Klimagipfel Das klägliche Ende einer großen Hoffnung

Die Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz in Kopenhagen ist ein Desaster. Die Hoffnung von Millionen wird bitter enttäuscht.

Gipfel der Schande: An Kopenhagen werden sich Umweltschützer und Klima-Aktivisten nicht gerne erinnern

Gipfel der Schande: An Kopenhagen werden sich Umweltschützer und Klima-Aktivisten nicht gerne erinnern

Die politische Abschlusserklärung, die das Plenum der Weltklimakonferenz am Samstagmorgen in Kopenhagen "zur Kenntnis" nahm, ist eine einzige große Enttäuschung. Weder enthält der "Copenhagen Accord" das verbindliche Ziel, den weltweiten Kohlendioxidausstoß bis 2050 zu halbieren, noch verpflichten sich die Staaten, alles zu versuchen, um den weltweiten Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen. Das strengere Ziel einer maximalen Erwärmung von 1,5 Grad wird gar nicht mehr genannt. Auch das ursprüngliche Vorhaben, im Laufe des Jahres 2010 auf weiteren Klimagipfeln ein verbindliches Abkommen zu beschließen, wurde gestrichen.

Windelweiche Willensbekundungen statt harter Verpflichtungen: Diese Erklärung ist praktisch wertlos. Daran ändern die Finanzzusagen der reichen Staaten an die Entwicklungsländer ebensowenig etwas wie das Vorhaben, die Erfüllung nationaler Klimaschutzpflichten künftig von internationalen Gremien prüfen zu lassen.

Wie konnte ein Gipfel, der mit so großen Hoffnungen verbunden war, der trotz berechtigter Skepsis Zigtausende nach Kopenhagen lockte, im Einsatz für ein wegweisendes Klimaschutzabkommen nach Kopenhagen, so kläglich enden? Bis zuletzt hatten Beobachter auf einen Durchbruch gehofft. Wenn 130 Staats- und Regierungschefs sich träfen, um über die Erderwärmung zu beraten, könnten sie nicht mit leeren Händen nach Hause fliegen, hieß es.

Die mächtigsten Staatenlenker aber reisten schon früh ab. Einige, wie Angela Merkel, Barack Obama, Nicolas Sarkozy oder José Manuel Barroso, gestanden ihre Enttäuschung über das Erreichte sogar öffentlich ein. Immerhin aber sei der "Copenhagen Accord" besser als ein komplettes Scheitern der Verhandlungen, verteidigte sich die Bundeskanzlerin.

Das mag sein. Dennoch ist es kein Wunder, dass Entwicklungsländer wie Tuvalu, Bolivien oder der Sudan sich jetzt verschaukelt fühlen und lautstark gegen die Abschlusserklärung protestierten. Für die Menschen in diesen Ländern geht es angesichts des Klimawandels ums Überleben. Doch weder wurden ihre Vertreter mit in die Erstellung des Abschlussdokuments einbezogen, noch entsprechen die Vereinbarungen des "Copenhagen Accords" ihren Interessen. Es ist verständlich, dass sie lange überlegten, die Konferenz platzen zu lassen.

Angesichts eines Klimawandels, der schneller fortschreitet als bislang gedacht, wäre entschlossenes Handeln nötig gewesen. Zumal das Kyoto-Protokoll in drei Jahren ausläuft. Zwar scheint die Zeit bis Dezember 2012 noch lang, doch es ist eine langwierige Angelegenheit, ein Nachfolgeabkommen in die Praxis umzusetzen.Auch deshalb war einmal vereinbart worden, ein solches Abhkommen in Kopenhagen zu verabschieden, möglichst verbindlich und versehen mit konkreten Zielen. Konkret ist in der Kopenhagener Erklärung nichts – der Klimagipfel endet in einem Desaster.

 
Leser-Kommentare
  1. Wir nehmen zur Kenntnis, dass die Kopenhagener Konferenz eine politische Erklärung immerhin "zur Kenntnis genommen" hat...

