Nobelpreise 2009 Ökonomie-Nobelpreis geht erstmals an eine Frau
Der Nobelpreis für Wirtschaft geht an die US-Ökonomen Elinor Ostrom und Oliver Williamson. Ostrom ist die erste Frau, die mit dieser Auszeichnung geehrt wird.
© Courtesy of Indiana University

Die diesjährige Gewinnerin des Ökonomie-Nobelpreises: Elinor Ostrom
Es ist eine unerwartete Premiere: Die amerikanische Umweltökonomin Elinor Ostrom erhält gemeinsam mit ihrem Landsmann Oliver E. Williamson den Nobelpreis für Ökonomie – als erste Frau überhaupt. Das gab die Preisjury der Königlich-Schwedischen Wissenschaftsakademie bekannt. Der Preis wird seit 1969 vergeben.
Oststrom ist eine anerkannte Forscherin auf dem Feld der Ressourcenökonomie. 1933 geboren, lehrt sie Politikwissenschaft an der Indiana University in Bloomington. Sie hat sich auf die neue Institutionenökonomie spezialisiert. Unter anderem beschäftigt sie sich mit der Frage, wie knappe Ressourcen verteilt werden, wer etwa Zugang zu Fischbeständen hat und wie deren Bestand gesichert werden kann. Ostrum konzentriert sich dabei auf die Verteilung lokaler Güter. Die Akademie führt in ihrer Begründung an, Ostrom habe gezeigt, "wie gemeinschaftliches Eigentum von Nutzerorganisationen erfolgreich verwaltet werden kann".
Ihr Kollege, der 1932 geborene Williamson, ist Professor an der University of California in Berkeley und forscht ebenfalls zur Transaktionskostenökonmie. Williamson habe Modelle zur Konfliktlösung mit der Hilfe von Unternehmensstrukturen entwickelt.
Ostrom sagte in einem ersten Telefonat nach der Bekanntgabe, sie sei "noch völlig schockiert" über die Entscheidung. "Es wird ein wenig dauern, bis ich das verdaut habe". Ihre Forschungsergebnisse halte sie weiterhin für aktuell, auch in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise. Der Preis ist mit 10 Millionen Kronen dotiert, umgerechnet rund eine Million Euro. Die beiden US-Ökonomen folgen dem amerikanischen Handelstheoretiker Paul Krugman, der die Auszeichnung im vergangenen Jahr erhielt.
Der Preis wird am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833-1896), überreicht. Unumstritten ist er nicht. Er geht nicht auf das Testament Nobels zurück, sondern wurde im Jahr 1968 gestiftet. Seither gewannen vor allem amerikanische Ökonomen den Preis. Bislang hatte noch keine Frau die Auszeichnung der Akademie in Stockholm erhalten.
Der letzte deutsche Preisträger war 1994 der Bonner Spieltheoretiker Reinhard Selten. Die traditionellen Nobelpreise für Medizin, Chemie, Physik, Literatur und Frieden werden seit 1901 vergeben. Die diesjährigen Preisträger wurden bereits in der vergangenen Woche bekannt gegeben.
- Datum 12.10.2009 - 16:30 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 7
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Wunderbar, dann kann OBAMA anlässlich der Nobelpreisverleihung mit Elinor Ostrom über eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft sprechen, die BP Köhler seit seiner Berliner Rede - mit Ernst Ulrich von Weizsäcker als Vorbild - bereits fordert:
"Wir stehen bekanntlich an der Schwelle zu einer neuen industriellen Revolution im Zeichen von Ökologie und Nachhaltigkeit. .....
Bange sein muss uns in Deutschland vor den Herausforderungen nicht, das zeigen unsere bisherigen Leistungen. Aber die neue, die ökologische Soziale Marktwirtschaft wird erarbeitet werden müssen, wie alles bisher erarbeitet werden musste, ......
.......
Wissenschaftler wie Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker rechnen uns vor, dass wir unsere Ressourcenproduktivität um den Faktor 4 oder 5 verbessern können - ohne ökonomische Verluste, aber mit ernormen Verbesserungen für das Klima und damit die Lebensqualität auf diesem Planeten. Was wir tun müssten? Möglichst viel vom Gewohnten neu und besser erfinden - von der Revolutionierung der Material- und Energiewirtschaft bis zu ganz neuen Mobilitätskonzepten für Stadt und Land.
http://www.bundespraeside...
