Arbeitsmarktpolitik Nur wenigen gelingt Ausstieg aus Hartz IV
Einmal Hartz IV - länger Hartz IV: Eine Studie macht vielen Langzeitarbeitslosen wenig Hoffnung. Nur selten schaffen sie den Ausstieg aus dem Arbeitslosengeld II.
Die Einführung von Hartz IV, sprich die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, war die größte Arbeitsmarktreform der vergangenen Jahre. Seit dem 1. Januar 2005 ist sie in Kraft. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat die Reform regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin untersucht.
In seiner jüngsten Bilanz zieht das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine "verhalten positive Hartz-IV-Bilanz". In der Tendenz würden die angestrebten Ziele der Arbeitsmarktreform erreicht.
IAB-Direktor Joachim Möller sieht allerdings große Problem bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen: So schafften nur verhältnismäßig wenige von ihnen nach jahrelangem Arbeitslosengeld-II-Bezug die Rückkehr in ein normales Berufsleben. "Der Ausstieg aus Hartz IV gelingt immer noch relativ selten", schreiben die Autoren der Studie.
Die Experten kommen darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass die von den Vermittlern ausgewählten Förderinstrumente häufig zur Lösung der Probleme von Erwerbslosen ungeeignet sind.
Die Arbeitsmarktforscher empfehlen, dass Ein-Euro-Jobs nur an solche Jobsucher vergeben werden, die schon lange keine Arbeit mehr hatten. Auch Alleinerziehende bräuchten mehr Unterstützung als bisher, so die IAB-Bilanz. Viele könnten wegen fehlender Kinderbetreuung keine Arbeit antreten.
Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat für die Hartz-IV-Reform umfassende Korrekturen gefordert. So verlangte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach die Entschärfung der Zumutbarkeitsregeln und der Sanktionen für Arbeitslose sowie die Einführung flächendeckender Mindestlöhne von zunächst 7,50 Euro pro Stunde. Die Gewerkschafterin plädiert dafür, den Betroffenen durch ein Überbrückungsgeld "die Mühen der Bedürftigkeitsprüfung und staatliche Abhängigkeiten" zu ersparen.
Durch die Hartz-Reformen würden Lohndumping und Niedrigstlöhnen Tür und Tor geöffnet, fügte Buntenbach hinzu. "Arbeitslose müssen ja praktisch jeden noch so schlecht bezahlten Job annehmen." Die Reform macht nach den Worten der Gewerkschafterin "Angst, viele Menschen arm und schafft keine Perspektiven". Buntenbach warnte vor mehr Armut und einer "Verhartzung der Gesellschaft". Schon 1,3 Millionen Beschäftigte seien zusätzlich auf Arbeitslosengeld II angewiesen, "weil ihre Löhne nicht zum Leben reichen".
- Datum 15.12.2009 - 12:44 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 25
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Meint der Satz
"In der Tendenz würden die angestrebten Ziele der Arbeitsmarktreform erreicht"
auf Deutsch so etwas wie
"Völlig gescheitert"?
...ist HartzIV doch lediglich der Versuch das in der Grundidee korrupte Paradigma der Sozialen Marktwirtschaft zu retten. Wenn das Leitmotiv schlecht ist, wird auch eine zusätzliche Trällerpfeifen das Stück nicht erfolgreich machen.
...ist HartzIV doch lediglich der Versuch das in der Grundidee korrupte Paradigma der Sozialen Marktwirtschaft zu retten. Wenn das Leitmotiv schlecht ist, wird auch eine zusätzliche Trällerpfeifen das Stück nicht erfolgreich machen.
Schön, dass das IAB genau das bestätigt, was alle längst wissen und Fachleute schon vor der Einführung von Hatz IV prognostiziert haben. Verbessern wird sich mit oder ohne Studie nichts, zu erwarten ist eher das Gegenteil.
Derlei Studien hatten schon zu Bonner Regierungszeiten keinen Einfluss auf die Politik, seit dem Umzug nach Berlin hätte man sich den Aufwand für diese Erhebung sowieso sparen können.
...ist HartzIV doch lediglich der Versuch das in der Grundidee korrupte Paradigma der Sozialen Marktwirtschaft zu retten. Wenn das Leitmotiv schlecht ist, wird auch eine zusätzliche Trällerpfeifen das Stück nicht erfolgreich machen.
"IAB: "Hartz IV" lässt Langzeitarbeitslosigkeit sinken"
Ja, es ist nur eine "Glaubensfrage"!!!
Der Staat verpulvert an Hartz IV-Empfänger Gelder für sogenannte "Umschulungen oder Weiterbildungen", die nur dem Zweck dienen, die Arbeitslosen aus der Statistik zu entfernen.
Ferner tauchen auch die 1-€-Jobber nicht mehr darin auf, aus dem gleichen Grund!
