Finanzkrise Währungsfonds gibt Kredite für Island frei

Hoffnung für die gebeutelte isländische Wirtschaft: Der Internationale Währungsfonds bewilligte Kredite über 850 Millionen Dollar. Die Unstimmigkeiten wurden ausgeräumt.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat dringend benötigte Kredite für Island freigegeben. Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir sagte am Mittwoch in Reykjavik, dies sei "ein Durchbruch beim Wiederaufbau der isländischen Wirtschaft".

Die freigegebene Summe beträgt knapp 850 Millionen Dollar (575 Mio Euro). Neben den IWF-Geldern umfasst sie auch Kredithilfen der nordeuropäischen Länder sowie aus Polen.

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Insgesamt hat der IWF Islands Regierung 2,1 Milliarden Dollar zugesagt. Bislang wurden die Auszahlungen aber im Streit über die Rückzahlung von Milliardenschulden aus dem Zusammenbruch der isländischen Internetbank Icesave an Kunden in Großbritannien und den Niederlanden verzögert.

Das Finanzsystem auf der Atlantikinsel mit 320.000 Einwohnern war nach dem Kollaps aller großen Banken der kleinen Inselrepublik vor einem Jahr zusammengebrochen.

 
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