Analoge FotografieDie Dunkelkammer schlägt jede App

Können Foto-Apps Bilder genauso gut entwickeln wie eine professionelle Handprinterin? Wir machen den Test – bei einem Besuch im analogen Fotolabor von Kira Enss.

 

Leserkommentare
  1. ... das ist aber ein recht sinnloser Vergleich. Natürlich schlägt die Dunkelkammer jede App. Denn die verarbeiten die Bilder immer nach einem vorgegebenen Schema und können natürlich nicht auf individuelle Eigenschaften des Bildes eingehen.
    Die Ergebnisse von Fotoapps werden übrigens auch schnell langweilig, weil plötzlich alle Bilder gleich aussehen.

    Aber die Dunkelkammer schlägt niemals die Bildverarbeitung mit Hilfe von Programmen, wie z.B. Photoshop oder Gimp. Diese sind in ihren Möglichkeiten der Dunkelkammer weit überlegen.

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    • rouven
    • 07. Mai 2013 16:49 Uhr

    Photoshop und GIMP sind aber auch nicht die richtigen Vergleichsprogramme. RAW-Entwickler wie Lightroom, Aperture, AfterShot Pro, etc. sind dafür eher geeignet ...

    Ansonsten stimme ich zu.

    • hairy
    • 07. Mai 2013 17:37 Uhr

    Verwendung von Bildbearbeitungsprogrammen mit der Dunkelkammer zu vergleichen, ist genauso unsinnig. Alleinschon, weil es sehr verschiedene Techniken sind.

    • rouven
    • 07. Mai 2013 16:49 Uhr

    Photoshop und GIMP sind aber auch nicht die richtigen Vergleichsprogramme. RAW-Entwickler wie Lightroom, Aperture, AfterShot Pro, etc. sind dafür eher geeignet ...

    Ansonsten stimme ich zu.

    Antwort auf "Naja ..."
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    ... die Dunkelkammer ist viel mehr als nur Filmentwicklung (RAW-Entwicklung im Digitalen), sondern es ist, gut gemacht, immer auch Bildbearbeitung, die nicht selten weit über die Funktion von RAW-Programmen hinausgeht.

    Ich bin Fotograf und habe mehrere Jahre in einem Schwarz-Weiss-Labor gearbeitet.

    ...noch sehr lange dauern bis das Digitale in Sachen Qualität, Anspruch und Vielfältigkeit nur die nähe des analogen Entwickelns kommt. Photoshop CS6 und aufwärts besitzt im übrigen auch einen RAW Converter, der Lightroom in nichts nachsteht. Digitale Bildbearbeitung ist wie das Zeichnen mit einem Tablett (auch dieses findet natürlich häufig Verwendung in Ersterem), man wird an der Hand genommen und alles lässt sich jederzeit rückgängig machen.

  2. 3. .....

    in einem punkt gleichen sich analoge und digitale bearbeitung vielleicht.

    dass sie sozusagen an einem anderem ort zu einer anderen zeit vorgenommen werden.

    eine interpretation findet mmer statt - ob durch einen algorithmus oder die emulsion des filmes.

    speziell durch die nachbearbeitung verlieren die bilder jedoch ihre aktualität, lokalität und kontinuität.

  3. Ich habe den Film mit Spannung verfolgt und einen Lachkrampf bekommen als das iPhone ins Bild kam. Wurden hier tatsächlich hoch professionelle Gerätschaften in einer Dunkelkammer mit einem Smartphone verglichen? Fair wäre es gewesen, wenn hier ein hochauflösender Scanner mit Dia-Aufsatz verwendet worden wäre, um das Negativ zu einzuscannen, gefolgt von einer Profi-Nachbearbeitung in Lightroom oder Photoshop. Danach ein Ausdruck auf das gleiche Papier welches auch die Frau im Film verwendet hat. Die Ergebnisse danach nebeneinander gelegt und verglichen. Ja, das wäre fair gewesen.

    Aber möglicherweise hat mich der Begriff "App" in die Irre geleitet, der meines Erachtens (spätestens seit dem Apple App Store) auch für Desktop-Anwendungen verwendet werden kann und nicht nur für mobile Geräte (Smartphones und Tabletts).

    Dennoch, die Frau ist sehr sympatisch und hat sichtlich Freunde an ihrer Arbeit. Dieses Ergebnis nehme ich aus dem Film mit.

    4 Leserempfehlungen
    • hairy
    • 07. Mai 2013 17:37 Uhr

    Verwendung von Bildbearbeitungsprogrammen mit der Dunkelkammer zu vergleichen, ist genauso unsinnig. Alleinschon, weil es sehr verschiedene Techniken sind.

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    Antwort auf "Naja ..."
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    ... das Video macht doch den Vergleich zwischen analoger und digitaler Bildverarbeitung auf.

    Was spielt es für eine Rolle, dass es verschiedene Techniken sind? Natürlich kann man die vergleichen. Ausschlaggebend ist, was hinterher dabei herauskommt.
    Nur kann man nicht die Dunkelkammer mit Apps vergleichen, sondern muß es mit entsprechenden Bildbearbeitungsprogrammen tun.

    • 29C3
    • 07. Mai 2013 18:10 Uhr
  4. ... das Video macht doch den Vergleich zwischen analoger und digitaler Bildverarbeitung auf.

    Was spielt es für eine Rolle, dass es verschiedene Techniken sind? Natürlich kann man die vergleichen. Ausschlaggebend ist, was hinterher dabei herauskommt.
    Nur kann man nicht die Dunkelkammer mit Apps vergleichen, sondern muß es mit entsprechenden Bildbearbeitungsprogrammen tun.

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    Antwort auf "Kommentar"
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    • wanst
    • 10. Mai 2013 18:03 Uhr

    Klar kann man das vergleichen, aber dann bitte richtig. Wie konservendose2 schon sagte, wird hier ein analoge Profi-Technik in der Hand eines Analog-Profis mit einer digitalen Consumer-Knipse in der Hand eines Anfängers verglichen.

    Entweder stellt man auf digitaler Seite mal wenigstens ebenfalls eine Mittelformat-Kamera a la Hasselblad, PhaseOne und Co. auf, bei der allein die Rückwand den Preis einer Mittelklasselimousine übersteigt (ohne Kamera-Body und ohne Objektiv, wohlgemerkt) und vor allem dazu jemanden, der in die digitale Technik genauso verliebt ist wie sie hier in die analoge und da ebenfalls das letzte Quäntchen Qualität herauszuholen vermag.

    Oder man vergleicht alternativ eine analoge Ritsch-Ratsch-Knipse, bei der man nicht mal ansatzweise beeinflussen kann, was aus dem Schnell-Entwickler im Supermarkt herauskommt mit einer Smartphone-Aufnahme in Verbindung mit der vorgestellten App für Einsteiger.

    Den Billigvergleich gewinnt die Digitaltechnik ziemlich klar – schon allein, weil auch ein Fotograf, der das nicht lange vorher studiert hat, mit einfachen Mitteln recht ansehnliche Bilder erzeugen kann.

    ...

  5. ... die Dunkelkammer ist viel mehr als nur Filmentwicklung (RAW-Entwicklung im Digitalen), sondern es ist, gut gemacht, immer auch Bildbearbeitung, die nicht selten weit über die Funktion von RAW-Programmen hinausgeht.

    Ich bin Fotograf und habe mehrere Jahre in einem Schwarz-Weiss-Labor gearbeitet.

    Antwort auf "toller Vergleich...."

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