Gesundheit Rösler will mehr Freiheit im System
Der neue Gesundheitsminister setzt bei der Reform des Gesundheitwesens auf mehr Wettbewerb - und stößt sofort auf den Widerstand der CSU
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will im Gesundheitssystem für mehr Freiheit und Wettbewerb sorgen: "Wir brauchen mehr Freiheit: Freiheit bei der Wahl der Therapie, bei der Wahl des Arztes und bei der Wahl der Krankenkasse. Das fordern die Patienten völlig zu Recht", sagte Rösler am Sonntag.
Der Gesundheitsminister sagte weiter: "Wir brauchen mehr Wettbewerb im System. Die Krankenkassen müssen wieder untereinander im Wettbewerb stehen, sie müssen unterschiedliche Beiträge verlangen dürfen und unterschiedliche Leistungen anbieten können." Derzeit gebe es überall die gleiche Leistung zum gleichen Preis, ohne dass die Patienten durchschauen könnten, was mit ihrem Geld geschehe, sagte Rösler. Zudem müssten die Ärzte von Bürokratie entlastet werden, um wieder mehr Zeit für ihre Patienten zu haben.
CSU-Chef Horst Seehofer widersprach dem FDP-Politiker sogleich: Einen radikalen Systemwechsel könne es nicht geben. Er sei sich sicher, dass auch ein Gesundheitsminister der FDP rasch zu dieser Erkenntnis gelangen werde. "Ein Gesundheitssystem, in dem die Lasten solidarisch verteilt sind, gehört zu meinem Marken-Kern." Dies stehe nicht zur Disposition, sagte der bayerische Ministerpräsident. "Innerhalb dieses Rahmens wünsche ich dem neuen Gesundheitsminister viel Erfolg."
Derzeit liegt der Beitragssatz für alle gesetzlichen Kassen bei 14,9 Prozent. Eine Regierungskommission soll nun eine Reform des Gesundheitswesens erarbeiten. Union und FDP haben als langfristiges Ziel in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass die Arbeitnehmer eine einkommensunabhängige Pauschale an ihre Kasse zahlen sollen. Damit würden Kostensteigerungen im Gesundheitswesen allein von den Versicherten aufgefangen. Der Arbeitgeberbeitrag soll dagegen festgeschrieben werden, um die Gesundheits- von den Lohnzusatzkosten zu entkoppeln. Für sozial Schwache ist ein Ausgleich aus Steuermitteln geplant. Eine Regierungskommission soll dazu ein Konzept erarbeiten.
Ein Termin für den Umbau ist im Koalitionsvertrag nicht benannt. Allerdings hatten Rösler und die Unions-Unterhändlerin für Gesundheit, Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU), zuletzt als Startzeitpunkt das Jahr 2011 genannt.
- Datum 01.11.2009 - 12:11 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Der Gang zum Arzt wird in Zukunft nicht teurer - er wird sehr viel teurer werden.
Die Zwei-Klassen-Medizin ist nun beschleunigt auf den Vormarsch. Die, die es sich leisten können werden behandelt, der Rest kann sehen wo er bleibt (und kann, bestimmt nicht nur in wenigen Fällen, verrecken).
Hatten wir doch schonmal: Freiheit statt Sozialismus (Wahlkampf 1976)
Und was haben wir dann 1982 bekommen: Neoliberalismus statt Freiheit!!!!
Graf Lambsdorff sei Dank!!!!
Immer, wenn mehr Freiheit gefordert wird, kommen diese pauschalen Verdächtigungen. Ebenso stereotyp fehlen jegliche Beweise oder realen Beispiele dafür.
Bislang, und ich verfolge die deutsche Politik diesbezüglich seit 30 Jahren, hat es noch nie etwas anderes gegeben als weniger Freiheit, mehr Vorschriften und Gängelung meist zu Gunsten linker Interessengruppen.
Da liegt der Schluss doch viel näher, das die bisherigen zunehmenden Verwerfungen eher was damit zu tun haben, als umgekehrt.
Die Preisfrage, um die es doch nur geht, ist nicht die Frage ob mehr Freiheit nötig ist, sondern ob uns unter diesem Stichwort am Ende nur noch mehr Privilegierung verkauft wird.
