ZEIT-VorabmeldungenAktuelle Vorabmeldungen

DIE ZEIT Nr. 10 vom 05. März 2015

© DIE ZEIT

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Albig will Google und Facebook in Medienregulierung einbeziehen

Torsten Albig (SPD), der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, will "den Rundfunkstaatsvertrag durch einen Medienstaatsvertrag, der traditionellen und modernen Medien gerecht wird", ersetzen. In einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT erklärt Albig: "Eine Debatte über diese neue ‚Kommunikationsordnung‘ ist unerlässlich, sind es doch einige wenige Unternehmen des Silicon Valley, die unsere Informationskultur maßgeblich prägen."

Ausgangspunkt für seine Überlegungen sei die Frage, "wie frei und unreguliert eine Internetplattform agieren darf, die maßgeblich zur Meinungsbildung beiträgt". Seine Mahnung sei "nicht Ausdruck einer ‚Angst vor dem Neuen‘", sondern es gehe ihm darum, "eine für die Nutzer nicht wahrnehmbare Monopolisierung von Meinungsbildung" zu verhindern. Albig weiter: "Wir finden, was die Suchmaschine uns finden lässt. Dies ist umso beunruhigender, wenn die Mehrheit der Nutzer glaubt, sie könne sich dort frei informieren. Eine ausgewogene und vielfältige Berichterstattung ist aber nicht automatisch gewährleistet."

Die Bundesländer sind in Deutschland für den Jugendschutz zuständig, und sie beaufsichtigen die audiovisuellen Medien, also Rundfunk und Fernsehen. Da der Konsum von Bewegtbildern im Internet aber zunimmt, diskutieren die Ministerpräsidenten der Länder seit zwei Jahren darüber, ob und wie sie auf Plattformen wie YouTube und Facebook in der Regulierung reagieren sollen. Ministerpräsident Albig schreibt: "Der Rundfunkstaatsvertrag bietet keinen passenden Rahmen mehr für die digitale Welt." Im Dezember haben die Länder und die Bundesregierung eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu diesem Thema eingerichtet.

Eine Medienordnung müsse, so Albig, "eine diskriminierungsfreie Anzeige von Suchergebnissen" sicherstellen. Man müsse auch über eine "Transparenzverpflichtungen für meinungsrelevante Algorithmen diskutieren". Und nicht zuletzt, meint Albig, müssten sich Bund und Länder darüber klar werden, ob sie eine "must be found"-Regel brauchen, das hieße: Suchmaschinen würden verpflichtet, immer auch ein öffentliches Informationsangebot unter den obersten Suchergebnissen anzuzeigen. "Nur so stellen wir sicher, nicht in die Falle privater medialer Manipulation zu laufen."

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Frankfurter Ermittlungen gegen Deutsche-Bank-Chef Fitschen dauern an

Während es in München Ende April zu einem Prozess gegen Jürgen Fitschen kommt, bleibt es im zweiten Verfahren, in dem der Co-Chef der Deutschen Bank zu den Verdächtigen zählt, offen, ob eine Anklage droht oder nicht. "Die Ermittlungen dauern nach wie vor an", sagt ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt der Wochenzeitung DIE ZEIT zum Verfahren. Wann die Ermittlungen in diesem Fall abgeschlossen werden könnten, sei derzeit unmöglich zu sagen: "Wir sind im Landeanflug begriffen, aber ich habe schon Vögel gesehen, die standen auf dem Rollfeld – und sind dann wieder abgehoben."

Bei den mehrere Jahre andauernden Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt geht es in Verbindung mit dem Handel von CO2-Emissionsrechten insbesondere um den Vorwurf der schweren Steuerhinterziehung. In diesem Zusammenhang kam es bereits Ende 2012 zu einer Großrazzia in der Zentrale der Deutschen Bank. Die Sichtung der Daten nehme aber "viel Zeit in Anspruch", erklärt der Sprecher, da seien die seit der Razzia verstrichenen zwei Jahre "eher eine kurze Zeitspanne". Immerhin: Alle beschuldigten Mitarbeiter der Bank – aktuell seien das 26 – hätten inzwischen "rechtliches Gehör" gehabt. Das kann allerdings von der Akteneinsicht über eine schriftliche Stellungnahme des Verteidigers bis hin zur Vernehmung vieles bedeuten.

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Skype als Simultanübersetzer – und Protokollant

Der Computer als Simultan-Dolmetscher bei Internettelefonaten und Videokonferenzen – diese Funktion erprobt Skype gerade in einem öffentlichen Betatest. Nutzer des Internetdienstes können kostenlos daran teilnehmen, müssen sich dafür aber damit einverstanden erklären, dass Abschriften ihrer Gespräche gespeichert und ausgewertet werden. Das berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe.

