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DIE ZEIT Nr. 38 vom 11. September 2014

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 38 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 11. September 2014. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

SPD-Vize Stegner: Linke auf dem Weg zur Regierungsfähigkeit

Trotz großer Meinungsverschiedenheit in der Außenpolitik hält SPD-Vize Ralf Stegner ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis nach der nächsten Bundestagswahl für möglich. "Eine Mehrheit für Rot-Grün bleibt unser Ziel, aber wir schließen auch Rot-Rot-Grün nicht aus", sagte Stegner der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Ob es ein rot-rot-grünes Bündnis geben kann, hängt davon ab, ob die Linke weiterhin sagt: Ich will so bleiben, wie ich bin – oder ob sie sich ändert", so Stegner weiter. Für sein Plädoyer, Rot-Rot-Grün nicht vorzeitig auszuschließen, finde er breite Unterstützung in der SPD: "Insofern fühle ich mich ganz in der Mitte meiner Partei."

Stegner sieht die Linke bereits im Wandlungsprozess. Im Westen, wo "ideologische Irrläufer und notorische Quertreiber" bei der Linken Zuflucht gefunden hätten, sei die Partei aus vielen Parlamenten geflogen. "Durch deren Bedeutungsverlust rückt die Linke näher ran an die Realität." Käme es nach der Thüringenwahl am kommenden Wochenende zu einer rot-rot-grünen Landesregierung unter Führung von Bodo Ramelow, könnte die Linke einen "Realitätsschock" erleiden, aber: "Wenn sie erst mal ein Bundesland regiert, könnten die Desperados der Partei an Bedeutung verlieren."

Die Unterschiede in der Außenpolitik wischte Stegner zur Seite: "Aber ich weiß heute doch noch nicht, was die Linke 2017 in ihr Wahlprogramm schreiben wird. Ein prinzipielles Nein zu irgendeiner Option außer Koalitionen mit Rechtsparteien werden sie von mir jedenfalls nicht hören."

Dass die Grünen lieber mit der CDU als mit SPD und der Linken koaliere, hält Stegner für Wunschdenken der Medien. "Kein anderes Bündnis wird öffentlich so beflirtet. An der Basis der Grünen und bei der grünen Wählerschaft sieht das ganz anders aus", sagte Stegner.

Der SPD-Vize warnte die Regierung davor, sich durch die Mautdebatte zum Gespött der Leute zu machen.  "Ich zitiere da jetzt mal Peer Steinbrück: Die Maut ist keine Frage von Leben und Tod – sie ist viel wichtiger. Will sagen: Wir sollten aufpassen, dass wir uns nicht lächerlich machen."

Verkehrsminister Dobrindt, so Stegner, sei "ein schlauer Kerl" er habe ihm durchaus zugetraut einen "genialen Weg" zu einer Mautregelung finden zu können. "Inzwischen aber hat mein Glaube an die Genialität von Herrn Dobrindt etwas gelitten", sagte Stegner.

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Kritik an Investitionsplänen der Regierung

In der SPD und der Union wird Kritik am Vorhaben der Regierung laut, privates Kapital zur Finanzierung von staatlichen Investitionen zu mobilisieren. Die Renditeerwartungen privater Investoren und Betreiber lägen häufig "über den Finanzierungskonditionen der öffentlichen Hand", sagt Norbert Barthle, haushaltspolitischer Sprecher der Union der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Billiger wird die Infrastruktur damit nicht."

Zusatzkosten würden sich die Betreiber über höhere Gebühren wieder hereinholen. Eine solche private Finanzierung "würde die deutschen Autofahrer mit höheren Kosten belasten", kritisiert auch der sozialdemokratische nordrhein-westfälische Verkehrsminister Michael Groschek.

Hintergrund ist, dass die Koalition angesichts knapper Kassen den Privatsektor bei der Modernisierung der Infrastruktur einbinden will. Dazu arbeitet eine Expertengruppe im Wirtschaftsministerium gerade Vorschläge aus.

Zahlreiche internationale Studien zeigen, dass öffentlich-private Projekte am Ende für den Steuerzahler teurer werden. Das liegt auch daran, dass Banken und Versicherer ihr Kapital nur hergeben, wenn sie entsprechend Zinsen erhalten. Es drohe ein "Milliardengeschenk für die Finanzindustrie", sagt Fabian Lindner, Leiter des Referats für Wirtschaftspolitik beim gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung. 

