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DIE ZEIT Nr. 18 vom 24. April 2014

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 18 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 24. April 2014. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

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Der Regierungsberater Martin Faulstich fordert den Kohleausstieg.  Wenn die Bundesregierung nicht bald für ein Ende der Kohleverstromung sorge, "dann wackelt die Energiewende", erklärt Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen, in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Die Regierung solle deshalb gemeinsam mit Unternehmen und Gewerkschaften einen "Pakt für den Kohleausstieg schmieden".

Das letzte deutsche Kohlekraftwerk soll bis zum Jahr 2040 abgestellt werden, so Faulstich. Die meisten könnten allerdings schon "in den nächsten 15, 20 Jahren vom Netz gehen". Es gehe um einen sozialverträglichen Strukturwandel, dazu seien auch die Landesregierungen der Kohleländer bereit.

Den Kohleausstieg bezeichnet der Sachverständige als "nationale Vorleistung für die europäische Klimapolitik". Die Hoffnung, eine Reform des europäischen Emissionshandels  könne die Kohle aus dem Strommix herausdrängen, sei "trügerisch". Es fehlten die dafür nötigen politischen Mehrheiten.

Die wachsende Erzeugung von Strom aus Kohle lasse Deutschlands Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid seit zwei Jahren wieder steigen, so Faulstich. Wenn die Regierung den Klimaschutz ernst nehme, "dann kommt sie am Kohleausstieg nicht vorbei".

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In der aktuellen Debatte um das Promotionsrecht für Fachhochschulen hat sich erstmals ein Universitätschef dafür ausgesprochen, dass auch Fachhochschulen Doktoranden ausbilden dürfen. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München, sagte im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT: "Es gibt einige sehr forschungsstarke Fachhochschulen, denen wird man die Ausbildung von Doktoranden nicht auf Dauer verweigern können. Ich persönlich kann mir durchaus ein Promotionsrecht für einzelne Fachhochschulen vorstellen."

Bislang haben in Deutschland ausschließlich die Universitäten das Privileg Studenten zu  promovieren. In einigen Bundesländern haben Wissenschaftsminister angekündigt, dieses Recht auch auf Fachhochschulprofessoren auszudehnen. Dagegen laufen viele Universitätsrektoren Sturm. Sie fürchten um die Qualität der Promotionsverfahren und vermuten, dass auch außeruniversitäre Forschungsinstitute wie die Max-Planck-Institute das Promotionsrecht  einfordern könnten. Bernd Huber äußert gegen Letzteres Bedenken: "Die Promotion ist Teil der akademischen Ausbildung, genauso wie Bachelor und Master. Denn daher rekrutieren sich ja Doktoranden. Es kann nicht sein, dass außeruniversitäre Forschungsinstitute sich dann nur auf den wissenschaftlich interessantesten Teil beschränken und den Unis die grundständige Lehre überlassen."

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Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München, gesteht ein bei der Ernennung der ehemaligen Bundesbildungsministerin Annette Schavan zur Hochschulrätin seiner Universität eine Fehlentscheidung getroffen zu haben:  "Ich muss im Nachhinein sagen: Das war ein Fehler. Der Plagiatsvorwurf hat bei vielen an der Universität den Kern des wissenschaftlichen Selbstverständnisses berührt", sagt Huber in der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Huber hatte die CDU-Politikerin im vergangenen Herbst trotz Bedenken in den eigenen Reihen als Mitglied in dem Aufsichtsgremium der Uni durchgesetzt. Zu dem Zeitpunkt hatte die Universität Düsseldorf Annette Schavan wegen vorsätzlicher Täuschung in ihrer Dissertation den Doktortitel aberkannt, sie klagte dagegen. Nachdem Frau Schavan Mitte März den Prozess verloren hat, hatte die Uni kurzerhand beschlossen, dass sie den Hochschulrat wieder verlassen müsse. "Das Urteil hat eine Neubewertung des Falls notwendig gemacht", sagt Huber, "dabei hat sich schnell gezeigt, dass es innerhalb der Universität keine Unterstützung mehr gibt für Frau Schavan als Hochschulrätin."

Er räumt ein, die Situation sei für ihn "auch menschlich gesehen, nicht einfach." Er habe "dafür geworben, den Plagiatsvorwurf und die großen Verdienste von Frau Schavan auseinanderzuhalten. Heute weiß ich, dass sich das letztlich nicht voneinander trennen lässt." Ohne die Universität Düsseldorf für ihr Plagiatsverfahren direkt zu kritisieren, plädiert Huber im ZEIT-Interview dafür, künftig beim Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten ein zweites Gutachten hinzuzuziehen. Dies war im Fall Schavan unterblieben.

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