ZEIT-VorabmeldungenAktuelle Vorabmeldungen

DIE ZEIT Nr. 35 vom 27. August 2015

© DIE ZEIT


Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 35 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 27. August 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Sigmar Gabriel: Wir Politiker müssen uns um die verunsicherte Mitte kümmern

SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert eine grundlegende Änderung der Flüchtlings- und Integrationspolitik: "Wer aus einem der Staaten des Westbalkans kommt und einen Arbeitsvertrag zu den bei uns herrschenden sozialen Mindeststandards vorweisen kann, dem sollten wir deshalb einen Zuzug nach Deutschland ermöglichen. Damit würden wir einen legalen Zugang zu Europa eröffnen und den meist nicht erfolgreichen Weg über Asylanträge entlasten", schreibt Gabriel in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT.

Auch fordert der Vizekanzler eine Neuverteilung der finanziellen Lasten der Flüchtlingsunterbringung: "Der Bund muss deshalb die Kommunen von den Kosten der Flüchtlingsaufnahme dauerhaft entlasten. Angesichts der aktuellen Flüchtlingszahlen sind dafür inzwischen wohl eher 3 Milliarden Euro als 2 Milliarden Euro notwendig." Erst wenn man direkt mit Flüchtlingen und Helfern spreche, so Gabriel, "wird einem klar, wie groß die Herausforderung ist". Man habe "zu lange nur über die technisch-administrative Bewältigung der Flüchtlingswelle gesprochen".

Ihm sei es wichtig, "das Gespräch mit jenen Bürgern zu suchen, die angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen ängstlich und besorgt sind, die Konkurrenz am Wohnungs- und Arbeitsmarkt fürchten oder die sich ohnehin von ‚der Politik’ allein gelassen fühlen. So wie im sächsischen Heidenau." Gabriel: "Wir Politiker müssen uns überall im Land um diese verunsicherte Mitte kümmern – so anstrengend und mitunter unangenehm das für uns sein mag."

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 35 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 27. August 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Experten-Team soll die Sicht der EU in Osteuropa verbreiten

Die EU setzt ein Experten-Team zur Identifikation von Desinformations-Kampagnen in Osteuropa mit Fokus "auf die Analyse und das Herausarbeiten russischer Erzählweisen" ein. Das Team ist Teil eines Handlungsplans, mit dem die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini der russischen Propaganda begegnen will. Zum 1. September soll das ‚Eastern Strategic Communications Team’ seine Arbeit aufnehmen, berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT.

Acht bis zehn Experten vom Europäischen Auswärtigen Dienst und anderen EU-Institutionen sollen zudem die Sicht der EU in Osteuropa verbreiten. Dazu gehöre "die Entwicklung positiver Erzählweisen und Kommunikationsprodukte, auch in Russisch", wie es in einer Selbstbeschreibung heißt, aus der der wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments in einem Briefing zitiert. Der Handlungsplan, dessen Umsetzung das ‚Eastern Strategic Communications Team’ koordinieren soll, sieht auch die Unterstützung unabhängiger russischsprachiger Medien vor.

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 35 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 27. August 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.


Schweiz-Kenner Peter von Matt und Franz Steinegger kritisieren Schweizer Europadebatte

Der emeritierte Literaturprofessor Peter von Matt und der ehemalige FDP-Präsident Franz Steinegger gehen als Schweiz-Kenner mit ihrem Land hart ins Gericht: Im Wahljahr 2015 flüchte sich die Schweiz am liebsten in die Vergangenheit – und drücke sich vor den großen Fragen. Alle hätten Angst "zu sagen, was sie denken", sagt von Matt im Interview mit dem Schweiz-Teil der Wochenzeitung DIE ZEIT. Steinegger pflichtet ihm bei: "Meine Erfahrung ist: Wenn man vor den Wahlen sagt, was man denkt, verliert man ein paar Stellenprozente hinter dem Komma."

Der 75-jährige Steinegger fordert, die Asyl- und die Zuwanderungsfragen miteinander zu denken. "Wir führen zum Beispiel eine Flüchtlingsdebatte, als hätten wir heute eine Situation wie während des Zweiten Weltkriegs." Aber heute würden Schlepperorganisationen in einem Markt operieren, der größer ist als der globale Drogenmarkt. "Anstatt einfach zu sagen, wir lösen das Problem, indem wir ein paar zusätzliche Zivilschutzunterkünfte aufschließen", so Steinegger, "gäbe es heute viel mehr internationale Einflussmöglichkeiten." Die Frage sei doch: "Was müssen wir tun, damit derartige Migrationsströme gar nicht entstehen?" Für Peter von Matt steht die Asyldebatte exemplarisch für eines der bedenklichsten Phänomene in der Schweiz: diese Problemvereinfachung.

