Kopenhagen Die Industriestaaten pokern, der Erfolg ist in Gefahr
Die bisherigen Zusagen der Industriestaaten sind unzureichend. Sie dürften nachbessern - zum Erfolg wird der Klimagipfel deshalb nicht.
© Adrian Dennis/ AFP/ Getty Images

Saubere Energie statt Kohlenstoff: Ein Mann betrachtet ein Werbeplakat im Bella-Center in Kopenhagen, dem Ort des Klimagipfels
Die Klimakonferenz in Kopenhagen geht in ihre Schlussrunde: Mit Spannung erwarten Beobachter den ersten Entwurf eines Abschlussdokuments, das die dänische Konferenzpräsidentschaft voraussichtlich am Mittwoch Nachmittag vorlegen wird.
Gut vorangekommen sind die Verhandlungspartner bisher nicht. Bisher konnten sich die Länder weder auf ein langfristiges Klimaschutzziel einigen, noch darüber, wie stark ihre Emissionen bis zum Jahr 2020 sinken sollen. Strittig ist auch, wie hoch die Finanzhilfen der Industriestaaten an die Entwicklungsländer ausfallen werden. Auf die mehr als 100 Staats- und Regierungschefs, die von heute an in Kopenhagen eintreffen, wartet noch viel Arbeit.
Vorerst zeichnet sich ein vollkommen unzureichendes Ergebnis ab. Die Industriestaaten haben laut den Berechnungen des UN-Klimasekretariats zugesagt, ihre Emissionen bis zum Jahr 2020 um 16 bis 23 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. Der größte Emittent, die USA, ist in dieser Rechnung jedoch nicht enthalten. US-Präsident Barack Obama hat zuletzt in Aussicht gestellt, sein Land werde die Emissionen bis zum Jahr 2020 lediglich um drei Prozent reduzieren, gemessen am Jahr 1990. Rechnet man die möglichen Zusagen Amerikas hinein, fallen die Zusagen der Industriestaaten insgesamt weit geringer aus.
Dem Weltklimarat zufolge müssen die Industrieländer ihre Emissionen bis 2020 aber um 25 bis 40 Prozent vermindern, wenn die Chance erhalten bleiben soll, die Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf zwei Grad zu begrenzen. Diese 25 bis 40 Prozent stehen bereits im Aktionsplan von Bali, auf den sich die Staaten während der Klimakonferenz im Dezember 2007 einigten. Damals fiel der Startschuss für die Verhandlungen, die eigentlich in Kopenhagen zum Erfolg geführt werden sollten.
Daraus folgt, dass alle Minderungszusagen unter 25 Prozent ein Scheitern von Kopenhagen bedeuten würden. Um dieses Debakel zu vermeiden, werden die Staats- und Regierungschefs noch einmal nachlegen, heißt es in gut informierten Kreisen auf der Klimakonferenz. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll sich demnach am Rande der Feiern zum Jubiläum der deutschen Einheit am 9. November bereits mit Nicolas Sarkozy, Gordon Brown, Dimitrij Medwedjew und Hillary Clinton auf ein abgestimmtes Vorgehen geeinigt haben.
Wenn die Industrieländer am Ende tatsächlich 25 Prozent oder mehr zusichern sollten bedeutet das jedoch nicht zwangsläufig Fortschritt. Vielmehr rechnen Beobachter damit, dass zahlreiche Schlupflöcher den Wert einer numerisch anspruchsvolleren Emissionsminderungszusage mindern könnten. Fußnoten könnten den Industrieländern etwa erlauben, sich ihrer Pflichten allein oder vor allem dadurch zu entledigen, dass sie im Ausland für einen geringeren Ausstoß an Treibhausgasen sorgen. In den Industrieländern selbst würde der unvermeidliche Umbau der Wirtschaft dadurch verschoben.
- Datum 16.12.2009 - 12:28 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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es gibt keine klimakatastrophe. die menschen sind nicht in der lage klima nachhaltig zu beeinflussen. es gab grosse klimaveraenderungen auch ohne einfluss der menschen, also was soll das ganze?
nicht desto trotz muss was gegen umweltverschmutzung getan werden, aber darum geht es bei dieser panikmache nicht.
"es gibt keine klimakatastrophe."
Sie ist gerade am entstehen.
"die menschen sind nicht in der lage klima nachhaltig zu beeinflussen."
Warum nicht? Wenn wir alle unsere Atomwaffen gleichzeitig zünden würden, hätte das sicher einen sehr nachhaltigen Einfluß auf unser Klima. Warum sollte es uns dann nicht auch auf anderen Weg möglich sein, das Klima zu verändern?
"es gab grosse klimaveraenderungen auch ohne einfluss der menschen, also was soll das ganze?"
Vergangene Klimaveränderungen gingen oft mit einem Massensterben der Arten einher, als sich existierende Lebewesen auf die veränderten Lebensbedingungen einstellen mussten.
Die Menschheit wird der Klimawandel wohl nicht ausrotten, aber das heißt nicht, daß solche radikalen Änderungen unseres Ökosystems für uns nicht verdammt unangenehm werden können.
"es gibt keine klimakatastrophe."
Sie ist gerade am entstehen.
"die menschen sind nicht in der lage klima nachhaltig zu beeinflussen."
Warum nicht? Wenn wir alle unsere Atomwaffen gleichzeitig zünden würden, hätte das sicher einen sehr nachhaltigen Einfluß auf unser Klima. Warum sollte es uns dann nicht auch auf anderen Weg möglich sein, das Klima zu verändern?