Zur Vorbereitung auf das Gespräch zur weltweiten ökosozialen Marktwirtschaft dient das Buch
"Towards a World in Balance" , das OBAMA seit seinem Berlin-Besuch im Juli 2008 vorliegt:
Dort finden sich Beiträge von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Klaus Töpfer, Hans Küng und Franz Josef Radermacher als Vordenker
einer weltweiten ökosozialen Marktwirtschaft, von
Kofi Annan, Michail Gorbatschow, BP Köhler, BK Merkel, .....
http://www.sonnenseite.co... World,72,ap5.html
http://www.sonnenseite.co... World,72,ap6.html
Zur Vorbereitung auf das Gespräch zur weltweiten ökosozialen Marktwirtschaft dient das Buch
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Dort finden sich Beiträge von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Klaus Töpfer, Hans Küng und Franz Josef Radermacher als Vordenker
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Kofi Annan, Michail Gorbatschow, BP Köhler, BK Merkel, .....
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Warum die Verlinkung auf die Beiträge zu Towards a World in Balance
nicht freigegeben werden, bleibt für mich rätselhaft.
Die Lektüre der Beiträge kostet doch kein Geld.
Mir geht es - ganz gegen den Trend - nicht um Abzockerei, sondern um eine "Neue Aufklärung" . Vielleicht können mich ja die ZEIT-Kommentar-Beobachter diesbezüglich aufklären !
Also noch ein Versuch: Hier die überprüften Links:
http://www.sonnenseite.co... World,72,ap5.html
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@ Einsteinfan und andere, an der Theamatik interessierte: Hier ein Link, worin sich für dieselbe Sache eingesetzt wird:
www.globalmarshallplan.org
LG
PS an die Damen und Herren der Moderation: könnte jemand, der dies liest, meinen Account löschen? Eine Bitte per PN wurde bisher nicht berücksichtigt. Vielen Dank.
Stimmt: Die Bücher "Towards a World in Balance/European Hope" wurden ja auch von der Global Marshall Plan Initiative für eine weltethos- und weltinnenpolitikbasierte weltweite ökosoziale Marktwirtschaft zur Realisierung von mehr globaler Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und einen "Frieden mit friedlichen Mitteln" herausgegeben.
Daher auch die auf den ersten Blick "merk-würdige" Zusammenstellung der in meinem 2. Kommentar renommierten Autoren.
Da die Bände nicht mehr käuflich zu erwerben sind, ist es umso bedauerlicher, dass die Links nicht mehr funktionieren.
Im März fand eine Veranstaltung im Hotel Adlon statt, daran knüpfte die Global Marshall Plan Initiative beim Besuch von OBAMA im Juli an.
Für Interessierte an einigen Beiträgen folgender Umweg:
http://www.sonnenseite.co... World,72,ap5.html
und dann auf den Button "One World" und dann die pages 05 und 06 .
Keine Ahnung, ob das jetzt klappt !
Sie wollen weg hier? Warum wollen Sie denn weg hier?
Zeitprobleme?
Mmh.
Schade.
Also: The ride's over, did you enjoy yourself?
Vielleicht sieht man sich ja wieder, anyways: Good luck!
Lots of love von Ihrer
Geschlechterkommunistin
Stimmt: Die Bücher "Towards a World in Balance/European Hope" wurden ja auch von der Global Marshall Plan Initiative für eine weltethos- und weltinnenpolitikbasierte weltweite ökosoziale Marktwirtschaft zur Realisierung von mehr globaler Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und einen "Frieden mit friedlichen Mitteln" herausgegeben.
Daher auch die auf den ersten Blick "merk-würdige" Zusammenstellung der in meinem 2. Kommentar renommierten Autoren.
Da die Bände nicht mehr käuflich zu erwerben sind, ist es umso bedauerlicher, dass die Links nicht mehr funktionieren.
Im März fand eine Veranstaltung im Hotel Adlon statt, daran knüpfte die Global Marshall Plan Initiative beim Besuch von OBAMA im Juli an.
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Stimmt: Die Bücher "Towards a World in Balance/European Hope" wurden ja auch von der Global Marshall Plan Initiative für eine weltethos- und weltinnenpolitikbasierte weltweite ökosoziale Marktwirtschaft zur Realisierung von mehr globaler Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und einen "Frieden mit friedlichen Mitteln" herausgegeben.
Daher auch die auf den ersten Blick "merk-würdige" Zusammenstellung der in meinem 2. Kommentar renommierten Autoren.
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Wie heißt die Dame denn nun? Im Text habe ich "Oststrom", "Ostrom" und "Ostrum" gefunden. Soll der willige Leser nun eine Projektion auf eine gemeinsame Basis wagen und annehmen, sie hieße "Ostrm"?
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