  2. "Wie konnte ein Gipfel, der mit so großen Hoffnungen verbunden war, der trotz berechtigter Skepsis Zigtausende nach Kopenhagen lockte, im Einsatz für ein wegweisendes Klimaschutzabkommen nach Kopenhagen, so kläglich enden? Bis zuletzt hatten Beobachter auf einen Durchbruch gehofft."

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    • lpzig
    • 19.12.2009 um 11:25 Uhr

    dass man sich auf die europaeischen Ziele einigen sollte?

    Wer denn? Die Europaer.

    Vor Jahrzehnten dachten die Amerikaner, dass die Europaer sie immer unterstuetzen wuerden. Wegen der Zusammenarbeit in der Interesse Deutschland's nach dem 2ten Weltkrieg. Aber schon Reagan hatte man das abgewoehnt.

    Die Europaer, die Deutschen mehr als alle anderen, heutzutage erwarten immer noch, dass man sich auf Washington doch am Ende verlassen kann. Schroeder und deVillepin haben das jedoch voellig unmoeglich gemacht. Man sollte sich daran gewoehnen, dass Amerika wie China wie alle andere in der Welt sich selbstaendig gemacht haben.

    Die Zeit der "UN" (und wohl bald auch NATO)ist vorbei. Was nicht heisst, dass man sich immer in die Haare fahren soll. (Wenn man versteht wie Schroeder die Welt veraenderte, warum ein Platz im Sicherheitsrat doch vielleicht deshalb eines Tages moeglich wird.)

    Aber man muss auch anfangen zu verstehen, dass sich beinah 200 Unterhaendler kaum einigen koennen auf mehr als die unwichtigsten 5 oder 10% eines Thema. Oder? Wie war das in Europa ehe die EU zu Stande kam?

    "Maedchen"? Wie soll man das verstehen. Realitaet. Ist das nicht besser?

    Ja, die Kleinteile der Welt werden sich verbinden. Wer mit wem, das ist eine andere Sache. Eins ist wohl sicher. Die Atlantik Bruecke bleibt gesprengt. Die Interssen haben sich geaendert.

    • lpzig
    • 19.12.2009 um 11:26 Uhr

    dass man sich auf die europaeischen Ziele einigen sollte?

    Wer denn? Die Europaer.

    Vor Jahrzehnten dachten die Amerikaner, dass die Europaer sie immer unterstuetzen wuerden. Wegen der Zusammenarbeit in der Interesse Deutschland's nach dem 2ten Weltkrieg. Aber schon Reagan hatte man das abgewoehnt.

    Die Europaer, die Deutschen mehr als alle anderen, heutzutage erwarten immer noch, dass man sich auf Washington doch am Ende verlassen kann. Schroeder und deVillepin haben das jedoch voellig unmoeglich gemacht. Man sollte sich daran gewoehnen, dass Amerika wie China wie alle andere in der Welt sich selbstaendig gemacht haben.

    Die Zeit der "UN" (und wohl bald auch NATO)ist vorbei. Was nicht heisst, dass man sich immer in die Haare fahren soll. (Wenn man versteht wie Schroeder die Welt veraenderte, warum ein Platz im Sicherheitsrat doch vielleicht deshalb eines Tages moeglich wird.)

    Aber man muss auch anfangen zu verstehen, dass sich beinah 200 Unterhaendler kaum einigen koennen auf mehr als die unwichtigsten 5 oder 10% eines Thema. Oder? Wie war das in Europa ehe die EU zu Stande kam?

    "Maedchen"? Wie soll man das verstehen. Realitaet. Ist das nicht besser?

    Ja, die Kleinteile der Welt werden sich verbinden. Wer mit wem, das ist eine andere Sache. Eins ist wohl sicher. Die Atlantik Bruecke bleibt gesprengt. Die Interssen haben sich geaendert.

    • lpzig
    • 19.12.2009 um 11:25 Uhr

    dass man sich auf die europaeischen Ziele einigen sollte?

    Wer denn? Die Europaer.

