Syrien: Warum eine Britin für die Kurdenmiliz den IS bekämpft

Die britische Studentin Kimmy Taylor kam 2016 nach Syrien, um über die Stellung der Frau in den Kurdengebieten zu schreiben. Sie blieb, um an der Seite der Kurden gegen die Miliz des "Islamischen Staats" zu kämpfen.
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Unter den Verstorbenen waren leider auch drei Deutsche, von denen einer besser Kurdisch konnte als ich Deutsch kann. Mein herzliches Beileid. Man fragt sich, was bewegt diese jungen Menschen dazu, ihr Leben derart aufs Spiel zu setzen. Dann hat dieses Video mich an das folgende Gedicht erinnert:

„Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin,
und dann kommt der Krieg zu euch.
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt,
und lässt andere kämpfen für seine Sache,
der muss sich vorsehen:
denn wer den Kampf nicht geteilt hat,
der wird teilen die Niederlage.
Nicht einmal Kampf vermeidet,
wer den Kampf vermeiden will:
denn es wird kämpfen für die Sache des Feinds,
wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“

Vielleich sollten freiheits- und demokratieliebenden westlichen Staaten die Kurden-Miliz YPG in ihren Kampf gegen den IS besser ausrüsten, damit sie nicht so viele Verluste erleiden. Kurden haben inzwischen Tausende von Kämpfern verloren. Während sie seit Jahren mit leichten Waffen gegen den IS-Terror vorgehen, werden sie noch von hinten von dem Nato-Partner Türkei bombardiert.