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DIE ZEIT Nr. 16 vom 16. April 2015

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 16 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 16. April 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Für Günter Grass war "der Krieg im Kopf" der zentrale Antrieb seines Schreibens

In seinem letzten Interview, das Günter Grass wenige Tage vor seinem Tod der Wochenzeitung DIE ZEIT gab, hat der Nobelpreisträger noch einmal darüber gesprochen, was für ihn der zentrale Antrieb seines Schreibens war. "Bei mir hört der Krieg im Kopf nie auf, bis heute nicht", sagte er der ZEIT. "Ich habe meine Heimat Danzig durch den schrecklichen, von den Deutschen entfesselten Krieg verloren. Als junger Autor habe ich einige Zeit gebraucht, bis ich entdeckte, dass ich am besten konzentriert und nach meinen Sprachmöglichkeiten schreibe, wenn ich das beschwöre, was ich absolut verloren habe."


Anlass für das Gespräch am Karfreitag war die Bühnenfassung des Romans "Die Blechtrommel" am Hamburger Thalia Theater. Mit dem Regisseur der Inszenierung, dem Belgier Luk Perceval, diskutierte Grass darüber, wie er als Autor das Schicksal seiner Figuren auf der Bühne verfolgt. "Mir ist das Beste passiert, was man erleben kann: Ich habe während der Aufführung vergessen, dass ich der Autor des Romans bin."

Grass selbst hatte schon Ende der sechziger Jahre aufgehört, Theaterstücke zu schreiben. "Damals fing an, was man später Regie-Theater nannte. Und ich wollte nicht mit meinem Stück einem Regisseur, der ehrgeizig ist und sicher auch begabt, eine Spielvorlage liefern. Ich hatte etwas geschrieben in meiner Sprache, mit meinen Möglichkeiten, und die Substanz wollte ich erhalten haben." Gewohnt kämpferisch wendet er sich gegen die Sprechkultur des zeitgenössischen Theaters: "Es wird zu viel genuschelt auf deutschen Bühnen. Ich wünsche mir nur, dass der wunderbare, aufregende (…) und ins Herz treffende Text auch ankommt!"

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Bundesregierung arbeitet an Pleiteplänen für Griechenland

Die Bundesregierung arbeitet an einem Plan, der es erlauben würde, Griechenland auch im Fall einer Staatspleite im Euro zu halten. Nach Informationen der Wochenzeitung DIE ZEIT fürchtet man in Berlin, dass die Regierung in Athen in den kommenden Wochen eine ihrer Zahlungsverpflichtungen möglicherweise nicht erfüllen kann. In einem solchen Fall müsste die Europäische Zentralbank (EZB) die Versorgung des Landes mit Euros einstellen.

In der vergangenen Woche konnte Griechenland nur knapp eine fällige Rückzahlung an den Internationalen Währungsfonds leisten.

Der jetzt diskutierte Plan zielt darauf ab, es der EZB zu ermöglichen, Griechenland im Fall einer Pleite weiter zu finanzieren. Dazu würden die griechischen Banken soweit saniert, dass sie auch nach einem Staatsbankrott an den Geldgeschäften der Notenbank teilnehmen können.

Voraussetzung für ein solches Entgegenkommen sei aber, wie es heißt, dass sich Griechenland grundsätzlich kooperativ zeige und bereit sei, die Reformauflagen zu erfüllen. Wenn das nicht der Fall sei, werde die Bundesregierung einen Austritt des Landes aus der Währungsunion in Kauf nehmen. Auch dann soll Griechenland aber soweit möglich an Europa gebunden werden – etwa durch Hilfszahlungen aus Brüssel, die den Übergang zu einer eigenen Währung erleichtern.

