Klimakonferenz in Kopenhagen Die Gerechtigkeitsfrage wird ausgeblendetSeite 2/2

Die Einigkeit über die Ursachen des Klimawandels, sein Ausmaß, seine voraussichtliche Entwicklung und notwendige Gegenmaßnahmen war auf internationaler Ebene noch nie so groß wie heute. Vielleicht ist gerade deshalb das Pokerspiel um die Zugeständnisse, die jedes Land dafür zu machen bereit ist, so hart. Dabei ist gerade diese Sichtweise auf die Klimaverhandlungen fatal: es geht nicht um ein politisches Machtspiel, in dem derjenige gewinnt, der den größten Vorteil bei geringster Eigenleistung herausgeholt hat.

Realistisch sind Verhandler, die erkennen, welche Bedeutung ökonomische und politische Ungleichheit zwischen den verhandelnden Ländern spielt, dies konstruktiv in ihre Strategien einbeziehen und ein Angebot entwickeln, das eine gemeinsame Zukunft sichert. Nicht im Sinne von Zugeständnissen, sondern von gemeinsamen Investitionen.

Dr. Imme Scholz ist Stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) zählt weltweit zu den führenden Forschungsinstituten und Thinktanks zu Fragen globaler Entwicklung und internationaler Entwicklungspolitik. Das DIE berät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

 
Leser-Kommentare
  1. Wann kapiert ihr Medien endlich mal, dass es Klimawandel und Armut nicht gibt?
    Herzlichst ihre Julia09

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    Zitat:

    "1. Oh Gott!

    Wann kapiert ihr Medien endlich mal, dass es Klimawandel und Armut nicht gibt?
    Herzlichst ihre Julia09"
    =====

    Warum wollen Sie mir Sichtweisen unterschieben, die ich nicht habe?

    Menschen, die anderen Sichtweisen unterschieben wollen, die diese nicht haben, sind meist primitive Zeitgenossen ohne Ethik und Moral. Oft kommt auch noch ideologische Fanatisierung und geminderte kognitive Leistungsfähigkeit dazu.

    Wer der Meinung ist, dass es keine Anzeichen für eine vom Menschen gemachte Klimakatastrophe mit apokalyptischen Folgen für die Menschheit gibt, der stellt doch Klimawandel nicht in Frage. Den hat es immer gegeben. Nur ist das kein neues Problem für die Menschheit, die das auch in der Vergangenheit hat lösen können.

    Mit der Unterstellung der Leugnung von Armut verlassen Sie dann vollkommen den Boden der Redlichkeit.

    Nur hat Entwicklungshilfe und Bekämpfung von Armut mit irgendwelchen klimaapokalyptischen Visionen herzlich wenig zu tun.

    Wer Armut mit (Klima-)Ablass- Zahlungen an die 3. Welt meint bekämpfen zu können, die dann in korrupten Taschen versickern und für neue Autos und Privatjets für die jeweiligen Herrschercliquen ausgegeben werden, der offenbart nur seine Naivität.

    Zitat:

    "1. Oh Gott!

    Wann kapiert ihr Medien endlich mal, dass es Klimawandel und Armut nicht gibt?
    Herzlichst ihre Julia09"
    =====

    Warum wollen Sie mir Sichtweisen unterschieben, die ich nicht habe?

    Menschen, die anderen Sichtweisen unterschieben wollen, die diese nicht haben, sind meist primitive Zeitgenossen ohne Ethik und Moral. Oft kommt auch noch ideologische Fanatisierung und geminderte kognitive Leistungsfähigkeit dazu.

    Wer der Meinung ist, dass es keine Anzeichen für eine vom Menschen gemachte Klimakatastrophe mit apokalyptischen Folgen für die Menschheit gibt, der stellt doch Klimawandel nicht in Frage. Den hat es immer gegeben. Nur ist das kein neues Problem für die Menschheit, die das auch in der Vergangenheit hat lösen können.

    Mit der Unterstellung der Leugnung von Armut verlassen Sie dann vollkommen den Boden der Redlichkeit.

    Nur hat Entwicklungshilfe und Bekämpfung von Armut mit irgendwelchen klimaapokalyptischen Visionen herzlich wenig zu tun.

