Kretschmann: Politiker dürfen nicht die Bürger erziehen wollen

Kretschmann: Politiker dürfen nicht die Bürger erziehen wollen

Nach Ansicht des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), dürfen es Politiker nicht als ihre Aufgabe ansehen, die Bürger zu erziehen. "In der Politik darf man nicht pädagogisieren. Das muss man sich strikt abgewöhnen", erklärt der ehemalige Lehrer in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Allerdings: "Den Hang kriegt man wahrscheinlich nicht ganz aus einem raus. Aus dem Lehrer einer Naturwissenschaft sowieso nicht. Die Welt zu erklären ist ein wichtiges Ziel."

Die Sprache von Politikern sei problematisch, so Kretschmann: "Wenn man Begriffe wie ‚Gendermainstreaming’ in die Welt setzt, bei denen man zehn Minuten braucht, bis man sie erklärt hat, muss man sich aber nicht wundern, dass sie kaum jemand versteht." Und weiter: "Alle Eliten reden so, dass der Großteil der Menschheit sie nicht versteht. Politik hat die Aufgabe, so zu reden und zu formulieren, dass man sie versteht. Sonst hat das dramatische Auswirkungen."

Die Auseinandersetzungen um eine vermeintliche "Frühsexualisierung" von Schülern in Baden-Württemberg seien "Quatsch" und "ein Missverständnis". Kretschmann: "Eines von sechs Leitbildern im neuen Bildungsplan heißt Toleranz. Es geht dabei um die Akzeptanz ethnischer, religiöser und auch sexueller Vielfalt, doch nicht um Sexpraktiken. Als die erste Frage bei einer Pressekonferenz war: ‚Wird jetzt auch Sadomaso unterrichtet?’, merkte ich: Holla, es läuft was falsch. (…) Wir sind eine übersexualisierte Gesellschaft. Wenn die Kinder auf ihrem iPhone Pornos runterladen können, dann können Sie doch nicht sagen: ‚Da reden wir nicht drüber.’"


Bildungsforscher schlägt neue Einrichtung zur Förderung der Hochschullehre vor

Bildungsforscher schlägt neue Einrichtung zur Förderung der Hochschullehre vor

Der langjährige Vorsitzende des Wissenschaftsrates, der Münchner Bildungsforscher Manfred Prenzel, plädiert für eine systematische Aufwertung der Hochschullehre. Prenzel befürwortet die Einrichtung einer eigenen Organisation, die lehrbezogene Vorhaben an den Universitäten fördert: "Ich kann mir eine solche Einrichtung sehr gut vorstellen. Sie wäre ein klares Bekenntnis dazu, Innovationen und gute Konzepte in der Lehre zu fördern, etwa im Feld der Digitalisierung", so Prenzel in der  Wochenzeitung DIE ZEIT.

Bislang habe es im deutschen Hochschulsystem "keinen Druck" gegeben, über gute Hochschullehre, die Entwicklung von Lehrplänen und Gestaltung von Prüfungen nachzudenken – ein wettbewerbliches Anreizsystem könnte das ändern. Prenzel: "Damit könnte kompetente Lehre auch zu einem Leistungskriterium in Berufungsverfahren werden. In Zukunft sollte niemand mehr berufen werden, der sich nicht in der Lehre nachweislich qualifiziert, engagiert und gute Ideen entwickelt hat." Für die Wissenschaft bedeute dies eine Verschiebung der Prioritäten: "Wenn wir mehr Zeit und Ressourcen in die Lehre investieren, wird das zulasten der Forschung gehen. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden", so Prenzel.

Die Vorschläge zur Verbesserung der Hochschullehre entstammen einem Positionspapier, über das der Wissenschaftsrat am Freitag beraten wird

Bodo Ramelow: Wiederholtes Scheitern hat mich geprägt

Bodo Ramelow: Wiederholtes Scheitern hat mich geprägt

Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow warnt davor, zwanghaft höhere Bildungsabschlüsse erwerben zu wollen. Man solle "nicht dieser Fiktion nachlaufen, Abitur machen zu müssen, studieren zu müssen, um einen Aufstieg zu erreichen, der einen absichert", sagt Ramelow in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Dies können nämlich "ein Trugbild sein, das einen letztlich verarmt."

Aus den Niederlagen, dem  Abbruch seines Studiums, nachdem er auf dem zweiten Bildungsweg Abitur gemacht habe, oder seinen beruflichen Umwegen, habe er Kraft geschöpft: "Man lernt auf so einem Wege auch Dinge, die man nicht lernt, wenn
man diese Herausforderungen nicht hat. Mit Niederlagen umzugehen, zum Beispiel. Aus
ihnen sogar Kraft zu schöpfen." Und weiter: "Dieses wiederholte Scheitern, das ist eine Lebenserfahrung, die einen erst einmal prägt."