    Vor Jahrzehnten dachten die Amerikaner, dass die Europaer sie immer unterstuetzen wuerden. Wegen der Zusammenarbeit in der Interesse Deutschland's nach dem 2ten Weltkrieg. Aber schon Reagan hatte man das abgewoehnt.

    Die Europaer, die Deutschen mehr als alle anderen, heutzutage erwarten immer noch, dass man sich auf Washington doch am Ende verlassen kann. Schroeder und deVillepin haben das jedoch voellig unmoeglich gemacht. Man sollte sich daran gewoehnen, dass Amerika wie China wie alle andere in der Welt sich selbstaendig gemacht haben.

    Die Zeit der "UN" (und wohl bald auch NATO)ist vorbei. Was nicht heisst, dass man sich immer in die Haare fahren soll. (Wenn man versteht wie Schroeder die Welt veraenderte, warum ein Platz im Sicherheitsrat doch vielleicht deshalb eines Tages moeglich wird.)

    Aber man muss auch anfangen zu verstehen, dass sich beinah 200 Unterhaendler kaum einigen koennen auf mehr als die unwichtigsten 5 oder 10% eines Thema. Oder? Wie war das in Europa ehe die EU zu Stande kam?

    "Maedchen"? Wie soll man das verstehen. Realitaet. Ist das nicht besser?

    Ja, die Kleinteile der Welt werden sich verbinden. Wer mit wem, das ist eine andere Sache. Eins ist wohl sicher. Die Atlantik Bruecke bleibt gesprengt. Die Interssen haben sich geaendert.

    • lpzig
    • 19.12.2009 um 11:26 Uhr

    dass man sich auf die europaeischen Ziele einigen sollte?

    Wer denn? Die Europaer.

    Vor Jahrzehnten dachten die Amerikaner, dass die Europaer sie immer unterstuetzen wuerden. Wegen der Zusammenarbeit in der Interesse Deutschland's nach dem 2ten Weltkrieg. Aber schon Reagan hatte man das abgewoehnt.

    Die Europaer, die Deutschen mehr als alle anderen, heutzutage erwarten immer noch, dass man sich auf Washington doch am Ende verlassen kann. Schroeder und deVillepin haben das jedoch voellig unmoeglich gemacht. Man sollte sich daran gewoehnen, dass Amerika wie China wie alle andere in der Welt sich selbstaendig gemacht haben.

    Die Zeit der "UN" (und wohl bald auch NATO)ist vorbei. Was nicht heisst, dass man sich immer in die Haare fahren soll. (Wenn man versteht wie Schroeder die Welt veraenderte, warum ein Platz im Sicherheitsrat doch vielleicht deshalb eines Tages moeglich wird.)

    Aber man muss auch anfangen zu verstehen, dass sich beinah 200 Unterhaendler kaum einigen koennen auf mehr als die unwichtigsten 5 oder 10% eines Thema. Oder? Wie war das in Europa ehe die EU zu Stande kam?

    "Maedchen"? Wie soll man das verstehen. Realitaet. Ist das nicht besser?

    Ja, die Kleinteile der Welt werden sich verbinden. Wer mit wem, das ist eine andere Sache. Eins ist wohl sicher. Die Atlantik Bruecke bleibt gesprengt. Die Interssen haben sich geaendert.

  3. "Windelweiche Willensbekundungen statt harter Verpflichtungen: Diese Erklärung ist praktisch wertlos."

    Wer hätte das gedacht ? Unsere Bundeskanzlerin, ehemalige Bundesumweltministerin, hat hier vermutlich in aller Entschlossenheit an diesem wegweisenden Dokument mitgewirkt.

    Das ganze "Spiel" erinnert an die deutsche Politik der schwarz-rot-gelben Koalitionen unter Führung der Aussitz-Kanzlerin...

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    • ribera
    • 19.12.2009 um 15:10 Uhr

    Wenn es morgen stürmt, dann ist es auch Merkels Schuld.

