Konjunktur EU-Kommission prognostiziert leichten Aufschwung
Brüssel geht davon aus, dass die wirtschaftliche Talsohle durchschritten ist. Vor allem Deutschland erholt sich besser als erwartet. Trotzdem bleibt die Situation labil.
© Maurizio Gambarini/dpa

Warenumschlag im Hamburger Hafen: Vor allem der Export zieht Prognosen zufolge wieder an, die Binnenwirtschaft schwächelt dagegen weiter
Die EU-Kommission teilte am Montag in einer aktuellen Konjunkturprognose mit, dass sich die Konjunktur europaweit wieder belebe. Die Konjunkturprogramme der EU-Staaten und die Reparatur des Finanzsektors müssten aber fortgesetzt werden, da das Wachstum schwach bleibe, warnte Brüssel.
Die EU-Währungshüter rechnen unverändert damit, dass die Wirtschaft der Eurozone und der gesamten EU im laufenden Jahr jeweils um 4 Prozent schrumpfen wird, da der Einbruch zu Jahresbeginn schlimmer war als angenommen. Die Inflation bleibe auf sehr niedrigem Niveau.
Die Konjunktur der großen Volkswirtschaften wie Deutschland oder Frankreich erholt sich der Prognose zufolge aber besser als bislang erwartet. Deutschland hat demnach die Rezession gar überwunden. Im weiteren Jahresverlauf werde die größte Volkswirtschaft Europas weiter wachsen, wenn auch nur schwach. Nach einem Plus von 0,3 Prozent im 2. Quartal soll die Wirtschaft im 3. Quartal um 0,7 Prozent und im 4. Quartal um 0,1 Prozent zulegen.
- Datum 14.09.2009 - 15:54 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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