DIE ZEIT: Experten kritisieren irreführenden Umgang mit Zahlen

DIE ZEIT: Experten kritisieren irreführenden Umgang mit Zahlen

Einen nachlässigen und oft manipulativen Umgang mit Zahlen kritisiert der Statistik-Experte Walter Krämer in der Wochenzeitung DIE ZEIT: "Oft ist es schlicht Unvermögen, häufig aber Absicht", beurteilt er die Präsentation von Umfragewerten, Statistiken und Studienergebnissen in Öffentlichkeit und Medien.

Der Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Technischen Universität Dortmund prangert regelmäßig die "Unstatistik des Monats" an. Zuletzt waren darunter der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands  und die Berechnungsgrundlage des Equal-Pay-Day. So basiere die Annahme, Frauen müssten bis zum 18. März des Folgejahres arbeiten, bis sie so viel verdient hätten wie Männer im Vorjahr, auf einem falschen Vergleich und einem Rechenfehler. Die Berechnung des Wohlfahrtsverbandes hingegen erfasse überhaupt nicht den Faktor Armut, sondern lediglich die Ungleichheit in der Gesellschaft. Schon in den Vorjahren, hatte der Experte dies öffentlich kritisiert, ohne Erfolg. "Es gibt eine Armutslobby. Die verdient Geld damit, dass Leute arm sind", so Krämer.

Der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, mit dem Krämer zusammenarbeitet, diagnostiziert einen verbreiteten ‚statistischen Analphabetismus’ in Deutschland. Gigerenzer fordert: "Die Kinder sollten nicht nur die Mathematik der Sicherheit, sondern auch die der Unsicherheit lernen". Schulstoff solle nicht nur Algebra und Geometrie, sondern viel mehr Statistik sein.

Für alle Leser, Hörer und Zuschauer, die mit Prozentangaben konfrontiert sind, haben die "Unstatistik"-Jäger noch einen hilfreichen Merksatz: "Frag immer: ‚Prozent von was?‘"

Kirchenrechtler Hans Michael Heinig wirft dem evangelischen Kirchentag „Lebenslügen“ vor

Kirchenrechtler Hans Michael Heinig wirft dem evangelischen Kirchentag "Lebenslügen" vor

Der Kirchenrechtler Hans Michael Heinig wirft dem evangelischen Kirchentag "Lebenslügen" vor. Wer genauer hinschaue, könne "Selbstwidersprüche und lieb gewonnene Lebenslügen entdecken", schreibt Heinig in einem Gastbeitrag in der ZEIT-Beilage Christ & Welt. "Im Kirchentag herrscht ein verzerrtes Kirchenverständnis vor", so Heinig weiter. "So mancher Funktionär" habe beim "Reformationssommer 2017" "ein eigenwillig verkrampftes Verhältnis zur verfassten Kirche." Man pflege einen "distanzierenden Habitus" und habe "Sorge vor einer ‚feindlichen Übernahme’ durch das Kirchenamt."

Gleichzeitig sei der Kirchentag ein "Tummelplatz für protestantische Wutbürger, für sonderliche und unversöhnliche Eiferer und Rechthaber." In einem "eigenwilligem Kontrast dazu" pflegten die Leitungsorgane des Kirchentages "enge Beziehungen zu den politischen Eliten des Landes, ja sie sind fester Bestandteil dieser."

Heinig kritisiert zudem eine "oligarchische Leitungsstruktur" und "fortdauernde Clanstrukturen". Seine Forderung: "Der Kirchentag kann in Deutschland und international nur gutes Regieren einklagen, wenn er selbst auf transparenten und durchlässigen Beteiligungsformen und Gremienstrukturen aufruht."

Professor Heinig ist Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland und Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Georg-August-Universität Göttingen.

Bundestagsvize Johannes Singhammer sieht Ägyptenreise des Papstes als Gratwanderung

Bundestagsvize Johannes Singhammer sieht Ägyptenreise des Papstes als Gratwanderung

Der Vizepräsident des Bundestags, Johannes Singhammer, sieht die bevorstehende Ägyptenreise von Papst Franziskus als Gratwanderung. "Der anstehende Ägypten-Besuch ist keine einfache Herausforderung für Papst Franziskus", so Singhammer in einem Gastbeitrag für die ZEIT-Beilage Christ & Welt. "Er muss den Dialog mit dem Islam festigen und wenn möglich vertiefen, er muss die Not der Kopten thematisieren und Trost spenden." Gleichzeitig müsse der Vatikan darauf achten, "nicht noch mehr antichristliches Ressentiment zu schüren. Der Papst muss also eine Gratwanderung meistern – zwischen dem Dialog mit dem Islam auf der einen und Beistand für Christen auf der anderen Seite." Gerade in Ägypten sei das "friedliche interreligiöse Miteinander von existenzieller Bedeutung für das Christentum." Mit seiner Reise sende der Papst "Aufbruchssignale in der Zeit der Bedrängnis."

