Ausbildungsplätze Im Handwerk sind 10.000 Lehrstellen frei
Dem deutschen Handwerk geht der Nachwuchs aus: Die Zahl der Ausbildungsverträge sank im laufenden Jahr im Westen um 5,6 Prozent, im Osten gar um über 10 Prozent.
Im Handwerk werden wegen der weiter sinkenden Zahl der Schulabgänger immer weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. So seien nach der jüngsten Bilanz des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) im Jahr 2009 bundesweit bis zum 31. Oktober 157.163 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden, schreibt die Leipziger Volkszeitung am Freitag. Das seien 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Osten habe es sogar einen Rückgang von 10,1 und im Westen von 4,8 Prozent gegeben.
Nach Einschätzung von ZDH-Präsident Otto Kentzler lässt sich das Ergebnis bis zum Jahresende nur noch geringfügig steigern. Er rechne insgesamt mit einem Rückgang um rund fünf Prozent, sagte er der Zeitung. Die Betriebe suchten händeringend Lehrlinge. Gegenwärtig stünden wenigen unvermittelten Bewerbern allein im Handwerk noch mehr als 10.000 freie Lehrstellen zu Verfügung.
Der Handwerkspräsident verwies darauf, dass die Zahl der Schulabgänger 2009 in Ostdeutschland um rund 26.000 im Vergleich zum Vorjahr gesunken sei. Das sei ein Minus von 15,6 Prozent, während die Ausbildungsverträge nur um 10,1 Prozent abgenommen hätten. Kentzler forderte, ab 2011 den dann auslaufenden Ausbildungspakt zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Wirtschaft zu einem Pakt für Fachkräftesicherung umzugestalten.
- Datum 06.11.2009 - 11:53 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 9
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Die Feststellung, dass möglicherweise 10.000 Lehrstellen offen sind, ist die eine Sache. Die fehlenden Details dazu, wie die Zahlen zustande kommen, eine andere.
So ganz mag man die Geschichte nicht glauben oder es fehlen halt wichtige Details. Auch was die Bundesagentur für Arbeit dazu sagen könnte, wird nicht dargestellt.
Anderswo ist zu lesen, das aus den Vorjahren angeblich noch hunderttausende ohne Lehrstellen über geblieben sind. Wo sind die denn alle abgeblieben?
Typisches Beispiel einer unbearbeitet durchgeschobenen dpa-Meldung.
Ich stimme Ihnen zu. Das sind eindeutig zu wenig Informationen. Wie passen diese Zahlen überhaupt zum chronischen Lehrstellenmangel?
Jahrelang sind es zu wenig Ausbildungsplätze und jetzt plötzlich sind es zu viele?
Ich bitte um Aufklärung.
Ich stimme Ihnen zu. Das sind eindeutig zu wenig Informationen. Wie passen diese Zahlen überhaupt zum chronischen Lehrstellenmangel?
Jahrelang sind es zu wenig Ausbildungsplätze und jetzt plötzlich sind es zu viele?
Ich bitte um Aufklärung.
Ich stimme Ihnen zu. Das sind eindeutig zu wenig Informationen. Wie passen diese Zahlen überhaupt zum chronischen Lehrstellenmangel?
Jahrelang sind es zu wenig Ausbildungsplätze und jetzt plötzlich sind es zu viele?
Ich bitte um Aufklärung.
Verehrte Herrschaften, Sie haben nicht richtig gelesen.
Es sind Ausbildungsstellen im HANDWERK frei. Bekanntlich muss man dort, wie schon der Name sagt, etwas mit der Hand erledigen, das heisst körperlich arbeiten.
Muss ich noch weiter ausführen, warum in diesem Ressourt Bewerber fehlen?
Ich denke, nicht.
Geehrte Rakete7,
Artilel 12 des GG lesen, und dann erst einen Kommentar abgeben! Wer Lesen kann, ist im Vorteil!!!!!
Zitat: "Bekanntlich muss man dort, wie schon der Name sagt, etwas mit der Hand erledigen, das heisst körperlich arbeiten."
Welch weise Erkenntnis.
Zitat:" Muss ich noch weiter ausführen, warum in diesem Ressourt Bewerber fehlen?
Um Himmelswillen.
