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DIE ZEIT Nr. 43 vom 16. Oktober 2014

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Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan: Katholische Kirche erlebt eine Revolution

Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan sieht in der katholischen Kirche eine Revolution heraufziehen. Zur derzeitigen Bischofssynode in Rom sagte sie der ZEIT-Beilage Christ & Welt: "Das ist eine Revolution. (…) Eine zusammenführende Diskussion kann man nur ohne Angst und mit Offenheit für die Argumente der anderen führen, das ist (…) neu in der katholischen Kirche".

Bisher sei die Institution nicht gut regiert. "Sie ist autokratisch und enthält Frauen Ämter vor", so Schwan. Papst Franziskus habe offenbar erkannt, dass der bisherige Weg, die Sexualmoral autoritär durchzusetzen, falsch sei. "Franziskus’ Idee einer freien Aussprache ist sehr klug und ermutigend. Bestimmte überlebte Positionen können Sie doch im Licht einer freien Aussprache heute gar nicht mehr vertreten", sagt die zweimalige Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. Sie sei nicht dafür, dass sich die katholische Kirche "jedem Zeitgeist" anpasse, aber die Selbstbestimmung der Menschen lasse sich nicht mehr zurückdrehen, weder im Rollenverhältnis noch in der Sexualität.

Schwan hat sich mit 21 Jahren katholisch taufen lassen. "Grundsätzlich finde ich die katholische Sicht, Sexualität als etwas Ganzheitliches, die ganze Person Umfassendes zu betrachten, sehr richtig und anziehend", erklärt die Wissenschaftlerin. "Aber die Indienstnahme der Sexualität allein zum Kinderkriegen, das Verbot von Verhütungsmitteln – das ist theologisch nicht begründbar. Die Kirche sollte sich von derart misstrauischen Vorstellungen befreien." Wer blinden Gehorsam fordere, habe ein pessimistisches Menschenbild.

Die 71-Jährige ist Leiterin der Humboldt-Viadrina Governance Platform in Berlin, 2004 und 2009 hatte sie auf Vorschlag der SPD für das Amt der Bundespräsidentin kandidiert.


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Monti kritisiert Deutschland

Der frühere italienische Ministerpräsident Mario Monti hat die Bundesregierung für ihre Sparpolitik kritisiert. Deutschland habe "Spielraum, die Konjunktur zu stützen, ohne die Prinzipien einer soliden Haushaltsführung über Bord zu werfen", sagte Monti im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Monti sprach sich dafür aus, den europäischen Stabilitätspakt zu reformieren, um mehr öffentliche Investitionen zu ermöglichen. Bis diese neuen Regeln in Kraft seien, müsse die Kommission aber die existierenden Vorschriften "streng" anwenden – auch gegen große Länder wie Frankreich.

Monti beklagte sich, dass die Reformfortschritte Italiens in Deutschland nicht ausreichend gewürdigt würden. "Wir haben das Rentensystem reformiert, wir sind gegen die Steuerhinterziehung vorgegangen, wir haben den Kampf gegen die Korruption aufgenommen und  wir sind jetzt dabei, den Arbeitsmarkt zu reformieren", sagte er. Es gebe "sehr viele (…) Vorurteile in Europa", die eine nüchterne Diskussion erschwerten.

Die Politik des gegenwärtigen Ministerpräsidenten Matteo Renzi lobte Monti. "Er hat es geschafft, ein grundsätzlich konservatives Land für einen tiefgreifenden Wandel zu mobilisieren. Das ist sehr wichtig", sagte er. Renzi habe bewiesen, dass er ein außerordentlicher Parteiführer sei. "Er muss jetzt beweisen, dass er auch eine außerordentlicher Regierungschef sein kann. Und dafür braucht er die Unterstützung aus Europa."

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Sigmar Gabriel: "Der Nationalismus ist wieder virulent"   

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel warnt, angesichts der "Gewaltausbrüche und Völkerrechtsverletzungen dieser Tage", vor einem "virulenten" Nationalismus auch innerhalb von Europa: "Nicht zuletzt an den Wahlerfolgen der AfD lässt sich das Fieber des nationalen Ressentiments ablesen", schreibt Gabriel in der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Die westliche Union repräsentiere  "das universelle Versprechen der Freiheit und Gleichheit, der Achtung der Menschenrechte und der demokratischen Teilhabe, geschützt durch das Recht," so Gabriel. Daher sei "beispielsweise die rechtswidrige Praxis der NSA und das auf Datenherrschaft gerichtete Gebaren der großen Internetkonzerne eine Verletzung der westlichen Werte".  

