Obama in Kuba: Historischer Besuch des US-Präsidenten

Es ist das erste Mal seit 88 Jahren, dass ein amtierender US-Präsident Kuba besucht. Barack Obama landete in der Hauptstadt Havanna, wo er auch Staatschef Raúl Castro treffen wird.

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Nun allmählich durch den Besuch von Obama kommt auch das Castro Regime seinem Ende entgegen. Alle Vorteile und Nachteile des kapitalistischen Systems der USA werden so manches in Kuba verändern. Wage nur an die anderen mittelamerikanischen Länder zu erinnern. Morde sind hier keine Seltenheit. Mit Sicherheit freut sich die USA Wirtschaft auf kommende Geschäfte. Kuba als zukünftiges Anhängsel der USA.

Wenn man davon ausgeht, daß das sozialistische Regime in Kuba mittel- bis langfristig sowieso nicht zu halten ist, sollte die kubanische Regierung das kollektivierte Kapital (insbesondere Grund und Immobilien) wenigstens möglichst frühzeitig und möglichst gleichmäßig als Privatbesitz an die ansässige Bevölkerung verteilen. Das wäre dann der Grundstock für eine gesunde kubanische Mittelschicht.

Denn wenn dereinst wieder alles einfach sang- und klanglos direkt vom Staatsbesitz an die Exilkubaner, Großgrundbesitzer, Oligarchen und Konzerne rückerstattet wird, hätte die kubanische Revolution nichts Bleibendes erreicht. Es wäre die maximal unspektakuläre und banale Niederlage.

Wenn die Exilkubaner, Großgrundbesitzer, Oligarchen und Konzerne dagegen Kleinbauern und Wohnungseigentümer nach 10-20 Jahren erfolgreichen Wirtschaftens aus ihren Häusern und von ihrem Land vertreiben müßten, gäbe es wenigstens ein paar unschöne Bilder in den Medien.