Beraterstreit hinter den Kulissen des Transfertheaters um Dembélé

Hinter den Kulissen des Transfertheaters um den Stürmer Ousmane Dembélé von Borrussia Dortmund tobt offenbar ein Beraterstreit. Der Karlsruher Anwalt des französischen Agenten Martial Kodja, der den Angreifer früher betreute, behauptet, Dembélés Arbeitsvertrag bei dem deutschen Bundesligisten sei womöglich anfechtbar. Für den Fall, dass der Kontrakt für ungültig erklärt würde, wäre der Profi wohl ablösefrei. Dortmund, so der Anwalt Markus Schütz  gegenüber der Wochenzeitung DIE ZEIT, habe den Fußballprofi im vergangenen Jahr, als er von Stade Rennes in die Bundesliga wechselte, über den Tisch gezogen. Der BVB habe Kodja seinerzeit nicht als Berater akzeptiert, so sei Dembélé ohne Vertretung und schutzlos in den Verhandlungen gewesen.

Dortmund dementiert das. Beim BVB kursiert nun die Vermutung, hier wollten Agenten dem derzeitigen Dembélé-Berater Moussa Sissoko, einem französischen Ex-Nationalspieler, ein mögliches Geschäft abspenstig machen. Sissoko vertrat den Spieler zuletzt in Verhandlungen mit dem FC Barcelona, der Dembélé als Ersatz für den abgewanderten Brasilianer Neymar verpflichten will.

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