Und Gabriel fügt hinzu: "Die Stärke der westlichen Botschaft, dass das individuelle Recht des Menschen unverletzlich ist, besteht just darin, dass sie überall gültig ist. Weshalb sie immer wieder vor Bewährungsproben steht. Sie darf in diesen Fällen nicht wehrlos bleiben, sie muss hart verteidigt werden."

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Geheimdienst-Experte in der ZEIT: "Guillaume war nicht mal Mittelklasse"

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat in den 80er Jahren eine Spionin im Umfeld des heutigen russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt. Das berichtet der Geheimdienst-Experte Helmut Müller-Enbergs in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Demnach hatte der BND in der Dresdner KGB-Filiale in der Angelikastraße, wo der damals 33-jährige Putin DDR-Bürger zu Funkagenten ausbildete, eine "Innenquelle" angeworben. Die Dolmetscherin erhielt den Decknamen "Lenchen" und sei auch mit Putins Ehefrau Ljudmila befreundet gewesen. "Der BND bekam so also auch Informationen über sein Privatleben", erklärte Müller-Enbergs. Nach einer Liaison mit einem KGB-Offizier wurde die Agentin aber abgezogen und in der Bundesrepublik mit neuer Identität versehen. Der gesamte Vorgang sei zwar von der russischen Regierung dementiert worden. "Trotzdem würde ich angesichts der Quellenlage formulieren: Als Putin 1999 als Ministerpräsident das Ruder in Russland übernahm, war er für die zuständigen Stellen in Deutschland kein Unbekannter."

Helmut Müller-Enbergs ist Professor für Spionagegeschichte an der Süddänischen Universität Odense und seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde. Er gilt als einer der besten Kenner des DDR-Geheimdienstes.

Seinen Angaben zufolge waren deutschen Behörden auch die Abhöraktivitäten des NSA in Deutschland lange vor den Snowden-Papieren bekannt. Laut Müller-Enbergs hatte die Stasi 1983 einen Unteroffizier in der US-Abhörstation auf dem Westberliner Teufelsberg als Agenten angeworben. "Der lieferte unter anderem eine 68-seitige Liste mit allen Telefonnummern, die von dort aus abgehört wurden – in Ost- und in Westdeutschland. Die Liste war ein Schatz."

Nach dem Mauerfall wurden die Unterlagen offenbar auf politischen Druck aus den Archiven der Gauck-Behörde entfernt. Laut Müller-Enbergs standen auf ihr alle Telefonnummern, die die NSA in Ost- und Westdeutschland abhörte. Dazu gehörten unter anderem das Bonner Kanzleramt oder das Funktelefon im Auto des damaligen BND-Präsidenten. "Man hätte schon vor mehr als zwei Jahrzehnten die Debatte führen können, was befreundete Staaten dürfen und was nicht."

Der Brandt-Referent Günther Guillaume war laut Müller-Enbergs kein Spitzenagent der Stasi, sondern "nicht mal Mittelklasse". Die Topspione der DDR seien stattdessen "Menschen, die kaum jemand kennt". Der Wissenschaftler nannte unter anderem den einstigen Lobbyisten des Flick-Konzerns, Hans-Adolf Kanter. "Er war CDU-Mitglied, Lobbyist des Flick-Konzerns in Bonn, eng befreundet mit führenden Unionspolitikern und Wirtschaftsmanagern – und arbeitete von 1948 bis 1989 für Ost-Berlin. Kanter vermietete sogar Egon Bahr eine mit Abhörgeräten verwanzte Wohnung in West-Berlin."

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U2-Sänger Bono zur Kritik an Kooperation mit Apple: "Wir haben nichts verschenkt" 

Bono, Sänger der Band U2, bleibt auch bei herber Kritik gelassen: "Ich lebe damit nicht nur sehr entspannt, ich genieße den Hass sogar", sagt Bono im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Vielleicht ziehe ich Provokationen an, denn ich mag Konflikte, sie beleben mich!" so Bono. "Schon als wir jung waren, schlug uns bereits faszinierend viel Ablehnung entgegen".

Zuletzt hatten vor allem Musiker-Kollegen, u.a. Bono-Freund Herbert Grönemeyer, die Kooperation der Band mit Apple heftig kritisiert. Grönemeyer bezeichnete die Aktion des Konzerns, der das neue U2-Album bei i-Tunes gratis angeboten hatte‚ ‚respektlos gegenüber hart arbeitenden Kollegen’. "Das hat Herbert gesagt, ohne sich vorher schlau zu machen", so Bono. "Wir haben nämlich gar nichts verschenkt! Wir als Band wurden erstklassig bezahlt. Und Apple hat dann unsere Musik den Kunden geschenkt."

