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DIE ZEIT Nr. 30 vom 23. Juli 2015

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 30 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 23. Juli 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Außenhandelskammer-Chef: Deutschland stellt genau das her, was der Iran braucht

Der Geschäftsführer der Außenhandelskammer in Teheran, Daniel Bernbeck, sieht auf dem iranischen Markt große Chancen für deutsche Unternehmen. Im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT sagt er: "Die deutsche Industrie stellt genau das her, was der Iran jetzt braucht: allem voran Maschinen und Anlagen, dazu High-Tech, zum Beispiel Steuerungsgeräte oder Industrieroboter." Mit der Aufhebung des Embargos tue sich für deutsche Unternehmen der größte Absatzmarkt der Region auf: "Im Iran leben mehr als 75 Millionen Menschen, und Made in Germany genießt einen exzellenten Ruf." 

Um deutsche Exporte in den Iran zu fördern, sei es zunächst am wichtigsten, "dass der Zahlungsverkehr in Gang kommt", erklärt Bernbeck in der ZEIT. "Geld muss wieder frei fließen können. Daher sollten die iranischen Banken so schnell wie möglich an die internationalen Zahlungssysteme angeschlossen werden." 

Ein etwaiges Scheitern des Iran-Abkommens mag sich der deutsche Wirtschaftsvertreter kaum ausmalen: "Es wäre eine furchtbare Enttäuschung für die Menschen im Iran. Und es käme einem Scheitern der Ziele der Regierung Ruhani gleich, die sehr auf Entspannung mit dem Ausland gesetzt hat", so Bernbeck.  Er sei aber "zuversichtlich, dass es nicht so weit kommen wird. Letztlich bringt diese Einigung doch allen Seiten Vorteile: dem Westen, der Region und dem Iran."

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Ökonom Clemens Fuest und Unionspolitiker Carsten Linnemann fordern ein Insolvenzrecht für Pleitestaaten
 

Als Konsequenz aus der Griechenlandkrise sollte die Europäische Währungsunion neu organisiert werden. Nötig sei ein "glaubwürdiges Verfahren für staatliche Insolvenzen". Das fordern Clemens Fuest, der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim, und Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, in einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Nach Ansicht von Fuest und Linnemann reicht es nicht aus, wenn Brüssel versuche, die Haushalte der Mitgliedstaaten strenger zu überwachen. Es brauche darüber hinaus klare Regeln für die Pleite eine Staates. 

"Das erfordert zum einen Reformen, die sicherstellen, dass das Bankensystem nicht instabil wird, wenn ein Staat seine Anleihen nicht zurückzahlt. Zum anderen muss durch klare Regeln dafür gesorgt werden, dass private Gläubiger bei Staatspleiten haften", schreiben Fuest und Linnemann. "Als einen ersten, leicht umsetzbaren Schritt in diese Richtung könnten die Mitglieder der Euro-Zone vereinbaren, dass Staaten, deren Defizite die von der europäischen Schuldenaufsicht vorgegebenen Ziele überschreiten, die überschießende Verschuldung in Form nachrangiger Anleihen finanzieren müssten." Die europäischen Verschuldungsregeln würden so gestärkt und übermäßige Verschuldung durch Risikozuschläge auf Staatsanleihen bestraft. Ein Anhäufen von Schulden wie im Falle Griechenlands wäre bei derartigen Regeln "gar nicht möglich, weil die Investoren viel früher weitere Kredite verweigern".


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Gary Shteyngart: Wer denkt schon, wenn er twittern kann?
 
Der US-amerikanische Schriftsteller Gary Shteyngart glaubt, dass das Denken in Zeiten von Twitter aus der Mode gekommen ist. Heutzutage sei es nicht mehr so einfach, ein Intellektueller zu sein, sagt er im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT: "Wer will schon denken, wenn er twittern kann? Denken ist was für Verlierer, Twittern ist für die Modernen." 

Shteyngart, dessen autobiografisches Buch ‚Kleiner Versager‘ diese Woche auf Deutsch erscheint, ist selbst ein aktiver Twitter-Nutzer: "Das kann ich so gut, dass ich darüber nachdenke, keine Bücher mehr zu schreiben, nur noch Tweets", behauptet er im Gespräch mit der ZEIT. "Damit verdient man ungefähr genauso viel." 

Gleichzeitig betrachtet der 42-Jährige die neuen Medien mit einer gewissen Skepsis. Über seinen Sohn erzählt er: "Seine erste Geste machte mein Kind, als er ein iPhone sah. Er ist hingekrabbelt und hat gewischt. Das ist sein Instinkt. Wir entwickeln uns zu etwas, halb Mensch, halb Maschine." Das sei "gruselig für einen Dinosaurier wie mich", so Shteyngart.

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Kosmologe Ben Moore: "In wenigen Jahrzehnten könnten wir außerirdisches Leben entdecken"

"In wenigen Jahrzehnten könnten wir außerirdisches Leben entdecken", sagt der Kosmologe Ben Moore im Gespräch mit dem ZEITmagazin. "Wir würden verstehen, was das Leben eigentlich ist. Wir würden eine bessere Vorstellung davon gewinnen, wie es entstand, woher wir selbst kommen." Die Frage sei allerdings, was die Menschen täten, wenn wirklich Außerirdische auf dem Weg zur Erde wären. "Wir wissen ja nicht, ob sie uns besser behandeln würden, als wir die Tiere behandeln." Deswegen sei es auch dumm, wahllos Nachrichten in den Weltraum zu funken. 

