Haruki Murakami: Lesetipp von Iris Radisch: "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki"

Ein Buch, dass man atemlos liest: Haruki Murakamis neues Buch handelt von einem einsamen Mann in seiner Midlife-Crisis. Ein Blick zurück in seine Jugend offenbart ein dunkles Geheimnis.
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Kommentare

3 Kommentare Kommentieren

Ich fande den Roman ziemlich farblos

Insgesamt ist der Roman uninspiriert und erinnert an den vierten Teil eines ehemals erfolgreichen Films, der nur gedreht wurde, um Gewinn zu machen. Der Roman und seine Figuren sind ebenso farblos wie der Hardcovereinband ohne den bunten Schutzumschlag. Wurde ich bei Murakamis bisherigen Büchern unwillkürlich in den Sumpf der Geschichte hineingezogen, so verbannte der neue Roman mich beim Lesen eher auf die leicht gelangweilte Ersatzbank. Möglicherweise wäre meine Kritik nicht so harsch ausgefallen, wenn nicht ausgerechnet Murakami der Autor wäre - der Meister des Surrealismus. http://dorncritics.de/?p=46

Spoiler-Alarm

Frau Radisch verrät leider die interessantesten Dinge im Video. Und nennt noch nicht einmal den Namen des Helden richtig (nicht: Tasziki) und sein Hobby sind auch nicht Modelleisenbahnen.

Und was an dem Roman - ausser, dass er leicht zu lesen ist - so wunderbar sein soll, verstehe ich nicht. Langsam wird es langweilig mit den Helden, die sich immer nach der vergangenen Jugend sehnen.