist evtl bald das Deutschlandszenario.

    So bereitwillig/ blind wie hier Banken die Kredite vergeben, teilweise OHNE Eigenkapital des Kunden, ist es nur logisch, wenn die Anschlussfinanzierungen beim Immobilienkredit signifikant teurer werden und damit diese Anschlusskredite unbezahlbar werden für manch Eigenheim"besitzer".

    Werden noch interessante 10-20 Jahre in Deutschland.

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    Hoffen wir, dass die deutschen Anleger & Sparer aus den Erfahrungen der Spanier lernen und sich nicht auf die Kalkulationen ihres Bankberaters verlassen.
    Die Ausgangssituation vor der Immobilienblase in Spanien unterscheidet sich jedoch von der jetzigen Situation in Deutschland. ...andererseits, bis jetzt hatte noch jede Blase ihren ganz eigenen Charakter.

    Hypothekenkrise gemacht worden oder als wäre den Machen lediglich daran gelegen, ihre einseitige Sicht der Dinge darzustellen.

    In Amerika war es so, dass Kredite für Immobilien vergeben wurden, die nie zurückgezahlt werden konnten. Deswegen wurden die Papier von den kreditgebenden Banken verbrieft und als die berühmt gewordenen Subprime-Papiere in alle Welt verkauft. Mit diesem Trick konnten die kreditgebenden Banken und ihre Agenten immer noch mehr Hypothekenkredite vergeben und Provisionen kassieren.

    Es gab dann sogar Derivate auf diese verbrieften Papiere, die auf deren Platzen spekulierten. Was dann auch bald geschah.

    Die Blase in Amerika war eindeutig bankgemacht. Die Angst und die Hoffnungen der Kreditnehmer war lediglich eine notwendige Beigabe nicht der treibende bzw. limitierende Faktor.

    Die Ideologen sich bereits wieder fleißig dabei, die Realität umzuformen. Der gierige Bankkunde ist schuld. Natürlich.

    In Spanien verloren viele Arbeiter, die Hypotheken hatten, erst mit der eisernen Sparpolitik ihre Jobs. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Krise möglichst verschlimmert werden sollte, damit die Schocktherapie in aller Grausamkeit angewendet werden konnte und möglichst viele der sozialen Errungenschaften kassiert werden konnten.

    Hoffen wir, dass die deutschen Anleger & Sparer aus den Erfahrungen der Spanier lernen und sich nicht auf die Kalkulationen ihres Bankberaters verlassen.
    Die Ausgangssituation vor der Immobilienblase in Spanien unterscheidet sich jedoch von der jetzigen Situation in Deutschland. ...andererseits, bis jetzt hatte noch jede Blase ihren ganz eigenen Charakter.

    Hypothekenkrise gemacht worden oder als wäre den Machen lediglich daran gelegen, ihre einseitige Sicht der Dinge darzustellen.

    In Amerika war es so, dass Kredite für Immobilien vergeben wurden, die nie zurückgezahlt werden konnten. Deswegen wurden die Papier von den kreditgebenden Banken verbrieft und als die berühmt gewordenen Subprime-Papiere in alle Welt verkauft. Mit diesem Trick konnten die kreditgebenden Banken und ihre Agenten immer noch mehr Hypothekenkredite vergeben und Provisionen kassieren.

    Es gab dann sogar Derivate auf diese verbrieften Papiere, die auf deren Platzen spekulierten. Was dann auch bald geschah.

    Die Blase in Amerika war eindeutig bankgemacht. Die Angst und die Hoffnungen der Kreditnehmer war lediglich eine notwendige Beigabe nicht der treibende bzw. limitierende Faktor.

    Die Ideologen sich bereits wieder fleißig dabei, die Realität umzuformen. Der gierige Bankkunde ist schuld. Natürlich.

    In Spanien verloren viele Arbeiter, die Hypotheken hatten, erst mit der eisernen Sparpolitik ihre Jobs. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Krise möglichst verschlimmert werden sollte, damit die Schocktherapie in aller Grausamkeit angewendet werden konnte und möglichst viele der sozialen Errungenschaften kassiert werden konnten.

