Was Verbraucherschützer von dem Angebot halten
Die Comdirect hat den Vorteil, ihren Kunden keinen Wechsel des Beratungssystems erklären zu müssen. Für andere Banken könnte genau das heikel sein. Sie müssten die Gründe für ihren Sinneswandel erläutern. Für die bislang stark auf die elektronische Geschäftsabwicklung orientierte Direktbank aber ist die Beratung ein neues und zusätzliches Angebot. Dieses ist "Teil unseres strategischen Wachstumsprogramms", sagt Mandel. Comdirect war in den vergangenen zwölf Krisenmonaten erfolgreicher als andere Banken. Das Institut zählt heute mehr Kunden, verwaltet eine größere Vermögenssumme und hat seinen Gewinn gesteigert.

Sie zahlt ihren Angestellten keine Provisionen und gibt keine Ziele vor. Dennoch macht sie Gewinne. Ein Unternehmensporträt
Das Beratungsmodell der Comdirect beurteilen Verbraucherschützer jedoch zwiespältig. Der Kunde zahlt dem Angebot zufolge auf das Jahr gerechnet 0,6 Prozent des Anlagevolumens, mindestens aber 298,80 Euro. Vertriebsfolgeprovisionen werden komplett an den Kunden weitergegeben. Dafür kann man mit einem Berater telefonieren, auf Wunsch sogar täglich. Computer überwachen ununterbrochen die Investments. Hinzu kommen jedoch Kosten pro Transaktion, also etwa pro Aktienkauf.
Zwar sieht Dorothea Mohn von den Verbraucherzentralen zwar immer dann "Chancen für klar am Kundenbedarf orientierte Produktempfehlungen", wenn Provisionen keine Rolle spielen. Das Modell der Comdirect könnte jedoch auf ständiges Kaufen und Verkaufen hinauslaufen, sagt sie. Schließlich verdiene die Bank an jeder Transaktion mit. Das aber werde den "Interessen der Normalkunden" aber nicht gerecht. Denn wer hektisch sein Portfolio wechselt, macht meist ein schlechteres Geschäft als langfristig orientierte Investoren. "Ewas vereinfacht gilt: Hin und Her macht die Taschen leer", sagt Mohn.
Das sei in der Tat "ein wichtiger Punkt", sagt Comdirect-Chef Mandel. Er steuere aber seine Vertriebsteams gerade nicht über die Zahl der Transaktionen. Die Comdirect messe die Leistung ihrer Mitarbeiter stattdessen an dem Wachstum des Depotvolumens der Anleger und an der regelmäßig abgefragten Kundenzufriedenheit. Mandel will so sicherstellen, dass nicht künstlich die Anzahl der Deals hoch gedreht wird. Er weiß, dass es bei der neuen Honorarberatung nicht nur ums Geld geht – sondern auch um Glaubwürdigkeit.
- Datum 13.11.2009 - 13:32 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich bin Finanzberater, aber auch Verbraucher, ich würde niemals ein Honorar für Beratung bezahlen!
In Deutschland gab es in der Vergangenheit ein Dienstleistungsbewußtsein, das seinesgleichen suchte. Sie wurde allerdings nie bezahlt, sondern galt als selbstverständliche Voraussetzung zum Erwerb eines Produktes.
Das ist leider Geschichte, auf Kosten der Dienstleistung wurden die Produkte billiger, auch Dank zunehmender ausländischer Konkurrenz, die manchmal nur durch ihre Minderwertigkeit bestach, ohne das dies beim Kauf sichtbar wurde.
Man sollte sich davor hüten zu glauben mit Honorarberatung würde Beratung seriöser. Das ist ein fundamentaler Irrtum! Lediglich das Verdienstinteresse wird vom Lösungsinteresse getrennt, was durchaus zum selben Unsinn führen kann, wie in der Provisionsberatung.
Seriösität hängt primär vom Verkaufsdruck ab, ob der Ertrag nun durch Honorar oder über das Produkt rein kommt ist unerheblich, solange transparent beraten wird und Erwartungen und Prognosen der Finanzinvestitionen nicht geschönt werden oder unseriös mangelnder Ertrag oder Risiken verschleiert wird. Oder aber schlicht hohe Vorgaben zum Umsatz gemacht werden.
Da die Änderung Letzteres größere Probleme aufwirft, ist die Honorarberatung der leichtere Weg, regulatorische Versäumnisse zu vertuschen oder unangenehmen Auseinandersetzungen mit der mächtigen Finanzlobby aus dem Wege zu gehen.
H.
Deswegen macht es im Kassenarztwesen auch die Masse der Patienten, da Beratung nichts kosten darf. Einerseits wollen Sie für Beratung nichts zahlen, andererseits aber wenn es im Form des Festgehaltes kommt, soll es kosten und ehrenhaft sein aber dann auch wieder nicht. Wie die "Rennlisten" bei den Banken. Warum wollen Sie denn nicht zahlen für Beratung?