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Thüringer SPD-Vorstandsmitglied Schröter: "Ich kann mir eine Regierung unter Bodo Ramelow vorstellen"

Kurz vor der Landtagswahl am kommenden Sonntag spricht erstmals ein prominenter Thüringer SPD-Politiker offen über eine mögliche Koalition mit der Linken im Land. "Ich kann mir eine Regierung unter Bodo Ramelow vorstellen", sagte Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter in einem Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Ich würde diese Koalition nicht für ein Unglück halten", so der 59-Jährige. "Es gibt in der CDU inzwischen eine ausgeprägte Arroganz der Macht. Es wäre für das Land gut, wenn man da mal durchlüften könnte". Schröter ist Mitglied im Landesvorstand der SPD.

Zwar bekundet auch Schröter, in der Koalitionsfrage "nicht festgelegt" zu sein. Etwa die Hälfte der Thüringer SPD-Mitglieder sei für ein Bündnis mit der Linken, die andere Hälfte dagegen. Aber die Vorbehalte der Linken gegenüber gingen innerhalb der SPD zurück. "Vor allem, weil viele der Person Ramelow mit Sympathie begegnen", sagte Schröter. "Mir ist natürlich eine Regierung lieber, die ein bisschen frischen Wind bringt und die dringend notwendige Gebietsreform durchsetzt." Letztere verweigert die CDU bislang.

In Thüringen wird am 14. September ein neuer Landtag gewählt. Den aktuellen Meinungsumfragen zufolge sind sowohl eine Koalition zwischen CDU und SPD, als auch ein Regierungsbündnis zwischen Linken, SPD und Grünen möglich. Die SPD hat angekündigt, nach Sondierungsgesprächen ihre Mitglieder über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden zu lassen.

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Ulrich Wickert: "Ich kann wunderbar nichts tun"

Der Journalist Ulrich Wickert (71) hatte kein Problem, seinen TV-Job an den Nagel zu hängen: "Ich hatte mir in meinen Tagesthemen-Vertrag schreiben lassen, wann Schluss sein würde", so der  Pensionär im ZEITmagazin. Er habe das nicht verdrängt und sich gut vorbereitet. "Ich habe die Tagesthemen bis zum letzten Tag gerne moderiert – und mich danach mit Freude auf mein neues Leben als Autor gestürzt." Es sei ihm leicht gefallen, sich umzustellen, "weil ich schon vorher viele Bücher geschrieben hatte. Ich wusste also, was mir Spaß machen würde."  Außerdem: "Ich kann wunderbar nichts tun."

Zu Hause jedoch sei das Schreiben schwierig für ihn. Dort "klingelt das Telefon, der Paketbote kommt für den abwesenden Nachbarn, der Postbote schellt, weil die Briefe nicht in den Briefkasten passen, es liegen allerlei Papiere herum, die ich bearbeiten müsste. Das nervt", so Wickert. Sein Verlag habe ihm deshalb ein Turmzimmer im Verlagsgebäude zur Verfügung gestellt. Dort versinke er "in den Verbrechen und der Jagd nach Aufklärung".

Er sei ein "kindlicher Mensch geblieben", der neugierig ist, und gehöre außerdem zu einer "Generation ohne Angst. Meine Generation stand nicht unter dem Druck, dem junge Menschen heute ausgesetzt sind", erklärt Wickert. "Ich weiß zum Beispiel gar nicht, was mein Notenschnitt im Abi war. Ich hatte Abitur, Punkt."

