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DIE ZEIT Nr. 4 vom 22. Januar 2015

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 4 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 22. Januar 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Bluttest auf Down-Syndrom als Kassenleistung

Ein neuer Bluttest, der die Untersuchung ungeborener Kinder auf den Gendefekt Trisomie 21, der Ursache des Down-Syndroms, ermöglicht, könnte bald von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Nach Informationen der ZEIT und ZEIT ONLINE soll noch in diesem Jahr eine Studie beginnen, um die Nützlichkeit der Methode zu bestätigen.

Durchgeführt wird die Studie im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) in Berlin. Verläuft sie positiv, müssen die Kassen den sogenannten Praenatest beispielsweise für Schwangere ab dem 35. Lebensjahr bezahlen. Je später eine Frau schwanger wird, desto höher ist ihr statistisches Risiko, ein Kind mit Gendefekten zu bekommen. Experten rechnen damit, dass die Studie erfolgreich sein wird.

Der Praenatest ist eine Alternative zur riskanten Fruchtwasseruntersuchung auf Gendefekte und ist deutlich früher in der Schwangerschaft möglich. Für den neuen Test reicht eine Blutprobe der Mutter, um etwa Schäden im Erbgut des Kindes aufzuspüren, die zum Down-Syndrom führen. Das Verfahren hatte nach seiner Markteinführung Kritik von Lebensschützern und Kirchenvertretern auf sich gezogen. Sie befürchten, dass mehr Frauen sich dadurch für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, womöglich auch, wenn ihr Ungeborenes weniger schwerwiegende Gendefekte als eine Trisomie 21 aufweist. Mit dem Verfahren lässt sich auch eine Reihe anderer genetischer Auffälligkeiten nachweisen, wie DIE ZEIT und ZEIT ONLINE berichten.

ZEIT ONLINE hat dazu das umfassende Multimedia-Dossier "Wer darf leben?" recherchiert. Familien erzählen darin in Text- und Videoreportagen von ihrer Entscheidung für oder gegen ein Kind mit Down-Syndrom. Ein Film zeigt, wie Trisomie 21 entsteht, interaktive Grafiken veranschaulichen, wie der Praenatest funktioniert, welche Untersuchungen in der Schwangerschaft angeboten werden und welche Möglichkeiten Eltern haben, ihr Ungeborenes auf genetische wie körperliche Schäden untersuchen zu lassen.

Das Dossier ist ab Donnerstag, 22. Januar 2015, um 12.00 Uhr abrufbar unter www.zeit.de/wer-darf-leben.

Die Debatte lässt sich auch via Social Media unter #WerDarfLeben verfolgen.


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Polen will sich am geplanten EU-Investitionsfonds beteiligen

Der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek hat eine bessere Ausstattung des geplanten EU-Investitionsfonds gefordert und erklärt, sein Land sei bereit, in den Fonds einzuzahlen. "Wir sind dazu bereit", sagte Szczurek der Wochenzeitung DIE ZEIT, obwohl Polen selbst den Fonds gar nicht brauche. Aber es gehe "um eine europäische Perspektive. Und natürlich ist es auch für Polen besser, wenn Europas Wirtschaft wächst." Voraussetzung sei allerdings, dass sich auch die anderen EU-Länder beteiligten.

Die EU-Kommission will einen europäischen Investitionsfonds schaffen, mit dem insgesamt 315 Milliarden Euro mobilisiert werden sollen. Als Grundkapital stehen bislang allerdings nur 21 Milliarden Euro zur Verfügung. "Eigentlich müsste der geplante Investitionsfonds über mehr Kapital verfügen, um höhere Risiken eingehen zu können", sagte Finanzminister Szczurek. Ansonsten bestehe die Gefahr, "dass nur solche Projekte gefördert werden, für die ohnehin private Investoren bereit stehen". EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte die EU-Länder aufgefordert, sich an dem Fonds zu beteiligen, war aber bislang auf wenig Interesse gestoßen.