Der Titel zeigt es ja schon: "einstreichen". Würde man von eiem unfähigen Bonzen, der seine Stelle durch Beziehungen bekommen hat, nie sagen. Oder über einen Psychologen, Anwalt oder sonst wen.
Man schimpft ja auch immer auf die Makler. Man sollte mal unter denen, die ein Haus 20 Jahre bewohnen einen Umfrage machen, wie zufrieden sie denn sind. In Hamburg ist das übrigens ein ehrenwerter Beruf, anders als z. B. in NRW.
Ein Provisonsverbot schafft nur eines richtig: Den Menschen, der seine Arbeit mit seiner Gedanken und Initiave Kraft verdienen will, abzuschaffen und ihn als Handlanger in den Dienst der Großkonzerne zu stellen. Vorgaben gibt es von Oben, Computer gesteuert, ohne Bezug zum Leben.
Vorwerk, Tupper und andere Firmen haben bewiesen, dass der Vetreter ein ehrenwerter Beruf sein kann. In Deutschland Klinkenputzer in USA akzeptiert.
Es könnten ja auch mal im Energiebereich Produkte kommen, die an den Kunden gebracht werden müssen. Vielleicht hat er noch mal Konjunktur, der Klinkenputzer, der ja angeblich immer betrügt, um an seine Provision zu bekommmen.
Ihre Meinung würde mich durchaus interessieren.
Deswegen macht es im Kassenarztwesen auch die Masse der Patienten, da Beratung nichts kosten darf. Einerseits wollen Sie für Beratung nichts zahlen, andererseits aber wenn es im Form des Festgehaltes kommt, soll es kosten und ehrenhaft sein aber dann auch wieder nicht. Wie die "Rennlisten" bei den Banken. Warum wollen Sie denn nicht zahlen für Beratung?
Der Titel zeigt es ja schon: "einstreichen". Würde man von eiem unfähigen Bonzen, der seine Stelle durch Beziehungen bekommen hat, nie sagen. Oder über einen Psychologen, Anwalt oder sonst wen.
Man schimpft ja auch immer auf die Makler. Man sollte mal unter denen, die ein Haus 20 Jahre bewohnen einen Umfrage machen, wie zufrieden sie denn sind. In Hamburg ist das übrigens ein ehrenwerter Beruf, anders als z. B. in NRW.
Ein Provisonsverbot schafft nur eines richtig: Den Menschen, der seine Arbeit mit seiner Gedanken und Initiave Kraft verdienen will, abzuschaffen und ihn als Handlanger in den Dienst der Großkonzerne zu stellen. Vorgaben gibt es von Oben, Computer gesteuert, ohne Bezug zum Leben.
Vorwerk, Tupper und andere Firmen haben bewiesen, dass der Vetreter ein ehrenwerter Beruf sein kann. In Deutschland Klinkenputzer in USA akzeptiert.
Es könnten ja auch mal im Energiebereich Produkte kommen, die an den Kunden gebracht werden müssen. Vielleicht hat er noch mal Konjunktur, der Klinkenputzer, der ja angeblich immer betrügt, um an seine Provision zu bekommmen.
Ihre Meinung würde mich durchaus interessieren.
Deswegen macht es im Kassenarztwesen auch die Masse der Patienten, da Beratung nichts kosten darf. Einerseits wollen Sie für Beratung nichts zahlen, andererseits aber wenn es im Form des Festgehaltes kommt, soll es kosten und ehrenhaft sein aber dann auch wieder nicht. Wie die "Rennlisten" bei den Banken. Warum wollen Sie denn nicht zahlen für Beratung?
Der Titel zeigt es ja schon: "einstreichen". Würde man von eiem unfähigen Bonzen, der seine Stelle durch Beziehungen bekommen hat, nie sagen. Oder über einen Psychologen, Anwalt oder sonst wen.
Man schimpft ja auch immer auf die Makler. Man sollte mal unter denen, die ein Haus 20 Jahre bewohnen einen Umfrage machen, wie zufrieden sie denn sind. In Hamburg ist das übrigens ein ehrenwerter Beruf, anders als z. B. in NRW.
Ein Provisonsverbot schafft nur eines richtig: Den Menschen, der seine Arbeit mit seiner Gedanken und Initiave Kraft verdienen will, abzuschaffen und ihn als Handlanger in den Dienst der Großkonzerne zu stellen. Vorgaben gibt es von Oben, Computer gesteuert, ohne Bezug zum Leben.
Vorwerk, Tupper und andere Firmen haben bewiesen, dass der Vetreter ein ehrenwerter Beruf sein kann. In Deutschland Klinkenputzer in USA akzeptiert.
Es könnten ja auch mal im Energiebereich Produkte kommen, die an den Kunden gebracht werden müssen. Vielleicht hat er noch mal Konjunktur, der Klinkenputzer, der ja angeblich immer betrügt, um an seine Provision zu bekommmen.
Ihre Meinung würde mich durchaus interessieren.
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