Denn wenn mich eines die Vergangenheit gelehrt hat, dann die Feststellung, dass links und rechts sich meistens nur durch eines unterscheiden, nämlich das sie das Volk schröpfen jeweils zu Gunsten der eigenen Klientel, niemals jedoch auf die Idee kommen, dass das die Ursache aller Schwierigkeiten ist.
Mehr echte Freiheit im Gesundheitssystem bedeutet aber vor allem Verluste an Privilegierung, was ich begrüßen würde. Die Frage ist eher ob die politische Macht stark genug ist, dem Druck der ihrer Privililegien Beraubten standzuhalten, seien es die Funktionäre in Politik und gesetzlichen Versicherungen, der Pharmaindustrie und der kassenärztlichen Vereinigung und letztlich auch nicht weniger Versicherter, die völlig das Gefühl für die Verhältnismäßigkeit bei der Beantspruchung von Leistungen verloren haben.
H.
Das Problem, das die Deutschen mit Liberalismus haben, springt einem bei den Kommentaren hier sehr regelrecht in die Visage. Immer muss sich an eine kontrollierende Führung geklammert werden! Das ist schade und traurig. Schade und traurig ist auch, dass man erst schwul oder ausländer-stämmig sein muss, um solche Werte zu vertreten!
zu klonikanko: Seine Zeitung abzubestellen, weil sie der eigenen Meinung keinen mehr von der Palme wedelt, ist ignorant.
Hatten wir doch schonmal: Freiheit statt Sozialismus (Wahlkampf 1976)
Und was haben wir dann 1982 bekommen: Neoliberalismus statt Freiheit!!!!
Graf Lambsdorff sei Dank!!!!
Immer, wenn mehr Freiheit gefordert wird, kommen diese pauschalen Verdächtigungen. Ebenso stereotyp fehlen jegliche Beweise oder realen Beispiele dafür.
Bislang, und ich verfolge die deutsche Politik diesbezüglich seit 30 Jahren, hat es noch nie etwas anderes gegeben als weniger Freiheit, mehr Vorschriften und Gängelung meist zu Gunsten linker Interessengruppen.
Da liegt der Schluss doch viel näher, das die bisherigen zunehmenden Verwerfungen eher was damit zu tun haben, als umgekehrt.
Die Preisfrage, um die es doch nur geht, ist nicht die Frage ob mehr Freiheit nötig ist, sondern ob uns unter diesem Stichwort am Ende nur noch mehr Privilegierung verkauft wird.
Denn wenn mich eines die Vergangenheit gelehrt hat, dann die Feststellung, dass links und rechts sich meistens nur durch eines unterscheiden, nämlich das sie das Volk schröpfen jeweils zu Gunsten der eigenen Klientel, niemals jedoch auf die Idee kommen, dass das die Ursache aller Schwierigkeiten ist.
Mehr echte Freiheit im Gesundheitssystem bedeutet aber vor allem Verluste an Privilegierung, was ich begrüßen würde. Die Frage ist eher ob die politische Macht stark genug ist, dem Druck der ihrer Privililegien Beraubten standzuhalten, seien es die Funktionäre in Politik und gesetzlichen Versicherungen, der Pharmaindustrie und der kassenärztlichen Vereinigung und letztlich auch nicht weniger Versicherter, die völlig das Gefühl für die Verhältnismäßigkeit bei der Beantspruchung von Leistungen verloren haben.
H.
Das Problem, das die Deutschen mit Liberalismus haben, springt einem bei den Kommentaren hier sehr regelrecht in die Visage. Immer muss sich an eine kontrollierende Führung geklammert werden! Das ist schade und traurig. Schade und traurig ist auch, dass man erst schwul oder ausländer-stämmig sein muss, um solche Werte zu vertreten!
zu klonikanko: Seine Zeitung abzubestellen, weil sie der eigenen Meinung keinen mehr von der Palme wedelt, ist ignorant.
Hatten wir doch schonmal: Freiheit statt Sozialismus (Wahlkampf 1976)
Und was haben wir dann 1982 bekommen: Neoliberalismus statt Freiheit!!!!
Graf Lambsdorff sei Dank!!!!
"...sie müssen unterschiedliche Beiträge verlangen dürfen..." Dieser Satz bringt die Sache auf den Punkt. Hast Du was, darfst Du auch zum Arzt, hast Du nichts, kannst Du schauen wo Du bist. Als vor über einem Jahrzehnt behauptet wurde, private Krankenkassen führten nicht zur Zweiklassen-Medizin haben es nur wenige nicht ernsthaft geglaubt. Wer heute aber denkt, die tollen, neuen Ansätze von Herrn Rössler bringen das Land weiter... der wünscht uns allen nichts gutes.