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Holger Stahlknecht (CDU), Innenminister von Sachsen-Anhalt: "Permanentes Nachjustieren" in der Flüchtlingspolitik ist "zu langsam und ineffektiv"

Der Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht (CDU), fordert von der Bundesregierung die Kommunen und Länder bei der Finanzierung der Flüchtlingspolitik endlich angemessen zu unterstützen: "Die Kommunen müssen sich darauf verlassen können, dass die Aufnahme und Unterbringung von Asylsuchenden finanziell sichergestellt ist", sagt Stahlknecht der Wochenzeitung DIE ZEIT. Dazu gehöre auch, dass die Gelder für die Sicherheit und Unterbringung der Flüchtlinge im erforderlichen Umfang durch den Bund bereitgestellt würden. Stahlknecht kritisiert insbesondere die zögerliche Haltung der Bundespolitik: "Permanentes Nachjustieren ist zu langsam und ineffektiv", sagt Stahlknecht der ZEIT.

Im Süden Sachsen-Anhalts war vor zehn Tagen eine geplante Flüchtlingsunterkunft von Unbekannten in Brand gesetzt worden. Der Landrat des zuständigen Burgenlandkreises, Götz Ulrich, hatte daraufhin der ZEIT gesagt, er könne nicht für die Sicherheit der Flüchtlinge in seinem Landkreis garantieren und damit eine Diskussion über Sicherheit und Finanzierung der Flüchtlingspolitik angestoßen.

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Bundesamt für Verbraucherschutz stuft Designerpflanze als konventionelle Züchtung ein

In Deutschland steht womöglich der unkontrollierte Anbau einer neuen Generation genetisch modifizierter Designpflanzen bevor. Nach den Recherchen der Wochenzeitung DIE ZEIT hat das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bereits im Februar eine herbizidresistente Rapssorte des US-Unternehmens Cibus als konventionelle Züchtung eingestuft. Es handele sich nicht um einen gentechnisch veränderten Organismus im Sinne des Gentechnikgesetzes, heißt es im Bescheid des BVL.

Zur Begründung geben Fachleute an, dass in den bearbeiteten Pflanzen keine fremden oder synthetischen Gene zurückbleiben, wenn sie durch die Verwendung neuer hochpräziser Genomtechniken erzeugt werden.

Bei der Anti-Gentechnik-Lobby und den Grünen ruft die Entscheidung Proteste hervor. Es könne nicht sein, dass eine Behörde im Hinterzimmer entscheide, was Gentechnik sei und was nicht, sagt Grünen-Sprecher Harald Ebner. Schon Ende Januar hatten Greenpeace und andere Umweltverbände an die EU-Kommission appelliert, auch die neuen Züchtungstechniken einer strikten Regulierung in Europa zu unterwerfen.

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Markus Lüpertz kritisiert den Kunstbetrieb als "Massenveranstaltung"

Der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz übt heftige Kritik am globalen Kunstbetrieb. Kunst werde nur noch "über das Geld wahrgenommen, über das Event, über die Politik, wie bei Ai Weiwei", sagt Lüpertz in der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Heute ist die bildende Kunst eine Massenveranstaltung, die Museen sind Geisterbahnen. Da werden Wasserfälle und aufgehängte Pferde ausgestellt. Das gipfelt dann in Ausstellungen von Björk im MoMA und Karl Lagerfeld in der Bundeskunsthalle Bonn. Was sollen wir bildenden Künstler dann noch?" Er habe ja nichts gegen Dekorateure, so Lüpertz im Bezug auf den Künstler Jeff Koons. "Aber dass die Dekorationskunst die bildende Kunst verdrängt, ist ein Problem."

Auch an seinem Heimatland zweifelt der Künstler: "Das wiedervereinigte Deutschland ist ein Moloch, der keine Identität hat und nicht weiß, wo er hintaumelt. Es geht nur noch ums Geld, das ist das Einzige, was ideologisch rüberkommt. Es gibt kein nationales Gefühl, da sind wir gebrannte Kinder. Das geteilte Deutschland, das war ein Anfang, das war eine neue Idee für ein Land, welches sehr viel Schuld auf sich geladen hat." Er selbst sei "selbstverständlich" noch immer für ein geteiltes Deutschland, es sei "nur Mist aus dem Osten herübergekommen". Markus Lüpertz wurde 1941 in Böhmen geboren. Das Musée d’Art Moderne in Paris zeigt ab dem 17. April eine Retrospektive mit rund 140 Werken des Künstlers.