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Kurienerzbischof Georg Gänswein: "theologische Brandstiftung" 

Als theologische Brandstiftung hat der deutsche Kurienerzbischof und Präfekt des Päpstlichen Hauses Georg Gänswein die Versuche bezeichnet, den emeritierten Papst Benedikt XVI. zum Gegenpapst zu erklären. "Von einem Gegenpapst zu sprechen ist einfach dümmlich, aber auch verantwortungslos. Das geht in Richtung theologische Brandstiftung", sagte er der ZEIT-Beilage Christ & Welt.

Der Vertraute des emeritierten Pontifex kritisierte, dass vor allem in der Diskussion um wiederverheiratete Geschiedene ein Gegensatz konstruiert werde, der so nicht existiere. "Ich kenne keine lehrmäßigen Aussagen von Papst Franziskus, die der Auffassung seines Vorgängers entgegenstünden", so Gänswein.  

Zur Kritik des Papstes an der Kurie sagte der 58-Jährige: "Nach außen ist leider der Eindruck entstanden, dass es einen Riss zwischen dem Papst und der Kurie gibt. Dieser Eindruck trügt, er deckt sich nicht mit der Realität." Intern reichten die Reaktionen nach Angaben Gänsweins von "Überraschung bis hin zu Betroffenheit und Unverständnis". Franziskus hatte der Kurie, also der vatikanischen Verwaltung, in seiner Rede vor Weihnachten unter anderem "spirituelles Alzheimer" vorgeworfen.

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses attestierte Franziskus eine große Gewandtheit im Umgang mit Medien. "Franziskus geht mit den Medien offensiv um. Er nutzt sie intensiv und direkt." In diesem Punkt sei er geschickter als sein Vorgänger Benedikt. 

Georg Gänswein, 1956 in Riedern (Schwarzwald) geboren, war der Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. Im Dezember 2012 ernannte ihn Benedikt zum Kurienerzbischof und zum Präfekten des Päpstlichen Hauses. Diese Aufgabe hat der 58-Jährige auch unter Papst Franziskus.

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Hamburg führt Gespräche mit Hafenfirmen über Umsiedlung für Olympia

Die Stadt Hamburg führt zur Vorbereitung ihrer Olympia-Bewerbung vertrauliche Gespräche mit mehreren Hafenfirmen über eine Umsiedlung. "Wir sprechen gerade mit den betroffenen Unternehmen", so Innen- und Sportsenator Michael Neumann im Hamburg-Teil der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Wir werden jedem Unternehmen eine Fläche anbieten. Ende Februar werden wir dem DOSB melden können: Wir haben mit allen gesprochen und eine grundsätzliche Einigung erzielt."

Hamburg will in den Jahren 2024 oder 2028 olympische Spiele auf dem Gelände des Hamburger Hafens austragen. Dazu müssten die auf dem bisherigen Industriegelände Kleiner Grasbrook ansässigen Firmen weichen. Diese fordern Ausgleichsflächen und Entschädigungen. "Der Umzug der Unternehmen und die Ertüchtigung der Flächen könnten bis zu einer Milliarde Euro kosten", sagt der Olympia-Beauftragte der Hamburger Handelskammer, Reinhard Wolf.

Im März will der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sich zwischen Hamburg und Berlin als deutsche Bewerberstadt für die Spiele entscheiden. Die Frage der Firmen-Umsiedlungen gilt dabei als brisant. "Die Stadt darf sich nicht über den Tisch ziehen lassen", warnt der grüne Bürgerschaftsabgeordnete Anjes Tjarks in der ZEIT. "Es gibt Leute, die gerade massiv die Preise hochtreiben."

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Olaf Scholz: "Es wird in Hamburg keine Stadtbahn geben"

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz hat dem Bau einer Stadtbahn in der Hansestadt eine klare Absage erteilt. "Es wird in Hamburg keine Stadtbahn geben, egal, wer Verantwortung in dieser Stadt hat", sagt Scholz im Hamburg-Teil der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Um Staus zu reduzieren und den überlasteten Nahverkehr zu entlasten, fordern  CDU und Grüne den Bau einer Straßenbahn in der Hansestadt. Bürgermeister Scholz (SPD) hält dagegen: "Es handelt sich bei der Stadtbahn nicht um eine niedliche Straßenbahn. Das sind Züge, für die man Schneisen mitten durch die Stadt ziehen muss, die dann nur schwer überwunden werden können und die den Stadtraum teilen. Das möchte wirklich niemand."

