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DIE ZEIT Nr. 32 vom 31. Juli 2014

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Michel Friedman verteidigt Israel

Der Fernsehmoderator und Publizist Michel Friedman hat den Staat Israel verteidigt. Zwar könne man die israelische Politik kritisieren, "aber Israel ist bei all seinen Schwächen der einzige Rechtsstaat im Nahen Osten, in dem eine Demokratie herrscht", sagt Friedman, der aus einer polnisch-jüdischen Familie stammt, in der ZEIT-Beilage "Christ & Welt". Zugleich widersprach Friedman der "in Deutschland so beliebten Vorstellung, dass, wenn es zwischen den Israelis und den Palästinensern zum Frieden käme, die ganze Region befriedet wäre." Das sei durch die Auseinandersetzungen in fast allen Nachbarländern widerlegt worden. 

In Israel, so Friedman, treffe er zudem auf eine Wertekultur, "die zumindest so ausgeprägt ist wie in manchen europäischen Ländern, die sich anmaßen, Israel substanziell zu kritisieren". Ohne Israel gebe es in der gesamten Region "keine Anlaufstelle für europäische Werte". Friedman war früher Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses und stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland.

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Monopolkommission befürwortet Google-Behörde

Die Monopolkommission befürwortet eine staatliche Kontrollinstanz für Internetgiganten wie Google. Eine solche Regulierungsbehörde  könnte "unter Umständen eine sinnvolle Einrichtung sein", sagt Daniel Zimmer, der Vorsitzende der Kommission im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Mit derartigen Behörden werden in Deutschland Unternehmen mit monopolartigen Strukturen wie zum Beispiel die Deutsche Bahn reguliert. Für die Internetwirtschaft gibt es sie trotz der enormen Marktmacht von Konzernen wie Google bisher nicht.

Nach Ansicht von Zimmer müsste sich eine solche Behörde auch um den Datenschutz kümmern, der gerade im Fall von Google eine wichtige Rolle spiele. Dabei müsse das Unternehmen möglicherweise auch gezwungen werden, seine Suchformel zu veröffentlichen. Die hütet Google wie eine Zauberformel.  "Ich könnte mir auch vorstellen, dass Internetanbieter mit einer sehr großen Übermacht am Markt ihren Suchalgorithmus gegenüber einer staatlichen Kontrollinstanz offenlegen müssen, damit die Marktmacht nicht missbraucht werden kann", sagt Zimmer. "Natürlich dürfte das nur unter Wahrung des Betriebsgeheimnisses geschehen – unter der klaren Maßgabe, dass die Konkurrenz diesen Algorithmus nicht zu Gesicht bekommt."

Eine Möglichkeit sei es, die neuen Kontrollaufgaben bereits existierenden Einrichtungen zu übertragen. "Es gibt ja bereits Datenschutzbehörden, man könnte daran denken, diese mit zusätzlichen Kompetenzen auszustatten", sagt Zimmer.

Eine Zerschlagung von Google, wie sie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel angedeutet hatte, hält er für falsch. "Wir raten aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon ab, mit sehr drastischen Mitteln wie der Zerschlagung von Unternehmen zu operieren", sagt Zimmer. Es sei auch mit Vorteilen verbunden, wenn Google viele Dienstleistungen anbiete und dabei auf persönliche Daten zurückgreife. "Aus Sicht der Verbraucher stiftet es offensichtlich Nutzen. Viele von ihnen entscheiden sich ja für dieses Unternehmen, weil es maßgeschneiderte Dienstleistungen für sie bereithält. Wenn man jetzt sagt, das Unternehmen muss in seine Einzelteile zerlegt werden, dann könnte dieser Mehrwert für die Bürger entfallen", sagt er.
Es müsse aber verhindert werden, dass die Nutzer ihre Daten preisgeben, ohne diese Entscheidung bewusst getroffen zu haben. Die Verbraucher müssten "in der Lage sein, selbst zu bestimmen, wie viel Zugriff sie erlauben wollen". 

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Jörg Schmadtke: Robert Enkes Tod hat nicht viel geändert

Vor wenigen Tagen hat sich Andreas Biermann, ehemaliger St.-Pauli-Spieler, das Leben genommen. Jörg Schmadtke,  Ex-Manager von Hannover 96, heute Sportchef des 1. FC Köln,  erinnert im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT  an den Freitod des Hannoveraner Torwarts Robert Enke im November 2009: "Roberts Tod hat mich damals richtig wachgerüttelt", so Schmadtke, aber: "Es mag den ein oder anderen geben, der jetzt sensibilisiert ist und etwas genauer hinschaut, aber im Großen und Ganzen hat sich nicht viel geändert, auch im Umgang miteinander in der Öffentlichkeit nicht."

Die "Sonntagsreden zum Tod von Robert Enke" habe er alle noch in Erinnerung: "Sie hatten allenfalls einen Lerneffekt von 14 Tagen."  Es gebe "extrem viele Scheinwerfer, extrem viel Hype, es gibt nur ganz hoch oder ganz tief, es gibt nichts dazwischen", so der 50-jährige Sportdirektor. Dennoch: "Erkennbare Anzeichen" für die Erkrankung Enkes habe es, so Schmadtke, nicht gegeben.