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Renner: Volksbühnen-Ensemble wird nicht reduziert

Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner ist Vorwürfen entgegengetreten, er wolle das Ensemble der Berliner Volksbühne nach Ende der Intendanz von Frank Castorf reduzieren: "Unter Castorf wurde das Ensemble der Volksbühne bereits von 27 auf elf Schauspieler reduziert. Niemand, mit dem wir über das Haus gesprochen haben, ist jemals auf die Idee gekommen, dieses noch weiter reduzieren zu wollen. Auch wir glauben übrigens, dass modernes Theater nicht ohne ein Ensemble auskommt", schreibt Renner in einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Das Theater brauche eine Identität, "die sich von den anderen Theatern in der Stadt klar unterscheiden lässt", schreibt Renner. "Die Volksbühne soll ein Ort sein, an dem spartenübergreifend gearbeitet wird und die zentralen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Fragen verhandelt werden."

Dem Intendanten des Berliner Ensembles, Claus Peymann, der Renner in der ZEIT unter anderem vorgeworfen hatte, aus der Volksbühne eine "Eventbude" machen zu wollen, bietet Renner – in Anspielung auf eine legendäre Inszenierung am Berliner Ensemble "Claus Peymann kauft sich keine Hose, geht aber mit essen" – einen "Vorschlag zur Güte" an: "Kaufen Sie sich mal wieder eine Hose, lieber Claus Peymann, und lassen Sie uns anschließend essen gehen. An Themen für ein anregendes Tischgespräch sollte es uns nicht mangeln."

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Margot Käßmann: "Europäische Christen sollten sich nicht dauernd entschuldigen, dass unsere Kirchen weniger voll sind"

Die Altbischöfin und Botschafterin der Reformation fordert in der ZEIT mehr christliches Selbstbewusstsein: "Europäische Christen sollten sich nicht dauernd entschuldigen, dass unsere Kirchen weniger voll sind als etwa in Südkorea. Kirchenbesucherzahlen sagen nichts über unsere Glaubwürdigkeit." Die Europäer hätten es geschafft, Glaube und Vernunft zusammenzuhalten. "Das ist eine Kulturleistung. Wir sollten selbstbewusster sein."

Margot Käßmann verteidigt in der ZEIT die Modernität der evangelischen Kirche: "Die russische Orthodoxie hat uns Protestanten ja immer wieder vorgeworfen, dass wir verwestlicht seien und die Tradition verrieten. Dagegen wehre ich mich. Wir sind tolerant aus Überzeugung." Zur Toleranz gehören für Käßmann auch Frauenordination und die Akzeptanz von Homosexualität. Außerdem fordert sie Verständnis für Geschiedene: "Es gibt Verlässlichkeit, Vertrauen und Verantwortung auch außerhalb der Ehe." Käßmann kritisiert den Ausschluß von Müttern unehelicher Kindern von der Kommunion: "Das ist Kirchenzucht. In meinen Augen völlig verquer, weil Christus alle einlädt."

Käßmann wirbt derzeit für das Reformationsjubiläum. Sie kritisiert aber auch fundamentalistische Strömungen in der eigenen Kirche. Über die Evangelikalen heißt es: "Sie fürchten: Wenn wir nicht alle Wahrheiten festzurren, entgleiten uns die Geländer zum Festhalten. Ich sage: Nur kritischer Diskurs hilft gegen Fundamentalismus." Das Verhältnis zur katholischen Kirche sieht Käßmann positiv: "Meine Kirche hat große Gemeinsamkeiten mit Rom, weil wir wissen, wovon der jeweils andere redet." Weiter heißt es: "Mich interessieren die Wege zur Einheit." Der neue Papst setze "Signale, die zu uns passen". Mit Blick auf Franziskus nennt sie als Gemeinsamkeiten: "Verkündigung heißt nicht Festhalten an der Vergangenheit. Wahrheit gilt nie absolut, sondern muss immer neu gefunden werden."