Den Hoffnungen der Hamburger FDP, nach der Wahl am 15. Februar eine sozialliberale Koalition mit der SPD schmieden zu können, tritt Scholz entgegen: "Ich glaube nicht, dass die FDP erneut den Sprung in die Bürgerschaft schafft. Im Übrigen empfinde ich die SPD schon als Erben der sozialliberalen Tradition. Wir sind selber Sozialliberale." Falls die SPD die absolute Mehrheit verliere und einen Partner brauche, "fragen wir als Erstes die Grünen", so Scholz.

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Oscar-Favorit Michael Keaton: "Batman" war ein Wagnis

Für Schauspieler und Oscar-Favorit Michael Keaton ("Birdman") war seine Rolle als "Batman", die ihm 1989 den Durchbruch brachte, ein Wagnis: "Der Film hätte eine Riesenblamage werden können, ein Desaster, ein Megaflop", so der 63-jährige Schauspieler in der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Wenn man sich in einer tragbaren Plastiksauna mit Fledermausohren vor der Kamera totschwitzt, dann muss man schon ein großes Vertrauen in seinen Regisseur haben."

Grundsätzlich sei man als Schauspieler immer verwundbar und auf unsicherem Terrain unterwegs: "Die Wahrheit ist: Es fühlt sich manchmal wirklich, wirklich, wirklich blöd an, so zu tun, als sei man ein anderer. Und bitte schreiben Sie das auch so: Blöd mit dreimal wirklich. Aber dann sagt man sich: Na und? Dann ist es halt blöd. Und man versucht, hart zu arbeiten, um wirklich, wirklich, wirklich gut zu spielen", so Keaton.

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Iris von Arnim fand ihren "Platz in der Welt" durch einen Unfall

Die Modedesignerin Iris von Arnim, die in dieser Woche ihren 70. Geburtstag feiert, war als junge Frau "haltlos, ohne Lebensplan". Nach einem Autounfall habe sie "über drei Jahre hinweg immer wieder ganze Monate im Krankenhaus" verbracht, so die in den 80er Jahren als ‚Cashmere-Queen’ bekannte Designerin von Strickkollektionen im ZEITmagazin. In dieser Zeit habe ihr ein Freund einmal "ein Bündel Wolle" zugeworfen und sie habe mit dem Stricken angefangen. "Aus diesem Anfang", sagte Iris von Arnim, "hat sich das Unternehmen entwickelt, das ich heute leite. Durch den Albtraum meines Unfalls habe ich meinen Platz in der Welt gefunden."

"Ein großes Versäumnis" ihres Lebens sehe sie darin, dass sie es "nicht geschafft habe, eine klassische Familie zu gründen": "Den Vater meines Sohnes habe ich kurz vor dessen Geburt verlassen." Iris von Arnim: "Einen Partner zu finden, der an mich glaubt und es mit mir aushält, ist mir nicht gelungen."

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Rebecca Martin glaubt an romantische Happy Ends

Die Berliner Schriftstellerin Rebecca Martin (u.a. "Frühling und so") hat eine romantische Vorstellung von der Liebe und hält an einer "sehr gängigen Vorstellung von Partnerschaft" fest: "Ich bin, romantisch gesehen, in einer anderen Zeit stecken geblieben. Das, wonach ich heimlich strebe, ist ziemlich genau das Happy End eines jeden Richard-Curtis-Films: irgendetwas zwischen Notting Hill und Tatsächlich Liebe", so die 24-jährige Autorin im ZEITmagazin.

Sie glaube zwar nicht daran, "dass es nur einen Richtigen oder eine Richtige gibt. Woran ich aber durchaus glaube, ist, dass zwei Menschen so gut zusammenpassen können, dass es keinen ewigen Krampf bedeutet, ein Leben lang zusammenzubleiben."

Rebecca Martins neuer Roman "Nacktschnecken" erscheint im März. Im ZEITmagazin schreibt sie über ihre Heimatstadt Berlin als "neue Stadt der Liebe". "Berlin ist die Stadt, in der heute so ziemlich jede Beziehungsform ausgelebt werden kann."