Der Nachschubmangel in diesem "Ressourt" basiert einzig auf hausgemachten Problemen: Unattraktive Lehrangebote, immer noch altbackene und weitgehend innovationsfreie Inhalte, nicht selten tägliche Arbeitszeiten von zehn Stunden, oft keine Überstundenvergütungen und extrem unterschiedliche Ausbildungsvergütungen in den einzelnen Branchen.
Geehrte Rakete7,
Artilel 12 des GG lesen, und dann erst einen Kommentar abgeben! Wer Lesen kann, ist im Vorteil!!!!!
Zitat: "Bekanntlich muss man dort, wie schon der Name sagt, etwas mit der Hand erledigen, das heisst körperlich arbeiten."
Welch weise Erkenntnis.
Zitat:" Muss ich noch weiter ausführen, warum in diesem Ressourt Bewerber fehlen?
Um Himmelswillen.
Der Nachschubmangel in diesem "Ressourt" basiert einzig auf hausgemachten Problemen: Unattraktive Lehrangebote, immer noch altbackene und weitgehend innovationsfreie Inhalte, nicht selten tägliche Arbeitszeiten von zehn Stunden, oft keine Überstundenvergütungen und extrem unterschiedliche Ausbildungsvergütungen in den einzelnen Branchen.
Geehrte Rakete7,
Artilel 12 des GG lesen, und dann erst einen Kommentar abgeben! Wer Lesen kann, ist im Vorteil!!!!!
Also, ich weiß ja nun nicht, welchen Artikel jene lasen, die hier fehlende Details oder Ähnliches bemängeln. Ich las den Artikel und fand, dass der Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)feststellt (wohlbemerkt, die Arbeitgeberseite):
"Gegenwärtig stünden wenigen unvermittelten Bewerbern allein im Handwerk noch mehr als 10.000 freie Lehrstellen zu Verfügung."
Erklärt wird das auch. Und wer es denn genauer wissen will, wo diese Ausbildungsplätze nicht besetzt sind, dem steht
a) generelles Lamentieren über Unzulänglichkeiten jedweder Art frei (s. o.)
b) sich Informationen unter http://www.zdh.de/ einzuholen.
ja, das ist ziemlich uncool.
Vor allem gehört man da trotz harter Arbeit nicht zur Leistungselite Deutschlands, zu den Leistungsträgern. Also zu denen die das Land tragen, unter ihren Füßen.
Zitat: "Bekanntlich muss man dort, wie schon der Name sagt, etwas mit der Hand erledigen, das heisst körperlich arbeiten."
Welch weise Erkenntnis.
Zitat:" Muss ich noch weiter ausführen, warum in diesem Ressourt Bewerber fehlen?
Um Himmelswillen.
Der Nachschubmangel in diesem "Ressourt" basiert einzig auf hausgemachten Problemen: Unattraktive Lehrangebote, immer noch altbackene und weitgehend innovationsfreie Inhalte, nicht selten tägliche Arbeitszeiten von zehn Stunden, oft keine Überstundenvergütungen und extrem unterschiedliche Ausbildungsvergütungen in den einzelnen Branchen.
Was sind schon 10.000 Lehrstellen? In meiner Stadt mit etwa 60.000 Einwohnern wären also noch 10 Plätze unbesetzt. Na, die Krauter kann ich mir vorstellen.
Mehr Nachfrage bekommt man durch eine Verbesserung des Angebots, also entweder mehr zahlen und/oder die sonstigen Bedingungen für die Lehrlinge verbessern. Ganz einfach oder?
Marktwirtschaft halt, sonst redet man doch auch gleich von Lohnverzicht, wenn Millionen keine Arbeit finden. Jetzt muss halt mehr gezahlt werden, damit sich Ausbildung und Arbeit für die Menschen lohnt.
Wie sind die Perspektiven? Früher konnten die ausgebildeten Bäcker, Metzger, Maler in den Automobilwerken eine gutbezahlte Anstellung finden. Geht heute nicht mehr, dann ist aber die Ausbildung als Bäcker, Metzger oder Maler meist völlig wertlos.
Und seien wir doch ehrlich: viele Betriebe sind völlig ausbildungsunfähig. Mehr als ausbeuten können und wollen die gar nicht. Das sind die, die dann über Bewerbermangel oder ungeeignete Schulabsolventen jammern.
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