Bono rechtfertigt die Zusammenarbeit mit dem Konzern, räumt aber ein: "Da haben wir wohl einen Fehler gemacht". Der Ablauf sei unglücklich gewesen, "wir hätten am Tag der Apple-Präsentation mit vielen Medienvertretern sprechen müssen, um unser Vorgehen zu erläutern." Denn, nicht in der Aktion, sondern im Nichtverstehen sieht Bono das Problem: "Die haben eben alle nicht kapiert, was wir getan haben."

Und Bono ergänzt: "Wir sind eine Band, die wie eine freundliche und friedliche Kommune funktioniert. Dabei ist Kommune wohl ein Wort, das mir wieder umgehend um die Ohren gehauen wird. Egal, wir leben nach einem Wertesystem, das man verachten oder respektieren kann, aber wir haben immerhin noch Werte."

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Regisseur Wim Wenders wollte Architekt, Priester oder Arzt werden

Regisseur Wim Wenders hatte als Kind verschiedene Berufswünsche: "Als ich zwölf war, wollte ich Architekt werden",  sagt er in der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Ich bewunderte den Brasilianer Oscar Niemeyer und seine Bauten für Brasília: Eine Stadt im Urwald, das hat mich fasziniert." 

Später habe er Priester werden wollen "und mitmachen bei einer Kirche, die von unten aus arbeitet und bei den Menschen ist. Auch das blieb ein romantischer Traum."  Schließlich habe er zwei Semester Medizin studiert, um Arzt zu werden, wie sein Vater. Aber auch das sei nichts für ihn gewesen.

Als Regisseur habe er nun ohnehin mehrere Berufe: "Reiseleiter, Psychiater, Anwalt, Logistiker. Und außerdem bin ich eh noch Fotograf und schreibe viel. Also: alles in Ordnung."

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Waxing-Hauptstadt Heidelberg

Heidelberg ist Deutschlands Waxing-Hauptstadt. Dies ergab eine Recherche der Deutschlandkarte im ZEITmagazin. Danach hat Heidelberg die höchste Dichte an Waxing-Studios im ganzen Land. Auf 100.000 Heidelberger kommen rechnerisch 5,3 solcher Studios, in denen man sich mit heißem Wachs Körperhaare entfernen lassen kann.

Auf Platz zwei und drei folgen mit einigem Abstand die Städte Regensburg (2,9 Studios pro 100.000 Einwohner) und Jena (2,8). Im Vergleich dazu gibt es für 100.000 Berliner nur 1,5 Studios im Schnitt. Gezählt wurden alle Waxing-Studios, die im Telefonbuch verzeichnet sind.

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Model Georgia May Jagger:  "Bin total versessen auf Möbel"

Georgia May Jagger, Tochter von Mick Jagger, ist besessen von Fragen der Inneneinrichtung: Ein Haus in London, das sich das Model im vorigen Jahr gekauft habe, sei noch nicht fertig eingerichtet. "Mittlerweile bin ich total versessen auf Möbel und Wohnaccessoires, das interessiert mich heute mehr als Mode", gesteht die 22-Jährige im ZEITmagazin. "Mein Haus einzurichten ist für mich zur Obsession geworden."

Vor kurzem habe sie "abends stundenlang im Bett" gelegen und überlegt, "welche Wasserhähne zum Waschbecken passen würden". Jagger: "Wenn man erst mal anfängt, sich damit zu beschäftigen, lässt einen das nicht mehr los. Es ist wirklich schlimm. Kein Wunder, dass ich so schlecht in den Schlaf finde."

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Kanadas Chefunterhändler Steve Verheul warnt im ZEIT-Interview vor Nachverhandlungen des europäisch-kanadischen Abkommens

Vor einem Scheitern des europäisch-kanadischen Handelsabkommens Ceta warnt der kanadische Chefunterhändler Steve Verheul. Im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT wies Verheul die Forderungen des deutschen Wirtschaftsministers Sigmar Gabriel nach Nachverhandlungen zurück und warnte davor, den Vertragstext noch einmal zu verändern: "Es hat uns fünf Jahre gekostet, diesen Vertrag zu verhandeln. Wenn Sie jetzt einzelne Teile herausnehmen oder neu verhandeln, dann stimmt die Balance nicht mehr. Wenn man an einem Punkt wieder mit dem Verhandeln beginnt, dann werden auch andere wieder zur Sprache kommen. Dann kann die ganze Sache scheitern."