Was verschwiegen wird ist die Tatsache, dass all jene nicht aktivierten Karteileichen immer noch das gleiche Entgelt zu den gleichen restriktiven Bedingungen erhalten und dadurch wiederum keinen Anspruch auf ein Leben in Würde erhalten.
Es ist aber einfacher, einen 2-ten "Scheinarbeitsmarkt" zu verwalten als die arbeitswilligen Menschen wirklich wieder in ein neues Arbeitsverhältnis qualitativ vernünftig zu vermitteln.
Vermittlung beginnt schon bei der Qualität und der Anzahl der Bewerbungsunterlagen.
Hier setzt aber die ARGE nur auf Masse statt auf Klasse.
Die Arbeitslosen werden dazu verdonnert, monatlich 20-30 Bewerbungsbemühungen vorzulegen.
Ein völliger Irrsinn, weil sich der Arbeitslose auf Stellen bewirbt, die er so wie so nicht antreten kann, weil ihm die Voraussetzungen fehlen oder die Stellenangebote nur als "Fake" bei der ARGE oder in den Medien geschaltet wurden - zur Abschöpfung persönlicher Daten.
Sehe ich mir dann die Vorgaben bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen an, dann sind diese so dilettantisch, dass diese kein Arbeitgeber für voll nimmt:
- teamfähig
- flexibel
- einsatzbereit
u. s. w. ...
Eben: In Bochum werden sogar kurzzeitig Arbeitslose mit erlernten, qualifizierten berufen und Arbeitserfahrung darin pauschal-ohne irgendwelche Vermittlungsbenühungen von Seiten der Arbeitsagentur-in Scheiweiterbildungen für einen Klüngel gesteckt.Sogenannte Feststellungsmassnahmen-so erging es einem jungen Trockenbaumonteur,nachdem sein Chef floh ohne Löhne zu zahlen (Pleite)
Eine neue Art, Transfergelder abzuzocken von Steurzahlern/innen...für "etwas angelernte Floristik, etwas scheissen"-obwohl es offenen stellen im Trockenbau gibt, wurde dieser junge mann sofort genötigt, eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, um in ein Bochumer Institut zu gehen, wo diese "Feststellungsmassnahmen" pauschal an den abgeschobeben, weitergereichten Arbeitslosen sstattfinden.
Auch, wenn es offene Stellen im qualifizierten, erlernten Beruf gibt-ein Skandal-gegen den Arbeitsmarkt kämpft dieser Klüngel. Die Mitarbeiter/innen in den ARGEN-die ihre Klienten dazu nötigen-gegen Vertragsfreiheit im Grundgesetz: "Entweder Sie unterschreiben dies, gehen zur Feststellungamassnahme, oder wir sanktionieren Sie "-rühmen sich sogar-so Auskunft-wörtlich: "Wir schicken ebben alle unsere klienten zum Institut, zu meinen Freundinnen dort"-So der Wortlaut meiner ehemaligen Sachbearbeiterin in der ARGE Bochum.Klüngel bekämpft die Arbeitslosen, missbraucht sie-verschwendet millionen Transfergelder-bekämpft Wirtschaft.Alles mit Steuergeldern, nur für deren alleinige Interessen-
Eben: In Bochum werden sogar kurzzeitig Arbeitslose mit erlernten, qualifizierten berufen und Arbeitserfahrung darin pauschal-ohne irgendwelche Vermittlungsbenühungen von Seiten der Arbeitsagentur-in Scheiweiterbildungen für einen Klüngel gesteckt.Sogenannte Feststellungsmassnahmen-so erging es einem jungen Trockenbaumonteur,nachdem sein Chef floh ohne Löhne zu zahlen (Pleite)
Eine neue Art, Transfergelder abzuzocken von Steurzahlern/innen...für "etwas angelernte Floristik, etwas scheissen"-obwohl es offenen stellen im Trockenbau gibt, wurde dieser junge mann sofort genötigt, eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, um in ein Bochumer Institut zu gehen, wo diese "Feststellungsmassnahmen" pauschal an den abgeschobeben, weitergereichten Arbeitslosen sstattfinden.
Auch, wenn es offene Stellen im qualifizierten, erlernten Beruf gibt-ein Skandal-gegen den Arbeitsmarkt kämpft dieser Klüngel. Die Mitarbeiter/innen in den ARGEN-die ihre Klienten dazu nötigen-gegen Vertragsfreiheit im Grundgesetz: "Entweder Sie unterschreiben dies, gehen zur Feststellungamassnahme, oder wir sanktionieren Sie "-rühmen sich sogar-so Auskunft-wörtlich: "Wir schicken ebben alle unsere klienten zum Institut, zu meinen Freundinnen dort"-So der Wortlaut meiner ehemaligen Sachbearbeiterin in der ARGE Bochum.Klüngel bekämpft die Arbeitslosen, missbraucht sie-verschwendet millionen Transfergelder-bekämpft Wirtschaft.Alles mit Steuergeldern, nur für deren alleinige Interessen-
Die System-immanente Dynamik zwingt solche Verhältnisse geradezu herbei. Sonst hätten wir längst Mindestlohn.