Johannes Singhammer ist CSU-Bundestagsabgeordneter und Vizepräsident des Bundestages. Papst Franziskus wird voraussichtlich vom 28. bis 29. April nach Ägypten reisen.

Grünen-Spitzenpolitiker Kretschmann und Löhrmann waren strenge Lehrer

Grünen-Spitzenpolitiker Kretschmann und Löhrmann waren strenge Lehrer

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die nordrhein-westfälische Vize-Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (beide Grüne) erinnern sich an ihre Zeit im Schuldienst: "Ich war ein strenger, wenn auch nicht sehr strenger Lehrer. Ich habe niemals Schüler gedemütigt. Wenn sie eine schlechte Note schrieben, habe ich ihnen vermittelt: Du bist deshalb doch kein schlechter Mensch. Als Schüler habe ich selbst schlechte Erfahrungen mit Stigmatisierung gemacht", so Kretschmann in der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Ein Lehrer müsse klare Haltung zeigen: "Ich halte sehr viel von Disziplin und Pünktlichkeit. Ohne Disziplin kann man nichts erreichen im Leben", so Kretschmann weiter. "Selbst die großen Genies haben diszipliniert gearbeitet. Pünktlichkeit kann man nur durchsetzen, wenn man selber pünktlich ist. Eisern."

Auch die frühere Englisch- und Deutschlehrerin Löhrmann sei, nach eigenem Bekunden, "eine strenge Lehrerin" gewesen, "aber auch eine menschliche, möglichst gerechte. Die Schüler mussten immer die Spielregeln einhalten." Schon als 24-jährige Referendarin habe sie Rollenklarheit gelernt: "Auf einer Klassenfahrt habe ich Schüler von der Toilette geholt, weil sie dort geraucht haben – ich habe darauf bestanden, dass sie ins Bett gehen. Schüler müssen einen nicht lieben, sondern respektieren."

Zum Thema Schulnoten erklärt Löhrmann: "Wir wissen dagegen, dass der Vergleich durch Noten gerade am Beginn der Schulzeit auch demotivieren kann, die Lernfreude der Kinder aber wichtig ist." Deshalb erhielten die Schüler in Nordrhein-Westfalen in den ersten beiden Grundschuljahren auch Berichtszeugnisse, in denen ihre Fortschritte beschrieben würden. "Das ist der beste Weg zu gutem Lernen. Mit Kuschelpädagogik hat das nichts zu tun", so Löhrmann.

Kretschmann hingegen sei ein "Anhänger von Noten": "Sie haben zwar den Nachteil, ungenau zu sein. Es versteht sie aber jeder. In geschriebenen Zeugnissen ist oft schwer zu erkennen, was die Formulierungen eigentlich bedeuten, da steht ja nicht drin: ‚Mario ist faul und dumm’."

Pop-Legende Ray Davies mit einem Faible für Köln und Münster

Pop-Legende Ray Davies mit einem Faible für Köln und Münster

Der britische Singer-Songwriter Ray Davies wollte immer sesshaft werden, und überlegt wo: "Also bin ich immer noch auf der Suche. Deutschland wäre reizvoll", so der ehemalige Sänger, Gitarrist und Songwriter der legendären Band The Kinks in der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Diese romantische Sehnsucht, mal in Deutschland zu leben, hatte ich immer. Köln hätte mich gereizt!", so Davies. "Da habe ich herrliche Ballettaufführungen erlebt. Das Bier mag eine Rolle gespielt haben." Auch Münster sei eine "sehr angenehme Stadt. Darüber könnte ich auch mal einen Song schreiben."Das ehemalige Mitglied der Kinks spricht über seine musikalischen Anfänge, das permanente Reisen und seine Liebe zu den USA, die er auf seiner neuen Platte "Americana" verarbeitet. Erst als der 72-Jährige nach einer Schussverletzung in einem amerikanischen Krankenhaus neben Kriminellen aufgewacht sei, habe er das Land wirklich verstanden: "Auf mich haben diese Kriminellen wie anständige, normale Individuen gewirkt, die einfach nur Pech hatten. Man fühlt mit den USA, wenn einem bewusst wird, wie viel Unglück es da gibt."

