Z2X: "Wir können von 'Regretting Motherhood' noch viel lernen"

Das Buch "Regretting Motherhood" der israelischen Soziologin Orna Donath zeigte, dass viele Frauen in der Mutterschaft keine Erfüllung finden. Sie fordert eine Gesellschaft ohne Patriarchat.
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Kommentare

3 Kommentare Kommentieren

schon wieder so eine Genderdiskussion...

In der Regel wird eine Frau nicht in eine Mutterschaft gezwungen. Habe mir das Video jetzt nicht angesehen, aber denke der Titel sagt alles.

Für mich schenkt man dem ganzen viel zu viel Bedeutung. Frauen werden da auch, da reicht der Titel, wieder als das arme Hascherl hingestellt, die ihren Männern total hilflos ausgeliefert sind.

Entschuldigung .. da komm ich nicht mit.

"In der Regel wird eine Frau nicht in eine Mutterschaft gezwungen."

Ich habe das Thema aus Desinteresse nicht näher verfolgt.Aber ich wüsste gern aus welchem Kulturkreis bzw. aus welcher Subkultur sie stammt.Sie hat scheinbar ein Problem mit dem Patriarchat.
In machen Kulturkreisen gibt es halt noch einen starken Konformismus,der beispielsweise früh zu Heirat,Familiengründung,Kinder drängt,was sicher einige der Gedrängten dann bedauern.Fairerweise sollte diese Frau ihr "Problem" dann allerdings nicht gemein machen.

@Zacharias -- zu viel Bedeutung???

Bei angepeilten 10 Milliarden Menschen auf der Erde bis 2050 hat dieses Thema die GRÖSSTMÖGLICHE Bedeutung für die Menschheit überhaupt.

Frauen werden nicht in eine Mutterschaft gezwungen???? Pardon, aber leider scheinen Sie auf dem Mond zu leben. Das ist genau, was Frau Donath sagt (Sie hätten das Video lieber ansehen sollen, bevor Sie kommentieren): in vielen Ländern gibt es einen unglaublichen sozialen Druck auf Frauen, (viele) Kinder zu bekommen. Vor allem natürlich in muslimischen, aber auch in hinduistischen oder christlichen, zu meiner Überraschung aber auch in Israel.

@Xepio -- Nein, sie hat nicht primär ein Problem mit dem Patriarchat. Leider sagte Frau Donath nicht, woher der Druck kommt aber, aber der soziale Druck zum Kinderkriegen ist in vielen Ländern verbreitet. Während selbst der Papst davon abgeraten hat, sich wie Karnickel zu vermehren, hat er trotzdem empfohlen, 3 Kinder als die optimale Zahl anzustreben. Woher hat er diesen Quark?? Durchschnittlich 3 Kinder wären immer noch desaströs -- es führt kein Weg dran vorbei, max 2,1 Kinder zu bekommen, wenn die Menschheit ihren Planeten erhalten will. Das ist Grundschularithmetik.