Bei der Entscheidung, für wen Sie Ihr Kreuz bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz setzen, hilft der Wahl-O-Mat.


Am 13. März finden die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz statt. Derzeit wird das Bundesland von einem rot-grünen Bündnis unter Malu Dreyer (SPD) regiert. 2013 wurde sie als Nachfolgerin des zurückgetretenen Ministerpräsidenten Kurt Beck gewählt. Neben ihr tritt Julia Klöckner als Spitzenkandidatin der CDU an.

Welche der beiden Frauen das Rennen macht, ist noch unklar. Laut den Umfragen der Meinungsforschungsinstitute zeichnet sich noch keine eindeutige Mehrheit ab. Die CDU liegt derzeit bei 37 Prozent, die SPD bei 31 Prozent. Die drittstärkste Partei ist die AfD mit 9 Prozent. Für sie tritt der Bundeswehroffizier Uwe Junge als Spitzenkandidat an. Die Grünen liegen in den Umfragen nur dicht dahinter, mit 8 Prozent der Wählerstimmen. Damit würde es derzeit nicht mehr für eine Mehrheit der rot-grünen Koalition reichen. Auch die FDP könnte mit 6 Prozent wieder in den Landtag einziehen. Die Linke hingegen würde die Mandatsschwelle von 5 Prozent nicht erreichen.


Für Diskussion sorgte im Wahlkampf die Frage, wer an der TV-Debatte am 10. März teilnehmen würde. Malu Dreyer wollte nicht in einer Runde gemeinsam mit der AfD sitzen, woraufhin der SWR zunächst nur die Spitzenkandidaten von SPD, CDU und Grüne eingeladen hatte. Julia Klöckner sagte daraufhin ihre Teilnahme ab. Der SWR lud erneut ein: Neben den Spitzenkandidaten von SPD, CDU und Grünen sollten auch Vertreter von AfD, FDP und der Linken dabei sein. Julia Klöckner sagte wieder zu, die SPD schickt nun den Landeschef Roger Lewentz für Malu Dreyer.