25 Jahre Mauerfall: Hunderttausende feiern Mauerfall an der Lichtgrenze

Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

9 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren
#1  —  10. November 2014, 9:30 Uhr
Redaktionsempfehlung Redaktionsempfehlung

Großer Wermutstropfen!

So toll die Aktion war, so beeindruckend die Ballons, als sie die Grenze markierten - es gibt einen ganz großen Wermutstropfen, der für mich leider das Positive fast aufwiegt: das Ende der Aktion.

Warum haben die Ballons nicht geleuchtet?

Die ganze Symbolkraft der Aktion ist dadurch zu einem guten Stück dahin! Das, was es zu feiern galt, war der Fall der Mauer. Aber an dem Fall dieser Lichtermauer gab es nix zu feiern. Die Ballons sind "ausgemacht worden" durch Abnehmen von der Stabkonstruktion) und dunkel gegen Himmel geschwebt, so dass man sie nach wenige Metern, wenigen Sekunden nicht mehr gesehen hat, dunkel grau vor dunklem Nachthimmel.

Da waren hunderttausende Menschen, die gebannt auf den Moment gewartet haben. Ich hatte damit gerechnet, dass der Moment des Aufstiegs auch zu einem Feiern führt. Nix war. Es gab ja auch nichts zu feiern, weil einfach das Licht ausging!

Ein wirklich trauriges Ende einer tollen Aktion.