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Neue Namen für die Schulalternative zum Gymnasium

Stadtteilschule, Gesamtschule, Realschule plus, Regelschule, Mittelschule – wenn es um die Alternative zum Gymnasium geht, herrscht Namenschaos. Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik mehr als 20 Bezeichnungen für diese Schulform. Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat bei Agenturen nachgefragt und drei Vorschläge erhalten:
Sekundarschule – von Mathias Richel ist Creative Director bei der Berliner Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr, kurz TLGG, einer der erfolgreichsten Neugründungen der vergangenen Jahre. Beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation wurde sie zur "Agentur des Jahres" gewählt. Zu den Auftraggebern gehören E.on und Astra.
Mach Schule – von Jan-Christopher Illmer, Senior-Texter der Agentur Zum Goldenen Hirschen in Hamburg. Den neuen Namen entwickelte er mit Sandra Weibold (Text) und Tonia Käckmeister (Gestaltung). Das Team arbeitet meist für Ferrero, speziell das Überraschungsei. Zum Goldenen Hirschen gehört laut Handelsblatt-Umfrage zu den fünf kreativsten Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat 350 Mitarbeiter, unter anderem in Berlin und Wien.
Schule des Lebens – von Mirko Derpmann ,Kreativdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung von Scholz & Friends Agenda. Scholz & Friends zählt zu den führenden Agenturgruppen Deutschlands und war beim Werbepreis ADC in diesem Jahr die zweiterfolgreichste Agentur. Zu den Kunden gehören unter anderem die Deutsche Bahn, Opel, Siemens, aber auch die Bundesregierung.

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Hamburgs CDU-Chef Marcus Weinberg will AfD entlarven 

Hamburgs CDU-Landeschef Marcus Weinberg sieht keine Zukunft für die AfD. Parteigründungen  der Vergangenheit wie die der Statt-Partei, Schill-Partei, Freie Wähler und AfD  fehle ein  "Grundgerüst  an Werten und eine Bindung an eine Wählerschicht", so Weinberg im Hamburg-Teil der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Alle diese Parteien haben sich schnell überlebt. Bei der AfD wird es ähnlich sein. Sie wird vor allem von Enttäuschten und Frustrierten angelaufen." Aufgabe seiner Partei sei es,  die AfD zu "entlarven" und sich um die Menschen zu kümmern, "die darüber nachdenken, AfD zu wählen". 

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Blumenkohl: Israelischer Starkoch erinnert sich an deutsches Essen in der Kindheit 

Yotam Ottolenghi, israelischer Starkoch aus London, spricht im ZEITmagazin über seine deutschen Wurzeln: "Ich glaube, ich habe viel Deutsches in mir", sagt der 46-Jährige und erzählt von seinen deutschen Großeltern, die "sehr kultiviert und kopfgesteuert" waren. "Sie hatten genaue Vorstellungen davon, wie Dinge gemacht werden sollten", so Ottolenghi. Viele traditionell deutsche Gerichte seien in seiner Kindheit zuhause in Jerusalem auf den Tisch gekommen – etwa Blumenkohl mit Semmelbrösel oder Rinderzunge.

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Möglicher Aufsichtsratwechsel beim FC St. Pauli

Stefan Orth, noch Präsident des FC St. Pauli, tritt möglicherweise als Kandidat bei den Wahlen für den Aufsichtsrat des Vereins an. Gegenüber der ZEIT sagte er, dass er sich das vorstellen könne, wenn der Verein durch die anderen Kandidaten in seiner Vielfalt nicht ordentlich repräsentiert sei.

Bei einer Jahreshauptversammlung im November werden die Mitglieder des FC St. Pauli ein neues Präsidium und einen neuen Aufsichtsrat wählen. Der jetzige Aufsichtsrat hatte Anfang Juli überraschend verkündet, dass er den derzeitigen Präsidenten Stefan Orth nicht als Kandidaten aufstellen werde. Der Aufsichtsratsvorsitzende Marcus Schulz begründete das gegenüber der ZEIT so: "Der Verein hat eine ganz eigene linksalternative Identität, die ein neuer Präsident besser verkörpern kann und damit erfolgreicher sein kann als Stefan Orth."

Marcus Schulz selbst erklärte, er wisse noch nicht, ob er sich noch mal für einen Posten im Aufsichtsrat bewerbe, sagte er der Hamburg-Redaktion der ZEIT. Die Wahrscheinlichkeit sei aber groß, dass er es noch mal mache, wenn sich von den Leuten, die etwas von Finanzen verstehen, nur wenige aufstellen sollten. Davon gehe er bislang aus. Schulz kritisiert, dass beide Wahlen zum selben Zeitpunkt stattfinden. "Eine ganz beschissene Situation ist das", sagte er der ZEIT.

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