    Auch ich bin der Meinung, dass die Ergebnisse der Klima-Konferenz in Kopenhagen, sehr stark der erfolglosen Strategie unserer Bundeskanzlerin ähneln. Ist sie ncht als "Klima-Kanzlerin" angetreten? Und was ist davon geblieben! Da gibt es auch Parallen zu Barack Obama, der der Weltgemeinsdchaft auch sehr viel verspricht - aber wenig davon realisiert. Und ist es mit dem Geschachere mit den Bundesländern in Verbindung mit dem "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" (was für ein merkwürdiges Konstrukt!) nicht ähnlich wie in Kopenhagen?

    Herzliche Grüsse

    Klaus Metzger
    HILDESHEIM
    www.twitter.com/klmmetzger

    • ribera
    • 19.12.2009 um 15:10 Uhr

    Wenn es morgen stürmt, dann ist es auch Merkels Schuld.

    Auch ich bin der Meinung, dass die Ergebnisse der Klima-Konferenz in Kopenhagen, sehr stark der erfolglosen Strategie unserer Bundeskanzlerin ähneln. Ist sie ncht als "Klima-Kanzlerin" angetreten? Und was ist davon geblieben! Da gibt es auch Parallen zu Barack Obama, der der Weltgemeinsdchaft auch sehr viel verspricht - aber wenig davon realisiert. Und ist es mit dem Geschachere mit den Bundesländern in Verbindung mit dem "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" (was für ein merkwürdiges Konstrukt!) nicht ähnlich wie in Kopenhagen?

    Herzliche Grüsse

    Klaus Metzger
    HILDESHEIM
    www.twitter.com/klmmetzger

  4. Dank der völlig unverdienten Gnade Gottes konnte die Desindustrialisierung Deutschlands noch einmal verhindert werden. Wir sollten Dankprozessionen veranstalten. Aber ich fürchte, es ist zu kalt dazu.

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    Wer auf die Gnade Gottes wartet, hat wohl nicht verstanden, dass die einzige Freiheit des Menschen in grundlegender (kollektiver) Einsicht und daraus resultierendem Handeln liegt.

    sind verboten in der Klimadiskussion ???
    Deindustrialisierung ist verhindert worden ???? was für einer Sekte gehören Sie an ???

    Ach, die ewige Laier von der Klimalüge verbunden mit Climategate. Was für ein Armutszeugnis. Lieber festhalten an veralteten Industrien, die die Umwelt schädigen, statt neue Technologien schaffen. Wissen Sie, wie Wachstum entsteht? Durch Technologiewechsel und Weiterentwicklung. Nicht, indem weiterhin Kohlekraftwerke, Autos mit Verbrennungsmotoren und diese ganzen Industrieantiquariate baut. Brauchen Sie Beweise? Schauen Sie sich an, wie in der Vergangenheit Wachstum entstand. Sicher nicht durch Dreck, Abfall und Schmutz.

    Mein Gott (auf den darf sich hier ja offenkundig jeder berufen), wird auf dieser Kommentarseite eigentlich jeder noch so dümmliche und ignorante Kommentar veröffentlicht? Oder will der Verfasser gerade den Beweis antreten, dass die Gefahren, die man nicht als unmittelbaren Schmerz empfindet, über den am Kurzfristigen orientierten menschlichen Horizont hinausgehen?
    Evident ist wohl, dass dieser Gipfel mit seinen Folgen wieder einmal die Ärmsten treffen wird, von "Deindustrialisierung" unsererseits kann hingegen wohl kaum die Rede sein, ganz im Gegenteil: Man wird sich einig sein dürfen, dass neue Technologien (Solar, Wind, Geothermie)und ein finanziell geförderter Schutz der Wälder in der sog. "Dritten Welt" auch neue Arbeitsplätze schaffen können. Stattdessen dürfen sich nun die Industriedinosaurier freuen.
    Die vorgeschlagene Dankprozession gehört so gesehen wohl zu einem atavistischen Totenkult.