Wie kommen Sie darauf, das unterschiedliche Beiträge privilegierend wirken, das ist doch unlogischer Nonsens!
Schon früher, als der Kassenzwang gelockert wurde, vor Ulla, hat der Wettbewerb einige unwirtschaftliche Kassen unter Druck gesetzt. Statt den Prozess laufen zu lassen, hat Ulla ihn beendet, zuviele subventionierte Jobs der eigenen Klientel standen wohl auf dem Spiel.
Jede dieser Kassen die einen niedrigeren Beitrag hatte konnte und durfte niemanden ablehnen, lediglich die Trägheit der Versicherten, die nicht bereit waren selbst für niedrigere Beiträge zu sorgen, in dem sie die Kasse wechselten, war ein Problem.
Allerdings, bin ich durchaus der Meinung, das es nicht Staatsaufgabe ist, diese Trägheit zu fördern und straflos zu lassen, in dem man andere zwingt höhere Beiträge zu zahlen. Wenn man es drastisch ausdrückt, ist das klassisches Schmarotzertum, wenn auch nicht aus Böswilligkeit, und gehört deshalb abgeschafft.
H.
finde ich auch ;-9
Wir sollten das von SPD und Linke geplante System der MVZ (Medizinische Gesundheits Zentrum) favorisieren! da hat jeder das Gefühl, er werde "gleich" behandelt.
Spätestens nach der Wartezeit von 4 Std. und einem schnellen "Hallo" bei einem lustlosen, wenig motivierten-weil angestellten- Assistenzarzt, wird sich der "besser Verdiener" absetzen in eine der vielen Privatpraxen, wo er sofort und kompetent behandelt wird, wohingegen der sozial Schwache weiterhin seinen Hintern wund sitzt und wartet, um dann in den "Genuss" der staatlich verordneten Grundversorgung zu gelangen.
Machen wir uns doch nichts vor! Auch zu DDR Zeiten war es diesbezüglich alles Andere als "gut", in diesen MVZ behandelt zu werden.
Und vor allem: was glauben Sie, wem diese Gesundheitszentren gehören? Irgendwelchen "Gutmenschen", die auf Profite verzichten? Mitnichten. Die werden von Großkonzernen gemanagt und ausgenommen. Alles, was kein Profit abwirft, wird durch den Staat/Steuern/uns Bürger finanziert. Läuft doch heute schon bspw. so in den Röhnkliniken (Bertelsmann/Lauterbach).
Warum sollen die Leute ihr Geld immer nur für Flachbildfernseher und Bier ausgeben dürfen?
Wie kommen Sie darauf, das unterschiedliche Beiträge privilegierend wirken, das ist doch unlogischer Nonsens!
Schon früher, als der Kassenzwang gelockert wurde, vor Ulla, hat der Wettbewerb einige unwirtschaftliche Kassen unter Druck gesetzt. Statt den Prozess laufen zu lassen, hat Ulla ihn beendet, zuviele subventionierte Jobs der eigenen Klientel standen wohl auf dem Spiel.
Jede dieser Kassen die einen niedrigeren Beitrag hatte konnte und durfte niemanden ablehnen, lediglich die Trägheit der Versicherten, die nicht bereit waren selbst für niedrigere Beiträge zu sorgen, in dem sie die Kasse wechselten, war ein Problem.
Allerdings, bin ich durchaus der Meinung, das es nicht Staatsaufgabe ist, diese Trägheit zu fördern und straflos zu lassen, in dem man andere zwingt höhere Beiträge zu zahlen. Wenn man es drastisch ausdrückt, ist das klassisches Schmarotzertum, wenn auch nicht aus Böswilligkeit, und gehört deshalb abgeschafft.
H.
finde ich auch ;-9
Wir sollten das von SPD und Linke geplante System der MVZ (Medizinische Gesundheits Zentrum) favorisieren! da hat jeder das Gefühl, er werde "gleich" behandelt.