Ebenfalls heftig kritisieren von Matt und Steinegger die Europadebatte in der Schweiz. "Die Schweiz lebt heute in einem psychopathologischen Zustand. Als starre die EU auf die Schweiz und wolle sie irgendwie vereinnahmen. Wenn die Schweiz nur einmal merken würde, dass sie der EU ziemlich wurscht ist", so der 78-jährige von Matt.

Gefragt, ob die Schweiz einen Schock brauche, um zur Vernunft zu kommen, antwortet von Matt: "Der Schock kommt sowieso. Was passierte zwischen dem 1. Januar 2015 und heute? Der Terroranschlag in Paris, der Frankenschock, der ‚Islamische Staat‘, der steile Anstieg der Flüchtlingszahlen. (…) Niemand von uns hat da nur im Traum daran gedacht. Diese Unvorhersehbarkeit hat in einem Maß zugenommen, das es noch nie gegeben hat."

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 35 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 27. August 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer: "Jena war ein absolutes Unding"

Nach der Niederlage im Pokalspiel gegen den Viertligisten Jena und dem Fund von sensiblen Dokumenten des HSV in einem Hamburger Park geht HSV-Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer mit seinem Verein hart ins Gericht. "Jena war ein absolutes Unding", sagt Beiersdorfer im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Der Verlust von geheimen Dokumenten aus dem HSV-Safe habe ihn fast sprachlos gemacht. "Ich habe dreieinhalb Jahre für KPMG in der Wirtschaftsprüfung gearbeitet. Als ich davon hörte, dass interne Dokumente in der Öffentlichkeit aufgefunden wurden, war ich mir sofort im Klaren darüber, was das möglicherweise für Auswirkungen haben würde." Dennoch sei es seine Prämisse, den Sachverhalt in aller Ruhe von unabhängiger Seite aufklären zu lassen.

Sportlich fordert Beiersdorfer von seiner Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung: "Die Ersten sind uns davongelaufen, aber es besteht kein Grund, wieder nur Sechzehnter zu werden. Meine Erwartung ist, dass wir in der Tabelle ein paar Plätze nach oben klettern."

Er gehe jeden Tag gerne zur Arbeit, erklärt der Vorstandschef. Gleichzeitig räumt er ein, dass es im Verein noch weitere Konflikte gebe. Auf die Frage, was sich seit seiner ersten Manager-Tätigkeit beim HSV verändert hat, sagt er: "Familie? Ich habe meine Zweifel, ob das im Zusammenhang mit dem HSV jetzt in einer Übergangsphase schon der richtige Begriff ist." Er sehe seinen Club aber auf dem richtigen Weg: "Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft sind die Gremien schlanker und die Entscheidungswege kürzer geworden."

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 35 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 27. August 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Claus Kleber: "Im Schlaf meldet sich die Angst"

Der TV-Journalist Claus Kleber schlief unruhig, als er beim ZDF begann: "In meinen ersten Wochen beim ZDF hatte ich fast jede Nacht den gleichen Albtraum", sagt Kleber dem ZEITmagazin: "Wie immer bin ich zu spät dran. Die Tür zu einem der Büros steht offen. Niemand ist da. Aber der Bildschirm läuft. Er zeigt das heute-journal-Studio. Es ist 21.45 Uhr und mein Platz dort leer." Erklärt habe er sich diese Albträume "als Rache meines Unterbewusstseins für meine Disziplinlosigkeit. Dafür, dass ich mir meine Zeit fast nie vernünftig einteile", so Kleber im ZEITmagazin. "Im Schlaf meldet sich die Angst, dass ich es irgendwann zu weit treibe.

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 35 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 27. August 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

John Cleese: "Ich glaube, ich war jahrelang depressiv"

John Cleese, ehemaliges Mitglied der legendären britischen Komikergruppe ‚Monthy Python‘, musste erst lernen traurig zu sein. Eine Gruppentherapie habe ihm geholfen: "Es klingt wie ein Klischee, aber so habe ich Zugang zu meinen Gefühlen gefunden", so Cleese im ZEITmagazin. Der Therapeut habe ihm erklärt, dass es sich bei Depression um eingefrorene Traurigkeit handele, "mir wurde klar, dass ich diese Traurigkeit zulassen muss, um im Leben voranzukommen".

An der Liebe wäre er zuvor beinahe verzweifelt. "Als meine erste Ehe scheiterte, ging es mir sehr schlecht", sagt Cleese dem ZEITmagazin, "ich glaube, ich war jahrelang depressiv, ohne zu wissen, wie ich da wieder rausfinden konnte." Nach zwei weiteren gescheiterten Ehen ist Cleese mit seiner vierten Frau endlich glücklich: "Wir sind seit sechs Jahren zusammen, und ich fühle mit ihr eine Liebe, die ich so noch nicht kannte. Es ist nicht nur das Gefühl, geliebt zu werden, sondern diese Liebe auch für immer erwidern zu können. Das alleine zählt."

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 35 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 27. August 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Zur Startseite
 
  • Artikel Auf mehreren Seiten lesen
  • Quelle ZEIT ONLINE
Service