    Wer Armut mit (Klima-)Ablass- Zahlungen an die 3. Welt meint bekämpfen zu können, die dann in korrupten Taschen versickern und für neue Autos und Privatjets für die jeweiligen Herrschercliquen ausgegeben werden, der offenbart nur seine Naivität.

    • ngw16
    • 04.12.2009 um 14:34 Uhr

    wir lassen uns durch die Klimalüge nicht Gewissensbisse einreden lassen.
    Und dafür gibt es folglich auch keine Bu?e.

    Es bleibt Ihnen allerdings immer die Möglichkeit selbst freiwillig zu spenden.
    So eine AK47 kostet ja einiges.

  2. Es ist nur noch lächerlich. Im 20. Jahrhundert hatten wir eine Klimaerwärmung um 0,7 Grad (für Pisageschädigte: das ist weniger als ein Grad!!!!!), seither stagniert die Temperatur.
    Die ganze Klimahysterie entpuppt sich immer mehr als ein dreister Versuch, dem Steuerzahler in die Tasche zu greifen. Und die "Zeit" spielt mit.

  3. Zitat:

    "1. Oh Gott!

    Wann kapiert ihr Medien endlich mal, dass es Klimawandel und Armut nicht gibt?
    Herzlichst ihre Julia09"
    =====

    Warum wollen Sie mir Sichtweisen unterschieben, die ich nicht habe?

    Menschen, die anderen Sichtweisen unterschieben wollen, die diese nicht haben, sind meist primitive Zeitgenossen ohne Ethik und Moral. Oft kommt auch noch ideologische Fanatisierung und geminderte kognitive Leistungsfähigkeit dazu.

    Wer der Meinung ist, dass es keine Anzeichen für eine vom Menschen gemachte Klimakatastrophe mit apokalyptischen Folgen für die Menschheit gibt, der stellt doch Klimawandel nicht in Frage. Den hat es immer gegeben. Nur ist das kein neues Problem für die Menschheit, die das auch in der Vergangenheit hat lösen können.

    Mit der Unterstellung der Leugnung von Armut verlassen Sie dann vollkommen den Boden der Redlichkeit.

    Nur hat Entwicklungshilfe und Bekämpfung von Armut mit irgendwelchen klimaapokalyptischen Visionen herzlich wenig zu tun.

    Wer Armut mit (Klima-)Ablass- Zahlungen an die 3. Welt meint bekämpfen zu können, die dann in korrupten Taschen versickern und für neue Autos und Privatjets für die jeweiligen Herrschercliquen ausgegeben werden, der offenbart nur seine Naivität.

    Antwort auf "Oh Gott!"
    • ast61
    • 05.12.2009 um 2:39 Uhr

    oje, man kann nicht mal das Wetter für 2 Wochen verlässlich vorraussagen und eine Konferenz will das zu einem bestimmten Zeitpunkt BESCHLIESSEN?
    Leben wir alle schon so tief im Gagaland, dass sowas nicht öffentlich hinterfragt wird?

    In Wirklichkeit geht es doch nur mal wieder ums liebe Geld, und zwar richtig grosses.

    Und die 3. Welt, sprich Entwicklungsländer, haben seit Jahrzenten Entwicklungshilfe bekommen, die irgendwo versickert ist. Und die sollen nun eigene Beiträge leisten?...

    Und zum Kernthema an sich:
    Die Zeichen der Zeit deuten darauf hin, dass CO2, IMHO der Mensch gar nicht für den Klimawandel zuständig ist, sondern die Sonne. Dieses müsste erstmal lückenlos geklärt werden.

    Dieses hat wohl auch Al Gore erkannt und hat seine Teilnahme in Kopenhagen abgesagt, weil die Konferenz seit Climategate eigentlich total sinnlos ist.

