Prinz Pi: "Ich weiß noch heute, welche Waffen eine F-16 tragen kann"

Der Rapper Prinz Pi, 38, ist mit Magazinen aufgewachsen: "Auf der Toilette meines Elternhauses lag zum Lesen immer der Spiegel. In meiner Erinnerung war Adolf Hitler auf jedem zweiten Cover zu sehen und auf jedem vierten Helmut Kohl – ich bin in den achtziger Jahren groß geworden. Ich mochte den Schreibstil, die besonderen Bildunterschriften, ich mochte sogar, wie sich das Papier anfühlte."

Einen besonderen Effekt hatte das ZEITmagazin auf ihn: "Bevor ich zum ZEIT-Leser wurde, las ich das ZEITmagazin und habe mich ein bisschen intellektuell gefühlt."

Sein Interesse an Technik stillte die Zeitschrift P.M.: "Die Titelstory handelte oft von militärischen Top-Secret-Dingen: von Tarnkappenbombern, Stinger-Raketen, Apache-Helikoptern. Ich war immer technikaffin und weiß noch heute, welche Waffen eine F-16 tragen kann. Es hat mich auf eine schaurige Weise fasziniert, was man so alles an Waffen herstellen kann, die ästhetisch und hochfunktional aussehen."