Prüfbericht Bundesrechnungshof kritisiert geplante Steuersenkungen Seite 2/2

"Sehr viel Holz" liegt laut Engels bei den Bund-Länder-Beziehungen, einschließlich Bildung. Allein eine effizientere Steuerverwaltung würde zu Mehreinnahmen von acht Milliarden Euro im Jahr führen. Das Geflecht gegenseitiger inhaltlicher Abhängigkeiten und politischer Vorfestlegungen sollte weiter aufgelöst werden. Mischfinanzierungen, die aufwändig seien und Subventionswettläufe verursachten, betragen noch mehr als sechs Milliarden Euro jährlich.

 
Leser-Kommentare
  1. dass der Bundesrechnungshof ein (zahnloser) Papiertiger ist, dessen Votum die jeweiligen Bundes-Regierung mal gerade soviel Bedeutung beimisst, wie dem berühmten Sack Reis, der da gerade in China umgefallen ist :((

    • joG
    • 08.12.2009 um 15:39 Uhr

    ...schlagen höhere Einnahmen des Staates vor und Steuerzahler wollen Ausgabenkürzungen in Höhe der Steuerkürzungen. So verteidigt jeder seine Eigeninteressen.

  2. Wir benötigen ein einfaches Steuersystem, in dem jeder ab einer gewissen Einkommensgröße zahlt, ohne Tricks und Ausnahmen. Dann würden viele weniger zahlen als heute, der Staat hätte trotzdem mehr Geld für Bildung und Infrastruktur und könnte seine Schulden bezahlen. Der Haken an der Sache: diejenigen, die dem Staat vorstehen und die Gesetze machen, sind auch diejenigen, die vom derzeitigen System profitieren. Dazu zählen auch Zinsen, die sie vom Staat bekommen für Pfandbriefe und Staatsanleihen etc.
    Auch bei der Staatsverschuldung gilt: die einen zahlen, die anderen bekommen, immer schön von unten nach oben.

    • ribera
    • 08.12.2009 um 16:16 Uhr

    Wie wäre es damit?
    Dass dieser Vorschlag nicht vom Bundesrechnungshof kommt, disqualifiziert ihn.

  3. Lieber ribera, toller Vorschlag mit der Ausgabensenkung, nur welche Ausgaben sollen gesenkt werden? Bitte mal konkrete Vorschläge und kein "wischi waschi", dass kann auch der Rechnungshof!!!!

  4. 6. Egal

    Nach etwa 16 Monaten Finanz- Wirtschafts- und anderer Tödeliö-Krise bin ich mittlerweile der Meinung, daß wir in einerm Irrenhaus sitzen und die Wärter heißen Banker und Politiker.
    Tut mir Leid, wenn ich es so drastisch formulieren muß.
    Aber so langsam drängt sich mir folgende Erkenntnis auf:
    Rette sich wer kann!
    ThB

    • politz
    • 09.12.2009 um 22:25 Uhr

    Gibt es eigentlich irgendjemanden außer schwarz-gelb, der das Wachstumsbeschleunigungsgesetz unterstützt? So viel einhellige Ablehnung seitens aller Wissenschaftler, Behörden und Medien hatten wir selbst zu den schlimmsten rot-grünen Zeiten nicht. Natürlich ist die Kritik gerechtertigt - auch wenn sie oft am falschen Punkt ansetzt.

    So wird zum Beispiel vehement eine Konjunkturwirkung der Erleichterungen für den Hotel- und Gaststättenbereich bestritten. Die Hotels planten, die Erleichterungen nicht an die Kunden weiterzugeben. Doch wenn man generell an die (zumindest teilweise) Wirkung der expansiven staatlichen Fiskalpolitik glaubt, kann man dieser Subvention ihren Konjunktureffekt nicht absprechen.

    Wenn die Preise in der Hotelbranche trotz sinkender Umsatzsteuer gleich bleiben, erhöht sich eben das Einkommen der Hoteliers - die können das Geld dann konsumieren. Oder die Investitionen in der Branche steigen an. Auch die Kindergelderhöhung und die indirekten Einkommensteuersenkungen wirken konsumstimulierend. Der Effekt der Erbschaftsteuerreduzierung dürfte jedoch gegen Null laufen.

    Weil die Konjunkturprogramme einen Teil der Überschssliquidität (die sonst nur die Vermögenspreise stimuliert) über die Ausgabe neuer Staatsanleihen aufsaugen könnten, ist der Nettoeffekt vielleicht positiv. Doch das grundsätzliche Problem der Wirtschaft, die Bankenkrise, löst das Wachstumsbeschleunigungsgesetz nicht. Eher verbaut es die zukünftigen Möglichkeiten für die Konjunkturpolitik.

  5. Der Bundesrechnungshof sollte schnellstens die Verschwendung
    der TV-Gebühren prüfen. Die Gehälter und Gagen der im öffent
    lic-rechtlichen Rundfunk muß offen gelegt werden,denn es sind Zwangseinnamen die wir Bürger entrichten müssen.Einige
    Gagen wurden Dank Bild schon bekannt.Das reicht längst nicht
    Es ist zu befürchten daß ein großer Teil unserer Gelder in
    den Taschen der Absahner wie Gottschalk und Co verschwindet

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