Utopien: Jean Ziegler fordert den Aufstand des Gewissens

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der Bruch mit der Ideologie des grenzenlosen Wettbewerbs

So lange keine Einsicht besteht, dass Wettbewerb Grenzen gesetzt werden muss, wird es keine Besserung geben.
Menschen konkurrieren gegen Menschen, Unternehmen gegen Unternehmen, Staaten gegen Staaten. Und zwar so lange, bis der letzte (nur noch wenige) übrig und der Rest auf der Strecke geblieben ist (race to the bottom). Wettbewerb hätte sich damit selbst abgeschafft, denn das, was übrig bleibt, sind entweder Monopol- oder Oligopolstrukturen.
In meinen Augen erklärt sich auch der immanente Wachstumszwang mit dieser Ideologie.

Den Wald nicht sehen, weil so viele Bäume im Weg sind.

Wir haben zwei Geschlechter, und diese haben jedes für sich Qualitäten. Wenn im Flugzeug nur rechts Leute sitzen kommt, es nur schwer hoch, und der Pilot hat seine Mühe, das Fluggerät zu lenken. Warum die Chance nicht nutzen und die Weisheit der Mütter nutzen, anstatt neuer Regeln, Technologien, Waffen und mehr Überwachung. Klagen alleine nutzt nichts. Natürlich, müssen wir dann auch die zurückpfeifen, denen wir Glauben gemacht hatten, dass dieses Flugzeug fliegen kann und navigiert werden kann. Sie rennen uns doch jetzt schon, die Türen ein, weil sie glauben wir hätten den Stein der Weisen. Das geht einher mit Zugeständnissen, von Imperfektion und das ist gefährlich, weil wir plötzlich schwach dastehen und zugestehen müssen, sich im Weg geirrt zu haben und womöglich auch noch denen recht geben zu müssen, die wir als "minderwertig" vermutet hatten.