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Jörg Schmadtke hält nichts von Fußballern in politischen TV-Runden

Jörg Schmadtke, Sportdirektor des 1. FC Köln, der aktuell in die 1. Liga aufgestiegen ist, wundert sich über Fußballer in politischen TV-Diskussionen: "Trainer, Spieler oder Manager haben in diesen Runden nichts verloren", sagt Schmadtke im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Bei der letzten Bundestagswahl habe er "rumgezappt – da saß auf fast jedem Kanal ein Fußballer in einer Diskussionsrunde und hat sich zur Wahl geäußert. Da wundere ich mich schon." Er meint: "Man muss nicht alles wahrnehmen, was einem angeboten wird."

Auf die Kölner Fans setzt Schmadtke auch in der 1. Bundesliga: "Ich bin davon überzeugt, dass der Großteil unserer Anhänger die Veränderungen, die die Bundesliga mit sich bringt, versteht und auf dem Teppich bleiben wird." Dennoch werde es dabei bleiben, "dass der Kölner an sich manchmal dazu neigt, sich bei Erfolgen übermäßig zu freuen".

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Der neue evangelische Militärbischof: Vor Waffeneinsatz "dreifach nachdenken"

Der neue evangelische Militärbischof Sigurd Rink plädiert für Vorsicht im Blick auf Militäreinsätze. In den Bündnissen sollte die Bundesregierung "Zurückhaltung in militärische Optionen einbringen", sagt Rink der ZEIT-Beilage "Christ & Welt". Das werde "Länder herausfordern, die weniger Probleme mit Waffeneinsätzen haben. Da wird Geduld und Toleranz der Bündnispartner nötig sein." Für Deutschland gelte: "Wir müssen dreifach nachdenken, bevor wir uns für den Waffeneinsatz entscheiden." Rink will die deutsche Zurückhaltung auch bei der europäischen Zusammenarbeit unter Militärpfarrern zum Thema machen.

Zugleich unterstreicht Rink die Forderung von Bundespräsident Joachim Gauck, dass Deutschland auch militärisch mehr Verantwortung übernehme. "Wenn Waffen ein größeres Unheil verhindern können", so Rink, "dann kann eine Situation entstehen, in der man nicht zögern sollte." Als erster Militärbischof nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rink hauptamtlich für die hundert evangelischen Militärpfarrer zuständig, welche die rund 100.000 Protestanten unter den 250.000 Bundeswehrsoldaten betreuen. Bisher wurde die Aufgabe nebenamtlich von einem Bischof oder Repräsentanten der Kirche wahrgenommen. Auch der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck leitet im Hauptamt das Bistum Essen.

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Marion Brasch: DDR-Geschichte als Familiengeschichte

Die Radiomoderatorin und Autorin Marion Brasch, Schwester des Schriftstellers Thomas Brasch, sieht in ihrer Familiengeschichte die Geschichte der DDR widergespiegelt. Ihre Familie habe im Kleinen das ausgetragen, "was dem Staat im Großen widerfuhr: Die Söhne kamen dem Vater abhanden und die Kinder dem Land", sagt sie dem aktuellen ZEITmagazin.

Braschs Vater Horst war ein hoher DDR-Funktionär. Die Brüder Thomas und Peter Brasch wurden Schriftsteller und lehnten sich gegen den Vater und den Staat auf. Thomas Brasch wurde bekannt, weil er 1976 gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestierte; er ging kurz darauf in den Westen.

"Ich habe meine Brüder bewundert für ihre Art, die Welt zu sehen und sich an ihr zu reiben. Das habe ich in dieser Weise nie getan. Außerdem hatte ich nicht das Sendungsbewusstsein, mit dem sie ihre Gedanken in die Welt brachten. Sie waren Intellektuelle, das war ich nie. Und sie hatten diesen heiligen Zorn. Ich hingegen habe mich – und das ist gar nicht kokett gemeint – eher für durchschnittlich gehalten, habe mich treiben lassen und war intellektuell wie auch künstlerisch ohne große Ambitionen. Vielleicht hat mich genau das vor einem Schicksal wie dem meiner Brüder bewahrt." Thomas Brasch starb 2001 mit 46 Jahren an Herzversagen. Peter Brasch wurde im selben Jahr, im Alter von 36 Jahren, tot in seiner Wohnung aufgefunden.

Marion Brasch, 53, lebt heute als Radiomoderatorin in Berlin. Über ihre Familie schrieb sie das Buch: "Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie".

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Kanadische Jazzsängerin Nikki Yanofsky kam durchs Internet zum Jazz

Die kanadische Jazz-Pop-Sängerin Nikki Yanofsky kam via Internet zum Jazz. "Ich war zwölf und tippte bei Google aus reiner Neugier den Begriff ‚Jazz’ ein", sagt Nikki Yanofsky dem ZEITmagazin. "Als erster Treffer kam da Ella Fitzgerald – und was ich dann bei iTunes von ihr hörte, warf mich um."

Was sie am Jazz beeindruckte, war vor allem der ungewöhnliche Gesang. Ihren Vorbildern begegnet die 20-jährige Sängerin oft in Träumen: "Vor einigen Tagen traf ich im Traum Louis Armstrong in Paris. Ich erinnere mich genau, wie ich die Stufen zur Bühne eines winzigen Clubs heraufkomme und denke: Wow, der ist doch längst tot, was ist denn hier los?", erzählt Yanofsky dem ZEITmagazin. Zu einem Gespräch mit der Legende kam es aber nicht: "Louis beachtet mich nicht und beginnt mit der Show."

Nikki Yanofsky tritt seit ihrem fünften Lebensjahr auf und gilt als Wunderkind des Jazz. Sie machte schon Aufnahmen mit Musikern wie Herbie Hancock, Stevie Wonder und Will.i.am. Ihr neues Album "Little Secret" wurde von Quincy Jones produziert.

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