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DIE ZEIT Nr. 52 vom 17. Dezember 2014

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 52 mit Erstverkaufstag am Mittwoch, 17. Dezember 2014. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

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Pegida-Bewegung von AfD mitorganisiert

Einige Initiativen der Pegida-Bewegung ("Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes") werden nach Informationen der Wochenzeitung DIE ZEIT auch von Mitgliedern der Partei Alternative für Deutschland (AfD) gesteuert.

Für den 12. Januar 2015 hat der Leipziger Pegida-Ableger "Legida" seine erste Demonstration angemeldet. Der Ort hat als Revolutionsstadt von 1989 Symbolwirkung für die islamkritische Bewegung. Mindestens zwei Mitglieder des bisher unbekannten Organisationsteams sind AfD-Führungsfiguren in Sachsen: Felix Koschkar (27) kandidierte 2014 für die Partei um einen Landtagssitz und gilt als wichtiger Vertreter der extrem rechten und islamfeindlichen Gruppierung der "Identitären". Koschkar ist außerdem Mitbegründer des AfD-Rechtsaußen-Flügels "Patriotische Plattform". Auch Hans-Thomas Tillschneider (36) ist dort aktiv und sieht sich als Berater der Leipziger Organisatoren. Der Islamwissenschaftler an der Universität Bayreuth sei von den Legida-Veranstaltern gebeten worden, beim Aufbau des Pegida-Ablegers in Leipzig zu helfen, sagte er der ZEIT. Der als Islamkritiker bekannte Tillschneider ist Mitglied im Landesvorstand der AfD in Sachsen, war AfD Bundestagskandidat und hat den "Arbeitskreis Islam" in der AfD ins Leben gerufen.

Auch in anderen Orten organisieren AfD-Mitglieder die Veranstaltungen der Pegida-Bewegung mit. Einer der Düsseldorfer Veranstalter ("Dügida"), Alexander Heumann, ist Mitglied der AfD. Auch in Kassel ("Kagida") wurde der Protest mit Michael Viehmann von einem AfD-Mitglied angemeldet und organisiert. Der Sprecher des AfD-Kreisverbandes Kassel-Stadt, Manfred Mattis, trat als Redner auf.

Seit der ersten Pegida-Demonstration am 20. Oktober 2014 in Dresden haben sich in vielen weiteren Orten über 20 ähnliche Bündnisse gebildet. In Würzburg, Düsseldorf, Kassel und Güstrow fanden bisher Demonstrationen unter dem Pegida-Label statt. Rund 100.000 Menschen sind innerhalb weniger Tage bereits "Fans" der Facebook-Auftritte der Pegida-Bündnisse geworden.

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PKK-Chef Cemil Bayık: "Türkische Spezialeinheiten innerhalb des IS"

Der Chef der kurdischen Arbeiterpartei PKK, Cemil Bayık, beschuldigt die türkische Regierung, mit der IS "intensive Beziehungen" zu unterhalten: "Der eigentliche Kalif ist nicht Abu Bakr al-Bagdadi, sondern Tayyip Erdoğan", sagt Bayık in der Wochenzeitung DIE ZEIT: "Innerhalb des IS und der Freien Syrischen Armee gibt es türkische Spezialeinheiten. Das sind inoffizielle Kräfte, nirgends registriert. Sie kämpfen gegen uns. Einen Krieg mit regulären Streitkräften kann die Türkei nicht mehr gegen uns führen, aber mit diesen Einheiten schon."
Bayık räumt ein, dass dies schwerwiegende Beschuldigungen seien: "Aber wir sagen die Wahrheit. Wir haben es nicht nötig, Propaganda zu betreiben. Die AKP hat nicht das Ziel, eine Lösung mit uns zu finden." 

Die Verhandlungen der PKK über einen Friedensprozess mit der Türkei seien "einseitig", so Bayık. Dennoch: "Wir bereuen nicht, dass wir diesen Weg eingeschlagen haben." PKK-Anführer Abdullah Öcalan habe einen Verhandlungsentwurf vorbereitet: "Wir haben die Regierung um eine Einschätzung dieses Vorschlags gebeten. Wenn die türkische Regierung diesen Vorschlag nicht akzeptiert, werten wir dies als Kriegsvorbereitung. Das akzeptieren wir nicht."

