Pisa-Chef Andreas Schleicher: Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule stärken

Das Wohlbefinden von Schülern weltweit steht im Fokus einer neuen Auswertung von Pisa-Daten aus dem Jahr 2015. Die Studie zeigt, wie entscheidend Lehrer und Eltern Einfluss nehmen können, um Ängste abzubauen und das Wohlbefinden der Schüler zu steigern. "Mich hat überrascht, dass die Qualität der Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern, aber auch zwischen Eltern und Kindern einen so viel stärkeren Einfluss auf das Wohlbefinden und die Schülerleistungen haben als die meisten Schulfaktoren", so Andreas Schleicher, Koordinator der internationalen Pisa-Studie, der bei der OECD das Direktorat Bildung leitet, in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Schleicher empfiehlt den Schulen, die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu stärken. Gerade in Deutschland müsse trotz hoher Stundendeputate Lehrern "ausreichend Zeit bleiben, sich für die Bedürfnisse der Kinder einzusetzen.