Spätestens nach der Wartezeit von 4 Std. und einem schnellen "Hallo" bei einem lustlosen, wenig motivierten-weil angestellten- Assistenzarzt, wird sich der "besser Verdiener" absetzen in eine der vielen Privatpraxen, wo er sofort und kompetent behandelt wird, wohingegen der sozial Schwache weiterhin seinen Hintern wund sitzt und wartet, um dann in den "Genuss" der staatlich verordneten Grundversorgung zu gelangen.
Machen wir uns doch nichts vor! Auch zu DDR Zeiten war es diesbezüglich alles Andere als "gut", in diesen MVZ behandelt zu werden.
Und vor allem: was glauben Sie, wem diese Gesundheitszentren gehören? Irgendwelchen "Gutmenschen", die auf Profite verzichten? Mitnichten. Die werden von Großkonzernen gemanagt und ausgenommen. Alles, was kein Profit abwirft, wird durch den Staat/Steuern/uns Bürger finanziert. Läuft doch heute schon bspw. so in den Röhnkliniken (Bertelsmann/Lauterbach).
Warum sollen die Leute ihr Geld immer nur für Flachbildfernseher und Bier ausgeben dürfen?
Nun wird wieder mit dem Geschrei begonnen. Die FDP tut genau das, wofür sie bekannt ist und wofür sie sich hat wählen lassen: Sie folgt ihrem Motto "Formale Freiheit und Rechtsgleichheit! faktische Ungleichheit?! Nicht unser Problem, sondern private Verantwortung" - und das tut sie konsequent.
Leider beglückwünscht sich die Redaktion in letzter ZEIT gern zu journalistischem Konformismus. Kritisches gab es zur neuen Regierung bislang nur in dem Maße zu lesen, wie die Koalitionsverhandlungen schleppend voran gingen. Kein Wort über Steuererhöhungen ausgerechnet bei Müllabfuhr und anderen öffentlichen Dienstleistungen. Kein kritisches Wort zu Privatisierungsabsichten. Kein kritisches Wort zur schreienden Ungerechtigkeit, unabhängig vom Einkommen Versicherungsbeiträge erheben zu wollen. Stattdessen wird im Feuilleton eine Alibi-Debatte über die stumpfsinnigen Provokationen eines Peter von und zu Sloterdijk geführt...
Mein Abo ist abbestellt.
Lieber klonifanko,
es gibt auch noch den "Freitag", endlich mal wieder eine linksliberale Zeitung in Deutschland die den Namen "Linksliberal " auch verdient!!!!
Falls Sie sich mit Gedanken, die Ihren Auffassungen widersprechen nicht auseinandersetzen koennen, sollten Sie konsequenterweise eine eigene Zeitung herausgeben.
Lieber klonifanko,
es gibt auch noch den "Freitag", endlich mal wieder eine linksliberale Zeitung in Deutschland die den Namen "Linksliberal " auch verdient!!!!
Falls Sie sich mit Gedanken, die Ihren Auffassungen widersprechen nicht auseinandersetzen koennen, sollten Sie konsequenterweise eine eigene Zeitung herausgeben.
dass wir in dieser faktisch sozialistischen Leistungsverweigererdiktatur den befreienden Wind der marktwitschaftlichen Wettbewerbsfreiheit hinein blasen.
Es kann einfach nicht länger sein, dass wir hier in diesem, unserem Deutschland weiterhin diese gefühlsduselige Theorie von einer solidarischen und menschlichen Gesellschaft gelten lassen.
Das was wirklich zählt ist Geld. Geld, Geld und nochmals Geld.
Diese global geltende Theorie der Leistung, die denjenigen mit materiellem Wohlstand segnet, der sich durch Leistung beweist und diese Leistung in Form von finanziellen Belohnungen vergelten bekommt, muss endlich wieder Geltung verschafft bekommen.
Warum bitte schön ist diese Realität in den USA, in der VR China, in Myanmar, in Zibabwe, in Honduras, Guatemala und inzwischen auch in Mexiko allgemein anerkannt? Der Starke frisst den Schwachen. Dies ist das Prinzip, dass auch die Boatpeople aus Vietnam geprägt und ihnen nach ihrem Überleben einen ganz herausragenden Platz im den Leistungsgesellschaften dieser Welt gegeben hat.
