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Ehemaliger GSG 9-Kommandant: DDR-Gefängnis brachte mich zum Bundesgrenzschutz

Ehemaliger GSG 9-Kommandant: DDR-Gefängnis brachte mich zum Bundesgrenzschutz

Ulrich Wegener, 84, ehemaliger Kommandant der Anti-Terror-Einheit GSG 9, verdankt den entscheidenden Antrieb für seine Karriere einem Gefängnisaufenthalt in der DDR. Die Zeit im Gefängnis habe ihn dazu gebracht, "zum Bundesgrenzschutz zu gehen, der für mich eine Gegenorganisation gegen das kommunistische System war, das ich gehasst habe wie die Pest", sagte Wegener dem ZEITmagazin.

In Brandenburg geboren, wurde er als junger Mann eineinhalb Jahre lang inhaftiert, weil er nach dem Abitur mit Flugblättern gegen die Regierung protestiert hatte. Nach seiner Entlassung flüchtete er 1952 nach West-Berlin, wo er zum Bundesgrenzschutz ging. "Ich habe sofort gesagt, dass ich zum Offizierslehrgang will", so Wegener im ZEITmagazin. "Dort war ich einer der besten Schützen, und was die taktische Führung betraf, sagte mein Kommandeur immer: Die nächste Übung macht der Wegener, der kann das am besten."

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Nach dem Münchner Olympia-Attentat wurde Wegener mit der Aufstellung der GSG 9 betraut. Bekannt wurde er, als er mit seiner Einheit 1977 in Mogadischu das von Terroristen entführte Passagierflugzeug "Landshut" stürmte und alle Geiseln befreite.

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 31 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 24. Juli 2014. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

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