  4. http://www.spiegel.de/wis...
    Das könnte heissen,dass Arme auch von fossilen
    Treibstoffen unabhängig werden könnten.
    http://www.klima-wandel.c...
    Was die Aufforstung von Millionen Bäumen für das
    Klima bedeutet ist großartig.
    Nebenbei: Wissen Sie wie toll ein Laubbaum vor Ihrem
    Haus wirken kann?
    Im Sommer Schatten im Winter verliert er das Laub.
    Sie brauchen wenn Sie das Haus noch richtig isolieren
    keine Klimaanlage mehr.
    In China gab es vor Jahrzehnten Fahrradstaus,zu den
    Stoßzeiten.Erst durch die Nachahmung von
    uns Meistern,gibt es jetzt dort so viele Autos.
    Dort wo das NS Regime in Europa die Intelligenz
    nicht vernichtet hat,dort gibt es bis heute noch
    einen hohen Fahrradanteil am Verkehr nämlich
    in Skandinavien.
    Aber auch Elektrofahrräder können billig und
    gut sein.z.B Specialbikes.at
    Das großartige am Radfahren:Die Sonne kann Ihnen
    helfen nicht traurig zu werden,da die direkte Sonneneinstrahlung
    nicht nur Serotonin bildet,aber auch letztlich
    Ihnen sogar mithilft weniger Osteoporose zu bekommen.
    Das heißt:Der Zertifikathandel schreibt den schlechten
    gegenwärtigen Zustand der Industriestaaten fest und
    blockiert die Vorbildfunktion,die von uns ausgehen
    sollte.

  5. Vielleicht sollten die Deutschen einfach mal aufhören, immer Vorbild sein zu wollen. Sollen doch die Chinesen mal Vorbild sein.

  6. Liest man die Mehrheit der hier versammelten "Beiträge", so mag man sich ärgern über die sich darin manifestierende wohlstandsgesättigte Ignoranz (Natürlich gibt es keinen im Wesentlichen von den Industrienationen verursachten Klimawandel und selbstredend stehen Klimawandel und Armut in keinerlei Zusammenhang. Sind doch selbst verantwortlich, die Bangladeshi, wenn sie so nah am Wasser gebaut haben!), wissenschaftliche Unredlichkeit (Natürlich ist bewiesen, dass die gesamte Diskussion lediglich ein Medienhype, eine Ersatzreligion der hiesigen Wohlstandsmüden ist - Das ist so klar, dass man sich als Verfasset nicht um nähere Belege zu scheren braucht...)und nationalistische Engstirnigkeit (Völlig richtig - sollen doch erst einmal die Chinesen handeln ...).
    Man kann auch einfach Danke sagen für diese instruktiven Einblicke in die intellektuelle Verfasstheit vieler Klima-Kritiker-Propheten und die Dürftigkeit ihrer - sagen wir einmal großzügig - Argumentation.

    Also noch einmal: Danke!

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    • milden
    • 06.12.2009 um 23:33 Uhr

    Ja, ich wundere mich auch immer wieder über das geringe inhaltliche Niveau der Kommentare auf den Seiten der Zeit (und generell im Internet). Ich glaube und hoffe allerdings, dass hier eine vernünftige, schweigende Mehrheit unter den Lesern existiert.
    Vielleicht wäre es sinnvoll, liebe Zeitredaktion, hier ein Bewertungssystem für Kommentare einzuführen, ähnlich wie bei Amazon. Gegeben meine Annahme stimmt, könnte die vernünftige schweigende Mehrheit sich dann durchsetzen. Inhaltlich als wertvoll oder hilfreich bewertete Kommentare könnte man als erstes anzeigen - oder zumindest die Bewertung deutlich sichtbar anzeigen.
    Bei organisierten Internetmobs von Klimaskeptikern wäre diese Strategie allerdings wirkungslos, nehme ich an.

    • milden
    • 06.12.2009 um 23:33 Uhr

    Ja, ich wundere mich auch immer wieder über das geringe inhaltliche Niveau der Kommentare auf den Seiten der Zeit (und generell im Internet). Ich glaube und hoffe allerdings, dass hier eine vernünftige, schweigende Mehrheit unter den Lesern existiert.
    Vielleicht wäre es sinnvoll, liebe Zeitredaktion, hier ein Bewertungssystem für Kommentare einzuführen, ähnlich wie bei Amazon. Gegeben meine Annahme stimmt, könnte die vernünftige schweigende Mehrheit sich dann durchsetzen. Inhaltlich als wertvoll oder hilfreich bewertete Kommentare könnte man als erstes anzeigen - oder zumindest die Bewertung deutlich sichtbar anzeigen.
    Bei organisierten Internetmobs von Klimaskeptikern wäre diese Strategie allerdings wirkungslos, nehme ich an.

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