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Thomas Ostermeier: ein klassisches Vaterdrama erlebt

Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Berliner Schaubühne, leidet bis heute unter der Erziehung durch seinen autoritären Vater. Er habe "ein klassisches Vaterdrama" erlebt und deshalb heute "tierische Angst davor, die Fehler meines Vaters zu wiederholen", sagte der 46-Jährige dem ZEITmagazin. "Ich hatte eine beinahe wilhelminische Kindheit" und habe "mit 16 aufgehört, mit meinem Vater zu reden". Die Erziehung des Vaters sei "stumpf und autoritär" gewesen. Wenn es seine Mutter nicht gegeben hätte, wären er und seine zwei Brüder "alle untergegangen".

Ostermeier selbst wäre gern "ein bisschen altruistischer, ein bisschen verzeihender, ein bisschen weniger egozentrisch". Das alte Klischee vom absolutistischen Intendanten als Herrscher über das Ensemble gebe es heute nicht mehr: "Geglücktes Theater ist Ensemble-Kunst. Die geht nicht egozentrisch". 

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Michel Houellebecq rechnet mit einer weiteren Radikalisierung in Frankreich

Nach seinem einzigen Auftritt in Deutschland sagt der französische Starautor Michel Houellebecq im Interview mit der ZEIT, dass er keinen Zusammenhang zwischen den Attentaten und seinem neuen Roman "Unterwerfung" sehe, in dem er ein islamisiertes Frankreich im Jahr 2022 beschreibt. Er könne sich aber vorstellen, ein Buch über die Attentäter von Paris zu schreiben: "Ja, ich könnte ein Buch über sie schreiben. Zumindest würde ich besser über sie schreiben als die Journalisten, die sie zu Dämonen erklären. Es sind keine Dämonen. Es sind Kämpfer, die ein sehr klares Ziel verfolgen."

Er rechnet außerdem mit einer weiteren Radikalisierung in Frankreich: "Jetzt hat das Attentat einen koscheren Supermarkt getroffen, aber morgen könnte es auch ein muslimisches Geschäft sein." Er bestätigt außerdem, dass die blutigen Ausschreitungen in seinem Roman die bürgerkriegsähnlichen Ereignisse in Paris vorweggenommen hätten: "Ja, es gibt im Roman einen kleinen Krieg. Er nimmt den Bürgerkrieg, der in Frankreich gerade beginnt, vorweg." Houellebecq äußert Verständnis für den religiösen Fundamentalismus in Frankreich: "Jedes Mal, wenn ich auf eine Beerdigung gehe, spüre ich, das der Atheismus unserer Gesellschaften unerträglich geworden ist. (...) Eine Gesellschaft ohne Religion ist nicht überlebensfähig."

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Röttgen wirft Bundesregierung im Zusammenhang mit Irak-Einsatz Kurzsichtigkeit vor

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), hat der Bundesregierung vorgeworfen, dass sie sich im Zusammenhang mit dem Ausbildungsmandat der Bundeswehr für den Nordirak vor wichtigen verfassungsrechtlichen Fragen drückt. Röttgen warnte zugleich davor, dass der Charakter der Bundeswehr sich im Widerspruch zu den Anforderungen des Grundgesetzes ändern könnte.

Bei dem Mandat für den Einsatz von bis zu hundert Soldatinnen und Soldaten, die kurdische Sicherheitskräfte im Nordirak ausbilden sollen, habe die Regierung Merkel wichtige verfassungsrechtliche Fragen nicht angesprochen. So liege ein Beschluss des UN-Sicherheitsrates nach Kapitel VII der UN-Charta nicht vor. "Fraglich ist auch, ob der Bundeswehreinsatz im Nordirak durch Artikel 87a Abs.2 des Grundgesetzes gedeckt ist, laut dem die Streitkräfte ‚außer zur Verteidigung ... nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt‘", schreibt Röttgen in einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT.

Die in der Regierung vorherrschende Verfassungs-Interpretation, wonach die Bundeswehr auch zur Nothilfe gegenüber Drittstaaten eingesetzt werden könne, "würde die Bundeswehr als sicherheits- und außenpolitisches Instrument Deutschlands schlagartig in ein ganz neues Licht stellen. Die Bundeswehr stünde plötzlich weltweit als Nothilfestreitkraft zur Verfügung, sobald es einen Bezug zu deutschen Sicherheitsinteressen gibt (was angesichts der Globalisierung von Konflikten alles andere als die Ausnahme wäre)", so Röttgen, der den Einsatz als solchen ausdrücklich befürwortete.