Die Schere zwischen Arm und Reich führt zu amerikanischen Verhältnissen, wo sich immer mehr Reiche Dienstpersonal leisten können. Das scheint mir auch das Bestreben der Oberschicht bei uns zu sein. Ansonsten hätte man längst durch mehr Bildung dafür gesorgt, daß die Menschen gebildeter und dadurch auch mehr berufliche Möglichkeiten haben.
Schröder & Co haben Hartz für als Abschreckung eingeführt, damit die noch arbeitende Bevölkerung spurt. Niedriglöhne etc.
Wer nicht spurt, landet in der Gosse, basta. Das war und ist Sinn von Hartz VI. Wir hatten nie so viel Ungerechtigkeit wie bei Schröder und den Grünen.
Schröder & Co haben Hartz für als Abschreckung eingeführt, damit die noch arbeitende Bevölkerung spurt. Niedriglöhne etc.
Wer nicht spurt, landet in der Gosse, basta. Das war und ist Sinn von Hartz VI. Wir hatten nie so viel Ungerechtigkeit wie bei Schröder und den Grünen.
Im Arb.2 sind die Gesetzgebungen nicht so gegeben wie bei Arb.1, Um einen Neu anfang aus Arb.2 zu wagen heist Hals und Kopf zu riskieren das heist wer wagt kann noch tiefer rutschen. Würden die Fördetungen und Mittel angepasst gebe es genug Motivation zur handlung. Auserdem wurde Festgestellt das die zusammenlegung von Arbeitslosen und Sozialhilfe Verfassungswiedrig ist.
ist doch bekannt, dass diese üppigen Sozialtransfer eine Unterschicht manifestieren. Wir braucehn öffentliche Güter, von denen besonders die Kinder profitieren werden. Papas LCD 40"er hilft nichts, aber eine gute Schule und gute Bibliotheken schon eher. Man erkauft sich "inneren Frieden", erreicht aber nichts. Es kostet viel und führt zu schlimmeren Verhältnissen.
Mittelfristig bricht Deutschland sowieso die Zahler all dieser Transfers weg. Dann wird auch hier ein umdenken beginnen. Viel zu spät wie eh und je.
Erst wenn sich in den Straßen der Unterschichtviertel die ausgemergelten Leichen der verhungerten und erfrorenen (*onanier*) Hartz-IV-Loser türmen, erst dann geht es uns allen wieder gut!
Uärrrrrglllll!!!!
[Anmerkung: Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche und niveauvolle Diskussion. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
Erst wenn sich in den Straßen der Unterschichtviertel die ausgemergelten Leichen der verhungerten und erfrorenen (*onanier*) Hartz-IV-Loser türmen, erst dann geht es uns allen wieder gut!
Uärrrrrglllll!!!!
[Anmerkung: Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche und niveauvolle Diskussion. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
Nach dieser Studie gibt es nur eine Möglichkeit: Weg mit HartzIV, sofortige bedingungslose Grundsicherung in Höhe von mind. 1.000,00 Euro pro Kopf (auch für Kinder).
Ich halte ja auch sehr viel von einem bedingungslosen Grundeinkommen. Aber 1000 Euro pro Kopf auch fuer Kinder? Das ist aberwitzig. Eine Grundsicherung soll eine bedingungslose Basisversorgung mit Wohnung,Nahrung, Kleidung und ein wenig fuer Kultur/Soziales gewaehrleisten - nach Ihrem Modell bekaeme eine Familie mit 3 Kindern 5000 Euro im Monat - wer soll das denn bitte erwirtschaften? Ausserdem wuerde es zu einer Hyperinflation fuehren und schon nach kurzer Zeit waere das Geld nichts mehr wert.
700 Euro fuer erwachsene und 300 Euro pro Kind halte ich als Basisversorgung fuer ausreichend - und das waere auch noch finanzierbar, betragen die Sozialtransfers inclusive Verwaltungsapparat doch bereicts jetzt ca 650 Euro pro Bundesbuerger.
Ich halte ja auch sehr viel von einem bedingungslosen Grundeinkommen. Aber 1000 Euro pro Kopf auch fuer Kinder? Das ist aberwitzig. Eine Grundsicherung soll eine bedingungslose Basisversorgung mit Wohnung,Nahrung, Kleidung und ein wenig fuer Kultur/Soziales gewaehrleisten - nach Ihrem Modell bekaeme eine Familie mit 3 Kindern 5000 Euro im Monat - wer soll das denn bitte erwirtschaften? Ausserdem wuerde es zu einer Hyperinflation fuehren und schon nach kurzer Zeit waere das Geld nichts mehr wert.
700 Euro fuer erwachsene und 300 Euro pro Kind halte ich als Basisversorgung fuer ausreichend - und das waere auch noch finanzierbar, betragen die Sozialtransfers inclusive Verwaltungsapparat doch bereicts jetzt ca 650 Euro pro Bundesbuerger.
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