"es gab grosse klimaveraenderungen auch ohne einfluss der menschen, also was soll das ganze?"
Vergangene Klimaveränderungen gingen oft mit einem Massensterben der Arten einher, als sich existierende Lebewesen auf die veränderten Lebensbedingungen einstellen mussten.
Die Menschheit wird der Klimawandel wohl nicht ausrotten, aber das heißt nicht, daß solche radikalen Änderungen unseres Ökosystems für uns nicht verdammt unangenehm werden können.
Ja, leider ist es so.
- Bei der Einführung gesellschaftlichen Fortschritts.
- Bei der Einführung des Prinzips "ein Mann eine Stimme" bei
demokratischen politischen Wahlen.
- Bei betrieblicher Mitbestimmung.
- In der Verhinderung von Betriebsräten und Gewerkschaften.
- Bei der Unterstützung des Raubbaus an der Natur und bei der
Umweltverschmutzung.
Die Party muss weitergehen. Nach uns die Sintflut.
Gott sei Dank, dass nicht alles so ticken. Dank "ein Mann eine Stimme" können wir die Reichen zumindest teilweise im Griff haben.
Die Zukunft des Planeten liegt mal wieder: In den Händen der Reichen. Also, bewegt Euch!
Die Wissenschaft versteht viele Abläufe und Zusammenhänge beim Klima überhaupt noch nicht. Wie soll man sich da als Laie ein rationales Urteil bilden? Ich weiß nicht, ob es einen gravierenden Klimawandel gibt. Ich weiß nicht, ob dieser - sofern es ihn gibt - primär vom Menschen und den CO2-Emissionen oder z.B. von der Sonnenaktivität abhängt.
Aber was ich weiß ist, dass wir Menschen riesige Mengen an CO2 und Schmutz in die Luft blasen. Außerdem weiß ich, dass es nicht fair ist, wenn wir innerhalb weniger Generationen sämtliche Rohstoffe dieser Erde ausbeuten - darunter z.B. fossile Energieträger, deren Entstehung Millionen Jahre in Anspruch genommen hat. Was ich noch weiß und insbesondere auf Afrikareisen immer wieder erlebe: Diese Erde ist einfach unglaublich schön und diese Schönheit und Vielfalt sollten wir unbedingt bewahren.
Mit diesem Wissen bin ich ganz unabhängig von Details zur Klimadiskussion für Umweltschutz und möglichst niedrige Emissionen. Das Ganze aber völlig ideologiefrei und pragmatisch. Es bringt nichts, Dinge zu verteufeln, für die uns noch die Alternativen fehlen. Wir müssen das machen, was mit der verfügbaren Technologie und den verfügbaren finanziellen Mitteln das meiste bringt.
"es gibt keine klimakatastrophe."
Sie ist gerade am entstehen.
"die menschen sind nicht in der lage klima nachhaltig zu beeinflussen."
Warum nicht? Wenn wir alle unsere Atomwaffen gleichzeitig zünden würden, hätte das sicher einen sehr nachhaltigen Einfluß auf unser Klima. Warum sollte es uns dann nicht auch auf anderen Weg möglich sein, das Klima zu verändern?
"es gab grosse klimaveraenderungen auch ohne einfluss der menschen, also was soll das ganze?"
Vergangene Klimaveränderungen gingen oft mit einem Massensterben der Arten einher, als sich existierende Lebewesen auf die veränderten Lebensbedingungen einstellen mussten.
Die Menschheit wird der Klimawandel wohl nicht ausrotten, aber das heißt nicht, daß solche radikalen Änderungen unseres Ökosystems für uns nicht verdammt unangenehm werden können.
Es ist doch eigentlich auch verdammt egal OB es einen Klimawandel tatsächlich gibt. Es ist zwar ein ziemlich gesicherter Fakt, dass der menschliche Einfluss auf die Erwärmung stärker ist als der natürliche. Aber auch sonst: Sobald China, Indien oder Afrika in breitem Maße am Wohlstand partizipieren wollen MUSS es saubere und moderne Technologien geben. Wegen den Rohstoffen, dem Smog, dem Gestank usw. usf.
reich zu bezeichnen, die der Vorfasser meint, würde ich mal als "manische Abwehr" bezeichnen.
Wahrscheinlich leidet er, genauso an kleinen grünen Männchen, die in seinen gyralen Windungen herumtollen, wie Herr Bsirske, der meint, 5% mehr pro Jahr sollte es schon sein, für die selbstreferenziellen Bundestruppen.
sie haben recht, wenn sie sagen, dass klimawanderung schlecht fuer die arten sein koennte. Aber die frage ist, ob der mensch ueberhaupt in der lage ist das klima "einzufrieren" wie sie gerade ist. kann der mensch das klima beinfluessen?
es gibt heute ueberhaupt keine anzeichen fuer eine klimaaenderung, die durch die menschheit verursacht wurde. ganz davon zu schweigen, dass seit 10 jahren die durchschnittswelttemeratur sinkt.
>Die bisherigen Zusagen der Industriestaaten sind unzureichend.
Angesichts der aktuellen Tatsachen immer noch völlig zu hoch!
Seit einer Dekade sinkt die Durchschnittstemperatur wieder ab.
Die Klimaapologeten wissen nicht warum, da ihre "tollen Modelle" dieses nicht erklären können.
Denn der CO2-Gehalt war ja weiter angestiegen?
Dafür werden bisherige Manipulation usw. der Klimainstitute ruchbar: Climagate.
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