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DIE ZEIT Nr. 17 vom 16. April 2014

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 17 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 16. April 2014. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

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Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier übt scharfe Kritik an der russischen Annexion der Krim: "Russlands Vorgehen ist politisch inakzeptabel und völkerrechtswidrig", sagt Steinmeier im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Mit Blick auf die wirtschaftliche Verflechtung deutscher Unternehmen sagt Steinmeier: "Weder glaubt irgendjemand in Europa, nach der Annexion der Krim könnten wir mit Russland ohne Weiteres zur Tagesordnung übergehen, noch kann sich Russland selbst einreden, dass die Annexion folgenlos sei. Wirtschaftlich hat sich das schon gezeigt mit dem Einbruch auf den Moskauer Finanzmärkten, dem Fall des Rubels und der sich dramatisch beschleunigenden Kapitalflucht. Politisch sollte es Moskau zu denken geben, dass die Abstimmung sowohl im Sicherheitsrat wie in der Generalversammlung der Vereinten Nationen deutlich gemacht hat, dass seine Politik selbst von vielen regelmäßigen Unterstützern Russlands nicht mitgetragen wird."Steinmeier verlangt von Russland, Abstand zu halten zu den separatistischen Bestrebungen in der Ostukraine: "Es wäre gut, wenn Russland sich vom gewaltsamen und widerrechtlichen Vorgehen der prorussischen Demonstranten distanzieren würde." Skeptisch zeigt sich der deutsche Außenminister, was einen möglichen Nato-Beitritt der Ukraine angeht: "Ich sehe die Ukraine nicht auf dem Weg in die Nato."Eine spätere EU-Mitgliedschaft der Ukraine schließt er dagegen nicht aus: "Aber selbstverständlich war die EU nie ein closed shop und ist es für die Zukunft auch nicht, wenn die Aufnahmefähigkeit der EU weiter besteht."

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Der für Frauenfragen zuständige Bischof in der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Franz-Josef Bode, hat sich zu einer Frauenquote in kirchlichen Führungspositionen bekannt.   "Wir haben uns intern eine Quote von 30 Prozent verordnet", sagt er im Interview mit der ZEIT-Beilage Christ & Welt. Dies gelte allerdings nicht für Positionen, für die die Priesterweihe Voraussetzung ist. "Gäbe es ein Drittel Frauen in leitenden Funktionen, würde das viel verändern. Wir hätten zum Beispiel anders auf das ganze Thema Missbrauch reagiert, wenn es mehr Frauen in den entscheidenden Gremien gegeben hätte."

Auch die Priesterweihe für Frauen schließt Bode, der seit 1995 Bischof von Osnabrück ist, aus. Doch auch ohne Priesterweihe solle es Frauen mehr als bisher möglich sein "Macht im Sinne von Gestaltungsmöglichkeiten" zu übernehmen.  Der 63-Jährige räumt ein, dass es nicht immer leicht sei, Frauen für leitende Positionen in der katholischen Kirche zu gewinnen. "Von manchen wird die katholische Kirche zu sehr als Männerclub empfunden. Andere haben auch verletzende Erfahrungen gemacht. Das Gefühl, eigentlich nicht erwünscht zu sein, ist stark – und leider oft berechtigt", sagt er.

Bode kann sich vorstellen, dass der Posten des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz künftig auch Frauen offenstehen könne: "Es gibt zumindest Stimmen aus der Bischofskonferenz, die sich das vorstellen könnten. An dem Thema bleiben wir dran." Bisher wird dieses Amt von einem Geistlichen ausgeübt. Bode fügt hinzu: "Für zölibatär lebende Männer ist es nicht unbedingt leicht, mit Frauen selbstverständlich umzugehen."

Franz-Josef Bode leitet die Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz und die Unterkommission "Frauen in der Kirche". 

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Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Fragestunde im Deutschen Bundestag scharf kritisiert. "Das halte ich nun wirklich für den schwächsten Teil des deutschen Parlamentarismus, nicht vorzeigbar. Die Fragestunde ist nicht nur nicht unterhaltsam, sie ist in dieser Form politisch sinnlos!", sagt Lammert in einem Streitgespräch mit dem Schriftsteller Roger Willemsen in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Die ZEIT.

Willemsen, der für sein Buch "Das Hohe Haus" ein Jahr lang auf der Tribüne im Reichstag gesessen hat, erklärt im Gespräch, er habe sich unter der Fragestunde einen spannenden Schlagabtausch vorgestellt. "Aber was geschah? Auf der Regierungsbank saß kein Minister, sondern nur der Staatssekretär. Die Fragen hatte die Opposition vorher schriftlich eingereicht. Und dann las der Staatssekretär eine vorformulierte Antwort vor. Das hatte etwas von einem höfischen Ritual. Die Fragestunde ist im Kern tot", so Willemsen.

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Das Mietrecht soll in der zweiten Hälfte des Jahres weiter verändert werden. Das kündigte Justiz- und Verbraucherminister Heiko Maas im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT an. Maas sagte, dass unter anderem neu geregelt werden solle, was als "umfassende" Sanierung zu gelten habe und was als "energetische". Zudem denke er darüber nach, "inwieweit ein Vermieter, der eine Wohnung saniert oder dämmt, deswegen die Miete dauerhaft erhöhen darf". Zurzeit gebe es "einigen Missbrauch, der die Mieten teilweise sehr stark nach oben treibt".

