Der Osten will verlässliche Förderbedingungen
Zudem hängt der Boom der erneuerbaren Energien im Osten entscheidend von den Einspeisevergütungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ab. Es garantiert pro eingespeister Kilowattstunde Ökostrom bis zu 43 Cent Vergütung. "Die Branche ist wegen der staatlichen Förderbedingungen extrem volatil", sagt Brachert vom IWH. Das bekamen zahlreiche Firmen in diesem Jahr zu spüren. Wegen schlechter Förderbedingungen mussten die ersten Biogas-Unternehmen Insolvenz anmelden. Die Solarbranche steht ebenfalls unter enormem Kostendruck, im Solarvalley Ostdeutschland herrscht Krisenstimmung und Kurzarbeit.
Jürgen Siehl aus Rheinsberg hat täglich mit dieser Abhängigkeit zu tun. Denn sein inzwischen modernisiertes Holzkraftwerk produziert nicht nur Fernwärme, sondern auch Strom, den die Stadtwerke ins Stromnetz einspeisen und dank EEG vergütet bekommen. Diese Vergütung braucht Siehl, um wiederum die günstigen Wärmepreise anzubieten - und mit Fernwärme seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. "Wir sind nur so gut wie die politischen Rahmenbedingungen", sagt er.
- Datum 06.11.2009 - 10:07 Uhr
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"Zu DDR-Zeiten wurden 80 Prozent des Güterverkehrs auf der Schiene abgewickelt und 20 Prozent auf der Straße", sagt er, "heute hat sich das Verhältnis umgekehrt."
Das zum Thema "Raubbau der DDR". Jaja. Haben Sie mal den Raubbau der DDR mit dem Raubbau der BRD verglichen? Warum Raubbau der DDR? Bitte erklären.
Oder soll das einfach nur Stimmungsmache sein, gegen die DDR, zum kommenden Jahrestag?
Das ist so billig, es ist kaum zu glauben.
Ich möchte gerne an dieser Stelle eine Aktivistin einer der ersten freien Umweltgruppen der DDR zitieren:
"Die Umweltbelastung in der DDR war zu riechen, zu schmecken, zu sehen, zu hören. Wer bewußt den Kopf aus dem Fenster gehängt hat, war bereits motiviert, sich für Natur und Umwelt einzusetzen. Aber der hatte eben auch den Kopf aus dem Fenster gehängt."
So leid es mir tut, die Umweltbilanz des sogenannten Realsozialismus war verheerend. Man kann nur froh sein, daß der Ostblock niemals die Wirtschaftskraft des Westens erreicht hat, sonst würde unser Planet schon längst vollständig in Schutt und Asche liegen. Nicht umsonst liegen die Mehrzahl der am schlimmsten verschmutzten Orte der Welt (laut Liste des Blacksmith Institut) auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Tschernobyl ist nur einer der harmloseren Fälle davon.
Straßenverkehr: Westen Katalysator und bleifreies Benzin; Osten giftblaue Abgaswolken.
Schwefeldioxid: DDR 5 Millionen Tonnen Emission im Jahr 1989, BRD 800.000 Tonnen.
Bitterfeld: Zweifelhafter Titel "Schmutzigste Stadt Europas".
Die Werra hatte einen dreimal so hohen Salzgehalt wie die Nordsee.
Und unzählige Beispiele mehr für die der Platz hier leider nicht ausreicht.
Interessanterweise war es mit die Umweltprotestbewegung, mit der die Revolution in der DDR eingeleitet wurde. Die Umwelt war mit eines der Dinge in diesem Staat, was wortwörtlich am schlimmsten zum Himmel stank.
Ich möchte gerne an dieser Stelle eine Aktivistin einer der ersten freien Umweltgruppen der DDR zitieren:
"Die Umweltbelastung in der DDR war zu riechen, zu schmecken, zu sehen, zu hören. Wer bewußt den Kopf aus dem Fenster gehängt hat, war bereits motiviert, sich für Natur und Umwelt einzusetzen. Aber der hatte eben auch den Kopf aus dem Fenster gehängt."
So leid es mir tut, die Umweltbilanz des sogenannten Realsozialismus war verheerend. Man kann nur froh sein, daß der Ostblock niemals die Wirtschaftskraft des Westens erreicht hat, sonst würde unser Planet schon längst vollständig in Schutt und Asche liegen. Nicht umsonst liegen die Mehrzahl der am schlimmsten verschmutzten Orte der Welt (laut Liste des Blacksmith Institut) auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Tschernobyl ist nur einer der harmloseren Fälle davon.
Straßenverkehr: Westen Katalysator und bleifreies Benzin; Osten giftblaue Abgaswolken.
Schwefeldioxid: DDR 5 Millionen Tonnen Emission im Jahr 1989, BRD 800.000 Tonnen.
Bitterfeld: Zweifelhafter Titel "Schmutzigste Stadt Europas".
Die Werra hatte einen dreimal so hohen Salzgehalt wie die Nordsee.