    Mein Gott (auf den darf sich hier ja offenkundig jeder berufen), wird auf dieser Kommentarseite eigentlich jeder noch so dümmliche und ignorante Kommentar veröffentlicht? Oder will der Verfasser gerade den Beweis antreten, dass die Gefahren, die man nicht als unmittelbaren Schmerz empfindet, über den am Kurzfristigen orientierten menschlichen Horizont hinausgehen?
    Evident ist wohl, dass dieser Gipfel mit seinen Folgen wieder einmal die Ärmsten treffen wird, von "Deindustrialisierung" unsererseits kann hingegen wohl kaum die Rede sein, ganz im Gegenteil: Man wird sich einig sein dürfen, dass neue Technologien (Solar, Wind, Geothermie)und ein finanziell geförderter Schutz der Wälder in der sog. "Dritten Welt" auch neue Arbeitsplätze schaffen können. Stattdessen dürfen sich nun die Industriedinosaurier freuen.
    Die vorgeschlagene Dankprozession gehört so gesehen wohl zu einem atavistischen Totenkult.

    • Lyaran
    • 19.12.2009 um 15:42 Uhr

    Wer als Ergebnis eine Deindustrialisierung erwartet hat sollte sowieso mal seine Informationsquellen prüfen. Diese kommt höchstens dann wenn die Ressourcen knapp werden und eine unvorbereitete Gesellschaft trifft welche keine Alternative hat. Gut gemacht! Oder haben sie Kenntnis bezüglich des Herbeizauberns von Kohlenwasserstoffen die sie uns mitteilen wollen?

    genau die richtige Antwort auf die in der ZEIT betriebene Klima-Panik

    • Kometa
    • 19.12.2009 um 18:14 Uhr

    Zur Meinung des Gott- und Seligkeits-Berechtigten:

    "Dank der völlig unverdienten Gnade Gottes konnte die Desindustrialisierung Deutschlands noch einmal verhindert werden. Wir sollten Dankprozessionen veranstalten. Aber ich fürchte, es ist zu kalt dazu."

    Der Ewige Herr und - zur Note verpflichtet:) alle Götter der Urgnaden könnten diese elenden Protestler und Klimaidioten von der Erde hinwegvertreiben, durch Überschwemmungen, Tornandos, Meereshüpfübungen, Verwüstungen, Vulkanausbrüche... - wir werden in Demut abwarten müssen ... ob der unerforschllichen Rat- und Tatschlüsse der Dei naturae und ihrer Propheten !

    • Kometa
    • 19.12.2009 um 18:15 Uhr

    Zur Meinung des Gott- und Seligkeits-Berechtigten:

    "Dank der völlig unverdienten Gnade Gottes konnte die Desindustrialisierung Deutschlands noch einmal verhindert werden. Wir sollten Dankprozessionen veranstalten. Aber ich fürchte, es ist zu kalt dazu."

    Der Ewige Herr und - zur Note verpflichtet:) alle Götter der Urgnaden könnten diese elenden Protestler und Klimaidioten von der Erde hinwegvertreiben, durch Überschwemmungen, Tornandos, Meereshüpfübungen, Verwüstungen, Vulkanausbrüche... - wir werden in Demut abwarten müssen ... ob der unerforschllichen Rat- und Tatschlüsse der Deorum naturae und ihrer Propheten !

    • Kometa
    • 19.12.2009 um 18:15 Uhr

    Zur Meinung des Gott- und Seligkeits-Berechtigten:

    "Dank der völlig unverdienten Gnade Gottes konnte die Desindustrialisierung Deutschlands noch einmal verhindert werden. Wir sollten Dankprozessionen veranstalten. Aber ich fürchte, es ist zu kalt dazu."

    Der Ewige Herr und - zur Note verpflichtet:) alle Götter der Urgnaden könnten diese elenden Protestler und Klimaidioten von der Erde hinwegvertreiben, durch Überschwemmungen, Tornandos, Meereshüpfübungen, Verwüstungen, Vulkanausbrüche... - wir werden in Demut abwarten müssen ... ob der unerforschllichen Rat- und Tatschlüsse der Deorum naturae und ihrer Propheten !

