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Ian McEwan braucht fürs Schreiben Ordnung in seinem Leben

Ian McEwan braucht fürs Schreiben Ordnung in seinem Leben

Der britische Schriftsteller Ian McEwan braucht fürs Schreiben Zeit und Ordnung. Die Disziplin seines Vaters habe er mit zwar mit 17 gehasst, "einige Jahre später dann konnte ich diesem Zwang selbst nicht mehr entrinnen", so McEwan.  Als "wilder junger Mann, der eine Menge Drogen nahm und viel Spaß hatte", habe er kein Wort schreiben können, "bevor das Bett nicht gemacht war. Ich brauche Ordnung in meinem Leben", erklärt McEwan im ZEITmagazin. Außerdem brauche er zum Schreiben "jede Menge Zeit zum Verschwenden", so der 67-jährige mehrfach ausgezeichnete Autor.

Weil er als Kind sehr schüchtern gewesen sei, habe er schon früh angefangen über Monster zu schreiben. "Meinen erfundenen Monstern konnte ich in die Augen schauen. Das waren meineMonster, und ich konnte mit ihnen die Welt schockieren. Ich konnte grauenvolle Dinge schreiben und die Menschen verstören." Auf die Frage, warum ein weiteres wichtiges Thema in seinen Werken die Sexualität sei, sagte er: "Wenn man so um die 20 ist, ist Sexualität der stärkste Antrieb im Leben. Später ist es eine Erleichterung, diese Tyrannei hinter sich zu lassen.

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Hier finden Sie die Vorabmeldungen der ZEIT Nr. 27 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 02. Juli 2015. Die kompletten Artikel zu den nachfolgenden Meldungen senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter www.zeit.de/presse.

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