Margot Käßmann: Reformation ist international

Margot Käßmann: Reformation ist international

Margot Käßmann zieht Bilanz nach einer Reise als Botschafterin der Reformation: "Die Reformation ist nicht deutsch, sondern international. Das habe ich auf all meinen Reisen erlebt: So wie wir selber Kirche sind, muss Kirche nicht unbedingt sein", schreibt Käßmann in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Im heutigen Mexiko lebten, so Käßmann, "nur fünf Prozent Protestanten. Vielleicht ist es manchmal besser, wenn die Kirche sich nicht für den Nabel der Welt halten kann." Und weiter: "Wir leben als Kirchen in dieser tosenden Welt. Mag sein, wir werden zu Hause in Deutschland älter, ärmer, kleiner. Entscheidend ist, dass wir reformatorisch bleiben."

Sängerin Y'akoto: Fremdheit gehört zu Deutschland

Sängerin Y'akoto:  Fremdheit gehört zu Deutschland

Die Sängerin Y'akoto (mit bürgerlichem Namen Jennifer Yaa Akoto Kieck), geboren in Hamburg, aufgewachsen in Ghana, würde die Diskussionen über Fremdenfeindlichkeit gern in eine andere Richtung lenken: "Für Menschen wie mich gehört die Erfahrung der Fremdheit zu ihrem Leben in diesem Land", so die 29-Jährige im ZEITmagazin. Sie träume davon, "dass sich diese Diskussion umkehrt": Sie wünsche sich, "dass dieses Thema viel stärker unter weißen Deutschen diskutiert wird". Es gehe nicht um ihre "Angst. Wir leben schon lange mit dem Gefühl, hier nicht wirklich gewollt zu sein. Es sollte viel öfter darüber gesprochen werden, wie sehr Fremdheit zu Deutschland gehört, angefangen bei banalen Dingen wie Kaffee, Schokolade, Baumwolle." Die Länder und Kulturen, von denen sich viele abgrenzen wollten, "gehören hier doch schon längst zum Alltag."

Steffi Jones: als Siebenjährige beim Klauen erwischt

Steffi Jones: als Siebenjährige beim Klauen erwischt

Steffi Jones, Trainerin der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft, gesteht, sie habe als Siebenjährige für eine Mutprobe eine Hörkassette mitgehen lassen. Sie "wurde dabei erwischt. Das war ein heilsamer Schock", sagt die 44-Jährige im ZEITmagazin. "Ich hatte größte Angst, dass meine Mutter enttäuscht ist. Die Ladenbesitzer haben das sofort erkannt, keine Anzeige erstattet und auch nicht die Polizei gerufen. Für mich war das eine Kehrtwende, weil ich mir gesagt habe: nie wieder."

Beim Fußball habe sie den richtigen Freundeskreis und "dadurch an Stärke gewonnen. Fünf Tage die Woche habe ich gespielt, das war mein Ein und Alles. Da bin ich über meine Grenzen gegangen, habe mich nicht unterkriegen lassen, immer volle Pulle, weil ich es schaffen wollte", sagt sie. Jones stammt aus Frankfurt, ihr Vater war amerikanischer Soldat und hat die Familie verlassen. Steffi Jones ist sechsmalige deutsche Meisterin, dreimalige Europameisterin und wurde 2003 Weltmeisterin.

Martin Kaymer würde gern mit Angela Merkel golfen

Martin Kaymer würde gern mit Angela Merkel golfen

Martin Kaymer, der beste deutsche Golfer, träumt von einer Golfrunde mit der Kanzlerin. Die Gästeliste seines ‚Traum-Flights’ verändere sich im Laufe der Zeit: "Aktuell würde ich Angela Merkel, Eva Longoria und Will Smith einladen", so Kaymer im neuen Magazin ZEIT GOLFEN, das der aktuellen Wochenzeitung beiliegt. "Dass die Bundeskanzlerin kein Golf spielt, würde mich nicht stören."

Die Fußball-Nationalmannschaft habe er gelegentlich im Trainingslager besucht. "Viele der Spieler sind Golfer, auch Teammanager Oliver Bierhoff. Thomas Müller ist, würde ich sagen, besonders ambitioniert. Er schickt mir manchmal Videos, bittet um ein Urteil, möchte, dass ich zu seinem Schwung etwas sage, welcher schon wirklich sehr gut ist."

Golf gelte "nach wie vor als sehr elitärer Sport, obwohl dies längst nicht mehr zutrifft", so Kaymer weiter: "Ich bin dafür, dass jeder in Deutschland die Chance hat, mit Golf anzufangen. Meinetwegen ruhig im Unterhemd, auch die Hose ist nicht so wichtig. Wichtiger als die Etikette ist die Erkenntnis, dass dieser Sport im Besonderen für Ehrlichkeit und Respekt gegenüber den Mitspielern steht.Er selbst brauche keinen Luxus: "Was ich mir gönne, sind Flüge in der Business-Class. Gutes, gesundes Essen ist in Amerika teuer, das leiste ich mir."