Im Friedensprozess brauche es einen Vermittler, so Bayık weiter: "Die USA wären eine Möglichkeit. Wir wollen die Lösung des Konflikts mit den Türken. Die Amerikaner sind heute unsere Verbündeten in Kobani. Sie kämpfen gegen den IS so wie wir." Und er ergänzt: "Die USA können im Nahen Osten keine Politik ohne die Kurden machen."

Auch für Europa könnte die PKK hilfreich sein, so Bayık: "Wie will Europa ohne uns seine Abhängigkeit vom russischen Gas beenden? Der Weg des Erdöls und Erdgases zum Mittelmeer führt auch durch Rojava. Wenn dieser Weg gesichert werden könnte, könnte auch Europa aufatmen."

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Sigmar Gabriel: "Als Sozialdemokrat schäme ich mich"

Nach der Berichterstattung der Wochenzeitung DIE ZEIT zu katastrophalen Arbeitsbedingungen osteuropäischer Arbeiter in der deutschen Fleischindustrie, will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gegen die Zustände vorgehen. "Als Sozialdemokrat schäme ich mich dafür, dass wir diese Zustände hier dulden. Ich werde mit allen Möglichkeiten, die das Bundeswirtschaftsministerium hat, dagegen vorgehen. Und das erwarte ich auch von allen anderen Behörden. Denn fast nichts von dem, was hier beschrieben wird, ist legal in Deutschland."

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DDR-Auslandsgeheimdienst führte den Schauspieler Eberhard Feik jahrelang als IM

Der vor allem als Schimanski-Partner Christian Thanner bekannt gewordene Schauspieler Eberhard Feik ist jahrelang von der DDR-Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) geführt worden. Das berichtet das ZEITmagazin in seiner neuesten Ausgabe. Gemeinsam mit seiner Ehefrau sei Feik von 1977 bis 1984 unter der Registriernummer XV 2518/77 bei der Stasi-Auslandsabteilung HVA als IM registriert gewesen. Ihre Decknamen lauteten nach Unterlagen, die in der Jahn-Behörde aufgefunden wurden, "Lear" und "Queen".

Die Witwe des vor 20 Jahren verstorbenen Feik räumte gegenüber dem ZEITmagazin ein, dass es in jenen Jahren mehrere Begegnungen mit Mitarbeitern der HVA gab. Sie bestritt aber jegliche Arbeit für den DDR-Auslandsgeheimdienst. Der Kontakt zur Stasi begann, als das Ehepaar Mitte der 1970er Jahre in Westberlin lebte. Eberhard Feik gehörte damals dem Ensemble der Schaubühne am Halleschen Ufer unter Peter Stein an, Anneli Feik-Wagner studierte an der Filmakademie dffb. Feik war zeitweise in linksradikalen Kreisen politisch aktiv, etwa der DKP.

Wie das Magazin berichtet, gehen aus den sogenannten "Rosenholz"-Unterlagen auch die IM-Kategorien des Ehepaars hervor. Demnach war Feik als "Anlaufstelle" erfasst, darunter verstand die HVA Mitarbeiter, die zur Übermittlung von Informationen zu oder von IM dienten. Seine Frau war als "IM mit besonderen Aufgaben" registriert, die die HVA zur Lancierung von Informationen in der Bundesrepublik nutzte, etwa über Medien. Tätigkeitsdetails ließen sich laut ZEITmagazin trotz aufwändiger Recherchen nicht rekonstruieren. Allerdings wuchs die IM-Arbeitsakte der Feiks im Laufe der Jahre auf insgesamt drei Bände an, was auf eine intensivere Verbindung hindeutet. Informationslieferungen sind unter der Registriernummer des Ehepaars nicht verzeichnet, es hat also offenbar niemanden bespitzelt. Im September 1984 wurde die Akte geschlossen.

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Conchita Wurst wollte früher sein "wie die anderen"

Die Travestiekünstlerin und ESC-Siegerin Conchita Wurst wollte nicht immer auffallen: "Es gab eine Phase in meinem Leben, in der ich mir sehr gewünscht habe, einfach so wie die anderen zu sein", sagte Conchita Wurst alias Thomas Neuwirth dem ZEITmagazin. "Ich bin in einem kleinen Dorf in der Steiermark aufgewachsen", so Conchita Wurst weiter. "Als ich feststellte, dass ich auf Jungs stehe, dachte ich, etwas sei falsch mit mir, denn das war das Gefühl, das die Gesellschaft mir vermittelte." In dieser Zeit habe er sich "häufig gewünscht, mich wie die anderen Jungs für Mädchen zu interessieren, Fußball zu spielen, ein normaler Junge zu sein". Es habe einige Jahre gedauert, bis er begriffen habe, "das nichts an mir falsch ist und es so etwas wie ‚normal‘ nicht gibt": "Von diesem Moment an wollte ich nie mehr anders sein, als ich bin. Oder anders als das, was ich selbst aus mir mache."

