Weinzierl: "Es ist die richtige Entscheidung für beide Seiten"

Der 41-jährige Trainer Markus Weinzierl äußert sich im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT erstmals zu seinem bevorstehenden Wechsel vom FC Augsburg zu Schalke 04. Der gebürtige Straubinger bittet die Fans um Verständnis für seine Entscheidung: "Wir haben alles erreicht, was wir zusammen erreichen konnten", sagt Weinzierl. "Jetzt muss einer mit neuen Ideen und neuen Visionen übernehmen."

Weinzierl, der vorher den FC Regensburg trainierte, glaubt nicht, dass das Engagement bei Schalke ihn überfordern könnte: "Was würden Sie denn an meiner Stelle machen? Soll ich kneifen, weil ich möglicherweise scheitern könnte? (…) Ich weiß, dass das nicht einfach wird. Aber was habe ich denn zu verlieren? Wenn es schiefgeht, dann bin ich einer von vielen, die es nicht geschafft haben." Aber: "Es wird nicht schiefgehen. Weil ich mich lange darauf vorbereitet habe."

In den vergangenen Monaten sollen neben dem FC Schalke, auch RB Leipzig, der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach um ihn geworben haben. Die Fülle der Anfragen ehre ihn, aber manchmal habe er sich gefragt: "Worum geht es eigentlich? Um meinen Namen oder meine Philosophie als Trainer?"