Schauspielerin Natja Brunckhorst träumt von einem Lebensende am Filmset

Die Schauspielerin Natja Brunckhorst, die 1981 als Teenager in der Titelrolle des Films "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" bekannt wurde, kann sich ein Leben ohne Film nicht vorstellen: "Ich würde gern eines Tages am Set hinter der Kamera tot umfallen", sagt Brunckhorst dem ZEITmagazin, und zwar "am letzten Drehtag, nach der letzten Klappe". Noch besser fände sie es, "im Kino für immer einzuschlafen", während ein neuer Film von ihr vorgeführt wird.

Als Schauspielerin habe sie es "sehr genossen, in andere Leben einzutauchen". Brunckhorst, die mittlerweile auch als Drehbuchautorin arbeitet, sagt, sie sei "auch dankbar dafür, dass ich alle möglichen Dramen in meine Drehbücher packen kann und sie deswegen nicht selbst leben muss". In ihrer Kindheit und Jugend habe sie "einige schwierige Phasen" gehabt. Rückblickend würde sie sich wünschen, "ein paar Jahre früher erkannt zu haben, dass es nicht immer nötig ist, sich an allem abzuarbeiten und aufzureiben". Brunckhorst: "Man bekommt auch viel geschenkt. ,Hör auf zu rudern, setz die Segel!‘ – das ist mein Leitspruch."