    Sie haben Recht, bei der Kälte locken sie keinen Hund hinter dem Ofen vor. Aber bei dem Thema ist das denke ich auch nicht mehr notwendig. Zum Glück.

    Wo hat man Sie denn ausgegraben? Solch fossiles Gedankengut ist genau der Grund, warum Industrien scheitern. Wer den Stillstand forciert, hat schon längst den Rückwärtsgang eingelegt. Hätte die CDU in den Neunzigern nicht durch das Erneuerbare Energien Gesetz den Grundstein fuer Windkraft und Solarenergie in Deutschland gelegt, wir hätten diese Industrie verpasst. Heute verkaufen wir sie in alle Welt.
    Was hat das mit Deindustrialisierung zu tun?

    Wer auf die Gnade Gottes wartet, hat wohl nicht verstanden, dass die einzige Freiheit des Menschen in grundlegender (kollektiver) Einsicht und daraus resultierendem Handeln liegt.

    sind verboten in der Klimadiskussion ???
    Deindustrialisierung ist verhindert worden ???? was für einer Sekte gehören Sie an ???

    Ach, die ewige Laier von der Klimalüge verbunden mit Climategate. Was für ein Armutszeugnis. Lieber festhalten an veralteten Industrien, die die Umwelt schädigen, statt neue Technologien schaffen. Wissen Sie, wie Wachstum entsteht? Durch Technologiewechsel und Weiterentwicklung. Nicht, indem weiterhin Kohlekraftwerke, Autos mit Verbrennungsmotoren und diese ganzen Industrieantiquariate baut. Brauchen Sie Beweise? Schauen Sie sich an, wie in der Vergangenheit Wachstum entstand. Sicher nicht durch Dreck, Abfall und Schmutz.

    Mein Gott (auf den darf sich hier ja offenkundig jeder berufen), wird auf dieser Kommentarseite eigentlich jeder noch so dümmliche und ignorante Kommentar veröffentlicht? Oder will der Verfasser gerade den Beweis antreten, dass die Gefahren, die man nicht als unmittelbaren Schmerz empfindet, über den am Kurzfristigen orientierten menschlichen Horizont hinausgehen?
    Evident ist wohl, dass dieser Gipfel mit seinen Folgen wieder einmal die Ärmsten treffen wird, von "Deindustrialisierung" unsererseits kann hingegen wohl kaum die Rede sein, ganz im Gegenteil: Man wird sich einig sein dürfen, dass neue Technologien (Solar, Wind, Geothermie)und ein finanziell geförderter Schutz der Wälder in der sog. "Dritten Welt" auch neue Arbeitsplätze schaffen können. Stattdessen dürfen sich nun die Industriedinosaurier freuen.
    Die vorgeschlagene Dankprozession gehört so gesehen wohl zu einem atavistischen Totenkult.

    Mein Gott (auf den darf sich hier ja offenkundig jeder berufen), wird auf dieser Kommentarseite eigentlich jeder noch so dümmliche und ignorante Kommentar veröffentlicht? Oder will der Verfasser gerade den Beweis antreten, dass die Gefahren, die man nicht als unmittelbaren Schmerz empfindet, über den am Kurzfristigen orientierten menschlichen Horizont hinausgehen?
    Evident ist wohl, dass dieser Gipfel mit seinen Folgen wieder einmal die Ärmsten treffen wird, von "Deindustrialisierung" unsererseits kann hingegen wohl kaum die Rede sein, ganz im Gegenteil: Man wird sich einig sein dürfen, dass neue Technologien (Solar, Wind, Geothermie)und ein finanziell geförderter Schutz der Wälder in der sog. "Dritten Welt" auch neue Arbeitsplätze schaffen können. Stattdessen dürfen sich nun die Industriedinosaurier freuen.
    Die vorgeschlagene Dankprozession gehört so gesehen wohl zu einem atavistischen Totenkult.