  2. Hoffen wir, dass die deutschen Anleger & Sparer aus den Erfahrungen der Spanier lernen und sich nicht auf die Kalkulationen ihres Bankberaters verlassen.
    Die Ausgangssituation vor der Immobilienblase in Spanien unterscheidet sich jedoch von der jetzigen Situation in Deutschland. ...andererseits, bis jetzt hatte noch jede Blase ihren ganz eigenen Charakter.

  3. Was ausgelassen wird, in diesem ja durchaus gelungenen Video, ist, daß die Differenz zwischen dem Wert während der Spekulationsblase und dem danach akutell in Spanien vom Steuerzahler bezahlt werden darf. In Irland ebenso. Denn wer hier spekuliert hat, waren nicht unbedingt verängstigte Kleinsparer, sondern die europäischen Großbanken, die hier in ganz großem Stil investierten, dabei nie daran dachten, sich abzusichern, und nun den Staaten und der EU erzählen, es wäre der Untergang des Finanzwesens, wenn diese Verluste tatsächlich verbucht werden müssten. (Was eventuell zutrifft, eventuell auch nicht.)

    2 Leser-Empfehlungen
    • thelaw
    • 03.04.2013 um 12:29 Uhr

    Es wird nur indirekt gesagt, dass für die meisten Spekulationsblasen eine fehlgeleitete Geldpolitik der Zentralbanken kausal ist.
    Es wird behauptet, reine Profitgier oder Angst würde die Menschen in Blasen treiben. Aktuell ist egtl. das beste Beispiel, um zu beleuchten, dass es dem Anleger mitnichten ein so vernichtendes Urteil auszustellen ist.
    So wäre es aufgrund der Billigstgeldpolitik der EZB und der privaten Federal Reserve und der entsprechend resultierenden erhöhten Inflation (mehr noch, wenn man die ungeschönten Statistiken nach früheren Berechnungsgrundlagen heranzieht) ein VERLUSTGESCHÄFT für den Anleger, würde er sein Geld konservativ in ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto investieren, da die von den Privatbanken gezahlten Zinsen niedriger als die Inflationsraten sind.
    Anreiz zur Spekulation ist hier also viel eher der Anreiz des Werterhaltes. Die Zentralbank sorgt also für den Druck auf die Anleger mit ihrer fehlgeleiteten Geldpolitik.
    Die Zinsen für den Privatkunden orientieren sich am Leitzins, ähnliches gilt für Privatkredite. Man hat also einerseits mehr Geld im Umlauf bei gleichzeitig konstanter Güteranzahl und obendrein noch den Druck, das Geld zu investieren, damit es nicht an Wert verliert.
    Wer ist also Schuld?
    Markt >>>> staatliche Regulierung (oder private, im Fall der Federal Reserve, was effektiv die noch schlechtere Lösung ist)

  4. Hypothekenkrise gemacht worden oder als wäre den Machen lediglich daran gelegen, ihre einseitige Sicht der Dinge darzustellen.

    In Amerika war es so, dass Kredite für Immobilien vergeben wurden, die nie zurückgezahlt werden konnten. Deswegen wurden die Papier von den kreditgebenden Banken verbrieft und als die berühmt gewordenen Subprime-Papiere in alle Welt verkauft. Mit diesem Trick konnten die kreditgebenden Banken und ihre Agenten immer noch mehr Hypothekenkredite vergeben und Provisionen kassieren.

    Es gab dann sogar Derivate auf diese verbrieften Papiere, die auf deren Platzen spekulierten. Was dann auch bald geschah.

    Die Blase in Amerika war eindeutig bankgemacht. Die Angst und die Hoffnungen der Kreditnehmer war lediglich eine notwendige Beigabe nicht der treibende bzw. limitierende Faktor.

    Die Ideologen sich bereits wieder fleißig dabei, die Realität umzuformen. Der gierige Bankkunde ist schuld. Natürlich.

    In Spanien verloren viele Arbeiter, die Hypotheken hatten, erst mit der eisernen Sparpolitik ihre Jobs. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Krise möglichst verschlimmert werden sollte, damit die Schocktherapie in aller Grausamkeit angewendet werden konnte und möglichst viele der sozialen Errungenschaften kassiert werden konnten.

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