Chris Wendt, der zuständige Programm-Manager beim Konzern Microsoft, zu dem Skype seit 2011 gehört, bestätigt das und betont: "Wir nehmen den Datenschutz sehr ernst, wir anonymisieren, soweit es geht." Wo genau die Firmen sitzen, welche diese Aufzeichnungen und Abschriften von menschlichen Dolmetschern überprüfen lassen, will Microsoft nicht offenlegen. Wendt sagt dazu nur: "Die finden Sie nicht in Kalifornien, in Deutschland oder in Japan." Später einmal werde die Einwilligung zur Auswertung persönlicher Gespräche freiwillig sein.

Die automatische Simultanübersetzung bei Skype war zunächst für die Sprachen Englisch und Spanisch freigeschaltet worden. Nun erklärt Microsoft der ZEIT gegenüber, dass sie bald auch für die Sprache Deutsch zur Verfügung gestellt wird. "Man kann dieses Jahr damit rechnen", sagt Wendt.

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Klaus Zerres: Geburtenzahl behinderter Kinder wird sich nicht wesentlich verringern

Der Aachener Humangenetiker Klaus Zerres ist überzeugt, dass trotz vorgeburtlicher Diagnostik auch in Zukunft Kinder mit dem Down-Syndrom geboren werden. "Die Vermutung, bald würden keine Kinder mit Down-Syndrom mehr geboren werden, trifft nicht zu", so der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik e. V. in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Aktuelle Zahlen aus den USA Statistiken belegten, so Zerres: "Offenkundig entscheiden sich Schwangere auch für ein betroffenes Kind."

"Die Diagnostik hat trotz höherer Erkennungsraten die Zahl der Geburten mit Down-Syndrom nicht wesentlich verringert", schreibt Zerres, das zeige die Statistik. Denn: Mit dem steigenden Alter der Mütter müsste die Häufigkeit von Trisomie 21 eigentlich um 70 Prozent zugenommen haben, sie sei aber etwa gleich geblieben. Durch Abtreibungen nach pränataler Diagnostik sei also bislang nur dieser Anstieg verhindert worden.

Die risikolosen Bluttests für Chromosomenstörungen wie das Down-Syndrom sind nach Ansicht des Humangenetikers auch für junge Schwangere ohne erhöhtes Risiko gut geeignet; es sei daher geboten, allen Frauen den Bluttest anzubieten: Eine Beschränkung ausgerechnet der risikofreien Bluttests auf Schwangere mit "erhöhten Risiken" sei nicht begründbar, so Zerres und fügt hinzu: "Wer indessen meint, man könne Probleme lösen, indem man die Verfügung über genetische Informationen einschränkt, erliegt einer Illusion."

Ferner fordert Zerres, dass parallel zum Ausbau der vorgeburtlichen Diagnostik auch die Unterstützung von Familien mit Down-Syndrom-Kindern verbessert werden müsse. Im Kern der aktuellen Diskussion gehe es "um die Frage der kulturellen Wertschätzung von Behinderung". Zum Abbruch entschließe sich keine Frau mit Kinderwunsch leichtfertig.

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Gutachten des Bundestages: TTIP-Debatten im Gemeinderat verstoßen gegen das Recht

Städte- und Gemeinderäte dürfen sich nicht mit dem geplanten europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP beschäftigen. Tun sie es dennoch, verhalten sie sich "rechtswidrig". Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in einem Gutachten, das der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt. Danach sind Freihandelsabkommen "keine Angelegenheit der örtlichen Gemeinschaft". Deswegen dürften Gemeinden "weder Beschlüsse fassen noch sich überhaupt in politischer Hinsicht mit den Abkommen befassen".

Rechtsverbindlich sind die Gutachten des Dienstes nicht. Sollte sich dessen Auffassung jedoch durchsetzen, hätten die 113 Gemeinderäte, die laut Umweltinstitut München mittlerweile über TTIP diskutiert oder gar einen Beschluss verfasst haben, gegen geltendes Recht verstoßen.

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Gerhard Richter: Kunstmarkt ist hoffnungslos überzogen

Die Nachricht, dass in London sein "Abstraktes Bild" bei einer Auktion 41 Millionen Euro erzielte, habe ihn erschreckt, erzählt der Künstler Gerhard Richter, 83, in einem Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Nie zuvor ist für das Werk eines europäischen Malers mehr Geld ausgegeben worden. "Man steht einfach davor, und es ist unverständlich, so wie für mich Chinesisch oder Physik unverständlich sind." Die Summe habe für ihn "etwas Schockierendes". Richter hatte das Bild in den 1980er Jahren an einen Kölner Sammler verkauft, für damals wohl 15.000 Mark.

Der Preis sage aber nur wenig über die Bedeutung eines Werkes aus. "Als letztes Jahr mein Bild vom Domplatz in Mailand knapp 29 Millionen Euro brachte, kam mir das seltsam vor", sagt Richter. "Als ich hörte, wie viel es auf der Auktion gekostet hat, dachte ich: Oh, das ist aber völlig überbezahlt." Er finde das Bild "nicht so doll".