Dass Herr Röseler durch seine Ausbildung und durch die ihm zuteil gewordene systemische Privilegiertenförderungssystematik eine hohe Dankbarkeit gegenüber unseren Leistungsgesellschaftseliten hat, macht ihn besonders geeignet, das ehemalige Sozialweicheiersystem zu zerschlagen und die Leistungsfeinde zu vernichten. Notfalls qua medizinischer Unterversorgung als Staatsprinzip.
genau Ihrer Meinung, und seit 5:45 wird wieder zurückgeschossen....gggg
Leistung für Alle, mehr Nutto vom Bretto, Weg mit dem Staat, wir fordern frei Sicht auf den Marktradikalismus!!!!
Welli du neuer Gott der Neoliberalen, warum hast Du uns nicht schon 2005 vom Sozialismus befreit?????
Im Prinzip gebe ich Ihnen Recht, doch so brutal, wie sie es formulieren geht es natürlich nicht. Allerdings sollte die Solidarität nur für diejenigen gelten, die wirklich nicht in der Lage sind selbst klar zu kommen und nicht auch denen, die aus Trägheit, Unwissenheit und Dummheit oder Frustration nur meinen sie gehörten dazu.
Allerdings muss dann auch die reale Möglichkeit bestehen für sich selbst zu sorgen in angemessenen Rahmen. Und egal was manche von der neoliberalen Fraktion dazu meinen, dem ist leider eben nicht so.
H.
... wie eine überdrehte Parodie, scheint aber bizarrerweise völlig ernst gemeint zu sein - und deckt sich auch mit dem groben ideologischen Unfug, den so manche Ökonomen als "wissenschaftlich" verkaufen wollen.
"Geld, Geld, und nochmals Geld!" - Armes Deutschland, arme Welt.
Wo wollen Sie heute noch Leistung fordern? Ihre Forderung war gerechtfertigt in der Zeit unmittelbar nach 1945. Da gab es noch einiges zu tun um D. wieder aufzubauen. Diese Phase haben wir glücklicherweise hinter uns gelassen. Heute reden wir davon dass der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht - 6 Millionen Arbeitslose sind dafür ein Beweis. Endlich haben wir Zeit uns zurückzulehnen und das Leben zu geniessen. Wer das Leben geniesst lebt gesund und braucht keinen Arzt. Auch Ärzte werden in Zukunft ein höheres Arbeitsplatzrisiko tragen müssen - D. wird gesünder. Und das ist gut so.
Gruss
genau Ihrer Meinung, und seit 5:45 wird wieder zurückgeschossen....gggg
Leistung für Alle, mehr Nutto vom Bretto, Weg mit dem Staat, wir fordern frei Sicht auf den Marktradikalismus!!!!
Welli du neuer Gott der Neoliberalen, warum hast Du uns nicht schon 2005 vom Sozialismus befreit?????
Im Prinzip gebe ich Ihnen Recht, doch so brutal, wie sie es formulieren geht es natürlich nicht. Allerdings sollte die Solidarität nur für diejenigen gelten, die wirklich nicht in der Lage sind selbst klar zu kommen und nicht auch denen, die aus Trägheit, Unwissenheit und Dummheit oder Frustration nur meinen sie gehörten dazu.
Allerdings muss dann auch die reale Möglichkeit bestehen für sich selbst zu sorgen in angemessenen Rahmen. Und egal was manche von der neoliberalen Fraktion dazu meinen, dem ist leider eben nicht so.
H.
... wie eine überdrehte Parodie, scheint aber bizarrerweise völlig ernst gemeint zu sein - und deckt sich auch mit dem groben ideologischen Unfug, den so manche Ökonomen als "wissenschaftlich" verkaufen wollen.
"Geld, Geld, und nochmals Geld!" - Armes Deutschland, arme Welt.
Wo wollen Sie heute noch Leistung fordern? Ihre Forderung war gerechtfertigt in der Zeit unmittelbar nach 1945. Da gab es noch einiges zu tun um D. wieder aufzubauen. Diese Phase haben wir glücklicherweise hinter uns gelassen. Heute reden wir davon dass der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht - 6 Millionen Arbeitslose sind dafür ein Beweis. Endlich haben wir Zeit uns zurückzulehnen und das Leben zu geniessen. Wer das Leben geniesst lebt gesund und braucht keinen Arzt. Auch Ärzte werden in Zukunft ein höheres Arbeitsplatzrisiko tragen müssen - D. wird gesünder. Und das ist gut so.
Gruss
genau Ihrer Meinung, und seit 5:45 wird wieder zurückgeschossen....gggg
Leistung für Alle, mehr Nutto vom Bretto, Weg mit dem Staat, wir fordern frei Sicht auf den Marktradikalismus!!!!
