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Ex-Bundesministerin Wilms: Leistung der Westdeutschen für die Einheit wird unterschätzt

Ex-Bundesministerin Wilms: Leistung der Westdeutschen für die Einheit wird unterschätzt

Dorothee Wilms, die letzte Bundesministerin für innerdeutsche Beziehungen, will die Anstrengungen der Westdeutschen bei der Wiedervereinigung mehr gewürdigt sehen. "Die Leistung der Westdeutschen für die Einheit wurde bislang unterschätzt", sagte Wilms gegenüber der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Sie haben die Ostdeutschen, als die Mauer fiel, mit ihrer Gastfreundschaft überschüttet", ergänzte die frühere CDU-Politikerin mit Blick auf die Bürger der alten Bundesrepublik.  

Wilms verteidigte sich zugleich gegen immer wieder erhobene Kritik, die damalige Bundesregierung und speziell ihr innerdeutsches Ministerium sei nicht ausreichend auf das Ende der DDR vorbereitet gewesen. "Das sind unsinnige Vorwürfe. Keiner konnte vorausahnen, dass Gorbatschow die DDR aufgibt", sagte Wilms. "Stellen Sie sich vor, mein Ministerium hätte 1987 ein Modell zur Wiedervereinigung entworfen. Jeder in der Bundesrepublik wäre in schallendes Gelächter ausgebrochen!", so die 85-Jährige weiter.

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Dorothee Wilms war von 1987 bis 1991 die letzte Bundesministerin für innerdeutsche Beziehungen.

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