Aus seiner Sicht sei der Kunstmarkt "hoffnungslos überzogen". Doch werde sich das in absehbarer Zeit von alleine korrigieren. "Die Wertvorstellungen ändern sich, und was heute noch gefeiert wird, kann schon morgen abstürzen." Auch seine eigene Kunst, so Richter, könnte abstürzen. "Das halte ich für möglich." Wann genau das passieren werde, könne er nicht sagen. "Aber schon seit 20 Jahren denke ich, der Zusammenbruch könnte jederzeit kommen."

Zu den jüngsten Debatten um den Verkauf von Kunstwerken aus öffentlichen Sammlungen bezieht Richter eine gelassene Position: "Als neulich ein Spielkasino hier in Nordrhein-Westfalen seine Warhols verkaufte und es einen großen Zirkus darum gab, da dachte ich, was soll der Unsinn, es waren doch eh bloß Drucke, ziemlich populistische Drucke noch dazu. Da soll man nicht so einen Wirbel machen, sondern froh sein, dass sie durch ihren Verkauf die Staatskasse auffüllen."

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Arbeitszufriedenheit hat mit Karriereambitionen nichts zu tun

Die Zufriedenheit mit der ausgeübten Beschäftigung hängt in Deutschland nicht von Karriereambitionen ab. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt. Über 92 Prozent der "karriereorientierten Angestellten und Arbeiter" sind demnach mit ihrer Arbeit zufrieden. Dabei ist der Anteil der Männer und Frauen in etwa gleich. Doch auch die "familienorientierten Angestellten und Arbeiter" sind, so die IW-Analyse, zu über 90 Prozent zufrieden mit ihrer Arbeit.

In einem zweiten Teil widmet sich die Analyse der Karriereambitionen in einzelnen Altersgruppen. Dabei zeigte sich, dass, insbesondere bei Frauen, die "Karriereambitionen" mit zunehmendem Alter abnehmen. Verfolgen in der Altersgruppe bis 30 Jahren noch 66,7 Prozent der Frauen (Männer: 79,5 Prozent) ihre Karriere "stark oder sehr stark", sind es bei den 41- bis 50-Jährigen nur noch 29 Prozent (Männer: 40,4 Prozent). In der Altersgruppe 50 plus trifft dies lediglich auf 20,1 Prozent der Frauen (Männer: 23,6 Prozent) zu. 

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Art Garfunkel durchwanderte Europa: "Nichtstun kann ich nicht"

Der Musiker Art Garfunkel, in den 60er Jahren berühmt geworden durch das Duo ‚Simon & Garfunkel’ ("Sound of Silence", "Mrs. Robinson"), ist immer in Bewegung, körperlich und geistig: "Faulheit akzeptiere ich nicht, Nichtstun kann ich nicht, ich habe diese nervöse Energie in mir", sagt der 73-Jährige dem ZEITmagazin.

Garfunkel durchwanderte Europa, seine Route umfasste ca. 4.400 Kilometer, seit 1998 reiste er dafür zwei- bis dreimal pro Jahr aus New York an. "Ich versuche, für mich selbst interessant zu bleiben", erklärt Garfunkel und sagt, er sei "self-monitoring" und überprüfe sich ständig selbst.

Vor einigen Jahren habe er beinahe seine Stimme verloren. Beim Essen sei ein Stück Hummer in seiner Luftröhre steckengeblieben, danach sei er dauerhaft heiser gewesen: "Es war, als hätte ich meine Identität verloren", sagt er, "wer bin ich denn schon ohne meine Stimme?"

Danach trainierte er monatelang, zuerst im Stillen, dann vor Menschen in einem buddhistischen Zentrum, dem seine Frau angehört. "Es war beschissen", so Garfunkel, "aber dort sind sie ja zum Glück sehr nachsichtig". Erst langsam habe er an Sicherheit gewonnen. "Es war eine unheimlich harte Zeit", sagt er, "aber die gute Nachricht ist: Art Garfunkel ist begeistert, wieder singen zu können!"

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Bass Sultan Hengzt über Gangster-Rap und Vaterglück

Der Berliner Rapper Bass Sultan Hengzt (bürgerlicher Name: Fabio Cataldi), der vorige Woche mit einem homo-erotischen Albumcover die deutsche HipHop-Szene aufwirbelte, hat sich aus einem besonderen Grund "vom Gangster-Rap distanziert". Dem ZEITmagazin sagt er: "Vor fünf Jahren bin ich Vater geworden, das hat alles verändert."

Seit seine Tochter auf der Welt sei, wolle er "ein guter Vater sein und meiner Familie ein glückliches Leben ermöglichen". Er träume davon, seiner Tochter "eines Tages in die Augen zu schauen und ihr zu sagen, dass ich mich für sie geändert habe". Seine Tochter könne heute seine "Lieder mitsingen, wenn sie im Radio laufen". Bass Sultan Hengzt: "Das macht mich unfassbar stolz und glücklich."

Download

DIE ZEIT erscheint wöchentlich als Printausgabe sowie als E-Paper, App, Audio und für E-Reader:


» Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben

Presse

Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 10 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 05. März 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

Zur Startseite
 
  • Artikel Auf mehreren Seiten lesen
  • Quelle ZEIT ONLINE
Service