Welli du neuer Gott der Neoliberalen, warum hast Du uns nicht schon 2005 vom Sozialismus befreit?????
Lieber klonifanko,
es gibt auch noch den "Freitag", endlich mal wieder eine linksliberale Zeitung in Deutschland die den Namen "Linksliberal " auch verdient!!!!
Mit linksliberal können Sie aber nicht allen Ernstes "Die Zeit" gemeint haben. Wenn ja, dann erzählen Sie uns mal, wo diese Zeitung "links" ist.
Mit linksliberal können Sie aber nicht allen Ernstes "Die Zeit" gemeint haben. Wenn ja, dann erzählen Sie uns mal, wo diese Zeitung "links" ist.
... wenn der Systemwechsel dazu führte, dass der Deutsche Hypochonder merkt, was seine "Krankheiten" wirklich kosten. Solange der Patient kein echtes Kostenbewusstsein entwickelt wird das Kassensystem immer ein Fass ohne Boden bleiben und Einladung zu jedwedem Betrug durch Pharmaindustrie und Ärzte.
Das Problem ist jedoch, dass zu viele zu komfortabel von diesem Missstand leben, die Pharmaindustrie, die gesetzlichen Krankenkassen, die kassenärztliche Vereinigung, viele Fachärzte und letztendlich der hypochondrierende Bürger, der eines wichtigen sozialisierenden Gesprächsthemas beraubt würde, der Aufzählung seiner Wehwehchen.
H.
wenn ich mich einmische, aber Sie zeigen ja hier deutlich Ihre Einstellung. Die Krankheit, auch Ihre, ist im Kopf und heißt Kosten oder Geld. Ich weiß nicht, ob man das heilen kann. Mein Beileid.
Weshalb erfahre ich den nie, wenn ich nicht Privatpatient bin, was mein Arztbesuch kostet und was fuer mich abgerechnet wird und zwar so, dass ich es verstehen kann ? Mit der heutigen Technik kein Problem, papierlos z.B. auf einen USB-Stick, wenn ich gerade meine Praxisgebuehr bezahle.
Weshalb gelingt es nicht, den grossen Absahner - den Pharmaunternehmer - etwas von Ihrem Kuchen im Gesundheitssektor wegzunehmen ? Auch da gibt es schon Vorschlaege: Der Arzt darf nur noch Wirkstoffe verschreiben, keine Produkte und ich bekomme in der Apotheke eine Liste mit allen Produkten und Kosten pro Dosis gezeigt und kann mich dann entscheiden. Wenn man dann statt einer Pauschale 10 % vom Medikament selbst zahlen muss, dann werden die Ausgaben fuer Medikamente schon sinken.
Das Problem ist jedoch, dass zu viele zu komfortabel von diesem Missstand leben, die Pharmaindustrie, die gesetzlichen Krankenkassen, die kassenärztliche Vereinigung, viele Fachärzte und letztendlich der hypochondrierende Bürger, der eines wichtigen sozialisierenden Gesprächsthemas beraubt würde, der Aufzählung seiner Wehwehchen.
H.
wenn ich mich einmische, aber Sie zeigen ja hier deutlich Ihre Einstellung. Die Krankheit, auch Ihre, ist im Kopf und heißt Kosten oder Geld. Ich weiß nicht, ob man das heilen kann. Mein Beileid.
Weshalb erfahre ich den nie, wenn ich nicht Privatpatient bin, was mein Arztbesuch kostet und was fuer mich abgerechnet wird und zwar so, dass ich es verstehen kann ? Mit der heutigen Technik kein Problem, papierlos z.B. auf einen USB-Stick, wenn ich gerade meine Praxisgebuehr bezahle.
Weshalb gelingt es nicht, den grossen Absahner - den Pharmaunternehmer - etwas von Ihrem Kuchen im Gesundheitssektor wegzunehmen ? Auch da gibt es schon Vorschlaege: Der Arzt darf nur noch Wirkstoffe verschreiben, keine Produkte und ich bekomme in der Apotheke eine Liste mit allen Produkten und Kosten pro Dosis gezeigt und kann mich dann entscheiden. Wenn man dann statt einer Pauschale 10 % vom Medikament selbst zahlen muss, dann werden die Ausgaben fuer Medikamente schon sinken.
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