Seinem Alter Ego Conchita Wurst verdanke Thomas Neuwirth aber "nicht nur den Erfolg, sondern auch Freiheit und ein Privatleben": "Ich glaube, ich könnte nicht damit leben, jeden Tag, sobald ich meine Wohnung verlasse, eine öffentliche Person zu sein. Es ist schön, dass ich die Wahl zwischen zwei Identitäten habe! Das verleiht mir ein Gefühl großer Freiheit."

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Alexander von Schönburg: "Wenn alle dir nur applaudieren, musst du ja ein Arschloch werden"

Der Journalist und Schriftsteller Alexander von Schönburg  wuchs mittellos unter Reichen auf: "Im Rückblick war das ein Glück", so der 45-jährige Buchautor im ZEITmagazin: "Persönlichkeit entwickelt sich besser, wenn man an Grenzen stößt, wenn Leute dir auch mal sagen: Halt’s Maul! Wenn alle dir nur applaudieren, musst du ja ein Arschloch werden."

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Landwirtschaftsminister Christian Schmidt: Wir haben ein Problem

Die Bundesregierung will den massenhaften Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung deutlich zurückführen und auf diese Weise der damit verbundenen Problematik von antibiotikaresistenten Keimen entgegentreten. In einem Interview mit der ZEIT erklärte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt dieses Thema zur Chefsache. "Das Thema hat bei mir allerhöchste Priorität. Unser Ziel muss es sein, nicht in eine Zeit vor die Erfindung des Penicillins zurückzufallen. Deswegen muss der Einsatz von Antibiotika insgesamt auf den Prüfstand, und ich sage ausdrücklich: sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tiermedizin. Wir müssen die Dissonanzen zwischen Humanmedizinern und Tiermedizinern auflösen", sagte Schmidt. Der Minister betonte, dass er bereits eng mit Gesundheitsminister Hermann Gröhe zusammenarbeite, es gebe eine gemeinsame Aufgabe, der Befund laute salopp: "Houston, wir haben ein Problem." Wie wichtig das Thema der deutschen Politik sei, könne man auch daran ablesen, dass die Bundesregierung ihre G7-Präsidentschaft nutzen wird, um das Thema global anzugehen. Schmidt sagte: "Ich habe dies gerade in Washington mit meinem Kollegen Tom Vilsack erörtert. Eine so großzügige Verabreichung von Antibiotika im Tierbereich wie in den USA, zum Teil nicht mal verschreibungspflichtig und oft als reiner Wachstumsbeschleuniger, ist für uns nicht akzeptabel."

Landwirtschaftsminister Schmidt betonte in dem ZEIT-Gespräch, es gehe um eine gewisse Sorglosigkeit in der gesamten Gesellschaft, was den Umgang mit Antibiotika betreffe. "Und leider finde ich diese Sorglosigkeit sowohl in der Tier- als auch in der Humanmedizin. Die Herausforderung ist nun, diese Sorglosigkeit in eine angemessene Besorgnis umzuwandeln."

Nach der Überzeugung des Ministers sei Fleisch an manchen deutschen Fleischtheken zu billig. "Ich will unsere hohen Standards im Produktionssystem weiter steigern. Am Ende dieser Wertschöpfungskette steht der Verbraucher, der diese Entwicklung mit seinem Geldbeutel unterstützt. Denn es ist klar, mehr Tierschutz geht nicht ohne eine Steigerung des Kostenniveaus beim Fleisch. Das Kilo Grillfleisch für 2,99 Euro - das geht nicht."

Schmidt erklärte, dass die intensive Landwirtschaft in Deutschland an manchen Orten an Grenzen stoße. "Das reine Prinzip von Effizienz und Ertragsmaximierung greift da nicht mehr." Schmidt, der erst seit knapp einem Jahr Landwirtschaftsminister ist, meinte, die größte Überraschung in diesem Amt sei für ihn, "wie sehr die Landwirte inzwischen das Gefühl haben, an den Rand der Gesellschaft gedrückt zu werden. Das ist keine gute Entwicklung, da müssen wir entgegenwirken."

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