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte zuletzt im Bundestag Bedenken über die Vertragsklauseln zum Investorenschutz geäußert und über diese weitere Verhandlungen gefordert. Verheul sagt: "Wissen Sie, Deutschland hat so viele bilaterale Abkommen, in denen es Klauseln über Schiedsgerichte gibt. Es würde uns sehr besorgen, wenn andere Länder eine bessere Behandlung für ihre Investoren durchsetzen könnten als wir. Es geht auch um Gleichheit."

Die Ceta-Verhandlungen zwischen der EU Kommission und der kanadischen Regierung wurden Ende September in Ottawa beendet. Das Abkommen muss allerdings noch ratifiziert werden.

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Zaha Hadid entwirft Stuhl zum Ausdrucken

Die Designerin Zaha Hadid hat einen Stuhl entworfen, den man mit einem 3-D-Drucker ausdrucken kann. "Dafür braucht man einige Computerprogramme, natürlich einen 3-D-Drucker mit Farbverlauf und viel Geduld", sagte sie dem ZEITmagazin, in dem sie ihren Entwurf erstmals vorstellt. "Mit meinem Entwurf möchte ich zeigen, welche Möglichkeiten uns inzwischen offenstehen, wenn wir ein Möbelstück am Computer erschaffen", erklärt sie. "Dafür kann der Drucker gestalterische Elemente wie Farben oder Muster, aber eben auch alle wichtigen Aspekte für eine stabile Konstruktion, wie die Dicke des Materials, direkt umsetzen." Der Stuhl wird aus einem speziellen Kunststoff und stabil genug sein, um darauf zu sitzen. Die Designerin will den Datensatz des Möbels Kunden zur Verfügung stellen, damit sie sich bei einem entsprechenden Dienstleister das Möbelstück ausdrucken lassen können. Denn der Stuhl benötigt einen großen Spezial-Drucker, der eine Fläche von 1,2 x 1,2 x 1,0 Meter bearbeiten kann: "Bislang beschränkt die Größe des Druckers leider auch das, was er ausspuckt", sagt die Designerin: "Bei einem Bett wird das schon schwieriger."

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Konstantin Grcic glaubt, dass Computer sich Möbel ausdenken werden

Der Münchner Industrie-Designer Konstantin Grcic ist überzeugt, dass die Digitalisierung die Arbeit von Designern verändern wird. "Es wird bestimmt irgendwann einen Algorithmus geben, mit dem man einen Stuhl gestalten kann." sagte er dem ZEITmagazin.

Designer sollten seiner Meinung nach den Mut haben, sich als Avantgarde zu verstehen. Die Avantgarde entwickle zwar zunächst für eine Elite. Später könnten ihre Ideen aber Mainstream werden. "Der Begriff der Avantgarde bleibt auf jeden Fall für mich gültig. Das Bauhaus war damals auch eine Avantgarde. Heute sind Stahlrohr-Freischwinger ein kommerzialisiertes Massenprodukt", sagte er: "Wir Designer müssen unser Terrain neu definieren. Wir brauchen ein viel weiteres Blickfeld. Und mehr Experimente." Dabei werde es immer mehr darauf ankommen, nicht nur die Form eines Produktes zu gestalten. Gestaltung beziehe sich auch auf Systeme und Prozesse: "Und manchmal kommt es sogar vor, dass man ein bestimmtes Produkt besser nicht macht. Auch das Verhindern von Produkten ist eine Form der Gestaltung."

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Philippe Starck ist gegen Toilettenpapier

Star-Designer Philippe Starck fremdelt mit konventionellen Toiletten. "Wer heute noch eine normale Toilette hat, ist einfach blöd!", sagte er dem ZEITmagazin. "Es gibt nun mal keinen hygienischeren Weg, sein Geschäft zu verrichten, als auf einem Dusch-WC. Seit zwanzig Jahren sage ich das." In einer Dusch-Toilette übernimmt eine kleine, in der Toiletten-Schüssel installierte Brause und ein Warmluftgebläse die Aufgaben des Toiletten-Papiers. Nach Meinung des Designers, der sich seit vielen Jahren selbst mit Bad-Gestaltung beschäftigt, wird diesem Badezimmer noch immer zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Traditionell werde das Bad als eine Art "Waschmaschine für den Körper" gesehen. "Aber die Bedürfnisse der Menschen haben sich verändert. Ein gutes Badezimmer ist heute ein Vergnügungsort, in dem es durchaus Unterhaltung geben darf. Warum nicht ein Sofa oder einen Sessel ins Bad stellen? So kann man sich während des Badens mit dem Partner unterhalten." Sorgen hingegen macht ihm der aktuelle Wasserverbrauch der Menschheit: "Wir können noch so schöne Badezimmer entwerfen, irgendwann wird uns das Wasser ausgehen."

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