Über die Wirkung seiner geplanten Mietpreisbremse gab sich Maas optimistisch. Sie werde "gleichzeitig vielen Menschen helfen, und zwar sehr zügig." Die Länder mit großen Ballungsräumen hätten bereits angekündigt, von der Bremse Gebrauch zu machen.

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Der Publizist Roger Willemsen, der für sein jüngstes Buch "Das Hohe Haus", ein Jahr auf der Zuschauertribüne des Deutschen Bundestages zugebracht hat, kritisiert die dortige Parlamentskultur: Es gebe einen "großen Ausstoß an Floskeln, die nicht mehr gefüllt werden. Eine Rhetorik, die nichts anderes tut, als Verödungszonen auszudehnen", sagt er im Streitgespräch mit Norbert Lammert in der Wochenzeitung DIE ZEIT.

So gebe es beispielsweise ein Ritual des Erinnerns, das in Wirklichkeit ein Vergessen durch Erinnern sei, mit Floskeln wie "Wir dürfen niemals die Vergangenheit vergessen". Solche Rituale seien folgenlos und unverbindlich. "Und diese Form der unverbindlichen Rede ist ärgerlich, weil in dem Augenblick der Eindruck entsteht: Sie wissen nichts von uns. Die Kanzlerin zum Beispiel ist ganz sicher nicht eitel, aber sie betreibt eine exzessive Rhetorik des Selbstlobes, die ihr selbst gar nicht mehr auffällt", so der Schriftsteller und Journalist.

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Der belgische Rapper Stromae ("Alors on danse") hat schon im Jesuiteninternat eine Hip-Hop-Band gegründet. "Die war dort nicht gern gesehen, aber wir wurden geduldet", erinnert sich der 29-Jährige im ZEITmagazin.

Die Zeit im Internat sei hart gewesen. "Ich fühlte mich einsam, weit weg von daheim. (…) Grund dafür waren meine Selbstzweifel: Ich glaubte nicht, dass ich die Schule schaffen könnte." Die Briefe seiner Schwester hätten ihn getröstet: "Ohne ihre Unterstützung hätte ich es nie gepackt." Dies sei sein Glück gewesen, denn im Internat habe er erfahren, "wie unterschiedlich Menschen sind – das ist das wahre Leben. Wäre ich daheim geblieben, hätte ich das niemals erkannt", so der erfolgreiche Musiker.

Für einen Star hält Stromae sich nicht, er sei eher ein "Handwerker, der das Beste aus seiner Leidenschaft macht".

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Der Liedermacher und Sänger Reinhard Mey fühlt sich wirtschaftlich unabhängig, solange er denken kann. "Ich habe mir nie etwas so sehr gewünscht, dass ich mich dafür abhängig gemacht hätte", erklärt Mey in der Wochenzeitung DIE ZEIT.  Er könne auch allein von seiner Rente leben. "Ich kriege 900 Euro Rente und meine Frau auch", so Mey.  "Damit würden wir klarkommen."

Geld mache ihn unabhängig, so Mey weiter. Ihm sei wichtig, dass er sich keine Sorgen machen müsse, ob er "die Heizung und den Einkauf im Supermarkt bezahlen kann. Vielmehr muss nicht sein", so der erfolgreiche deutsche Liedermacher. Die Zeiten, in denen er Porsche fuhr, seien vorbei. "Das ist doch längst abgehakt. Ich liebe meine Joggingschuhe und mein altes Fahrrad, wenn ich nicht mehr laufen und durch den Wald fahren könnte, dann wäre ich traurig", sagt der gebürtige Berliner.

Geldsorgen habe er nie gehabt, erklärt Mey, auch wenn zu Beginn seiner Karriere der Erfolg noch hätte auf sich warten lassen: "Weil ich ja nie etwas wollte, was ich mir nicht leisten konnte, nichts auf Pump gekauft habe und mich nie in Situationen manövriert habe, in denen ich mit dem Geld, das ich hatte, nicht ausgekommen wäre."

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Gary Barlow, bis heute einer der erfolgreichsten britischen Musiker, hatte nach zahlreichen Hits mit "Take That" die Realität ganz aus dem Blick verloren. Sein zweites Soloalbum wurde ein Flop. "Diese Niederlage hat mich so sehr geschockt, dass ich danach sieben Jahre lang keine Lust mehr hatte zu singen", so Barlow im ZEITmagazin. 

Nach diesem ersten Misserfolg in seiner Karriere sei er sicher gewesen, "nie wieder eine Bühne zu betreten". Als Künstler im Rampenlicht sei man viel verwundbarer, als jemand, der nur die Songs im Hintergrund schreibt. "Mein Scheitern war sehr öffentlich. Das Scheitern als Künstler ist immer mit einer existenziellen Krise verbunden. Das wird von Außenstehenden gern unterschätzt", so Barlow.

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