Allerdings glaubt Moore nicht, dass es so schlimm komme. Eine Zivilisation, die von einem Stern zum anderen reisen könne, müsse auf einer stabilen und friedlichen Gesellschaft beruhen. "Wer Krieg führt, hat keine Mittel, um ernsthaft Raumfahrt zu betreiben. Außerirdische, die zu uns reisen können, sollten deshalb in jeder Hinsicht höher entwickelt sein als wir. Solche Aliens möchte ich gerne treffen", so der Astrophysiker im ZEITmagazin. 

Ben Moore, 1966 in England geboren, ist Direktor für Theoretische Physik an der Universität Zürich. 2014 erschien sein Buch ‚Da draußen – Leben auf unserem Planeten und anderswo‘.

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Viggo Mortensen wollte kein berühmter Schauspieler werden

Viggo Mortensen hat nie damit gerechnet, ein berühmter Schauspieler zu werden. "Von Hollywood-Ruhm habe ich nie geträumt", sagt er im aktuellen ZEITmagazin. "Die Schauspielerei war nur eins von vielen Dingen, die ich ausprobiert habe, so wie auch das Malen oder das Schreiben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange dabeibleibe." Mortensen, der gerade in dem Kinofilm ‚Den Menschen so fern‘ zu sehen ist, wurde in der Rolle des Aragorn in der Trilogie ‚Der Herr der Ringe‘ weltberühmt.

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Schweizer Rockmusiker Polo Hofer verzweifelt über die "Dummheit der Leute" 

Polo Hofer ist der größte lebende Rockmusiker der Schweiz. Im Interview mit dem Schweiz-Teil der Wochenzeitung DIE ZEIT sagt er: "Ob der Dummheit der Leute könnte man schon manchmal verzweifeln." Es gebe viele schlecht informierte Leute. "Die können nicht unterscheiden zwischen Eritrea und Somalia, zwischen Syrien und Tunesien. Die meinen, diese Flüchtlinge hätten es speziell auf die Schweiz abgesehen. Dabei ist das Problem –aus meiner Sicht – unlösbar". Viele Schweizer interessierten sich einfach für nichts: "Die frönen ihrem Konsumismus. Teilweise erleben wir hier eine eigentliche Wohlstandsverwahrlosung", so Hofer, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, im ZEIT-Interview. Deshalb fordert er eine massive Erbschaftssteuer für die Schweiz: "Wer nun erbt, kommt zu viel Geld, ohne dafür etwas getan zu haben." 

Im Interview mit der ZEIT spricht Hofer auch über seine schweren Gesundheitsprobleme: "In den letzten sechs Jahren war ich zweimal unter dem Messer. Die Bauchspeicheldrüse. Ich lag zwei Wochen lang im Koma. War drei Monate in der Reha. Das bringt einen auch ins Grübeln."

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DJ Westbam: Ich sehe mich als scheiternden Künstler

Der DJ Westbam spricht im aktuellen ZEITmagazin über seine abnehmende Kommunikationsbereitschaft. "Ich bin (…) jetzt schon nicht mehr wirklich bereit, auf Menschen zuzugehen, und das ist für DJ-Musik eigentlich tödlich", so Westbam, 50, gegenüber dem ZEITmagazin. Er empfinde es als Defizit, wenn man das Opportunistische verliere, den Wunsch, den Leuten zu gefallen. "Das ist in gewisser Weise ein künstlerisches Drama. DJ-Musik ist eine soziale Kunstform, die vom Gespräch lebt. Wenn das zu monologisch wird, ist es eigentlich nicht mehr richtig. An diesem Punkt sehe ich mich auch als scheiternden Künstler, gescheitert an abnehmender Kommunikationsbereitschaft." 

Westbam, als Maximilian Lenz in Münster geboren, wurde in den neunziger Jahren als DJ bekannt. Heute lebt er in Berlin.

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Gerhard Casper: Die Studiengebühren sollten wieder eingeführt werden

Nach Ansicht von Gerhard Casper, dem ehemaligen Präsidenten der Stanford-University, "sollten die Studiengebühren wieder eingeführt werden". Dies sagte der 77-jährige Jurist, nun Präsident der American Academy in Berlin, im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Das deutsche Hochschulsystem kranke an seiner dauerhaften Unterfinanzierung. Auch die Exzellenzinitiative habe daran nichts Grundlegendes ändern können. "Es wurden nur 4,6 Milliarden Euro über zehn Jahre an viele Universitäten verteilt. Pro Jahr ist das eine kleine Summe!", sagt Casper in der ZEIT. Er fordert eine stärkere Spitzenförderung: "Die Bologna-Reform bot die Chance, die Spitzen stärker zu fördern. (…) Doch heute machen in vielen Fächern über 60 Prozent der Studenten einen Master. Ich bin für auswählen, auswählen, auswählen."

Auch in Bezug auf die Debatte um den wissenschaftlichen Nachwuchs bezog Casper Position: "Es wird zu viel gejammert. Man kann nicht erwarten, dass Vater Staat jedem, der in die Wissenschaft will, eine Stelle verspricht. Jeder Postdoc muss wissen, dass er einen Weg mit großem Risiko geht. Das war schon immer so." Gleichwohl sei die Situation junger Wissenschaftler verbesserungswürdig. Um bessere Perspektiven zu schaffen, würde er deutschlandweit den Tenure-Track einführen, so Casper. Tenure-Track meint ein Verfahren, das jungen Wissenschaftlern die Chance eröffnet, nach einer befristeten Bewährungszeit eine Lebenszeitprofessur (oder Stelle auf Lebenszeit) zu erhalten.

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