Zukunft von Opel "Den Wettlauf um Standorte sollten wir vermeiden"Seite 4/4
Frage: 3,3 Milliarden Euro soll die Sanierung von Opel kosten, zwei Milliarden will GM selbst aufbringen. Wird Opel in der GM- Regie für den Steuerzahler billiger als unter der Führung von Magna?
Machnig: Es wabern viele Zahlen und Annahmen, falsche oder richtige. Die Ratingagentur Moody’s zum Beispiel rechnet mit Sanierungskosten von sieben Milliarden Euro. Ich weiß es nicht, niemand weiß es. Wir brauchen endlich Klarheit von GM.
Frage: Sie sind erst seit einigen Wochen Wirtschaftsminister in Thüringen. Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?
Machnig: Thüringen hat eine innovative, mittelständisch geprägte Wirtschaft. Aber das Land hat auch ein demographisches Problem. 400 000 Menschen haben Thüringen in den vergangenen Jahren verlassen, es gibt 130 000 Pendler. Das heißt, wir müssen den Lebens- und Qualifizierungsstandort Thüringen verbessern, damit die Leute bleiben oder nach Thüringen kommen. Dazu brauchen wir attraktivere Lebensverhältnisse und auch eine veränderte Lohnpolitik. Die Niedriglohnstrategie der letzten Jahre war nicht gut für den Wirtschaftsstandort Thüringen.
Frage: Wen sähen Sie gerne als Opel-Chef?
Machnig: Da mische ich mich nicht ein. Jeder Name, den man jetzt nennt, wird es mit Sicherheit nicht.
Matthias Machnig (49) ist seit drei Wochen Wirtschaftsminister in der schwarz-roten Landesregierung von Thüringen. Zuvor war der SPD-Politiker, der Soziologie, Geschichte und Anglistik studiert hat, bei Sigmar Gabriel Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin.
Einen Namen machte sich Machnig als Wahlkampfmanager. 1998 und 2002 koordinierte er mit Erfolg den Bundestagswahlkampf der SPD. Von 1999 bis 2002 war er Bundesgeschäftsführer der Partei. Anschließend zog er sich vorübergehend aus der Politik zurück und war bis 2005 Unternehmensberater, unter anderem bei Booz Allen Hamilton. Tsp
Das Gespräch führte Henrik Mortsiefer
- Datum 23.11.2009 - 16:39 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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...die Doktoren Steinbrück und Merkel früher überlegen müssen, bevor sie das unilaterale Subventionsangebot kurz vor der Wahl machten. Nun sehen sie bestenfalls umseriös aus, wenn sie, ihre Parteigänger oder gar Regierungspersonal warnen. Es gibt auch andere Erklärungen für das Verhalten, die man aber besser nicht erwähnt.
"Eisenach ein Leuchtturm im deutsch-deutschen Einigungsprozess war. Das Werk ist ....eine psychologische Bedeutung"
Was hat solche deutsche Leuchtgestalt mit Amerikaner zu tun?
Wenn man auf solchen Grund greifen muss, heisst es Verzweifelung.
...zu sprechen kommen will, könnte man überlegen, ob man vor dem Eisenacher Werk nicht dem Amerikanischen Steuerzahler ein Monument errichten sollte. Schließlich hat er die Befreiung bezahlt.
...zu sprechen kommen will, könnte man überlegen, ob man vor dem Eisenacher Werk nicht dem Amerikanischen Steuerzahler ein Monument errichten sollte. Schließlich hat er die Befreiung bezahlt.
Als schönes, preiswertes und auch kulturell interessantes Urlaubsland habe ich Thüringen im vergangenen Jahr kennengelernt. Das war eher zufällig und lag sicher nicht an der PR Arbeit der vergangenen Politik der CDU für ihr Land.
Von einem innovativen Mittelstand lese ich gerade zum ersten mal.
Ob Opel dabei hilfreich ist....zumindest scheint da eine Gelegenheit zur Investitionslenkung zu bestehen. Es fragt sich nur wohin hier inhaltlich lelenkt wird.
Welche Produktpolitik wird hier entstehen? Welche Mitarbeiterleitkultur in Bezahlung, Qualifizierung und Bindung wird entstehen?
Welche neuen Anforderungen stellt hier die Politik?
Damit die Stärken in Thüringen (NRW und anderswo) gestärkt werden.
Image ist ja nicht alles, aber ein gutes ist sicher sinnvoll.
...zu sprechen kommen will, könnte man überlegen, ob man vor dem Eisenacher Werk nicht dem Amerikanischen Steuerzahler ein Monument errichten sollte. Schließlich hat er die Befreiung bezahlt.
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