    • Lyaran
    • 19.12.2009 um 15:42 Uhr

    Wer als Ergebnis eine Deindustrialisierung erwartet hat sollte sowieso mal seine Informationsquellen prüfen. Diese kommt höchstens dann wenn die Ressourcen knapp werden und eine unvorbereitete Gesellschaft trifft welche keine Alternative hat. Gut gemacht! Oder haben sie Kenntnis bezüglich des Herbeizauberns von Kohlenwasserstoffen die sie uns mitteilen wollen?

    genau die richtige Antwort auf die in der ZEIT betriebene Klima-Panik

    • Kometa
    • 19.12.2009 um 18:14 Uhr

    Zur Meinung des Gott- und Seligkeits-Berechtigten:

    "Dank der völlig unverdienten Gnade Gottes konnte die Desindustrialisierung Deutschlands noch einmal verhindert werden. Wir sollten Dankprozessionen veranstalten. Aber ich fürchte, es ist zu kalt dazu."

    Der Ewige Herr und - zur Note verpflichtet:) alle Götter der Urgnaden könnten diese elenden Protestler und Klimaidioten von der Erde hinwegvertreiben, durch Überschwemmungen, Tornandos, Meereshüpfübungen, Verwüstungen, Vulkanausbrüche... - wir werden in Demut abwarten müssen ... ob der unerforschllichen Rat- und Tatschlüsse der Dei naturae und ihrer Propheten !

    • Kometa
    • 19.12.2009 um 18:15 Uhr

    Zur Meinung des Gott- und Seligkeits-Berechtigten:

    "Dank der völlig unverdienten Gnade Gottes konnte die Desindustrialisierung Deutschlands noch einmal verhindert werden. Wir sollten Dankprozessionen veranstalten. Aber ich fürchte, es ist zu kalt dazu."

    Der Ewige Herr und - zur Note verpflichtet:) alle Götter der Urgnaden könnten diese elenden Protestler und Klimaidioten von der Erde hinwegvertreiben, durch Überschwemmungen, Tornandos, Meereshüpfübungen, Verwüstungen, Vulkanausbrüche... - wir werden in Demut abwarten müssen ... ob der unerforschllichen Rat- und Tatschlüsse der Deorum naturae und ihrer Propheten !

    • Kometa
    • 19.12.2009 um 18:15 Uhr

    Zur Meinung des Gott- und Seligkeits-Berechtigten:

    "Dank der völlig unverdienten Gnade Gottes konnte die Desindustrialisierung Deutschlands noch einmal verhindert werden. Wir sollten Dankprozessionen veranstalten. Aber ich fürchte, es ist zu kalt dazu."

    Der Ewige Herr und - zur Note verpflichtet:) alle Götter der Urgnaden könnten diese elenden Protestler und Klimaidioten von der Erde hinwegvertreiben, durch Überschwemmungen, Tornandos, Meereshüpfübungen, Verwüstungen, Vulkanausbrüche... - wir werden in Demut abwarten müssen ... ob der unerforschllichen Rat- und Tatschlüsse der Deorum naturae und ihrer Propheten !

    Sie haben Recht, bei der Kälte locken sie keinen Hund hinter dem Ofen vor. Aber bei dem Thema ist das denke ich auch nicht mehr notwendig. Zum Glück.

    Wo hat man Sie denn ausgegraben? Solch fossiles Gedankengut ist genau der Grund, warum Industrien scheitern. Wer den Stillstand forciert, hat schon längst den Rückwärtsgang eingelegt. Hätte die CDU in den Neunzigern nicht durch das Erneuerbare Energien Gesetz den Grundstein fuer Windkraft und Solarenergie in Deutschland gelegt, wir hätten diese Industrie verpasst. Heute verkaufen wir sie in alle Welt.
    Was hat das mit Deindustrialisierung zu tun?

