Pariser AutobahnringMit 40 unter die Erde

Der Pariser Ring ist die meistbefahrene Stadtautobahn Europas. Stadtplaner wollen nun möglichst viel vom "Boulevard périphérique" unter der Erde verschwinden lassen.

 

Leserkommentare
  1. Man kann die Dimensionen jetzt vielleicht nicht wirklich vergleichen aber ich wohne in Marburg. Die Stadt ist durchtrennt von einer Stadtautobahn.
    Abgesehen von der Barriere, die vor allem mit dem Fahrrad und zu Fuß nur mit Umwegen zu bewältigen ist, ist der Lärm wirklich phänomenal.
    Es ist kaum zu verstehen, dass einmal solche Entscheidungen getroffen wurden und eine ganze Stadt verschandelt wurde.

    Die Autos sind nicht leiser geworden, das Hauptgeräusch kommt von den Reifen, da ändert auch Elektromobilität wenig. Warum wollen die Politiker die Bürger immer verarschen? Das wissen die doch.

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    • guiri
    • 29. April 2013 11:18 Uhr

    Das Schlimmste ist ja, dass solche Entscheidungen heute immer noch getroffen werden, zumindest in Berlin.
    Dort versucht man gerade einen "périphérique" weiterzubauen (A100) - mitten durch Wohnbezirke. Das ist der größte Irrsinn überhaupt. Berlin war dank Teilung einer solchen Rundum-Verschandelung entgangen. Und jetzt holt man sie nach. Das ist nicht zu unterbieten. Man kann scheinbar nicht von den Fehlern Anderer lernen und muss sie erst selbst begehen.

    • guiri
    • 29. April 2013 11:18 Uhr

    Das Schlimmste ist ja, dass solche Entscheidungen heute immer noch getroffen werden, zumindest in Berlin.
    Dort versucht man gerade einen "périphérique" weiterzubauen (A100) - mitten durch Wohnbezirke. Das ist der größte Irrsinn überhaupt. Berlin war dank Teilung einer solchen Rundum-Verschandelung entgangen. Und jetzt holt man sie nach. Das ist nicht zu unterbieten. Man kann scheinbar nicht von den Fehlern Anderer lernen und muss sie erst selbst begehen.

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  2. Was genau ist denn jetzt geplant? Im Video ist lediglich von Kommunalpolitikern, die unbezahlbare Träume hegen die Rede. Irreführender Text im Artikel-Teaser.

  3. 4. Boston

    Meines Wissens hat die Stadt Boston ein ähnliches Projekt vollzogen. Während der Bauphase war das natürlich eine echte Herausforderung für den Autoverkehr. Heute ist man dankbar, dass man diesen Schritt vollzogen hat.

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  4. Antwort auf "Boston"
  5. .. wie in dem WP-Artikel zum Bostoner Tunnel erwähnt. Da fielen einige Deckenplatten herunter und töteten eine Autofahrerin. Selbst eingehauste AB-Abschnitte sind nicht frei von Problemen - der Alptraum ist halt immer ein Unfall mit vielen Beteiligten und Feuer. Und teuer ist das Ganze immer.

    Bei uns geht nicht weit vom Haus eine Autobahn vorbei. Als man den Standstreifen vor einigen Jahren zur 3. Spur ausbaute musste der Verkehr auf der Gegenfahrbahn zweispurig geführt werden und es gab daher ein Tempolimit auf 60 km/h. Ich habe damals den deutlichsten Rückgang von Lärm wahrgenommen, der meinem Eindruck nach auch den von sog. "Flüsterasphalt" deutlich übertroffen hat (abgesehen davon, dass man ja beides machen kann.)

    Die Autofahrer "verloren" durch das Tempolimit von aktuell erlaubten 100 km/h zu 60 km/h auf dem Abschnitt vielleicht eine Minute. Seither frage ich mich, wieso dieser einfache und kostenlose Weg nicht häufiger (siehe Marburg) beschritten wird. Der Preis ist wirklich nicht zu hoch wenn eine Autobahn mitten durch Wohngebiet führt und sollte den Autofahrern abverlangt werden (denn auch diese wohnen ja gerne, wenn es geht, in Ruhe irgendwo.)

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