Dezember - "Wir werden nicht einfach mit Geld um uns werfen"
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Kein Aktionismus: Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem zehnten World Bank Forum in Frankfurt
Dezember 2008
"Wir werden nicht einfach mit Geld um uns werfen." Barack Obama, designierter amerikanischer Präsident
"Frankreich arbeitet daran, in Deutschland denkt man nach." Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy über die Konjunkturhilfen der beiden Länder
"Puren Aktionismus wird es mit mir nicht geben." Bundeskanzlerin Angela Merkel zum selben Thema
"Seit ich mit Konjunkturprogrammen zu tun habe, also seit dem Ende der siebziger Jahre, haben sie nie den erhofften realen Effekt gehabt. Am Ende war der Staat nur noch höher verschuldet als vorher." Finanzminister Peer Steinbrück, ebenfalls zu Konjunkturprogrammen
"Die Politik leistet gerade einen wichtigen Beitrag, die Bürger zu verunsichern." Wolfgang Bosbach, Vizechef der Union
"Kein Sparer in Deutschland muss sich Sorgen um sein Erspartes machen." Frank-Walter Steinmeier beruhigt die Bürger
"Konsumiert!" Luis Inácio "Lula" da Silva, Präsident Brasiliens
"Es ist manches falsch gelaufen in unserer Branche. Deshalb kann ich verstehen, dass die Leute über Banker wettern. Aber wenn man genauer hinsieht, dann merkt man, dass es keineswegs nur die vermeintlich geldgierigen Wall- Street-Manager waren, die das Finanzsystem an den Rand des Absturzes geführt haben." Alexander Dibelius, Deutschlandchef von Goldman-Sachs
"Uns kann nichts mehr retten, wir stecken ja schon mittendrin." DIW-Chef Klaus Zimmermann




Vielleicht sollte es nicht überraschen, dass mehr Leute in Deutschland durch die Krise ihre Ersparnisse einbüßten als in irgend einem anderen Land. Selbst in meiner eigenen Familie begegnet mir oft eine geradezu schockierende Schimmerlosigkeit sogar unter Menschen, die ein Universitätsstudium absolviert haben. Dabei gibt es Bücher und Kurse, durch die man sich mühelos ein gewisses Grundwissen zulegen kann.
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