Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 2006
© Statistische Ämter d. Bundes u. d. Länder; Eurogeographics bezgl. d. Verwaltungsgrenzen
Diese Karte zeigt die Wirtschaftskraft der Regionen: Je grauer, desto niedriger ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf, je rosafarbener, desto höher. Die meisten dunkelgrauen Flecken liegen im Osten. Im Westen sind nur einige Kreise grau gefärbt, etwa an der Küste oder im Saarland. Übrigens muss ein hohes BIP pro Kopf nicht unbedingt mit einer niedrigen Arbeitslosigkeit einhergehen: In Bremen beispielsweise oder an Rhein und Ruhr ist die Wertschöpfung relativ hoch - die Arbeitslosigkeit aber auch.
- Datum 12.11.2009 - 10:13 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Als Kartograph halte die angewandte Klassifikationsmethode (d.h. Welche Zahlen ergeben welche Farben?) bei den meisten Karten nicht für hilfreich. Die verwendete Methode erzeugt in jeder Klasse die annähernd gleiche Anzahl an Raumeinheiten und damit oft ein unangebracht "harmonisches" Kartenbild. In den Statistiken - und ach, in der Realität wohl auch - vorhandene Brüche, Lücken und Sprünge werden in ihrer Dimension dadurch zum Teil nicht deutlich. Eine Einteilung in Klassen ist immer auch eine Interpretation der Daten...
Trotzdem herzlichen Dank für diesen versachlichenden Beitrag zum Thema "Aufbau West" :-)
Mir fehlen zwei Karten:
* Anteil Zuzügler im Westen aus dem Osten / im Osten aus dem Westen an der Bevölkerung
* Anteil der Bevölkerung, die den jeweils anderen Teil des Landes schon einmal besucht hat.
All dies Karten sagen nichts über den Erfolg oder Misserfolg der Eiheit aus.
Es sind Momentaufnahmen wie Spuren von Wellen im Sand und keine Röntgenaufnahmen der Republik.
Die deutsche Befindlichkeit findet man woanders:
Deutschland auf der Couch
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