Und unzählige Beispiele mehr für die der Platz hier leider nicht ausreicht.
Interessanterweise war es mit die Umweltprotestbewegung, mit der die Revolution in der DDR eingeleitet wurde. Die Umwelt war mit eines der Dinge in diesem Staat, was wortwörtlich am schlimmsten zum Himmel stank.
dass die DDR oft als Negativbeispiel angeführt wird für alles Mögliche, sei es Politik, Wirtschaft oder Umweltschutz. War ja auch zum Großteil so. Aber das mit der Ertragstransferierung gen Westen ist ja auch nichts anderes als wirschaftlicher Raubbau! Nun wurde es ja zum Glück durch die Politik geändert. Wenigstens ein nötiger, kleiner Schritt ist getan!
Ist keine Stimmungsmache, nur billige Polemik!(@Heinzschmidt)
Ich möchte gerne an dieser Stelle eine Aktivistin einer der ersten freien Umweltgruppen der DDR zitieren:
"Die Umweltbelastung in der DDR war zu riechen, zu schmecken, zu sehen, zu hören. Wer bewußt den Kopf aus dem Fenster gehängt hat, war bereits motiviert, sich für Natur und Umwelt einzusetzen. Aber der hatte eben auch den Kopf aus dem Fenster gehängt."
So leid es mir tut, die Umweltbilanz des sogenannten Realsozialismus war verheerend. Man kann nur froh sein, daß der Ostblock niemals die Wirtschaftskraft des Westens erreicht hat, sonst würde unser Planet schon längst vollständig in Schutt und Asche liegen. Nicht umsonst liegen die Mehrzahl der am schlimmsten verschmutzten Orte der Welt (laut Liste des Blacksmith Institut) auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Tschernobyl ist nur einer der harmloseren Fälle davon.
Straßenverkehr: Westen Katalysator und bleifreies Benzin; Osten giftblaue Abgaswolken.
Schwefeldioxid: DDR 5 Millionen Tonnen Emission im Jahr 1989, BRD 800.000 Tonnen.
Bitterfeld: Zweifelhafter Titel "Schmutzigste Stadt Europas".
Die Werra hatte einen dreimal so hohen Salzgehalt wie die Nordsee.
Und unzählige Beispiele mehr für die der Platz hier leider nicht ausreicht.
Interessanterweise war es mit die Umweltprotestbewegung, mit der die Revolution in der DDR eingeleitet wurde. Die Umwelt war mit eines der Dinge in diesem Staat, was wortwörtlich am schlimmsten zum Himmel stank.
die DDR hat versucht sich einigermaßen autark zu versorgen.
Der Westen hat damals schon einen großen Teil der schmutzigen Arbeit anderen Ländern überlassen. Für den Planeten insgesamt war das schädlich genug, aber daheim hatte man eine saubere Umwelt. Und immer noch: schauen Sie sich doch mal an, wie die Dinge in China produziert werden, die wir hier benutzen. Und der Regenwald ist bald alle. Das passiert zwar in Brasilien und Indonesien und unsere Luft hier ist gut, aber wir werden das dennoch zu spüren bekommen. Das ist die Politik des Westens. Also bitte nicht so scheinheilig tun!
Apropos Raubbau, ich denke den Tagebau Hambach kann man schon fast vom Mond aus sehen. Und der wird nun noch vergrößert...
die DDR hat versucht sich einigermaßen autark zu versorgen.
Der Westen hat damals schon einen großen Teil der schmutzigen Arbeit anderen Ländern überlassen. Für den Planeten insgesamt war das schädlich genug, aber daheim hatte man eine saubere Umwelt. Und immer noch: schauen Sie sich doch mal an, wie die Dinge in China produziert werden, die wir hier benutzen. Und der Regenwald ist bald alle. Das passiert zwar in Brasilien und Indonesien und unsere Luft hier ist gut, aber wir werden das dennoch zu spüren bekommen. Das ist die Politik des Westens. Also bitte nicht so scheinheilig tun!
Apropos Raubbau, ich denke den Tagebau Hambach kann man schon fast vom Mond aus sehen. Und der wird nun noch vergrößert...
die DDR hat versucht sich einigermaßen autark zu versorgen.
Der Westen hat damals schon einen großen Teil der schmutzigen Arbeit anderen Ländern überlassen. Für den Planeten insgesamt war das schädlich genug, aber daheim hatte man eine saubere Umwelt. Und immer noch: schauen Sie sich doch mal an, wie die Dinge in China produziert werden, die wir hier benutzen. Und der Regenwald ist bald alle. Das passiert zwar in Brasilien und Indonesien und unsere Luft hier ist gut, aber wir werden das dennoch zu spüren bekommen. Das ist die Politik des Westens. Also bitte nicht so scheinheilig tun!
Apropos Raubbau, ich denke den Tagebau Hambach kann man schon fast vom Mond aus sehen. Und der wird nun noch vergrößert...
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