Interview "Wirtschaftliche Entwicklung braucht Zeit"
In Ostdeutschland hat sich schon viel getan, sagt Wirtschaftsforscher Mirko Titze. Ein Gespräch über regionale ökonomische Unterschiede und ihre Ursachen.
ZEIT ONLINE: Wie weit ist die Einheit zwischen Ost und West aus wirtschaftlicher Sicht gediehen?
Mirko Titze: Ostdeutschland hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Anfangs war die Geschwindigkeit der Konvergenz – also die Anpassung der Pro-Kopf-Produktion – sehr hoch. Seit Mitte der neunziger Jahre stockt der Prozess aber, und die Lücke hat sich seitdem kaum noch verringert. Im Moment entspricht die Pro-Kopf-Produktion in Ostdeutschland etwa 70 Prozent des Westniveaus.
ZEIT ONLINE: Was hat den Aufholprozess gebremst?
Titze: Es hat zwar einen Aufwärtstrend bei der Industrieproduktion gegeben, aber ihn hat man kaum bemerkt, weil das Baugewerbe und auch der öffentliche Dienst stark geschrumpft sind. Zuvor dachte man ja, die Industrie sei nicht mehr wichtig, das sei alles Old Economy, und Dienstleistungen seien der neuen Wachstumsmotor. Spätestens mit dem Platzen der New-Economy-Blase hat man aber gemerkt, dass die Industrie wirtschaftliches Leben in die Regionen bringt. Inzwischen wurde in Ostdeutschland wieder ein Re-Industrialisierungsprozess spürbar.
ZEIT ONLINE: In welchen Regionen ist die Industrie wieder stärker?

Armut, Reichtum, Arbeitslosigkeit: Die Bilanz der Einheit in Karten
Titze: Das typische Beispiel ist Dresden mit seiner Mikroelektronik, mit Maschinenbau, neuen Materialien und der Medizintechnik. In der Region Leipzig hat sich die Autoindustrie angesiedelt. Oder im Landkreis Teltow-Fläming im Berliner Speckgürtel: Dort gab es auch zu DDR-Zeiten Industrie. Nach der Wende kamen Turbinenhersteller, Fahrzeughersteller, viele Logistikzentren. In Thüringen haben sich Jena und Eisenach gut entwickelt. Sachsen-Anhalt hat durch die Chemieindustrie einen sehr großen Erneuerungsschub erfahren. Die Branche dort lag nach dem Mauerfall am Boden, ihre Anlagen waren völlig verschlissen. Mittlerweile aber hat sich viel entwickelt, auch durch staatliche Fördergelder.
ZEIT ONLINE: Warum entwickeln sich manche Regionen gut, andere aber nicht?
- Datum 10.11.2009 - 06:45 Uhr
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- Mini-Jobs
- Lohn-Dumping-Gehälter
- 1-Euro-Jobs (MAE)
- AGH Arbeitsgelegenheiten anstatt ABM
- ÖBS Öffentlicher Beschäftigungs Sektor anstatt ABM
- Kurzarbeit auf Kosten der Arbeiter und Angestellen
- Insolvenzgeld auf Kosten der Arbeiter und Angestellten
- flächendeckende Außer Kraftsetzung von Tarifverträgen
"Super Bündnis für Arbeit"
Kosten und Steuern für Otto-Normal-Bürger sind gestiegen
und die LÖHNE MASSIV GESUNKEN !
DANKE
In Deutschland hat sich viel getan. Es ist ja nun wirklich nicht gerade so, dass man sich im Osten dumm und dämlich verdient...
Jammer-Wessi!
Naja. Und Kurzarbeit als die schlechtere Alternative statt Arbeitslosigkeit, ich weiß ja nun auch nicht!
In Deutschland hat sich viel getan. Es ist ja nun wirklich nicht gerade so, dass man sich im Osten dumm und dämlich verdient...
Jammer-Wessi!
Naja. Und Kurzarbeit als die schlechtere Alternative statt Arbeitslosigkeit, ich weiß ja nun auch nicht!
In Deutschland hat sich viel getan. Es ist ja nun wirklich nicht gerade so, dass man sich im Osten dumm und dämlich verdient...
Jammer-Wessi!
Naja. Und Kurzarbeit als die schlechtere Alternative statt Arbeitslosigkeit, ich weiß ja nun auch nicht!
Also ich muss mal eins zu den zwei kommentaren sagen....es ist eine Frechheit das sie sich so äußern ich komm aus den tiefsten Osten Zittau(SA) wohn seit 2 Jahren in Berlin bin 23 Jahre alt und fang im sommer an zu studieren, ich finde das größte problem in ostdeutschland sind die gedanken der menschen.....sich in seine rolle ein zu passen und es so zu akzeptieren wie es nunmal ist....dieses zu frieden geben und nicht darum den tellerrand heraus zu schauen und sich nicht dafür bemühen das es besser werden kann...die eigene verantwortung ist nicht da...die wessis wissen es eh besser...so ein scheiß..da hilft kein geld...da muss sich gesellschaftlich was ändern!.....
Außerdem sollte man mal ein schritt auf einander zugehen....die ossis mal danke sagen und die wessis motivierent auf manche ossis einwirken....bloß wenn keiner einen schritt macht...haben wir diese grenzen noch die nächsten hundert jahre. das ist nicht mein wunsch!
also ich für mein teil sage danke für jeden cent der angelegt wurde und kann für meinen teil sagen ich werde alles dafür tun, es auch mit leistung zurück zu zahlen,....auch in berlin....!
Danke pierre
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