Käßmann fordert eine weltoffene und reformbereite Kirche: "Selber denken, auch in Glaubensfragen. Offen sein für Veränderung." Reformation heiße Fragen stellen. "Fragen dürfen heißt denken dürfen." Gegen religiösen Fanatismus helfe nur ein angstfreier Glaube: "Wer im eigenen Glauben beheimatet ist, muss keine Angst vor Andersgläubigen haben. Mein Glaube wird nicht gefährdet dadurch, dass ein anderer anders oder gar nicht glaubt."

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Philipp Lahm liebt Schweinebraten mit Knödeln

Philipp Lahm liebt selbst gemachten Schweinebraten mit Knödeln: "Das gehört untrennbar zu Bayern und ist eines meiner Lieblingsessen", so der Fußballer im ZEITmagazin. Natürlich könne er das Gericht als Sportler nicht so häufig essen, "aber ab und an kocht es meine Frau oder meine Schwiegermutter, und dann genieße ich das sehr".

Er selbst habe sich allerdings noch nicht ans Kochen herangetraut: "Ich sehe meine Stärken eher in anderen Bereichen, kann aber durchaus als Assistent helfen, wenn ich klare Anweisungen erhalte", so der 31-jährige Kapitän des FC Bayern München. Das Knödelrollen hätten seine Schwester und er schon als Kinder bei der Oma geübt, "aber aus Respekt vor dem großen Topf mit heißem Wasser musste das Einlegen meistens die Köchin übernehmen. Genauso wie das Säubern der Hände und Unterarme im Anschluss."

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Jean Paul Gaultier fühlt sich "wie ein Kind, das den ganzen Tag spielen darf"

Jean Paul Gaultier verdankt einem Film seine Karriere als Modedesigner. "Er heißt Falbalas, stammt aus dem Jahr 1945 und handelt von einem Modemacher", sagt Gaultier dem ZEITmagazin. "Ich sah ihn als kleiner Junge im Fernsehen, es war ein Erweckungserlebnis." Die Kostüme der Darsteller und die Arbeit des Couturiers hätten ihn fasziniert. "Ich wusste sofort: Genau das will ich auch machen!" Von da an habe er "jede Nacht" davon geträumt, Modedesigner zu werden. "Ich war mir sicher, dass mir die Mode ein besseres Leben ermöglichen würde", sagt Gaultier. Aus diesem Traum sei dann später Wirklichkeit geworden: "Viel mehr noch: Ich fand darin die totale Erfüllung. Ich liebe meine Arbeit."

Heute fühle er sich "wie ein Kind, das den ganzen Tag spielen darf", sagt Gaultier. Was er mache, komme ihm "nicht wie Arbeit vor", und dieses Gefühl wolle er sich "unbedingt bewahren". Das Segment der Prêt-à-porter-Mode, für das er 38 Jahre lang entworfen hat, habe sich im Laufe der Zeit "stark verändert", so Gaultier. "Es geht nicht mehr nur um eine gute Kollektion, sondern vor allem um cleveres Marketing." Das aber interessiere ihn nicht: "Deshalb habe ich mich voriges Jahr davon verabschiedet und beschlossen, künftig nur noch Haute-Couture-Mode zu entwerfen."

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Schauspieler Michael Gwisdek fordert Aufstand ostdeutscher Gartenhäuschen-Besitzer

Der Schauspieler Michael Gwisdek sorgt sich um die traditionsreiche ostdeutsche Datschen-Kultur. "Wir brauchen einen Aufstand der Datschenbesitzer", sagt der 73-Jährige in einem Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Hintergrund seines Unmuts ist, dass für Besitzer von Gartenhäuschen in Ostdeutschland künftig kein gesonderter Kündigungsschutz mehr gelten soll. Es sei "ärgerlich und ungerecht", dass der Bundestag kürzlich einen Gesetzentwurf abgelehnt habe, der diesen Kündigungsschutz verlängert hätte, sagt Gwisdek. Er selbst lebt seit Jahren in einem Gartenhaus in Schorfheide nördlich von Berlin.