  5. dass es überhaupt noch so viel Naivität gibt und viele Menschen mit diesem Gipfel Hoffnungen verbunden haben. Hallo?
    In Kopenhagen haben Sklaven der Wirtschaft lediglich versucht den schönen Schein zu wahren, denn Wirtschaft kennt nur quantitatives Wachstum. Im Gegenteil, für die Wirtschaft sind Umwelt und Natur ein unwillkommener Spiegel dafür, dass es kein endloses Wachstum gibt.
    Wer hat eigentlich nochmal die CO2 Emmisionsbeschränkungen der EU für Kraftfahrzeuge torpediert? War es Frankreich oder eher Italien? Furchtbar. Mein Kurzzeitgedächtnis ist völlig ausgemerkelt.

    MfG
    AoM

    • lpzig
    • 19.12.2009 um 11:25 Uhr

    dass man sich auf die europaeischen Ziele einigen sollte?

    Wer denn? Die Europaer.

    Vor Jahrzehnten dachten die Amerikaner, dass die Europaer sie immer unterstuetzen wuerden. Wegen der Zusammenarbeit in der Interesse Deutschland's nach dem 2ten Weltkrieg. Aber schon Reagan hatte man das abgewoehnt.

    Die Europaer, die Deutschen mehr als alle anderen, heutzutage erwarten immer noch, dass man sich auf Washington doch am Ende verlassen kann. Schroeder und deVillepin haben das jedoch voellig unmoeglich gemacht. Man sollte sich daran gewoehnen, dass Amerika wie China wie alle andere in der Welt sich selbstaendig gemacht haben.

    Die Zeit der "UN" (und wohl bald auch NATO)ist vorbei. Was nicht heisst, dass man sich immer in die Haare fahren soll. (Wenn man versteht wie Schroeder die Welt veraenderte, warum ein Platz im Sicherheitsrat doch vielleicht deshalb eines Tages moeglich wird.)

    Aber man muss auch anfangen zu verstehen, dass sich beinah 200 Unterhaendler kaum einigen koennen auf mehr als die unwichtigsten 5 oder 10% eines Thema. Oder? Wie war das in Europa ehe die EU zu Stande kam?

    "Maedchen"? Wie soll man das verstehen. Realitaet. Ist das nicht besser?

    Ja, die Kleinteile der Welt werden sich verbinden. Wer mit wem, das ist eine andere Sache. Eins ist wohl sicher. Die Atlantik Bruecke bleibt gesprengt. Die Interssen haben sich geaendert.

    Antwort auf "Mädchenformulierung:"
  6. [ Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/m.e. ]

    • lpzig
    • 19.12.2009 um 11:26 Uhr

    dass man sich auf die europaeischen Ziele einigen sollte?

    Wer denn? Die Europaer.

    Vor Jahrzehnten dachten die Amerikaner, dass die Europaer sie immer unterstuetzen wuerden. Wegen der Zusammenarbeit in der Interesse Deutschland's nach dem 2ten Weltkrieg. Aber schon Reagan hatte man das abgewoehnt.

    Die Europaer, die Deutschen mehr als alle anderen, heutzutage erwarten immer noch, dass man sich auf Washington doch am Ende verlassen kann. Schroeder und deVillepin haben das jedoch voellig unmoeglich gemacht. Man sollte sich daran gewoehnen, dass Amerika wie China wie alle andere in der Welt sich selbstaendig gemacht haben.

    Die Zeit der "UN" (und wohl bald auch NATO)ist vorbei. Was nicht heisst, dass man sich immer in die Haare fahren soll. (Wenn man versteht wie Schroeder die Welt veraenderte, warum ein Platz im Sicherheitsrat doch vielleicht deshalb eines Tages moeglich wird.)

    Aber man muss auch anfangen zu verstehen, dass sich beinah 200 Unterhaendler kaum einigen koennen auf mehr als die unwichtigsten 5 oder 10% eines Thema. Oder? Wie war das in Europa ehe die EU zu Stande kam?

    "Maedchen"? Wie soll man das verstehen. Realitaet. Ist das nicht besser?

    Ja, die Kleinteile der Welt werden sich verbinden. Wer mit wem, das ist eine andere Sache. Eins ist wohl sicher. Die Atlantik Bruecke bleibt gesprengt. Die Interssen haben sich geaendert.

    Antwort auf "Mädchenformulierung:"

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