"Gerade wenn man den Ausbildungseinsatz der Bundeswehr im Nordirak politisch richtig findet, darf man nicht abwarten, bis diese Mission eines Tages als Rechtsfrage vor dem Bundesverfassungsgericht landet. Es ist daher kurzsichtig, dass die Bundesregierung sich dieser Frage bisher nicht stellt", so der CDU-Politiker.

Röttgen monierte, es sei "zu wenig europäisch gedacht" worden. Es verwundere, "von der Bundesregierung nichts davon zu hören, dass der Irak-Einsatz als eine Maßnahme der Gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) ausgestaltet werden könnte."

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Suhrkamp-Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz gibt ihr Amt ab

Die Chefin des Suhrkamp Verlags, Ulla Unseld-Berkéwicz, gibt ihr Amt ab und wechselt demnächst in den Aufsichtsrat der neugeschaffenen Suhrkamp AG. Ihr Nachfolger als Verlagsleiter wird der bisherige Geschäftsführer Jonathan Landgrebe. Im Interview mit der ZEIT erklärte Unseld-Berkéwicz: "Ich darf mich zurückziehen." Nach jahrelangem Rechtsstreit mit dem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach hatte jüngst das Bundesverfassungsgericht den Weg freigemacht für die Umwandlung des Suhrkamp Verlags in eine AG. "Die Krisen sind gemeistert, die Gefahr ist vorüber, die Nachfolge geregelt, das Versprechen, das ich Siegfried Unseld gegeben habe, erfüllt. Die Zeit ist da."

Neben dem alleinigen Vorstand Landgrebe werden zum neuen Geschäftsleitungsgremium u.a. Unternehmenssprecherin Tanja Postpischil und Cheflektor Raimund Fellinger gehören. Das Ehepaar Sylvia und Ulrich Ströher wird neuer Aktionär der Suhrkamp AG. Sie werden ihre Stimmrechte mit der Siegfried und Ulla Unseld-Familienstiftung vertraglich bündeln, so dass eine Mehrheit gesichert ist.

Jonathan Landgrebe, 37, promovierter Ökonom, war schon lange Unseld-Berkéwicz’ Wahl: "Wir waren uns einig darin, dass er im Lauf der Zeit immer mehr verlegerische Aufgaben übernehmen soll", sagte die Verlegerin. "Er hat die letzten Jahre mit mir durchgefochten und stand auf andere Weise genauso im Feuer wie ich." Der Erfolg im Kampf gegen Barlach sei ein Zeichen, so Unseld-Berkéwicz: "Der Suhrkamp-Sieg kann ein Signal sein, weiteren Abstand zu nehmen von der Beliebigkeit der Konzernwirtschaft."

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Christian Thielemann plädiert für mehr Dialog mit Pegida

Der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, spricht sich für einen Dialog mit den Vertretern der Pegida-Bewegung aus, die seit Wochen auf dem Platz vor der Dresdner Semperoper demonstrieren. Es ginge darum, schreibt Thielemann in einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT, den Unzufriedenen Gehör zu schenken: "Die Menschen trauen sich nicht, zu sagen, was sie denken, weil sie nirgends auf offene Ohren stoßen und weil das, was sie denken, so weit weg ist vom Konsens, dass die diplomatischen Gepflogenheiten unserer Verständigung dafür nicht ausreichen. Es wird viel geredet in Deutschland, aber es wird nicht offen geredet, so dass wir für bestimmte Dinge nur die Wahl zwischen Parolen und politischer Korrektheit haben und keine differenzierte Sprache mehr."

In der Pegida-Bewegung sieht der 55-Jährige "bei allem Bauchgrimmen" eine Chance, die Möglichkeiten und Grenzen der aufgeklärten Gesellschaft neu auszuloten und sich auf die bürgerlichen Werte zu besinnen: "Wir haben etwas zu verteidigen, und vielleicht wird uns das durch solche Katastrophen wieder bewusst."

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