"Die Datschengrundstücke wurden über 30 oder 40 Jahre hinweg von den Pächtern gepflegt und bebaut", sagt Gwisdek in dem ZEIT-Gespräch. "Diese Leute soll, solange sie leben, keiner vertreiben dürfen." Ostdeutsche hätten im Zuge der Einheit viele Zugeständnisse gemacht. "Wir haben fast alle Spielregeln des Westens anerkannt", sagt Gwisdek. "In diesem Fall geht es darum, Menschen von einem Stück Heimat zu vertreiben, und das ist schlimm. Das sollte man gesetzlich verbieten."

Zudem erklärt Gwisdek, dass Ostdeutsche seit 1990 an Mut verloren hätten: "Früher hatten die Leute im Osten mehr Selbstbewusstsein", so Gwisdek. "Wenn uns auf Arbeit etwas nicht gepasst hat, haben wir gemeckert. Auf den Arbeitgeber durften wir schimpfen, auf die Regierung nicht. Heute ist es andersrum."

Gwisdek, geboren 1942 in Berlin-Weißensee, gehört zu den erfolgreichsten Schauspielern seiner Generation. Er war etwa in den Filmen "Good Bye, Lenin!" und "Oh Boy" zu sehen.

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Die Schauspielerin Irm Hermann wollte schon als Kind dem Bürgerlichen entfliehen

Die Schauspielerin Irm Hermann bezeichnet im Interview mit dem ZEITmagazin ihre langjährige Arbeit mit dem Regisseur Rainer Werner Fassbinder als ihre Rettung aus dem bürgerlichen Dasein. "Schon in meiner Kindheit wurde ich nicht angenommen, und immer war da mein Wunsch, aus dem Bürgerlichen rauszukommen. Der war so übermächtig in mir, dass ich fast zwangsläufig auf Fassbinder gestoßen bin", sagt die 72-jährige Schauspielerin.

Sie hatte den Regisseur Mitte der sechziger Jahre in München kennengelernt, als sie noch Sekretärin beim ADAC war. Danach spielte sie in vielen seiner Filme und war auch privat mit ihm liiert, bis sich das Paar Mitte der siebziger Jahre trennte. Hermann sagt, sie sei immer schon gern über ihre Grenzen gegangen. "Nicht dass mein Leben langweilig gewesen wäre, aber grenzwertig oder anarchistisch zu leben macht mir schon Spaß."

Hermann ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Von ihrer katholischen Erziehung seien immer noch "ein bisschen die Schuldgefühle übrig. Ich habe sie meinen Kindern gegenüber, weil meine Aufmerksamkeit oft nicht bei ihnen war, sondern ich Sehnsucht hatte, woanders zu sein. Aber das hat mit meiner Struktur zu tun." Der heimische Herd sei für sie schwer auszuhalten.

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FDP-Vize appelliert an Bundestagsabgeordnete, Soforthilfe-Fonds für Flüchtlinge zu schaffen – "Würdelose Diskussion" innerhalb der Bundesregierung

Im Streit um die finanzielle Hilfe des Bundes bei der Unterbringung von Flüchtlingen fordert die FDP einen Soforthilfe-Fonds für Flüchtlinge. Wie die Wochenzeitung DIE ZEIT berichtet, appelliert die stellvertretende FDP-Vorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann in einem persönlichen Brief an alle 631 Bundestagsabgeordneten, das Initiativrecht des Bundestags wahrzunehmen und selbst einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Flüchtlingshilfe einzubringen. "Beenden Sie die würdelose Diskussion um die Finanzierung der Flüchtlingshilfe der Kommunen", schreibt Strack-Zimmermann.

"Die Kommunen helfen, sind aber in ihrer großen Mehrheit finanziell am Ende", heißt es in dem Schreiben, das der ZEIT vorliegt. "Es entsteht gerade eine Kluft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, die vor Ort aktiv eine Willkommenskultur für Flüchtlinge gestalten, und der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag, die ausreichende materielle Hilfe versagen." Die FDP fordert daher einen Sofortfonds "in Milliardenhöhe".

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