Die Subventionen müssen weiter fließen
Titze: Die Vergabe der Gelder war an eine bestimmte Anzahl von Arbeitsplätzen gekoppelt. Das Luftschiff war aber noch gar nicht fertig entwickelt. Man musste Menschen beschäftigen, die man noch gar nicht brauchte, und ihre Gehälter zahlen. Das kann mehr Gelder binden, als die Subvention bringt. Aus theoretischer Sicht spricht einiges dafür, dass es so gewesen sein könnte. Hinzu kamen gewisse Schwächen im Management des Unternehmens.
ZEIT ONLINE: Sollten weiter Subventionen nach Ostdeutschland fließen?
Titze: Ja, und zwar in Regionen, in denen die Voraussetzungen stimmen, es also lokales Wissen gibt, eine Infrastruktur, eine gewisse Basis an Unternehmen. Die Förderung ist nötig, um die ostdeutsche Wirtschaft anzukurbeln, damit künftig weniger Abhängigkeit von Sozialtransfers besteht.
ZEIT ONLINE: Was muss die Politik darüber hinaus tun?
Titze: Sie sollte die Bildung fördern und für ein innovations- und unternehmerfreundliches Klima sorgen. Wir brauchen auch ein Klima, in dem Scheitern nicht Missachtung zur Folge hat. Das IWH hat vor Kurzem ein Förderprogramm des Freistaats Sachsen evaluiert und im Rahmen dieser Arbeit viele kleine und mittlere Unternehmen besucht. Deren Geschäftsführer dürften zum Zeitpunkt des Mauerfalls alle in einem mittleren Alter gewesen sein, Anfang bis Mitte 40 ungefähr. Vor 20 Jahren mussten sie sich über Nacht an die Marktwirtschaft anpassen. Manche waren arbeitslos. Sie haben damals unter Aufbietung aller Kräfte ihr Schicksal in die Hand genommen und etwas geschaffen. Das war richtig beeindruckend.
Mirko Titze forscht an der Abteilung für Strukturökonomik des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Sein Spezialgebiet ist die Konvergenz regionaler Wirtschaftsentwicklung und die Wirtschaftsförderung. Die Fragen stellte Alexandra Endres
- Datum 10.11.2009 - 06:45 Uhr
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"Super Bündnis für Arbeit"
Kosten und Steuern für Otto-Normal-Bürger sind gestiegen
und die LÖHNE MASSIV GESUNKEN !
DANKE
In Deutschland hat sich viel getan. Es ist ja nun wirklich nicht gerade so, dass man sich im Osten dumm und dämlich verdient...
Jammer-Wessi!
Naja. Und Kurzarbeit als die schlechtere Alternative statt Arbeitslosigkeit, ich weiß ja nun auch nicht!
In Deutschland hat sich viel getan. Es ist ja nun wirklich nicht gerade so, dass man sich im Osten dumm und dämlich verdient...
Jammer-Wessi!
Naja. Und Kurzarbeit als die schlechtere Alternative statt Arbeitslosigkeit, ich weiß ja nun auch nicht!
In Deutschland hat sich viel getan. Es ist ja nun wirklich nicht gerade so, dass man sich im Osten dumm und dämlich verdient...
Jammer-Wessi!
Naja. Und Kurzarbeit als die schlechtere Alternative statt Arbeitslosigkeit, ich weiß ja nun auch nicht!
Also ich muss mal eins zu den zwei kommentaren sagen....es ist eine Frechheit das sie sich so äußern ich komm aus den tiefsten Osten Zittau(SA) wohn seit 2 Jahren in Berlin bin 23 Jahre alt und fang im sommer an zu studieren, ich finde das größte problem in ostdeutschland sind die gedanken der menschen.....sich in seine rolle ein zu passen und es so zu akzeptieren wie es nunmal ist....dieses zu frieden geben und nicht darum den tellerrand heraus zu schauen und sich nicht dafür bemühen das es besser werden kann...die eigene verantwortung ist nicht da...die wessis wissen es eh besser...so ein scheiß..da hilft kein geld...da muss sich gesellschaftlich was ändern!.....
Außerdem sollte man mal ein schritt auf einander zugehen....die ossis mal danke sagen und die wessis motivierent auf manche ossis einwirken....bloß wenn keiner einen schritt macht...haben wir diese grenzen noch die nächsten hundert jahre. das ist nicht mein wunsch!
also ich für mein teil sage danke für jeden cent der angelegt wurde und kann für meinen teil sagen ich werde alles dafür tun, es auch mit leistung zurück zu zahlen,....auch in berlin....!
Danke pierre
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