Energieverbrauch Wirtschaftskrise hilft beim Klimaschutz
Der Strom- und Gasverbrauch in Deutschland ist deutlich zurückgegangen. Das liegt an der Rezession und der gedrosselten Industrieproduktion. Das Klima profitiert davon.
Seit der Wiedervereinigung ist der Energieverbrauch nicht mehr so stark zurückgegangen wie in diesem Jahr. Das besagen neue Zahlen des Bundesverbands Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). In den ersten neun Monaten dieses Jahres fiel demnach der Strom- und Gasverbrauch um sieben Prozent.
Der Rückgang könnte den Industrieländern indirekt beim Erreichen ihrer Klimaziele helfen. In Deutschland ist der Energieverbrauch seit der Wiedervereinigung nicht mehr so stark zurückgegangen. Laut der neuesten Zahlen, die das UN-Klimasekretariat im Oktober bekannt gab, ist der Ausstoß in den 37 Kyoto-Teilnehmerländern von 2000 bis 2007 sogar um rund drei Prozent gestiegen.
Auf dem Weltklimagipfel in vier Wochen in Kopenhagen soll eine Nachfolge-Vereinbarung für den künftigen Klimaschutz und für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll getroffen werden. Aber noch ist unklar, ob es überhaupt zu konkreten Vereinbarungen kommen wird. UN-Klimachef Yvo de Boer hatte in diesem Zusammenhang an die Regierungen der Industrieländer appelliert, sich in ihren Positionen "mehr zu bewegen" und ambitioniertere nationale Zahlen für eine Minderung ihrer Treibhausgase bis 2020 vorzulegen.
Die Energieriesen wie E.on und RWE klagten indes über eine schwächere Nachfrage der Industrie. Stromintensive Branchen wie etwa die Stahl- und Chemieindustrie mit Konzernen wie ThyssenKrupp und BASF hatten im Zuge der Wirtschaftskrise ihre Produktion deutlich zurückgeschraubt.
- Datum 06.11.2009 - 18:30 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 3
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sollten wir doch die krise zur dauerveranstltung ausrufen - so wie die "xyz" katastrophe schlechthin - welche katasatrophe haetten sie den heute gerne? in frankreich nennt man das schon liebevoll "kata". wenn wir sonst schon nichts haben, dann bitte davon reichlich. darfs auch etwas mehr sein? oder andersrum : wir koennten ins bei der oekologischen dauerkrise ja auch die taeglich kata sparen - auch dafür wird ja taeglich ne menge energie verbraucht ....
es ist natürlich lobeswert, wenn energie gespart wird und kein unützes zeug mehr hergestellt werden muss, aber das klima, das eh davon nicht abhing, wird es wenig jucken, die legalisierte mafia des umweltsünder-ablasshandels und der kleinverbraucher beschuldiger und kleinverbraucher melker villeicht schon eher ... in sofern stellt sich die frage : ist unsere krise eine ausgleichende gerechtigkeit ohne das wir es ahnen ? na , wenn schon - wenn wir hier keinen dreck mehr machen können, weil das geld fehlt, dann machen ihn eben andere - die inder und chinesen sollen ja auch mal eine chance bekommen so richtig in die scheisse zu packen anstatt immer nur am gaengelband des westens gefüht in dieselbe geführt zu werden ... :-))
und überhaupt , die armen aktionäre der energieriesen und anderer grossindustrie - die nagen sicher schon am hungertuch, ach herje , die aermsten ... tragen ohne zu wollen zur minderung eines unschaedlichen bestandteils der atmosphaere bei - treibhausgase reduzieren koennten die natuerlich wie alle andern auch ganz einfach : weniger abgas am unteren ende der dramflora , auch als rumfurzen bekannt, soll am meisten bringen und wer sich weissmachen laesst, dass auch co2 ein treibhausgas sei, der hoert am besten auch am oberen ende der gleichen roehre auf zu atmen - ganz einfach . nee?
frohes energiesparen allerseits noch in der selbstgebastelten normkrise nach DIN 1929 ... und jetzt machen wir schon mal in vorauseilendem gehorsam alle schnell den rechner aus - und nicht mehr furzen bitte ! :-)) so und jetzt atmen wir , ich meine sie, nochmal ein und dann das letzte mal aus - ganz einfach der umweltschutz, nicht?
Solange Politiker der neuen Regierung
pausenlos im Flugzeug unterwegs sind,
werden die Vorteile der Krise wieder
negativ kompensiert.
Fazit: Ohne Regierung wäre der Klimaschutz optimal.
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